1 000 000 registrierte Flüchtlinge...

    • (1) 10.12.15 - 08:18

      ... Wieviele denkt ihr werden bleiben?

      Wo sollen die alle wohnen? Hier bei uns in der Region macht sich mehr und mehr Unmut breit weil sie raus aus den Unterkünften wollen und ihre eigene Wohnung wollen.

      Wie das geregelt werden soll weiß ich nicht so wirklich.

      Wie denkt ihr darüber?

      • Cool oder?

        Der eine Millionste Flüchtling!#ole

        Wann hat es das zuletzt in Deutschland gegeben? Deutschland = refugee country.

        Wie viele bleiben, kann man wohl nicht nicht sagen. Das wird davon abhängen, wie schnell und nachhaltig in der Heimat Frieden wieder hergestellt und/oder die wirtschaftlichen Bedingungen es erlauben wenn man sich selbst bzw. eine Familie ernähren möchte.

        Der Unmut ist verständlich. Niemand ist gerne länger als notwendig interniert. Deutschland war wie der Rest von Europa, trotz aller Prognosen der großen Flüchtlingsorganisationen, schlecht vorbereitet auf diesen Andrang. Ist ein bisschen wie eine Party machen, Du lädst 10 Gäste ein und es kommen 100. Da heisst es kreativ sein, improvisieren und das Beste draus machen. Am Geld dürfte es nicht scheitern, Deutschland ist stinkreich.

        Wichtig ist eine gesamteuropäische Lösung, die weit in die Zukunft hinein reicht.

        Ich hoffe, dass viele der jungen Menschen, die zu uns kommen, auch bleiben. Viel wird allerdings davon abhängen, wie sich die Menschen integrieren und integriert werden. Die wichtigsten Stützen dafür sind die deutsche Sprache, eine Ausbildung oder Arbeit und eine Wohnung. Weiterhin natürlich auch die Akzeptanz der jeweiligen Kultur und eine Assimilation in unsere Gesellschaft. Junge Menschen tun sich damit bekanntermaßen leichter.

        • Ich find da nix cool dran.

          Hab eher Angst wohin die Reise mit Deutschland geht bei sovielen Menschen die mit komplett falschen Ansichten hierher gekommen sind und immer noch kommen.

          Aber das du zu 1000 Prozent hinter diesem Dilemma stehst ist mittlerweile bekannt.... Positive Stimmungsmache oder so...

          • Na besser positiv als negativ.

            Das gibt nur Falten.:-)

            Wir sind ein Volk von 80 Millionen, jetzt 1 Million mehr. Vielleicht kommt noch in den kommenden Jahren das ein oder andere Milliönchen hinzu. Was soll da auf Dauer Dramatisches passieren.

            • Wer finanziert das alles wenn die nicht arbeiten dürfen oder wollen? Klar sind wir jetzt noch reich aber rechne doch mal 10 oder 20 Jahre vor?! Unsere Rentner z. B. Haben teilweise jetzt schon nicht genug...

              • Es gibt immer Menschen, die weniger als andere haben. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Deutschland extremst reich ist. Das Gesamtvermögen der privaten Haushalte in Deutschland ist mit über 10 Billionen fast so groß wie die gesamte Wirtschaftsleistung der Europäischen Union. Über die Gerechtigkeit der Verteilung muss man allerdings reden.

                Was in 10 oder 20 Jahren ist, kann ich nicht sagen. Aber vor 10 oder 20 Jahren hat man das Gleiche gefragt. Und? Was ist nun wirklich Dramatisches passiert?

                Man kann sich gerne die Zukunft schwarz in schwarz kaputt orakeln. An solchen trübsinnigen Unsinnigkeiten werde ich mich nicht beteiligen.

                Oje, die essen das Geld auf??? Das wusste ich nicht! Ich dachte immer, es fließt ganz normal in den deutschen (!) Wirtschaftskreislauf zurück - in Form von Arbeitsplätzen, Nahrungsmittelkauf und dergleichen ...

                Erst denken, dann posten #augen

                Und wenn man ihnen nun erlauben würde, zu arbeiten? Wer anerkannt ist, darf meines Erachtens auch arbeiten. Sofern er keinem gleich gut gebildeten Deutschen die Arbeit wegnimmt. Es werden also nicht alle "nichts" tun. Und wer Geld bekommt, der benutzt es auch. Soll meinen, das Geld fliesst in den deutschen Wirtschaftskreislauf. Supermärkte laufen besser, die Wirtschaft wird angekurbelt, wenn mehr Konsumenten da sind.

                Und wenn sie arbeiten dürfen, ich stelle mir jetzt vor, anerkannte Flüchtlinge in strukturschwachen Gegenden im Osten Deutschlands: Plötzlich sind dort Menschen, die da leben, wo viele jungen Leute weggezogen sind.

                Also könnte man einen Obst- und Gemüseladen eröffnen, man könnte einen Friseur eröffnen, eine Änderungsschneiderei. Dazu ein Café, syrisch zwar, aber ein Café, immerhin.

