Was tut sich da gerade? Und wie geht man damit um?

  • (9) 10.01.16 - 13:36

    Hallo,

    wenn dich das beunruhigt dann Bedenke auch die positiven Aspekte die die derzeitige Situation mit sich bringt.
    Und ja, natürlich ist das wirklich schlimm aber durch diese ganzen Ereignisse kommen Themen auf den Tisch, die schon lange im vergessenen vor sich hinmodern.
    Geh mal ein Jahr zurück: Gewalt gegen Frauen? Ein alter Hut, is halt so. Hunger, Krieg Ausbeutung? Schlimm, schlimm betrifft uns aber nicht.
    Deutschland war wie im Dornröschenschlaf. Die Welt aussen vor, abgeschottet von den Problemen der "weniger glücklichen". Nun sind diese Probleme zu uns gekommen und wir müssen uns damit befassen.
    Es wird glaube ich noch heftigste Probleme geben, sowohl von rechts als auch den Menschen die hier ankommen.Das kann im Chaos enden aber auch in einem Umdenken.
    Lg luci

    Ich habe als Kind kurzzeitig in Südamerika gewohnt und habe noch Verwandtschaft dort. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass sich die Stimmung der armen Einheimischen Bevölkerung dort in den letzten Jahren sehr verändert hat.
    Ich nehme an, dass das am Internet liegt. Die Welt ist dadurch ein Dorf geworden und die weniger Privilegierten wollen nach und nach auch ein Stück von der Sahnetorte....wer will es ihnen verdenken?

    • (10) 10.01.16 - 13:46

      Ich geb dir Recht. Hätte jemnd hier vor einem Jahr einen zum Thema Gewalt gegen Frauen aufgemacht, wäre die Resonanz nur ein Bruchteil gewesen. Für viele ist aber das Thema Sexübergriffe gegen Frauen nun ein Vehikel um ihren Unmut gegen Migration zu äussern und das Ganze zu einem soziokulturellen Problem umzudeuten um damit zu sagen, dass Gewalt gegen Frauen im letzten halben Jahr importiert wurde.

      Ich würde mir wüschen, dass das Thema Gewalt gegen Frauen nun allgemein aufgegriffen wird und das Sexualstrafrecht verschärft wird. Wenn man nur den Schluss zieht, man müsste lediglich ausländische Straftäter ausweisen, löst man das Problem nicht.

      • Reformen sind absolut notwendig und es ist auch an uns Frauen, etwas zu ändern.
        Wir müssen lernen uns zu wehren, auch körperlich. Klar, wir sind Männern meist unterlegen. Aber je kleiner und zarter du bist, desto grösser ist der Überraschungsseffekt wenn wir dann mal zuschlagen.
        Ein spontaner tritt in die Genitalien Oder Ein Plötzlich gezückter Schlagstock können wunder wirken.
        Als junges, unsicheres Mädchen wurde ich mehrmals angegangen. Sobald ich entschieden hatte, dass ich mich mit ALLEN was ich habe wehren werde ist mir keiner mehr zu nahe gekommen.
        Wie Nele weiter unten schrieb: jeder muss bei sich selbst anfangen .

    (12) 10.01.16 - 18:17

    Einer der wenigen Beiträge, die Zusammenhänge und Vorgeschichte aufgreift! Gebe dir völlig Recht, da prallt jetzt einiges, was von unserem Land mitverursacht wurde, zurück...

    Nichtsdestotrotz muss man nun parallel zu intellektuell wertvollen Erkenntnissen handeln: Das anerzogene Weltbild einiger muslimischer/ arabischer Männer passt nicht mit unserer Lebensart überein. Das ist einfach so... und es ist nichts Anrüchiges oder Abwertendes dabei, das auch so festzustellen. Manche Menschen können sich schneller an ein neues Weltbild gewöhnen und sich integrieren, anderen fällt das schwer und sie brauchen mehr Unterstützung und auch Druck. Wieder andere bringen ihr Weltbild mit, lernen gar nichts Neues und verhalten sich wie in ihrer Heimat...

    Und nun ist eines der Probleme hochgekocht und zwar das Frauenbild. Statt nun alles zu relativieren - jeder kann sich denken, dass nicht alle so sind oder alle sich so gehen lassen - brauchen wir eine Lösung. Im ersten Schritt natürlich die konsequente Verfolgung von Straftaten.

    Und dann eine Strategie der Diskriminierung solcher Frauenbilder.

    Integration heißt auch, dass man die Augen nicht vor mentalitätsbedingten Problemen verschließt.

    LG
    Nele

    • "anderen fällt das schwer und sie brauchen mehr Unterstützung und auch Druck. Wieder andere bringen ihr Weltbild mit, lernen gar nichts Neues und verhalten sich wie in ihrer Heimat..."

      Und das ist nun einmal eine Aufgabe, bei der eine Gesellschaft an ihre Grenzen stoßen kann und auch eine, die nicht zwingend unbegrenzt angenommen werden muss.

      Unter Integrationshilfe, die ich als Einzelmitglied der Gesellschaft zum Beispiel zu leisten bereit bin, verstehe ich etwas anderes als die Information, dass man Frauen nicht in Massen belästigen darf.

      Du meinst es umfassend, ich möchte aber gerne das aktuelle Problem aufgreifen.

      Wer so etwas tut, hat keinerlei Voraussetzungen, sich gewinnbringend in diese Gesellschaft einzugliedern.

      Und eine Gesellschaft wie die unsere, veträgt nur eine sehr begrenzte Zahl solcher Menschen, wenn wir unsere Lebensverhältnisse beibehalten wollen.

      Das ist auch eine Tatsache, der man ins Auge blicken muss.

      "Und dann eine Strategie der Diskriminierung solcher Frauenbilder."

      Das wäre nämlich eine Aufgabe, die nur über mehrere Generationen zu lösen ist.

      • Wie würdest du die Integrationshilfe denn gut finden?

        Ich als Einzelperson sehe in Kontakt und Austausch / gemeinsame Aktivitäten die beste Möglichkeit (mache ich selbst auch so) plus Aufklärungsarbeit vonseiten des Staates, von Integrationskursen bis hin zum Grundgesetz verteilen.

        Leider sind viele Einheimische - gerade die, die am lautesten Integration schreien - oft nicht bereit, selbst auch daran mitzuwirken.

        Was die Konsequenzen betrifft: Ich wäre dafür, Staftäter abzuschieben, bei schweren Vergehen (z.B. Vergewaltigung) auch in Kriegsgebiete.

        Eine Obergrenze halte ich nach wie vor für nicht möglich, außerdem können ja die anderen nichts dafür, was diese A-Löcher in Köln gemacht haben.

        Ich bin strikt gegen Generalverdacht aller Muslime, aber genauso strikt muss gehandelt werden, wenn jemand schwer gegen unsere Gesetze verstößt. Den ehrlichen und friedlichen Flüchtlingen - und das sind wohl die meisten - nützt es ebenfalls nichts, wenn man die Kriminellen verschont oder Probleme verschweigt.

        LG
        Nele

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