Was haltet Ihr vom neuen US-Präsidenten?

Was haltet Ihr vom neuen US-Präsidenten?

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    • (1) 14.11.16 - 11:43

      ich nehme die Kritik der Forumsleitung gerne auf und habe die beanstandete Antwortmöglichkeit modifiziert und überlasse es nun der Fantasie der Antwortenden. :-)

      • Ich finde deine "Korrektur" und deine süffisanten Worte dazu kein bisschen besser als die ursprüngliche Version und werde deshalb hier gar nichts anklicken.

        Ich fand Trumps Gebahren während des Wahlkampfs inakzeptabel, nun ist er aber demokratisch legitimierter Präsident und welche Politik er tatsächlich macht, wird erst die Zukunft zeigen.

        Mich wundert es, mit welcher Vehemenz sich hier in Deutschland Lager gebildet haben - wahrscheinlich ohne wirklich irgendeine belastbare Ahnung über beide Kandidaten.

        Wäre ich Amerikaner, mich hätte keiner der beiden Kandidaten überzeugt und ich wäre ganz sicherlich nicht zur Wahl gegangen, weil es mir nicht reichen würde, wenn jemand das vermeintlich kleinere Übel ist. Und ich würde das Ergebnis der Wahl jetzt notgedrungen akzeptieren.

        Die Formulierung des Attentat-Gedankens und dessen noch nicht mal halbherzige Korrektur jetzt disqualifiziert dich aber meiner Meinung nach für jede weitere Diskussion.

        Ich würd's wieder stilllegen, ganz ehrlich.

        • Ich wäre wohl auch nicht zur Wahl gegangen, weil ich bei keinem der beiden Kanditaten guten Gewissens ein Kreuzchen hätte machen können und müsste das Ergebnis akzeptieren.

          Ich halte Trump für einen Spinner und ja auch für unberechenbar, aber er ist nunmal ein gewählter Präsident und nun gilt es das Beste draus zu machen. Das gilt vor allem für Europa. Statt gegen Trump zu wettern, sollte man sich um möglichst gute Beziehungen bemühen, auch um einen gewissen Einfluss zu üben. Nach allem was ich von den hiesigen Politikern nach gehört habe, dürfte sich das sehr schwierig gestalten.

          <<<Ich fand Trumps Gebahren während des Wahlkampfs inakzeptabel, nun ist er aber demokratisch legitimierter Präsident und welche Politik er tatsächlich macht, wird erst die Zukunft zeigen.>>>

          #pro#pro#pro

          und auch dort

          <<<Wäre ich Amerikaner, mich hätte keiner der beiden Kandidaten überzeugt und ich wäre ganz sicherlich nicht zur Wahl gegangen, weil es mir nicht reichen würde, wenn jemand das vermeintlich kleinere Übel ist. Und ich würde das Ergebnis der Wahl jetzt notgedrungen akzeptieren.>>>

          #pro#pro#pro

          Aber leider musste es ja einer von beiden werden. Und ehrlich, konnte ja nur Trump gewinnen, denn ein Verlieren hätte er nicht akzeptiert. Naja und wer Geld hat.:-p

        • ja ich finde auch dass die Antwortmöglichkeit sehr bösartig ist, das egal mit welchen Mitteln hätte man weglassen können aber so, ansich ein no-go.

          "ich wäre ganz sicherlich nicht zur Wahl gegangen, weil es mir nicht reichen würde, wenn jemand das vermeintlich kleinere Übel ist."

          Ganz im Ernst? Dann kannst du aber wahrscheinlich ziemlich selten wählen gehen, oder? ;-)

        • "Und ich würde das Ergebnis der Wahl jetzt notgedrungen akzeptieren."

          Ich finde, die Demos in Baltimore, in New York oder in San Francisco "Not my president" dennoch angebracht. Auch wenn sie ein Novum in Art und Umfang darstellen. Aber sie sind Ausdruck einer politischen Unzufriedenheit und demokratisch legitimiert.

          So wie der Wahlkampf ein ausgesprochen dreckiger, pöbelnder und schweinischer war, so werden die Folgen dieses Wahlkampfes auch bis in die Amtszeit hineinreichen. Diese Anti-Trump-Demos sind nur ein Teil davon.

