Was wir nicht sehen

    • (1) 28.12.15 - 22:21

      Hallihallo,

      ein interessanter Artikel, wie ich finde. Auch wenn er lediglich als pdf Datei vorhanden ist, empfehle ich das Herunterladen - auch der Angsthaberin unter mir:

      "Plötzlich leben wir in einem Land, in dem man sich ständig Sorgen um die Sicherheit und Würde von Frauen macht. Aber nicht etwa, weil eine EUStudie
      zu dem Ergebnis kommt, dass jede dritte
      Frau in Deutschland bereits sexuelle oder körperliche
      Gewalt erlebt hat. Es geht auch nicht um das häufig sexistische und frauenverachtende Rollenbild, das in der Massen- und Popkultur in Tausenden von Musikvideoclips, auf Werbeplakaten, Zeitschriftencovern und in Hollywoodfilmen verbreitet wird. Daran haben wir uns längst gewöhnt.

      Es geht darum, dass die deutsche Frau vom muslimischen Mann bedroht wird. Obwohl es bislang keine Belege dafür gibt, dass es zu einer Zunahme sexueller Belästigungen durch Flüchtlinge gekommen ist.

      So gab das BKA im Oktober bekannt, dass Flüchtlinge nicht häufiger straffällig
      werden als der Durchschnittsbürger. Und der Anteil der Sexualdelikte an den von ihnen begangenen Straftaten liege bei „unter einem Prozent“.

      Dennoch ist das Vorurteil, dass der muslimische Mann seine Triebe nicht beherrschen kann, immer noch weit verbreitet. Was freilich mehr über den Westen sagt als über den Islam."

      Weiterlesen könnt ihr hier:

      www.fluter.de/attachment/000000203.pdf?g_download=1

      LG #winke

      • "Dennoch ist das Vorurteil, dass der muslimische Mann seine Triebe nicht beherrschen kann, immer noch weit verbreitet. "

        Zu deinem Tipp:

        Ich besitze genügend eigene Erfahrungen mit Menschen und Männern unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft, um einerseits absolut keine Angst vor "dem Moslem" oder dem "schwarzen Mann" zu haben, um andererseits aber auch gewisse kulturelle und sozial bedingte "Eigenheiten" im Umgang mit Frauen in unterschiedlichen Situationen nicht einfach so als Vorurteil abzutun.

        Mich spricht daher weder der Thread unten noch deiner an, was die Botschaft angeht.

        • Lies den Artikel doch einfach nochmal.
          Dort steht keineswegs, es gäbe keine kulturellen und sozial bedingten "Eigenheiten" im Umgang mit Frauen.

          • Was soll das bringen, Ilva? Denkst du, beim ersten Lesen sei mein Textverständnis unzureichend gewesen?

            Ich habe mich übrigens bewusst nicht auf den gesamten Artikel bezogen.

            Aus mehreren Gründen: Würde ich hier nun den Artikel kommentieren, dann würde das hier doch mal wieder in eine Diskussion über den Islam an und für sich, über die Frage, was bedeutet Unterdrückung bzw. Diskriminierung der Frau und nicht zuletzt auch in die unsägliche Kopftuchdebatte ausarten.

            Die Krönung des Artikels ist dann das gezeichnete Frauenbild Mohammeds.

            Zu all den Punkten habe ich eigene Auffassungen, aber ich habe mich mal auf die einzelnen Abschnittee bezogen, die du herausgegegriffen hast; denn die waren dir als TE offensichtlich wichtig und du wolltest eine Botschaft transportieren, die in Abgrenzung zu dem Thread unten steht.

            Und da sage ich dir nochmal:

            Die Botschaft, dass man vor Männern mit bestimmten kulturellen und sozialen Hintergrund genauso wenig oder viel Angst haben muss wie vor allen anderen Männern auch, ist genauso Quatschfug wie die Aussage, dass man vor jedem Mann mit solchem Hintergrund Angst haben muss.

            Unter Eigenheiten subsumiere ich übrigens vieles, weshalb ich in meinem ersten Post das Wort in Anführungszeichen gesetzt habe.

            Die Brandbreite meiner Assoziationen reicht von mir durchaus sehr angenehmen Verhaltensweisen bis hin zu konkreten sexuellen Grenzüberschreitungen.

            • Du wolltest nicht auf den Artikel als Ganzes eingehen, sondern einfach mal wieder deine Leseart "ihr seht das alles einseitig und beschwichtigt sämtliche berechtigte Sorgeninhaber, ich habe alles verstanden, bin unglaublich differenziert sowie vollumfänglich unvoreingenommen und deshalb ist MEIN Standpunkt auch der einzig richtige" installieren.

              Wir wissen inzwischen, wer sich drüber freut und wer das durchschaut. :-)

              • Ich bin eben gerade nicht unvoreingenommen, eben weil ich einschlägige Erfahrungen habe.

                Deswegen halte ich auch die Botschaft in deinem Thread für Quatsch.

                Und wir beide beenden die Diskussion besser mal wieder, da du wieder kindisch wirst.

      Der Artikel ist wirklich lesenswert- allerdings muß ich sagen, daß ich genau diese Männerbild "dass der muslimische Mann seine Triebe nicht beherrschen kann, immer noch weit verbreitet. Was freilich mehr über den Westen sagt als über den Islam."
      zumindest auch in der islamischen Gemeinde in meienr Nachbarschaft vertreten ist.

