Ursula Haverbeck

    • (1) 14.11.15 - 20:29

      Hallo,
      Neben den Ereignissen in Paris nebensächlich aber trotzdem :
      Findet ihr die Haftstrafe für die Holocaust Leugnerin angemessen?
      Ich angesichts ihres Alters nicht.

      • Auch Alter schützt vor Strafe nicht

        Was hat das denn mit dem Alter zu tun?

        Das einzige Argument was wohl zählen könnte wäre, dass sie dement ist. Das scheint sie aber nicht zu sein.

        Sicherlich ist das angemessen.

        Sie ist doch bereits viermal (?) deswegen vorbestraft, oder?

        Man kann darüber streiten, ob sie daraus lernen wird. Sehr wahrscheinlich nicht, da sie fanatisch verblendet zu sein scheint.

        Aber ich sehe keinen Grund, weshalb sie nur wegen ihres Alters nicht eine entsprechende Strafe erhalten sollte.

        Allgemein kann man natürlich darüber streiten, ob man die Holocaustleugnung unter Strafe stellen sollte. Ich kann die Argumente von einigen Juristen bzw.Verfassungsrechtlern da durchaus nachvollziehen.

        Dennoch halte ich es für wichtig, dass der Gesetzgeber ein Auge darauf hat, dass einer gewissen ethischen Verantwortung Rechnung getragen wird.

        Daher: Gesetze halte ich nicht für unangemessen und die Strafe auch.

      • Hallo,

        das Alter legitimiert doch das Leugnen des Hoöocaust nicht.

        Sie begeht eine strafbare Handlung und die muss auch geahndet werden.

        GLG

        Sie scheint ja noch soweit fit zu sein. Wäre das nicht der Fall, hätte man ihr Haftverschonung gewährt.

        Ob das Leugnen des Holocausts unter Strafe gestellt werden muss/soll steht auf einem andern Blatt. Ich bin da mit mir uneins.

        Ich finde es okay. Die Frau wurde dreimal zu Geldstrafen verurteilt und hat es immer noch nicht gelernt. Das ist nicht nur ne harmlose alte Oma, die ein bisschen Stuss erzählt. Die war Vorsitzende des Collegium Humanum, hat versucht, politisch zu netzwerken, spricht bei der NPD, schreibt Bücher.. Drei Schüsse vor den Bug hatten offenbar keine Wirkung. Vielleicht lernt sie jetzt zumindest, ihren Mist nicht in der Öffentlichkeit breitzutreten.

        Hallo,

        sie hätte schon viel eher und damit auch viel länger weggesperrt werden müssen. Geschlossene 4 ever...

        LG

        Gesetze gelten nun einmal für alle - und die Dame hat nicht nur einen Warnschuss ignoriert.

        Dass es hierzulande verboten ist die Shoa zu leugnen finde ich eigentlich sinnvoll. Ich will mir gar nicht vorstellen, was ein Höcke oder auch Bachmann mit Holocaustleugnungen anrichten könnten. Immerhin war bei Höckes Demos auch schon zu vernehmen, dass ein Mob "Judensau" skandiert.

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