Wenn morgen Landtags-Wahlen wären...

...wen würdet ihr wählen?

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    • (1) 15.01.16 - 23:45

      Hallo!

      Einfach nur mal so, weil ich neugierig bin, wie sich Urbia entscheiden würde....

      Ich müsste mir erst die Programme durchlesen, bevor ich mein Kreuzchen setzen könnte...wobei ich zumindest schonmal wüsste, wen ich nicht wähle :-p

      Ihr müsst nix dazu schreiben....geheime Wahl quasi ;-)

      Lg Alex

      Guten Morgen
      Ehrlich? Vermutlich würde ich gar nicht wählen gehen. ja, das darf man natürlich nicht und zeugt vermutlich von allem Schlechtem, was ein Mensch so inne haben kann. Aber wählen kann ich nur den, der mich überzeugt.

      Ausschlagend ist dafür vor allem die derzeitige Flüchtlingspolitik, denn diese wird, da kein Ende abzusehen ist und der nächste Sommer garantiert kommt, unser Land noch lange Zeit beeinflussen. Der derzeitigen Regierung fehlt eindeutig ein Konzept und Rechts möchte ich nicht wählen (obwohl man ohne Konzept tatsächlich die Grenzen schließen müsste, um erstmal zu überlegen, wie man weiterhin vorgehen will). Würde die jetzige Regierung ein Konzept präsentieren und auch (erfolgreich) in Kürze umsetzen, sodass man sieht, dass es doch vorwärts geht und Sinn zu machen scheint, dann würde ich die jetzige Regierung wählen.

      vg, m.

      • Ganz meine Meinung!

        Grundsätzlich ist es deine Entscheidung, wählen zu gehen oder auch nicht.

        Jedoch gehört zur Demokratie Mitarbeit, auch in schwierigen Zeiten. Vielleicht gerade dann, denn nur so kann sie bestehen.
        Ich würde eher sagen, dass es sinnvoller wäre, zu schauen, was du bisher gewählt hast, dort in die Partei einzutreten und mitzuwirken.

        • Bei Arbeitszeiten inkl. Arbeitsweg von 10 Stunden täglich, habe ich die Wahl zwischen restliche Zeit ab 17 Uhr mit meinen Kinder zu verbringen oder Mitarbeit in einer Partei. Ersteres ist mir wichtiger.

          • Hmm, nehmen wir an, es gibt einen rechtsrutsch, gilt das dann immer noch?
            Vielleicht könnte auch dein Partner?

            Ich kann im Moment auch nicht, da ich ein stillkind habe und hier keine Familie.
            Ich unterstütze dahingehend, dass mein Mann geht (er arbeitet natürlich auch) und die Kinderbetreuung gewährleistet ist.
            Ich weiß aber, dass er sich für die gleichen Dinge einsetzt, die mir auch wichtig sind.
            Ihn kann ich dann auch bspw. wählen.

            Natürlich ist Zeit mit Kindern, gerade, wenn man arbeiten muss, unersetzbar, aber man tut dabei auch etwas für Kinder.
            Ich möchte meine Kinder nicht unter der afd aufwachsen lassen, weil einige das mit der Demokratie nicht so ganz verstanden haben.

            • "weil einige das mit der Demokratie nicht so ganz verstanden haben. "

              Der Sinn einer Demokratie ist es nicht, einen Rechtsruck mit allen Mitteln zu verhindern.

              Sondern, dass Parteien vom (ganz) linken bis zum (ganz) rechten demokratischen Spektrum vertreten sein dürfen, damit die Wähler ein Entscheidung treffen können.

              Ein Demokratie lebt nämlich auch von einer gewissen Vielfalt der politischen Positionen.

              Sogar linksradikale und rechtsradikale Ideen und Ansichten sind mit einer Demokratie vereinbar.

              Wenn es nicht "extrem" wird und verfassungsfeindlich.

              • Es ist aber nicht Sinn, etwas aus trotz zu wählen, um zu zeigen, dass ich gegen etwas bin.
                Man sollte das wählen, wofür man ist.
                Wenn man rechts wählt, weil man dahinter steht, ok.
                Viele sagen ja aber, sie seien nicht rechts, aber aus Protest wählt man dann halt so.
                Damit fällt man auf die Schnauze, denn dann macht die Partei ihre "rechte" Politik und ich kann dann halt nicht sagen: "aber eigentlich wollte ich doch nur zeigen, dass ich das nicht gut finde, so habe ich das aber nicht gemeint."

                • "Man sollte das wählen, wofür man ist."

                  Und jetzt bist du wieder am Ausgangspunkt mit mamavonyannik, was macht man, wenn man sich mit keiner Partei genug identifizieren kann?

                  • Worauf ich ja meine Meinung geschrieben habe.
                    Trotzwählern das Feld zu überlassen, kann auch gefährlich sein.

                    • Keine Frage, prinzipiell hast du auch recht, aber wenn ich aktuell mit einer gewissen Linie einer Partei auf Bundesebene unzufrieden bin, ändere ich da an der Basis erstmal sehr wenig.

                      Dann bleibt mir nur, nicht zu wählen oder mich mit dem gringeren Übel anzufreunden:

                      "Meiner Partei", deren Punkte ich sonst schätze oder eben eine andere, mit der ich in einem für mich zentralen Punkt übereinstimme.

                      Oder noch besser, meinen Unmut kund zu tun! Und auch da sind die Möglichkeiten recht begrenzt. Die Veranstaltungen werden ja nun überwiegend aus einer Richtung organisiert.

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