Donald Trump

    • (1) 03.03.16 - 13:14

      Hallo zusammen,

      nun mal ein anderes Thema. Was haltet ihr von Donald Trump #zitter#schwitz#kratz#gruebel
      Ich habe ihn eigentlich immer für eine Witzfigur gehalten und dachte mir naja, es ist halt sein Hobby zu versuchen Präsident der USA zu werden. #augen Aber inzwischen finde ich das alles nicht mehr so witzig #zitter Er gewinnt ja eine Vorwahl nach der anderen, also gibt es doch anscheinend genug Amis, die ihn gerne ernsthaft als Präsident ihres Landes hätten #schock
      Was haltet ihr davon? Ich weiß garnicht was ich dazu sagen soll. #gruebel Ich hoffe nicht, dass jemand, der denkt Paris sei in Deutschland #schock Präsident werden könnte. #kratz
      Aber man weiß es ja nicht. Das ist halt Demokratie, wenn er gewählt wird, wird er Präsident.

      Sagt mir bitte eure Meinungen dazu.

      Danke schonmal #winke

      • Wenn der Präsident wird, ist das für mich das sichere Zeichen, dass die Amis nicht mehr alle Latten am Zaun haben.
        Ab dann werde ich keinen Fuß mehr in diesen Staat setzen.

        Die Liste der zivilisierten Länder wird eh immer kürzer... :-(

        • Ich habe es niemals für möglich gehalten, dass er so weit kommt. Aber inzwischen halte ich nichts mehr für ausgeschlossen #gruebel#schock#schwitz
          Und nicht vergessen, sie hatten schon George W. Bush junior, der war auch nicht gerade eine Leuchte #rofl

          Aber ich glaube Trump toppt ihn in Sachen Dummheit um Längen #zitter

          • Die USA haben Eisenhower überlebt, haben Reagan überlebt und sie werden auch Donald Trump überleben. Ich glaube, wir als Europäer haben völlig falsche Vorstellungen von der Politik in den USA. Der Präsident ist die Witzfigur, die vorne steht, die Politik wird von anderen Kräften gemacht.

            • Genau darin sehe ich eine große Gefahr.

              Das ging mit Bush, dass andere an den Strippen ziehen. Aber ein Trump wird sich nicht so schnell etwas sagen lassen und sich nicht scheuen wichtige Leute auch loszuwerden.

              Ausserdem isolieren sich die USA durch einen völlig inakzeptablen Präsidenten aussenpolitisch. Natürlich wird man die Verbindungen nicht kappen. Aber wir wissen doch, wie sehr die Geschichte durch "Freundschaften" mit beeinflusst wird.

      fänd ich furcht bar, wenn er gewählt werden würde.
      Hier, zum ab reagieren (dauert ein bischen, ehe sich die Seite auf gebaut hat)
      Marsch blasen
      http://trumpdonald.org/

    Ich habe immer noch die Hoffnung, dass Trump gar nicht erst Präsidentschaftskandidat der Republikaner wird.

    Zurzeit sind ja noch drei Mitbewerber im Rennen, die zusammen mehr Stimmen als Trump erhalten haben. Irgendwann wird nur noch einer neben Trump übrig sein und ich hoffe, dass dieser dann die Stimmen der ausgeschiedenen Bewerber bündeln kann.

    Dass Trump in einigen Staaten große Erfolge hat verwundert mich nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass selbst die Mehrheit der Republikaner Trump als Präsidenten möchte.

    Der Schaden für USA würde immens sein.

    • Darf ich fragen warum es dich nicht wundert, dass Trump in einigen Staaten große Erfolge hat :)?
      Ich muss zugeben, ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, dass so viele Menschen auf jemanden hereinfallen, der offensichtlich nichts als dumme und leere Sprüche zu bieten hat. Ich möchte ja ungern so viele Menschen der Dummheit bezichtigen, aber mir fehlt jegliches Verständnis für Menschen, die ihn unterstützen... und das meine ich wirklich wortwörtlich. Ich verstehe es einfach nicht #kratz

      • Die Staaten sind ja sehr heterogen.

