werden unsere Kinder im Krieg geboren?

    • (1) 18.11.15 - 11:02

      Ich bin schon weiter Schwanger, und habe Angst was das Kind erleben wird.Gestern fragt mich meine Kinder was wird jetzt mit uns? Hätte nie gedacht dass ich jemalsdiese Ängste habe werde, Wahnsinn.es wieder jetzt immer wieder passieren, öfters und mehr. Meint ihr wird das von Ländern bekämpft?

      • "es wieder jetzt immer wieder passieren, öfters und mehr. Meint ihr wird das von Ländern bekämpft? "

        Häh?

        • Du meinst dass immer mehr Terroranschläge passieren werden - ja definitiv.

          Wird der Terror von den EU-Ländern und anderen bekämpft? Ja.

          Natürlich sind wir jetzt im Krieg. Frankreich hat dem IS den Krieg erklärt und 28 EU-Ländern haben volle Unterstützung zugesagt. Damit auch Deutschland. Wir sind also im Krieg mit den IS-Terroristen.

          Krieg ist heute anders als noch vor 71 Jahren, als man nur mit Panzern, MG's, Flugzeugen, Schiffen und zu Fuß losmarschiert ist.

          Leider kann man gar nicht erkennen, dass die Regierungen und die Mächtigen dieser Welt in den letzten 70 Jahren verständiger geworden wären. Es wäre nicht nötig gewesen, den gesamten Nahen Osten und Nordafrika zu putschen, zu destabilisieren, und Terrorgruppen zu unterstützen. Frankreich hat z.B. Lybien bombardiert und geholfen Gaddhafi zu stürzen. Daher haben wir jetzt viele Füchtlinge auch aus Lybien. Deutschland ist mit der Türkei "befreundet", die wiederum mit den IS sympathisieren und den IS zum Teil unterützt.

          Ein Kriegsherd ist die Ukraine, und es wurde in den letzten zwei Jahren viel gegen Rußland Kriegshetze betrieben in den Medien und der Politik. Sehr gefährlich. Wir müssen nachher alles ausbaden, wenn der Konflikt eskaliert.

                • Der Artikel ist doch ein Witz!
                  Wir haben keinen Kriegsgegner mit einer Armee, die sich in Reih und Glied gegen unsere aufstellt. Wir haben einen Kriegsgegner der die Zivilbevölkerung durch Terrorakte angreift. Entsprechend muss diese Terrororganisation bekämpft werden, ihre Nachschubwege, ihr Netzwerk, ihre Propaganda, auch ihre militärischen Operationsbasen. Das ist ein Krieg auf vielen Ebenen. Nicht zuletzt dürfen nicht weiter zulassen, dass Unbekannte illegal unsere Grenze übertreten, im Land untertauchen und Waffen einführen, Waffen- und Sprengstofflager anlegen und Terrorakte planen, sowie Nachwuchs für ihre extremistischen Ideologien anwerben.

                  Der verlinkte Artikel ist nichts weiter als Beschwichtigung.

      Mein Kind ist noch zu klein und bekommt noch nichts davon mit, aktuell bin ich wieder ss mit Zwillingen. Momentan habe ich keine Angst, weder um mich noch um mein Kind. Krieg ist ein sehr starkes Wort und für mich ist das aktuell kein Krieg.
      Ich denke, dass es jetzt viele Trittbrettfahrer gibt, die die Verunsicherung und Geschehnisse mit leeren Drohungen ausnutzen.
      Wir sollten besonnen bleiben und uns nicht von diesen Idioten unser Leben diktieren lassen.

      • Du sprichst mir aus der Seele!
        Die Medien machen einem Panik! Leider gab und wird es solche schrecklichen Dinge immer wieder geben!

        Aber in ständiger Angst zu leben macht es doch nicht besser! Wir sollten unser Leben genießen und nicht im ständigen was wäre wenn Wahn verfallen!
        Ich hab die Hoffnun noch nicht aufgegeben auf ein weiteres schönes Leben und auch mein kleiner Sohn wird hofffentlich ein genauso tolles Leben haben.

