Es ist erschreckend

    • (1) 18.01.16 - 16:41

      Wie manche User sich hier benehmen. Die laufenden Beleidigungen und der Ton mancher User sind völlig daneben und man kann kaum glauben, dass es sich hier um Erwachsene handeln soll. So wie es aussieht haben viele nichts zu tun, als hier den ganzen Tag ihre Kommentare abzulassen. Es gibt eine sehr links gerichtete Fraktion, die es liebt andere sofort in die rechte Schublade zu stecken, wenn sie eine andere Meinung dazu haben. Aus ihrer Sichtweise gibt es nur „ kommt alle zu uns, wir haben euch alle lieb oder die anderen, die alles raus haben wollen, die nicht durch und durch deutsch sind. Und genau das ist das Problem, dass man so sehr von etwas überzeugt ist, dass es dann nur noch Freund oder Feind gibt. Deswegen ist es reine Zeitverschwendung immer und immer wieder darauf einzugehen. Auch nach dem tausendsten Kommentar hat man sich nichmal ansatzweise angenähert. Im Gegenteil. Mit einem extremen Veganer ist es auch unmöglich eine Diskussion über Ernährung zu führen.

      Solange die Erkenntnis nicht da ist, dass unkontrollierte Masse immer und überall zum Problem wird kann man sich jeden Kommentar sparen. Da kann ich als Familie mit 2 Kindern super und glücklich leben, aber mit 10 viele Probleme haben unter denen aber dann alle leiden. Und wenn ich ein 5er Boot mit 6 Personen belege, kann es zwar noch gut gehen, aber dann ist es halt der 7. oder 8. der das Boot zum Kentern bringt. Aber dann sind wenigstens alle gleichberechtigt ertrunken . Und wenn Personen solche Sichtweise haben, dann kommt man auch mit Logik, Realität und gesunden Menschenverstand kein Stück weiter.

      Ich habe fertig.

      • (2) 18.01.16 - 16:49

        Moin,

        was den Ton betrifft, stimme ich dir zu. Auch der ewig gleiche Austausch von den ewig gleichen Argumenten... der dann jeweils 456 Mal wiederholt wird #schwitz

        Aber was wer für Erkenntnisse hat, ist durchaus unterschiedlich - also z.B. wie viele Flüchtlinge unter welchen Umständen gut integriert werden können. Da gibt es mehrere Meinungen und die kann man doch austauschen, ohne dass am Ende jeder den anderen totargumentiert haben will.

        Ich bin nach wie vor der Ansicht, je mehr alle (Flüchtlinge und Einheimische) für die Integration und das Zusammenleben tun, desto einfacher wird es.

        Ich muss allerdings auch akzeptieren, dass da offenbar nicht jeder (Flüchtlinge und Einheimische) Bock drauf hat. Blöd, aber ist so.

        LG, Nele

        (3) 18.01.16 - 16:59

        Hallo,

        um bei deinem Beispiel mit der Familie zu bleiben: du sagst, 2 Kinder sind richtig um glücklich zu sein, nun, ich selber finde zb mehr Kinder schöner und bereichernd.. Wiederum andere wollen auf keinen Fall mehr als 1 Kind oder aber mögen gar keine Kinder, weil die nicht in ihr Leben passen.

        Wer will jetzt bestimmen, wer von den genannten die Logik, Wahrheit und den gesunden Menschenverstand hat??

        Da ist doch das Empfinden völlig individuell.

        Ich zb. finde, wir können noch Flüchtlinge aufnehmen und ich bin auch bereit, dafür Einschränkungen in Kauf zu nehmen. (So, wie bei den Kindern).

        Du bist es nicht . und nun?

        Gruß, liki

        • (4) 18.01.16 - 18:27

          Wer will jetzt bestimmen, wer von den genannten die Logik, Wahrheit und den gesunden Menschenverstand hat??

          Die, die nicht nur an sich denken sondern auch an die Folgen. Es geht eben nicht darum, ob ich viele Kinder super finde, sondern ob ich dann auch noch allen gerecht werden kann. Und wenn mit meiner Entscheidung meine anderen zwei Kindern darunter leiden, dann ist sie eben nicht ok. Das nennt sich Verantwortung..

