Möchte man durch sowas politisch wirklich vertreten werden?

    • (1) 21.09.16 - 19:56

      Gab hier mal ne Umfrage, wer was wählen würde. 30% stimmten für die AfD. Wenn man sich deren Funktionäre mal anschaut, will man wirklich von solchen Typen regiert werden???

      Für mich wäre das ein Alptraum, der absolute politische Super-Gau!

      Echt, da krieg ich Angst wenn ich mir Storch, Höcke, Gauland, Petry, Poggenburg und Co. anschaue und lese, was die von sich geben.

      • Gut, ich würde sie nicht wählen und damit will ich auch nicht von ihnen vertreten werden.

        Was ich aber auch interessant finde. Genau diejenigen schreien immer, sie würden die Sprache des Volkes sprechen. Und genau sie sind es aber, die ihr Gefasel danach immer wieder relativieren. Im Fall der Strolch war es ja, dass sie "mausgerutscht" sei. Im Nachhinein war dann alles nicht so gemeint.
        Komische Sprache, die das Volk da so hat.

        • Eigentlich ist das nur logisch, aus ihrer Sicht.

          Man macht einen auf dicke Arme, hinterher hat man es ganz anders gemeint.

          Das ist doch gängige Praxis bei bestimmten Menschen. Der Lutz macht ein Foto von sich als Führer, es wird von oben darüber gemeckert, schon war das nur ein Witz.

          Dass es wahrscheinlich eigentlich ernst gemeint gewesen war und er einfach nur "erwischt" wurde, tja. Kann ja niemand mehr nachweisen. Er sagt ja, das war ein Scherz.

          Und dass gerade der LB nun auswandert, so wie Herr Scholl und andere, das macht es nur noch offensichtlicher: Ich winde mich durchs Leben wie ein Aal, wenn es zu heiss wird für mich, haue ich ab.

          Also, für mich passt das alles perfekt zusammen in das Bild dieser Menschen. Und in das Bild, das ich von den Wählern dieser Menschen habe, auch.

      Soll ich jetzt schon nach Aussehen gehen beim Wählen? Wie bescheuert ist das denn. Dann dürfte man die meisten Politiker nicht wählen.

      Die Storch ist echt nicht der Bringer. Alle anderen könnten auch bei der CDU oder SPD arbeiten. Ich sehe da rein äußerlich keine Unterschiede.

      Auch bei dem Gelaber anderer Parteien sträuben sich bei mir manchmal die Haare. Ist doch normal, wenn man nicht mit dem Gelaber anderer übereinstimmt.

      Nana Mouskouri ist rein äußerlich ja auch nicht wirklich der Bringer. SIngen kann sie, aber ihre Lieder sind auch nicht mein Geschmack.

      Ich finde deinen Post einfach nur Sinn befreit.

      • Du hast es echt nicht verstanden?

        Das ist zwar schon alt, aber die Storch antwortete auf die Frage, ob sie an der Grenze auch auf Frauen und Kinder schießen lassen würde mit einem schlichten "ja". Worauf ihr übrigens die Polizei deutlich widersprach.

        Erstens ist das menschlich eine ganz schwache Leistung und zweitens auch noch ziemlich dumm für eine Juristin.

        Aber das ist man ja gewohnt von der AfD. Da soll man sich nicht von traurigen Kinderaugen erpressen lassen, man will nicht neben Boateng wohnen, es gibt den afrikanischen Ausbreitungstypus, Homosexuelle sind genetische Fehler...

        Und im Nachhinein war alles ja gar nicht so gemeint.

    Das Zitat hat schon solch einen Bart...

    Und vor Gauland musst du keine Angst haben. Der möchte "keinen Posten oder eine sogenannte Verantwortung" und empfiehlt dies auch seinen Parteikollegen.

    Die Storch will nun zwar für den Bundestag kandidieren, setzt aber lediglich auf eine starke Opposition.

    Wovor genau hast du denn Angst? Was könnte die AFD denn Schlimmes tun? So ganz konkret.