                Vereine bekämen vielleicht neuen Zulauf, so könnte zudem erfolgreich Integration stattfinden und Gegenden in Deutschland, die derzeit eher mau sind, mit neuem Leben gefüllt werden.
                Davon können auch die deutschen Bewohner profitieren.

                Ich denke, es kommt immer auf den Standpunkt an, an dem man steht, wenn man sich die Situation und die daraus entstehenden Möglichkeiten und Schwierigkeiten anschaut.

                Hier bei uns wird im übrigen ordentlich gewerkelt.

                Sportvereine "schnappen" sich die jungen Flüchtlinge, holen gleich noch die Eltern mit ins Boot, kümmern sich darum, dass fehlende Ausrüstung gespendet wird, damit die Menschen mit ihnen Sport machen können.

                Integration, zack.

                Klar, dann kann wieder eine ALG2 Empfängerin motzen, warum man denn IHR nix schenken würde. Aber, und das ist gut so, Sportvereine werden einem bezahlt. Bildungs- und Teilhabepaket. Geht ganz fix, kostet ein wenig Mühe für den eher unkomplizierten Antrag. Gibt also keinen Grund, unzufrieden oder gar neidisch zu sein für andere arme Menschen.

                Hier bei uns werden Paten gesucht für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Familien nehmen sich der Jugendlichen an und zeigen ihnen "deutsche Kultur". Das meint, sie gehen mit ihnen zum Fussball (du ahnst nicht, wie viele Jugendliche sich in der Bundesliga auskennen, Internet macht es möglich), auf den Weihnachtsmarkt, zu Freunden und Verwandten. Integration.

                Naja, und weil das bei uns so ist, wundere ich mich immer wieder über diese ablehnende und skeptische Haltung vieler Internetnutzer. Warum klappt es bei uns (geballtes Ruhrgebiet), und woanders scheinbar so gar nicht?

                So, und all das geschieht, obgleich wir hier alle wissen, dass es schwierig werden wird, im Großen und Ganzen all das gut werden zu lassen. Aber hier wird irgendwie nicht gejammert, hier wird geackert.

                Mit Erfolg.

                Darum sehe ich mich auch nicht als naiv an, wenn ich meine, das kann klappen, wir KÖNNEN das schaffen. Es ist für mich praxiserprobtes Wissen, das mich daran glauben lässt, dass es auch weiterhin klappt.

                L G

                White

          Hallo, genau, die kommen mit komplett falschen Ansichten. Sie fliegen vor einem brutalen Krieg, Folter, Bomben, Hunger, zerstörten Häusern, aber die wollen sich ja nur ein schönes, bequemes Leben bei uns machen.

          Mit welchen Ansichten Deiner Meinung nach, darf man denn fliehen ?

          Wie kann man sich so äußern, diese absolute Arroganz gegenüber Menschen, die dringend Hilfe brauchen.

          Ja, es sind vielleicht auch einige darunter, die als Trittbrettfahrer auf die Fluchtwelle aufspringen, aber das sind wenige.

          Leah

          • nun, so weit hergeholt ist das nicht, dass viele der Flüchtlinge mit völlig falschen Vorstellungen nach Deutschland kommen. Hast du doch bestimmt auch schon in den Berichten von gehört, dass die Neuankömmlinge € 5.000 Empfangsgeld, eigenes Haus und eig. Auto und Arbeitsplatz erhalten

            • Hallo, würdest Du Dich mit Deinen Kindern, die eventuell nicht schwimmen können, für 5000,-- Euro in ein rostiges, überfülltes Boot, zum Teil ohne Schwimmwesten setzen und über ein stürmisches Meer fahren oder würdest Du Dich für 5000,-- Euro in einen Laster mit 80 Leuten zwängen ohne Frischluftzufuhr. ????? Wie groß muss die Verzweiflung sein, sowas zu machen.

              Mir könnten sie 1 Million bieten und ich würde es nicht machen.

              Ich denke, solche Menschen wie Du sollten mal für 1 Woche nach Syrien, am Besten noch mit Deinen Kindern, falls Du welche hast.

              PS: Viele Menschen in Syrien z. B. hatten ein Haus, einen Arbeitsplatz etc. Das wurde leider nur weggebombt. Kann ja mal passieren.

              LG Leah

              • >>Wie groß muss die Verzweiflung sein, sowas zu machen.

                Mir könnten sie 1 Million bieten und ich würde es nicht machen.<<

                also wärest du selbst nie so verzweifelt um das zu tun, komme was da wolle?
                Also, ich trau mich nicht, so was von mir zu behaupten. Ich weiß nicht, was ich wann wie machen würde

                • Du hast mich nicht verstanden. Für kein Geld der Welt würde ich meine Kinder freiwillig der Gefahr einer Flucht aussetzten.

                  Aber wenn ich von Folter, Bomben, Krieg, Hunger etc. bedroht bin, dann würde ich es machen. Aber nicht für Geld.

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