          Und wenn jetzt dein persönliches Empfingen dir sagt, dass noch mehr Flüchtlinge kommen können, dann hat das gar nichts damit zu tun, ob und wie es finanziert werden kann. Der Verstand sagt, dass je mehr kommen es natürlich immer schwieriger wird alle zu integrieren. Und da passt wieder das Beispiel der Familie, dass zum Schluß auch die darunter leiden, die schon lange hier sind und die, die wirklich eine Chance dazu hätten.

          • (5) 18.01.16 - 21:08

            Und woher nimmst Du die allgemeingültige Wahrheit, dass alle nur 2 Kindern gerecht werden können?

            Es gibt Menschen, die sind nicht in der Lage, auch nur einem Kind gerecht zu werden, wieder andere können gerade genau 2 Kindern gerecht werden und die nächsten schaffen es ganz wunderbar mit mehreren Kindern. Die Menschen sind doch unterschiedlich leistungsfähig/belastbar. Du kannst doch nicht für ALLE sprechen und bestimmen, die anderen sind verantwortungslos und werden den Kindern nicht gerecht ?!?

            Wieso ist meine Meinung in Deinem Posting mein "persönliches Empfinden" und Deine Meinung ist "der Verstand" ?

            Was macht Dich zur Hüterin der Wahrheit und mich in Deinen Augen zur bloßen "persönlichen Empfinderin"??

            • (6) 20.01.16 - 08:54

              Genau das ist hier das Problem, dass aus Posts Meinungen herausgelesen werden, die da gar nicht stehen. Ich habe geschrieben, dass es nicht nur darum geht was man selber möchte sondern das man berücksichtigen muss, ob nachher jemand darunter leiden muss. Die Anzahl der Kinder waren nur Beispiele. Daher auch noch das Beispiel mit dem Boot, das wirklich jeder weiß um was es geht.

              Und wenn wir den Riesen Zustrom von Flüchtlingen nicht stoppen, werden zum Schluß alle darunter leiden. Bis jetzt haben wir noch überhaupt keinen Plan wie wir die Integration mit den Flüchtlingen die bereits hier sind bewältigen sollen und wie sich das überhaupt entwickelt. Egal, ob im persönlichen oder im beruflichen Leben, wäre so ein Handeln zum Scheitern verurteilt. Stell dir vor dein Chef deckt dich mit immer mehr Projekten zu, obwohl du nichtmal das erste im Griff hast oder du setzt ein Kind nach dem anderen auf die Welt obwohl du mit dem ersten schon am Limit bist.

              • Zu deinem ersten Punkt möchte ich dir Recht geben. Hier werden immer wieder Dinge aus Posts herausgelesen, die da einfach nicht stehen.

                Deine Vergleiche finde ich aber leider nicht sehr gelungen, denn wir dürfen ja nicht vergessen wieso die meisten Flüchtlinge zu uns kommen. Nämlich weil sie ihr Leben und das ihrer Familie schützen wollen. Das mit "Kinder in die Welt setzen" oder "von der Arbeit überfordert sein" zu vergleichen, finde ich doch etwas weit hergeholt.

                Und bei allem Verständnis für die Forderung "Grenzen zu", würde ich gerne mal wissen wie die Leute sich das vorstellen? Sollen wir tatsächlich einen Zaun um Deutschland bauen?
                Denn anders würde es ja sowieso nicht funktionieren. Jemand der so eine Reise auf sich genommen hat, dreht doch nicht am Kontrollpunkt um, wenn der deutsche Grenzbeamte sagt "Sorry, wir sind voll".

                • Die Folgen sind immer dieselben, egal mit welchem Vergleich. Bis jetzt darf jeder zu uns kommen egal aus welchem Grund, sogar wenn er kriminell ist. Und genau damit schaden wir denen, die berechtigt um Asyl bitten und sich wirklich hier integrieren wollen.

                  Nicht wir müssen uns überlegen wie wir unsere Grenzen schützen können, sondern das ist die Hauptaufgabe unseres Staates. Wenn man sagt, da können wir eh nichts machen und wie soll das gehen ist das die Kapitulation unseres Staates.

                  • "Nicht wir müssen uns überlegen wie wir unsere Grenzen schützen können, sondern das ist die Hauptaufgabe unseres Staates. "

                    Und wer ist "DER STAAT"?

