Angst vor Krieg?

    • (1) 16.11.15 - 19:32

      Ich habe zurzeit so ein schlechtes Gefühl... es ist nicht greifbar, aber irgendwie schwingt eine leichte Angst vor einem drohenden Krieg mit (also das Deutschland mit macht, oder vor einem Bürgerkrieg) .
      Ich war noch nie so das ich durch Medien ängstlich werde auch bei den wildesten Krankheiten, aber was zurzeit passiert lässt mich ängstlich werden.
      Bin ich da die einzige?

      • Ich denke, wir sind schon mitten drin, nur dass dieser Krieg eben vollkommen anders ist als der erste WK und der zweite WK.

        Hi,

        nein da bist du sicher nicht die einzige aber ich würde mal sagen....
        Die Medien haben da sehr gute Arbeit geleistet. Diese Panikmache muss einen ja wuschig machen.

        Aber um deine Frage zu beantworten. Nein ich habe aktuell (noch) keine Angst vor einem richtigen Krieg der sich tatsächlich in Deutschland abspielt. Ich halte es für wahrscheinlich das Deutschland in die Kriege im Nahen Osten enger mit verwickelt wird, aber einen Krieg vor Ort halte ich für sehr unwahrscheinlich.

        Bürgerkrieg? Wer sollte den anzetteln?

        Die rechten Idioten? Die sind ja noch nicht mal annähernd ordentlich organisiert und schlagen sich gegenseitig die Köppe ein, schlimmer als Seehofer und Merkel...

        LG

        Frankreich ist doch längst militärisch am Krieg gegen den IS beteiligt. Deutsche Politiker waren bisher immer sehr zurückhaltend, wenn es um deutsche Beteiligung ging. Ich glaube nicht, dass sich das ändert, zumal die letzten westlichen Kriege die Regionen destabilisiert und damit IS und Konsorten begünstigt haben.

        Die Flüchtlingskrise ist ein großes Thema. Es gibt auch große Probleme, weil sehr viele Menschen in sehr kurzer Zeit kommen. Aber wir haben schon sehr viel größere Einwanderungswellen - etwa von Osteuropäern mit deutschen Wurzeln - bewältigt. Deshalb gibt es nicht gleich einen Bürgerkrieg.

      • Hallo,

        ich sehe das wie die Userin, die Dir schon geantwortet hat.

        Wir stecken doch schon mittendrin. Auch wenn dieser Krieg anders geführt wird, als die Kriege vorher.

        Die Schlachtfelder sehen anders aus, es wird mit anderen Methoden gekämpft.

        Papst Franziskus hat dies ja nach den Anschlägen von Paris schon so formuliert.

        Ob und wie wir dem begegnen können, keine Ahnung.

        Was ich aber weiß: Es hilft nichts Angst zu haben oder den Kopf in den Sand zu stecken und sich auf das Florians-Prinzip zu berufen (wenn ich mich nicht einmische, dann passiert schon nichts).

        GLG

        Die Politiker äußern sich sehr schwammig.

        Wie weit wird Deutschland involviert? Rücken bodentruppen aus? Wie hoch ist dann die Gefahr das uns alles um die Ohren fliegt?

        Wir wohnen nicht weit weg vom amerikanischen Übungsplatz. Was die an Übungen haben seit Wochen lässt einen nachdenklich werden.

        Wie soll der Krieg aussehen? "Wir" sind auch in Afghanistan, durch meinen ex kenne ich so manchen Soldaten der dort im Einsatz war, nicht alle kamen ganz gesund wieder.
        Ich habe schon angst, das Gefühl dass das nur der Anfang war bleibt. Die Unsicherheit was werden wird ist fast unerträglich.

        Ich habe angst vor dem tag an dem ich meinem Sohn bei bringen muss das sein Vater dort ist um zu kämpfen. Und darüber nachzudenken das er nicht mehr nach Hause kommt mag ich gar nicht

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