        Und es gibt einfach auch dort Menschen, die sehr reaktionär und/oder ungebildet sind. Trump versteht es diese Menschen mir markigen Sprüchen einzufangen und ihnen genau das zu geben, was sie zurzeit brauchen. Da braucht es ja nur mal eine deutliche Unterstützung der Waffenlobby und du sammelst dir ein paar Wähler, für die das ein ungeheuer wichtiges Thema ist und die sich keine Gedanken machen, wie eine international isolierte USA sich aufstellen soll. Außenpolitik zum Beispiel interessiert viele Amis schlicht null.

        Die restlichen republikanischen Bewerber sind ja viel gemässigter. Da braucht es halt nur einen, der extrem reaktionär sind und dem dadurch 30 Prozent der Republikanischen Wähler zustimmen und die restlichen 70% verteilen sich auf die Mitbewerber. Von Mehrheit kann aber (noch) keine Rede sein.

        Wir können es ja auch nicht begreifen, wenn wir die Sprüche von Pegida oder AfD hören und wie begeistert manche die aufnehmen.

        • Da hast du vermutlich Recht.
          Und zum Glück ist es momentan noch keine Mehrheit - aber mich verwundern doch die Massen die ihn unterstützen... es dürften ja doch wesentlich mehr sein als die 10% AFD Wähler bei uns. Und da muss man sagen, dass es (hoffe ich jedenfalls) der derzeitigen Situation geschuldet ist.
          Ich finde es auch mehr als verwunderlich, dass sich dort so wenige für die Außenpolitik interessieren - wo sie ja beinahe überall mitmischen. Aber vermutlich gibt es genug Probleme im Land.
          Aber im Allgemeinen muss ich schon sagen, dass diese Entwicklung nicht gerade zu einer besseren Meinung über die USA beiträgt.

          • In Sachsen sind es sicher auch mehr als 10%, die AfD wählen.

            Trump hat ja nicht überall so hohe Werte.

            Dass die Amerikaner weniger Interesse an anderen Ländern haben war meines Wissens schon immer so. ich habe eher den Eindruck, dass es langsam besser wird.

            Ich habe vor einigen Jahren eine Zeit in den USA gelebt und ich fand es viel schwieriger an "gute" nachrichten zu kommen. Auf den meisten Fernsehsendern liefen nur innenpolitisch relevante Inhalte. Also das Interesse ist schon da, wenn USA Saddam Hussein jagt. Aber dass irgendwo in Afrika ein Bürgerkrieg wütet, bekommen viele Amis gar nicht mit.

            Diese Informationen muss man sich aktiv suchen.

            Ich habe aber nicht den Eindruck, dass der Amis an sich irgendwie dümmer oder ungebildeter ist. Wir sehen das halt immer aus unserer Perspektive. Aber auch wir bekommen ja an vielen Stellen nicht viel mit. Ich weiss nicht so viel über Machverhältnisse in Asien zum Beispiel.

            • Ich habe selbst nie in den USA gelebt, kenne aber auch einige die dort für längere Zeit studiert haben. Ich habe schon viele gehört, die die Amis als etwas "oberflächlicher" bezeichneten, aber nie als ungebildeter. Deshalb verwundern mich diese Wahlergebnisse ja auch so - man kann ja nicht sagen, dass die Amis blöder als wir Europäer sind. Trotzdem glaube ich, dass Trump bei uns in der Politik sehr schnell untergegangen wäre. Für mich bleibt das einfach eine Witzfigur. Er kann zwar eigentlich nicht komplett verblödet sein, seine Aussagen lassen ihn aber so wirken.

              • Ich habe auch in den Staaten studiert und man lernt dann natürlich auch eher weltoffene, gebildete Menschen kennen.

                Das Bildungsgefälle in USA ist aber schon groß. Und ich war schockiert wie arm manche Menschen sind.

                Eine Freundin von mir hatte Nachbarn, die haben in einer Hütte ohne richtigen Fußboden gewohnt, einfach platt getretener Erdboden.

                Mir ist bei Trump nicht ganz klar, welche Ziele er eigentlich verfolgt. So dumm kann er ja nicht sein, er hat es immerhin geschafft ein Imperium, auch international aufzubauen. Ich denke auch, dass er schon x-mal in Paris war und natürlich weiss, dass Paris in Frankreich liegt.

                Warum er sich so präsentiert? ich habe keine Ahnung. Vielleicht weiss er, dass diese rotzfreche Art das ist, was viele Amis mit angeschlagenem nationalen Selbstbewusstsein brauchen.

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