      Ein Bild, daß sich eben auch im sozialen Miteinander immer wieder zeigt und was mich dort am aller meisten stört.

    (11) 29.12.15 - 09:33

    Sexuelle Diskriminierung von Frauen ist Teil unserer Gesellschaft. Aber damit sind die meisten Menschen sozialisiert worden. Sogar eindeutig frauenfeindliche Darstellung in der Pornographie wird selbst von Frauen eher als Teil einer Liberalisierung der eigenen Sexualität wahrgenommen.

    Und dann kommt der böse, sich nicht zu kontrollierende und unzivilisierte Muselmane, der Frauen sowieso nur als Mensch zweiter Ordnung betrachtet. Er kommt hierher, in unser tugendhaftes Land, er will unser Geld, er vergewaltigt wahllos Frauen und er will unsere Kultur vernichten.

    Dieser Thread unter Deinem und einige andere der gleichen Lesart erinnern mich an den Spruch, dass man nichts säen kann, wo nichts wachsen kann. Auf einem Steinacker Saatgut auszuwerfen, ist in etwa so erfolgsversprechend wie der Versuch, einem dummen, ungebildeten und vorurteilsbelasteten Menschen etwas zu erklären, was über dessen Horizont hinausreicht. In Verbindung mit einer renitenten Verweigerungshaltung, etwas dazulernen zu wollen, ist es mission impossible.

    Die ganze Diskussion, die immer wieder durch einzelne Menschen angefeuert wird, dass die, die zu uns kommen, in erster Linie und vor allem Schlechtes zu uns bringen, ist mittlerweile müßig geworden. Selbst für den Fall, dass der große, von einigen prognostizierte Gau ausbleibt, dass nicht der Halbmond auf der Kuppel des Reichtags angebracht wird, dass nicht alle Frauen Opfer triebhafter Fremder werden, dass unser Staatswesen nicht implodiert, sondern wir - für manche unvorstellbar - den Herausforderungen begegnen werden und wir diese meistern, werden diese Leute immer noch lamentieren, wie schlecht doch alles ist. Das Haar in der Suppe zu suchen, kann zur Manie werden. Ständig Angst zu haben vor all den Lebensrisiken. Angst vor Verlust, Angst vor sozialem Abstieg, Angst vor Fremden, Angst vor der Ungewissheit.

    Der Artikel ist sehr interessant, er beleuchtet Menschen als Ganzes mit den feinen Nuancen an Unterschieden von Herkunft und Erziehung. Er sagt in Summe aber vor allem aus, dass sich vor allem junge Menschen überall einfinden können, wenn sie es einerseits wollen und wenn sie mit einem Mindestmaß an Offenheit aufgenommen werden.

    • Warum werden Menschen, die kritisch gegenüber dem Islam sind bzw. den Flüchtlingsstrom für bedenkliches halten, so oft als "dumm" betitelt?
      Ich bin sicher kein dummer Mensch!
      (stell dir vor, ich studiere sogar ;-))
      Im Gegenzug kann ich sagen, dass deine Meinung "dumm" ist, weil du die Augen vor der Realität/ den Problemen verschließt.

      Man kann doch immer sachlich miteinander diskutieren, warum wirst du ausfallend?

      • Du kannst den Begriff "Dumm" auch ersetzen durch "begrenzt wahrnehmungsfähig", "unfähig, den eigenen Horizont zu verlassen", oder durch "beengte Denkweise". Oder einfach als Abwesenheit von Klugheit. Für mich beschreibt es am Ende den gleichen Zustand an Verstandesleistung.

        Wenn Du Dich unmittelbat angesprochen fühlst, was so gar nicht in meinem Post stand, und eine Widerlegung dessen dadurch herbeizuführen suchst, in dem Du hastig ein "ich studiere aber" nachbesserst (was in Deiner Welt wohl so viel bedeuten soll, dass wer studiert ja gar nicht dumm sein kann), dann muss man das so zur Kenntnis nehmen. Überzeugen kann mich das nicht.

        Ich kann nur anhand des hier Geschriebenen urteilen, wie und was ein Schreiber denkt oder meint, sein akademischer Hintergrund, sei er vorhanden oder nicht, spielt dabei für mich keine Rolle. Aber: Auch studierte Menschen können dummes Zeug schreiben, je nachdem, wie firm sie in einem Thema sind.

        • :-D
          Dadurch wollte ich nur sagen, dass ich gar nicht sooooo dumm sein kann 0:)

          Ich bin nicht die Einzige, die so denkt.
          Und es ist typisch, dass man gleich als "dumm" und "Nazi" bezeichnet wird.
          Das machen die Politiker ja auch.
          Ich bin mir sicher, dass das das Ganze aber noch verschlimmert.

          Da stehe ich aber drüber, denn du du kennst mich nicht und ich weiß, dass Beides nicht auf mich zutrifft.

          • Oh, studieren hat nicht zwangsläufig etwas mit Intelligenz zu tun.

            Ich kenne eine, die ihr Studium mit auswendig lernen bestritten hat und dann keinen schokokuchen backen konnte, weil sie keine braune Sahne gefunden hat.

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