Krawallnudel Petry

    • (1) 01.12.15 - 10:10

      SPON gibt es treffend wieder. Wo immer Frauke Petry von der AfD auftaucht, gibt es Gezeter und Krawall:

      http://www.spiegel.de/kultur/tv/hart-aber-fair-mit-frank-plasberg-ach-ja-diese-besorgten-buerger-a-1065367.html

      Wenn es Menschen, die eigentlich nichts mit Rechtspopulisten, Brandstiftern und Angstmachern zu tum haben wollen, immer noch nicht begriffen haben, wohin Leute wie Petry das Land steuern, dem ist wohl nicht zu helfen.

      Die Sendung gestern war mau. Viel zu sehr konnte sich Petry eine Bühne schaffen für ihre langweiligen Falschheiten von der "Lügenpresse" und dem "Das wird man doch noch sagen dürfen". Lösungsvorschläge seitens der AfD: 0,0.

      Plasberg hätte wesentlich investigativer vorgehen müssen um das Märchen, die AfD hätte nichts mit der Stimmung im Land zu tun und hätte keine Mitverantwortung, wenn irgendwo Heime brennen, aus der Welt zu schaffen und die Schreibtischtäter klar zu benennen. Es ist eben auch eine Frau Petry, die mit Angstparolen, die Angriffe auf Heime und Asylbewerber zu einer legitimierten Notwehr umzudichten versucht.

      • Unabhängig davon frage ich mich allerdings, warum deutsche Soldaten in Syrien eingesetzt werden sollen, während sich hundertausende junge Syrier im wehrfähigen Alter in deutschen Cafes mit modernsten kostenpflichtigen Smartphone die Hintern wund sitzen?

        • Ich denke, dass hat mit dem Eröffnungspost nun gar nichts zu tun.

          Außerdem: Dein Beitrag suggeriert, es würden deutsche Soldaten am Boden eingesetzt werden. Tatsächlich aber sind es Piloten in Bombern. Das sind ausnahmslos Berufssoldaten im Offiziersrang. Ein Vergleich mit militärisch unausgebildeten Menschen, die gerade vor einem Krieg geflohen sind, ist völlig absurd.

          Abgesehen davon, halte ich das Engagement der Bundeswehr für falsch.

          Was jetzt die angeblich modernsten Handys syrischer Flüchtlinge damit zu tun haben, überlasse ich Übrigen der Fantasie anderer Leser.

          Deutsche Soldaten kämpfen in Syrien - in einem Krieg, der offensichtlich nicht zu gewinnen ist - weil die Bundesregierung ihre Solidarität mit Frankreich beweisen will. Der IS, der genau das bezweckt hat lässt wahrscheinlich danken.

          Der Rest ist Populistengeschwätz.

          Durch Assads Fassbomben sterben weit mehr Syrer als durch IS-Verbrechen. Für Assad wollen viele Flüchtlinge keinen Finger rühren, vor seinen Bomben sind sie schließlich soeben geflohen. Ob man die Leute nun einfach zurückschickt, vorher bewaffnet oder als Zwangsfremdenlegion einsetzt: Man müsste mit zahllosen Überläufern zum IS oder zu Al Kaida rechnen. Von den unzähligen Gesetzen, sie eine derartige Verpflichtung missachten würde schweigen wir gleich.

      • Unabhängig davon, ist es die Entscheidung unserer Regierung Soldaten dorthin zu schicken. Da wir zudem keine Wehrpflicht mehr haben, wissen die Soldaten auch, dass das leider Gottes zu ihren Aufgaben gehört (und das bedeutet nicht, dass ich einen Einsatz befürworte). Zumal der Westen maßgeblich zur Entstehung des IS beigetragen hat.

        Und so mal nebenbei: würdest du deinen Sohn in einen Krieg schicken, den ihr gar nicht wolltet? Die Forderung, dass andere sich doch bitte abknallen lassen sollen, ist einfach, wenn man das vom Sofa aus macht.

        Und wieder einer, der das mit den Handys nicht versteht...#klatsch
        Langsam sollte das doch auch beim größten besorgten Bürger angekommen sein. Die sind nicht vom Mond geflüchtet. Ein Handy ist leicht zu transportieren und es ist auch nicht schwierig dran zu kommen.

        Aber du würdest deines natürlich zuhause lassen...

        • *Und wieder einer, der das mit den Handys nicht versteht*

          Ich habe mit meinen Drittklässlern (!!!) mal gesammelt, was sie alles auf die Flucht mitnehmen würden.

          Es kamen:

          - Geld
          - Landkarten von allen Ländern, durch die sie müssen
          - Taschenlampe
          - Handy
          - Klamotten

          Dann entspann sich eine heiße Diskussion, ob Landkarten von allen Ländern überhaupt in den Rucksack passen.
          Bis ein Kind auf die Idee kam, dass man die mit einem Smartphone ja gar nicht braucht. #aha Und dass man dann sogar eine Taschenlampe dabei hat. ;-)

          Fazit: Sogar Drittklässler kommen drauf, warum Flüchtlinge ein Smartphone brauchen.