                    WIR sind der Staat. Du und ich und alle bei urbia und alle, die nicht bei urbia sind. Du tust so als gäbe eine willkürliche höhere Macht, die über dich bestimmt wie sie will.

                    Jeder in diesem Staat hat eigene Bedürfnisse, Meinungen, Wünsche, Ansichten, die irgendwie berücksichtigt werden müssen. Es können immer nur Kompromisse werden.
                    Du findest, man müsse die Grenzen dicht machen, ich denke das nicht. Beide sind wir DER STAAT. Und jetzt versuche mal, eine einfache Antwort bzw. Lösung zu finden.

                    • (10) 20.01.16 - 11:06

                      Natürlich gibt es sie. Wir wählen unsere Volksvertreter und hoffen natürlich, dass sie auch zu unserem Wohle ihr Amt ausführen und in diesen 4 Jahren bestimmen wir gar nichts.

                      Das Problem ist, dass eben nichts ausser bla bla passiert, weil unsere gewählten Politiker nur versuchen ihr eigenes Süppchen zu kochen anstatt mal gemeinsam wirklich Lösungen zu finden.

                      • "Das Problem ist, dass eben nichts ausser bla bla passiert, weil unsere gewählten Politiker nur versuchen ihr eigenes Süppchen zu kochen anstatt mal gemeinsam wirklich Lösungen zu finden."

                        traurig aber wahr

                        Nur "Blabla" führt irgendwann zu einer Lösung. In einer Demokratie sind Lösungen auch nie festzementiert, sondern ändern sich mit den wechselnden Bedürfnissen.Merkel hat ihren Standpunkt und setzt ihn erst mal durch. Dann merkt man, dass die Sache mehrere Haken hat, es kommt zu Gegenwind. So MUSS das sein! So kommt man irgendwann zu einem Kompromiss, der eine Weile funktionieren kann bis er vom nächsten Kompromiss abgelöst werden muss.

                        Immer wieder erstaunlich, dass jeder auf der Straße und besonders am Stammtisch weiß, wie die Lösung auszusehen hat, aber niemand von denen macht Politik. Schade, ne?

                        Oder wissen doch alle weit im Hinterkopf, dass das ein knallharter Job ist, um den man niemanden beneidet? Ganz sicher machen diesen Job Menschen, die auch mit Ellenbogen arbeiten und die gern Macht haben, die aber auch aushalten können, dass sie hin und wieder oder immer die Hassfigur für viele sind. Es ist in der Politik auch nicht mit einem 8-Stunden-Tag getan und in der freien Wirtschaft verdient man mehr als als Kanzlerin.

                        Wenn es so einfach ist in der Politik, dann mach sie doch selber und natürlich alles besser.

                        Wie stellst du dir denn die Arbeit eines Politikers vor? Was erwartest du denn vom "Staat"? Dass er allein deine Bedürfnisse bedient? Wenn du eine ganz klare Linie haben willst, dann müsstest du nach Nordkorea ziehen.

                        • #pro
                          sehe ich genauso. Demokratie und demokratische politische Willensbildung sind nunmal zäh und anstrengend und langwierig. Ich möchte trotzdem nicht in einem Staat leben, in dem Grundrechte mal eben auf Eis gelegt werden, weil man dann praktischer durchregieren kann. Immer wenn man sich schnelle, schlagkräftige Lösungen wünscht, um Dinge im eigenen Sinne entschieden sehen zu können, sollte man sich klarmachen, dass das dann auch genauso fix und unhinterfragt passieren könnte, wenn es um Entscheidungen geht, die man keinesfalls möchte.

                        Man kann es auch anders sehen. Du gehst in eine Sitzung, bei der auf jeden Kommentar auch wenn er im Moment nichts mit dem Thema zu tun hat eingegangen wird, dann sitzt du da stundenlang und am Schluß kommt nichts dabei raus oder es ist wenigstend einer dabei, der alle wieder auf den Punkt bringt und konkrete Lösungsvorschläge einfordert.

                        Im Moment haben wir nunmal nicht die Zeit irgendwann irgendeine Lösung zu finden, weil später können wir nichts mehr dran ändern.

                        Der Staat soll nicht meine sondern die Bedürfnisse der Mehrheit ihrer Bevölkerung bedienen.

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