    • "Wovor genau hast du denn Angst? Was könnte die AFD denn Schlimmes tun? So ganz konkret. "

      Sie schürt Ressentiments, fördert Ängste und Fremdenfeindlichkeit. Ihre primär auf Ablehnung, Abschottung und Ausgrenzung zielende Propaganda schadet nicht nur dem Image sondern bedroht auch der Wirtschaft und damit Wachstum und die ökonomische Weiterentwicklung. Vor allem in Ostdeutschland, wo die AfD besonders mit dieser Art von Hysterie erfolgreich ist. Statt dass Ostdeutschland, wo besonders viele Menschen abwandern , eine erfolgreiche Integration und Zuwanderung als Chance begreift, versucht man unter sich zu bleiben und eine erfolgreiche Entwicklung des Landes zu verhindern oder mindestens zu bremsen. Für all das ist die AfD mitverantwortlich!

      http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-09/rassismus-ostdeutschland-bundesregierung-fremdenfeindlichkeit-gewalt

      @TE: Nein, ich möchte diese Partei nicht als Teil unseres politischen Spektrums sehen. genauso wenig wie andere rechte Gruppierungen.

      • Das war nicht meine Frage..Ich möchte wissen, was die AFD denn im Rahmen ihrer parlamentarischen Arbeit konkret Schlimmes tun könnte.

        Die TE bezieht sich ja darauf, was passiert, wenn die AFD-Regierungsverantwortung erhält.

        Darüber kann mal diskutieren, auch über ihre Arbeit als Opposition im.Bundestag..

        Ängste schüren ist mir da echt zu wischi-waschi als Antwort.

        • "Das war nicht meine Frage"

          Deine Frage war <Zitat> : "Wovor genau hast du denn Angst? Was könnte die AFD denn Schlimmes tun"

          Darauf hast du eine Antwort bekommen. Das, was sie programmatisch und rhetorisch in Wahlkämpfen von sich gibt, wird sie auch im Parlament fortsetzen.

          Ihre Arbeit in den Landesparlamenten gibt darauf einen Vorgeschmack. Einerseits ist von der angekündigten "echten" Oppositionsarbeit nicht viel zu merken. Die AfD-Abgeordneten zeichnen sich eher durch eine gewisse Trägheit aus:

          http://www.focus.de/politik/deutschland/politik-ohne-fleiss-und-plan-parlamentarische-faulheit-wieso-die-afd-im-plenarsaal-nur-wenig-bewegt_id_5318116.html

          Andererseits setzt sie vielfach, wenn sie aktiv wird, ihre aggressive und auf Ablehnung gedrillte Rhetorik in den Parlamenten fort, o wie sie sich auch schon auf den Marktplätzen im Wahlkampf gegeben hat:

          http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-in-den-landtagen-buehne-fuer-die-scharfmacher-a-1085749.html

          "Ängste schüren ist mir da echt zu wischi-waschi als Antwort. "

          Ich weiß nicht, wer sich von uns beiden gerade arg wischiwaschi gibt. Jedenfalls siehst du dich wohl außerstande, Kritik an der AfD anzunehmen bzw. dazu Stellung zu nehmen und begegnest lieber ausweichend und verharmlosend mit dem Zwischenton "Was kann schon passieren"?

          Es ist eben schon einiges passiert. Deswegen habe ich dir den Link der "Zeit" geschickt. Solltest du vielleicht mal lesen. Die Stimmung, die u.a. die AfD erzeugt, unabhängig ob im Parlament oder nicht, schadet dem Land.

          • Ich gebe dir vollkommen Recht. Ich muss nicht erst warten, bis die AfD im Bundestag sitzt um zu erahnen, was uns da an politischem Querulantentum und Pöbeleien und Dilettantismus zu erwarten hat.

            Ergänzend vielleicht:

            Es ist leider nicht nur die AfD alleine, die das politische Klima in Deutschland aufheizt, spaltet und durch Reanimation längst hinter uns gelassener und überwundener Vorurteile und Ressentiments Angst schürt und nach eigener Aussage - O-Ton der Bundesvorsitzenden Petry: "Die Ängstlichen sind unsere Verbündeten" - v.a. einen hohen Angst- und Frustrationsstand der Bürger als Einstiegshilfe in die Parlamente benötigt.

            Leider beteiligen sich auch andere Parteien an der Diskussion, in der es nur noch darum geht, möglichst viele Menschen wieder loszuwerden. Allen voran die CSU aber auch Teile der CDU und vereinzelt Stimmen in der SPD und sogar bei der Linkspartei.

            Kardinal Marx hat dies zu Recht kritisiert und das "C" bei den erstgenannten Parteien im Namen als unwahr angeprangert. Es hat eben nichts christliches, wenn man Menschen, die Hilfe benötigen, diese verweigert.

