Andere Sichtweisen Thilo Sarazzin

    • (1) 12.01.16 - 10:02

      Hier ein Interview aus der Zeit vom September 15

      http://www.zeit.de/2015/37/thilo-sarrazin-interview-fluechtlinge-zuwanderung-integration-frontex/seite-2

      Klug , ausgreift und vielschichtig

      Pina

      • "Klug , ausgreift und vielschichtig"

        Meinst du damit die Zeitung, die auch solche Meinungen abdruckt?

        • Die Lösungsvorschläge im Interview.....

          Auch im Zusammenhang des Datums des Interview, 3 Monate vor " der Schande von Köln" als noch jeder der vor Problemen gewarnt oder gar andere Lösungsansätze hatte ein menschenverachtender Rassist war.

          Es macht Sinn es zu lesen, anstatt nur über das Medium zu lästern

          Pina

          • "Die Lösungsvorschläge im Interview....."

            Dann schauen wir mal:
            1. Totale Blockade des Mittelmeer mit militärischen Mitteln (Aufwand nicht abschätzbar?)
            2. Errichtung von noch mehr Lagern in der Türkei, Libanon, Jordanien.
            2a. Unterstützung für Griechenland nur gegen weitere Lager dort
            3. Stopp der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen
            4. Abschiebung von Verfolgten vom Balkan ohne Asylverfahren
            5. Die Berichterstattung der Medien ist in seinen Augen einseitig und sollte anders sein. (Zensur!)

            Damit ist Herr Sarazzin also für eine Fortsetzung der Politik der Abschottung vom Rest der Welt und der wirtschaftlichen Ausbeutung der sog. Entwicklungsländer.
            Er ist für Waffengewalt zur Erhaltung unseres Wohlstands und für die Verschärfung von Konflikten, die sich daraus unmittelbar ergeben.

            Meine Frage an Herrn Sarazzin:
            Warum schicken wir nicht gleich Kampfbomber und erschießen die Leute bevor sie auf die Idee kommen sich zu holen, was ihnen zusteht?

      Ich verachte Sarrazin.
      Der Mensch ist egoistisch, menschenfeindlich (zumindest bei denen, die nicht deutsch sind) und er verursacht mir beim Lesen extreme Bauchschmerzen.

      Die bösen Ausländer nehmen unsere Arbeitsplätze.
      Andere Länder sollen sich um die kümmern. Wir nicht.

      Das sagt er.

      Wir sind mit dafür verantwortlich. Kriegsflüchtlinge sollen hier aufgenommen werden. Wir würden es auch wollen.
      Das einzige, worin ich ihm "zustimme" ist, dass Wirtschaftsflüchtlinge hier (zumindest aktuell) keinen Platz haben. Das funktioniert momentan nicht.

      Bei allem anderen widert er mich an.

      • "Wirtschaftsflüchtlinge"

        Das Wort kann ich auch bald nicht mehr hören!
        Was sind denn "Wirtschaftsflüchtlinge"?

        Deutsche Auswanderer, über die sogar Doku-Soaps gedreht werden, sind auch Wirtschaftsflüchtlinge.
        Die Auswanderer des 18. und 19. Jahrhunderts nach Amerika waren auch Wirtschaftsflüchtlinge.
        So gesehen sind fast alle US-Amerikaner Nachfahren von Wirtschaftsflüchtlinge.
        Menschen, die aus den ehemaligen Ostgebieten nach dem 2. Weltkrieg zu uns kamen, würde man heute auch als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnen.

        Warum nehmen viele von uns wie selbstverständlich das in Anspruch, was wir Menschen aus anderen Ländern verweigern?

        • Wirtschaftsflüchtlinge ist nicht das Unwort des Jahres geworden. Es ist Gutmensch

          Weißt du, ich verstehe alle Menschen die hier her kommen, um besser leben zu können.
          Ich würde es genauso machen :-)
          Und ich bin dankbar, dass es die Möglichkeit hier gibt. Denn ohne wären meine Großeltern und mein Papa nicht hier ;-) sie sind aus Jugoslawien kurz vor Ende des Krieges hier her gekommen, um ein besseres Leben zu haben. Sie haben sich integriert und haben seit 30 Jahren Jobs und haben sich hier ein sicheres Leben aufgebaut.