          • Womit bewiesen wäre, dass HIER manche noch nicht mal auf dem Niveau von Drittklässlern sind ;-)

            Jetzt weiß ich nicht, ob ich lachen oder heulen soll. Inzwischen frage ich mich dann allerdings, ob Demokratie wirklich die richtige Staatsform ist, wenn so mancher selbst die einfachsten Zusammenhänge nicht versteht.

            • Bezeichnend ist, dass so ein Post, dass mit dem Ursprungsbeitrag nichts zu tun hat und auch noch die üblichen Vorurteile und Sozialneid bedient, 17 mal geliked wird. Da frage ich mich, was geht in diesen Menschen vor, die so etwas auch noch positiv bewerten.

              Man sagt den Deutschen ja ohnehin einen ausgeprägten und eine ganz eigene Form von Neid und Missgunst nach. Dabei werden besonders gerne die ins Visier genommen, die ohnehin am Rande der Gesellschaft stehen. In den Köpfen einiger (vieler?) passt "arm" und ein ein Smart-Phone einfach nicht zusammen. Wer als arm gelten will, hat keinerlei elektronisches "Spielzeug" in seinem Besitz zu haben. Das gilt für einen Flüchtling, der ja primär nicht als Mensch sondern als Bettler und Bittsteller wahrgenommen wird, genauso wie für einen ALG2-Empfänger. Im Gegensatz dazu: Wer als reich und vermögend angesehen wird, hat auch die entsprechenden Statussymbole mit sich zu führen. Ansonsten ist er "nicht so reich wie er tut".

              Menschen, die von und in diesen Klischees leben, haben in komplexeren Fragestellungen häufig ein immenses Bildungs- und Wahrnehmungsdefizit. Das hat nicht unbedingt etwas mit "Dumm" zu tun, sondern einfach mit einem eklatanten Bildungsmangel. Hinzu kommen diffuse, subjektiv wahrgenommene Ängste. Diese Befürchtungen treffen vielleicht gar nicht in der Realität zu aber sie sind in den Köpfen vorhanden.

              Deswegen können diese Leute nur einfach strukturierte Problemlösungen akzeptieren und verarbeiten. Auch wenn es gar keine solchen einfachen Lösungen gibt. Rechtspolulisten lassen sie aber glauben, dass es ganz einfach wäre und es nur die Schuld der etablierten Politik ist, dass nichts getan würde ("Nichts" im Sinne der Rechtspopulisten, versteht sich.)

              Wäre Frau Petry in Regierungsverantwortung oder gar Regierungschefin würde sie nichts von dem, was sie propagiert, umsetzen (können). Sie würde weder den Euro abschaffen, noch die Grenzen dicht machen, noch Menschen zurück in den Krieg schicken. Als APO von Rechts kann ich alles fordern und muss nichts umsetzen. Ihr Geschwätz einer beschnittenen Meinungsfreiheit ist genauso Blödsinn wie die permanente Opferrolle, in der sie und ihresgleichen sich so gerne suhlen. Aber sie weiß, man muss den Menschen nur nach dem Mund reden - Seehofer und Söder machen in diesem Zusammenhang auch nichts anderes - und man bekommt die Stimmen, die man braucht um erst einmal Macht zu erlangen. Hat man die Macht dann, entpuppen sich diese Leute als Papiertiger, die schon im Ansatz an der Realpolitik scheitern.

              • Frau Petry könnte - weil es hier anders als in Ungarn oder Polen eine funktionsfähige Opposition gibt - auch nicht so einfach Grundrechte beschneiden, wie sie behauptet.

                Das weiß die AfD auch, deshalb schwafelt Herr Hoecke ja von einer "Bewegung", die mit Hilfe des "Volkes" die "Volksverräter" beseitigen will. Aber dass dieses Geschwätz die Zahl der Anhänger dezimiert versteht sogar Frau Petry.

                Nebenbei: NaWeiß...... schreibt im Moment viele Fakes. Schau mal im Schulforum nach, wo es um Schulen geht, die Unterricht von 8-18 Uhr, sechsmal pro Woche anbieten.

                So isses aber so weit muß ein besorgter Mitläufer erstmal denken wollen und vor allem können...

            Wahlen gingen schon völlig anders aus, wenn man einfach nur Fehlentscheidungen korrigieren würde - wenn z.B. die wahlentscheidene Position der falschen Partei zugeordnet worden ist.

            Für Europa gibt es dennoch keine bessere Staatsform :-) Wenn man das als alleinseligmachende Wahrheit in Länder wie den Irak, Libyien oder Afghanistan exportieren will bekommt man aber keine funktionierenden Demokratien mit einer Oppostion und mit Minderheitenrechten, sondern gescheiterte Staaten und Widerstandsbewegungen wie Al Kaida und den IS.

            • Das ist mir schon klar.

              Ich geh auch davon aus, dass ein Großteil der Menschen tatsächlich zumindest etwas darüber nachdenken, was und wie sie wählen.
              Es bleiben dann halt noch die, die noch nicht einmal nachvollziehen können, warum ein Flüchtling ein Handy hat. Was die wählen, will ich glaube ich, nicht wissen, denn die fallen auch auf die platte Propaganda rein.

        echt heftig, das du das so glaubst was da steht, wenn du andere Beiträge von Ihr kennst , weist du das es Ironie , oder was auch immer ist..aber bestimmt nicht echt.

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