            Ex-CSU Chef Stoiber versteigt sich zu der verheerenden Aussage, dass Gefühle der Bürger für die Politik Fakten seien. Damit bestätigt er den Begriff des Postfaktischen. Zahlen und Fakten sind von nachrangiger Bedeutung, nur noch das subjektive Gefühl zählt und damit v.a. der Populismus. Wenn sich die Politik aus der Verantwortung stiehlt, den Bürgern auch komplexere Sachverhalte zu erklären und näher zu bringen, dann solle wir in Zukunft nur noch dem Irrationalen und reinen Worthülsen als emotionale Botschaft als Maxime folgen.

            Eine grauenvolle Vorstellung.

            Dies ist u.a. ein Grund, warum ich so vehement gegen Volksentscheide auf Bundesebene bin und gegen Formen der Direktdemokratie wie nach Schweizer Vorbild. Die meisten Menschen beschäftigen sich nur mit ihren Gefühlen, nicht aber mit Fakten und Tatsachen. Von den Gefühlen derjenigen AfD-Wählern, die in MV, wo es so gut wie keine Migranten gibt, gegen Überfremdung in ihrem Bundesland gestimmt haben, möchte ich nicht abhängig sein.

            Die TE spricht im Eröffnungspost davon, dass es der politische Supergau wäre, wenn die AFD Regierungsverantwortung bekäme.

            Und da habe ich nach Konkretisierung gefragt, worin denn dieser Supergau genau bestünde.

            Da erwarte ich mir einfach mehr und konkretere Beispiele bzw. etwaige zu befürchtende Maßnahmen seitens der AFD mit parlamentarischer Verantworung als der Hinweis auf "aggressive Rhetorik".

            Zumal du selbst Folgendes konstatierst:

            "Einerseits ist von der angekündigten "echten" Oppositionsarbeit nicht viel zu merken. Die AfD-Abgeordneten zeichnen sich eher durch eine gewisse Trägheit aus:"

            Träge Abgeordnete, die nicht mal aufregende Oppositionsarbeit machen.. Klingt jetzt bisher wenig nach politischem Supergau.

            "Jedenfalls siehst du dich wohl außerstande, Kritik an der AfD anzunehmen bzw. dazu Stellung zu nehmen"

            Ganz im Gegenteil, ich habe sogar in dem Thread von White auf Befürchtungen meinerseits hingewiesen und würde gerne über konkrete Folgen, die parlamentarische Arbeit betreffend, sprechen.

            Darum ging es auch meines Erachtens hier in dem Thread.

            Über eine diffuse Stimmung im Land, die wer auch immer erzeugt oder auch nicht, habe ich keine Lust, zu diskutieren. Das ist doch nun wirklich bereits zur Genüge getan worden.

            Auch das "Hilfe, das sind solch moralisch schlechten Menschen, die sich da anschicken, regieren zu wollen" ist auch nicht gerade konkret oder zielführend.

            "Es ist eben schon einiges passiert."

            Was ist denn konkret passiert? Hinsichtlich der politischen Arbeit?

            Ich wollte keine Beispiele aus einem Zeitartikel, ob die Wirtschaftskraft des Ostens durch geschürte Ressentiments ("aus der Sicht der Bundesregierung") sinkt, sondern über die bereits mehrfach erwähnten Möglichkeiten der AFD, parlamentarischen (negativen) Einfluss zu üben.

            Mir fiele da zum Beispiel die Anfrage zur "sexuellen Orientierung" der Bürger in Thüringen ein.

        Nach der Flüchtlingswelle wurden die Kritiker als angstbürger bezeichnet. Wurden gefragt, wie die Flüchtlinge das eigene Leben verändert haben.

        Kritiker wurden belächelt, warum man sich sorgen macht (obwohl diese sorgen ja nicht unbegründet war, wie oft lese ich gerade von Flüchtlingen, die wegen terrorverdacht verhört werden. )

        Und jetzt haben alle angst vor der afd
        Wie beeinflusst denn die afd das leben derer, die grad so Panik schieben?

        Ich merke nichts davon. Ausser , daß die Volksparteien Evt auch mal was an ihrem Kurs ändert. Aber auch davon ist keiner hier betroffen .
        die seiten haben sich gedreht

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