        Nur wenn man positiv ist bleibt man stark finde ich :)

        euch alles Liebe

        Lg Stumplix ET-15

    (10) 18.11.15 - 11:16

    Sorry, aber meinst du nicht, du übertreibst etwas?

    Lg zumy

    • (11) 18.11.15 - 11:19

      Ich will sehr hoffen, ich übetreibe.

      • (12) 18.11.15 - 11:30

        Tut mir leid, dass kam vielleicht etwas schroff rüber. Ich kann verstehen, das man durch diese Ereignisse etwas verunsichert ist und natürlich es nochmal anders wenn man Kinder hat um die man sich ja sowieso immer sorgt ;). Aber von einem Krieg hier in Deutschland zu reden finde ich tatsächlich maßlos übertrieben. Deutschland ist immernoch eines der sichersten Länder der Welt und ich bin froh hier zu leben und auch dass meine Kinder hier aufwachsen können.

        Lg und nichts für ungut, zumy

Anschläge, Drohungen und Trittbrettfahrer gibt es schon seit Jahrzehnten, auch in Nachbarländern. Trotzdem können Kinder in den USA, Japan, Großbritannien und auch Frankreich noch unbeschwert aufwachsen.
Natürlich macht man sich Sorgen und beäugt die Lage kritisch, doch richtiger Krieg sieht anders aus. Frag mal diejenigen, die wirklich davon betroffen sind und nicht in einem solchen Luxus und Überfluss leben wie wir.

Ich finde es sinnvoller, sich an den schönen Dingen zu erfreuen und dies den eigenen Kindern vorzuleben, als in Angst zu leben. Zumal es uns ja trotz allem recht gut geht. Trotz aller schlimmer Dinge, die in der Welt und um uns herum geschehen, dürfen wir doch noch recht unbeschwert leben.
Meine Eltern sind Jahrgang 1938 bzw. 1944. Vor allem mein Vater hat also noch den 2. Weltkrieg miterlebt. Trotzdem hat er immer wieder von einer zwar anstrengenden (damals waren die Zeiten halt noch andere), aber doch schönen Kindheit erzählt. Wie er mit seinen Freunden die Trauben vom Nachbarn geklaut oder dessen Kuh in den Bach geschubst hat, z.B. (und dafür richtig Ärger bekommen hat ;-) ).
Meine Mutter erzählt noch heute von heiteren Schlittenfahrten, von den Hühnern ihrer Oma, vom Binden von Blumenkränzen oder wie sie sich mit ihrem Bruder immer von den Hügeln im Dorf hinunterrollen ließ.

Alles in allem hatten beide eine schöne Kindheit - trotz Krieg und zum Teil harter Nachkriegszeit. Und unsere Kinder können ebenfalls unbeschwerte Kindheiten erleben - es liegt an uns, ihnen das zu ermöglichen.

  • So ging es mir mit den Erzählungen meiner Oma. Auch sie hat den 2. Weltkrieg hautnah miterlebt und ja, es war schwierig und eine furchterregende Zeit. Trotzdem hat sie mir von klein auf so viele lustige und spannende Geschichten aus der Zeit erzählt, dass ich zwar wusste, wie schlimm es damals war, aber auch ein ungeheures Interesse dafür entwickelt habe, wie die Menschen so lebten und dass nicht nur alles furchtbar war, sondern auch großer Zusammenhalt herrschte (teils sogar unter "Feinden"). Hätte sie mir nur die schlimmen Dinge erzählt und ihre Ängste in den Vordergrund gestellt, wäre ich jetzt vielleicht ein Mensch ohne allzu viel Hoffnung.
    Jemand, der nur das Schlimme sieht und sich von der Angst lähmen lässt, was solche Ereignisse betrifft. Deswegen gebe ich dir vollkommen recht! Es kommt auch darauf an, was wir unseren Kindern vermitteln, vorleben und aus solchen Erfahrungen mitgeben.

Top Diskussionen anzeigen