          Jedoch wird's gerade etwas eng hier und ich glaube, diejenigen, die aus dem Krieg kommen, haben es gerade nötiger, dass ihnen geholfen wird.
          Wenn sich hier das ganze etwas beruhigt hat und wir Lösungen gefunden haben, können diese Menschen eine Bereicherung sein.
          Viele Verwandte meines Papas sind hier her gekommen und nehmen nichts vom Staat, sondern leben hier gut und tun auch was dafür.

          Übrigens find ich die Schmarotzer-Deutschen aus dem Fernsehen echt peinlich #schein

          • "Jedoch wird's gerade etwas eng hier "

            Außer in den Köpfen einiger, kann ich keine Enge sehen. Weder räumlich, noch finanziell, noch kulturell. In der Gesamtansicht.

            Und wenn ich gegen etwas bin, spielt es auch keine Rolle, aus welchen Gründen jemand kommt oder wie viele von ihnen. Ich bin dagegen und Punkt. Gründe für Ablehnung wird man immer finden.

            • Ich kenne mich weder mit dem finanziellen noch mit den räumlichen Begebenheiten aus.
              Wegen mir sollen sie wirklich bleiben! Denn wie gesagt, wenn ich die Möglichkeit hätte, mein Leben aufzubessern, würde ich es auch tun. Man hat nur ein Leben und das will man sich so gut machen, wie möglich.

              Vielleicht bekommt der Staat es auf die Reihe, ausreichend Schlafplätze für alle Flüchtlinge bereitzustellen. Das wär toll und damit wär schon ein Stück geschafft.
              Wegen dem Geld mache ich mir keine Sorgen. Wegen mir soll der Staat den Soli, den wir immernoch "an den Osten zahlen", an die Flüchtlinge geben. Das Geld geht schon seit jeher weg, das fehlt mir nicht :-p

              Ich würde mir wirklich wünschen, dass allen geholfen wird, denen geholfen werden soll und die das aus wertschätzen. Also keine Frauen sexuell belästigen, klauen oder missbrauchen. Das ist Gott sei dank nur ein kleiner Teil der Masse.

              Wenn das allerdings in dem Maße nicht möglich ist (wie gesagt, dazu kenn ich mich intern nicht aus), dann müsste man Prioritäten setzten.

              • Für mich ist die Frage, ob man im Zuge der Globalisierung - und die Wanderungsbewegungen von Menschen sind für mich ein Teil dieser Globalisierung - überhaupt noch als Staat die volle Souveränität und die Instruemnte besitzt, zu entscheiden, wie sich die Bevölkerung künftig zusammensetzt.

                Die großen Flüchtlingsorganisation prognostizieren sehr starke Wanderungsbewegungen in den kommenden 10 bis 20 Jahren. Ein Großteil aufgrund von klimatischen Veränderungen.

                Bisher haben die westlichen Industrienationen, in die es einen Teil der Flüchtlinge zieht, keine wirklichen Antworten geben können. Es gibt keine Konzepte, wie man mit dieser Art von Diffusion von den armen und unterentwickelten Ländern in die reichen und priviligieten Länder des Nordens umgehen wird.

                Die momentanen, in Relation zu den o.g. Prognosen noch relativ geringen Flüchtlingsströme aus den aktuellen Krisengebieten decken ja auf, woran es hapert in Europa aber auch im Rest der Welt. Wie geht man mit denen um, die kommen und wie kann man Menschen davon abhalten, sich erst gar nicht auf den Weg zu machen? Für zweiteres gibt es zwar Ansätze aber keinerlei Bereitschaft, diese umzusetzen.

          Ja, weil es in Deutschland alles umsonst gibt für ein besseres Leben. Deshalb kommen die Meisten hierher. Deswegen muss das gestoppt werden.

          • Klar, es sind ja auch ALLE hier, weil es hier was umsonst gibt.
            Hier n Keks, ist umsonst.
            Mit dir möchte ich nicht schreiben. Deine Einstellungen sind mir zu krass, einseitig und verallgemeinernd..

            Ich kenne deine Beiträge. Du bist jemand, mit dem ich weder virtuell noch in RL was zu tun haben möchte.
            Guten Tag noch.

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