          Wenn man selbst polarisiert, kann man nicht unbedingt erwarten, dass nachdem (aus Trumps Sicht) alles im grünen Bereich ist, nun die Leute die Polarisierungen, Beleidigungen, Niveaulosigkeiten und Herabwürdigungen vergessen. Im Gegenteil, wer Hass predigt, wird selten mit offenen Armen empfangen. Dazu bedarf es einer Menge Zeit und ob 4 Jahre Amtszeit reichen, kann ich nicht sagen. Was ich aus der amerikanischen Presse oder von Bekannten dort höre ist, dass, zumindest momentan, die Spaltung noch schneller voran schreitet. Und so zu tun, als hätte Trump nichts damit zu tun, oder wie er es auf Twitter schrieb "das wäre doch alles so unfair", das ist dann fast schon ein klein wenig naiv.

          Deswegen: Notgedrungen akzeptieren muss man zunächst nur das Ergebnis der Wahl, nicht aber die Person, seinen Habitus oder gar seine angekündigten Amtshandlungen. Selbstverständlich sollte man dies -zumindest Politiker anderer Länder sollten so handeln - mit dem notwendigen diplomatischen Geschick tun. Und nicht nun auch um drei Uhr morgens via Twitter herumkrakeelen. Deswegen war Steinmeiers öffentliche Einlassung - in seiner Funktion als oberster Diplomat -, Trump sei ein Hassprediger, so richtig wie falsch. Ich, als einfacher Mob, darf das sagen, Er, als Außenminister, nicht.

          "Die Formulierung des Attentat-Gedankens und dessen noch nicht mal halbherzige Korrektur"

          Dass es eine Umformulierung ist, weißt du nur, weil urbia den alten Thread hat stehen lassen. Eigentlich gehört der, konsequent gedacht ,gelöscht um eben eine Herleitung zu vermeiden.

          "Mich wundert es, mit welcher Vehemenz sich hier in Deutschland Lager gebildet haben - wahrscheinlich ohne wirklich irgendeine belastbare Ahnung über beide Kandidaten."

          Ich teile deine Ansicht, dass man jetzt erst einmal schauen sollte, was Trump denn tatsächlich macht. Schließlich war der B-Movie-Schauspieler Ronald Reagan seinerzeit auch nicht gerade ein Selbstläufer, hat aber trotz astrologischer Beratung die Welt nicht in Schutt und Asche gelegt.

          Hingegen wundert es mich nicht, dass sich in Europa nicht gerade viele Menschen freuen, dass er Präsident geworden ist, denn sein Stil war in der Tat inakzeptabel und unberechenbar ist er obendrein. Insofern ist es eigentlich offensichtlich, dass Clinton für die meisten das kleinere Übel gewesen wäre.

          Hallo,

          genauso ist es. Es ist ein Armutszeugnis für ein Land wie die USA, dass sie keine geeigneten Kandidaten (auf beiden Seiten) aufstellen konnten. Allerdings sieht es in Deutschland mitunter auch nicht anders aus. Auch Hillary hatte einige sehr extreme Positionen, die es z.T. schwer machten, Wähler zu finden. .

          Was ich jetzt aber auch schlimm finde, ist die Hexenjagd - wenn du den Spiegel Online öffnest, gibt es stündlich neue Hiobsbotschaften aus den USA. Lasst den Mann doch erst mal anfangen. Zudem ist es ja keine Diktatur -der Mann hat noch den Kongress hinter sich. Ob er da alles so machen kann, wie er will oder wollte.

          GLG
          Miss Mary

      Ich bleibe bei meiner Antwort unten, würde jetzt aber zur genaueren Angabe dazu setzen müssen, dass ich ein gewaltsames Ableben als den passendsten Abgang herbeifantasiere. Ganz im Sinne von The Apprentice. :-)

      Ich glaub', das würde Trump gefallen.

      Zu diesen Thema möchte ich Horst Seehofer zittieren und würde mich freuen wenn ihr mal drüber nachdenkt:

      "CSU-Chef Horst Seehofer hat vor überzogener Panikmache zum künftigen Politikstil des neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump gewarnt. "Mein Plädoyer ist: Warten wir doch die praktischen Handlungen ab", sagte Seehofer am Montag in München vor einer Sitzung des Parteivorstandes. Politiker und Medien sollten sich vor vorschnellen Einschätzungen über Trumps politische Schwerpunkte hüten. Erst nach gemeinsamen Gesprächen seien Aussagen über eine gemeinsame Politik zwischen Deutschland, Europa und den USA möglich. "Ich maße mir nicht an, aus einigen tausend Kilometern Entfernung den Vormund für das amerikanische Volk zu spielen", betonte der bayerische Ministerpräsident."

      Quelle Stern online

    Ich halte Trump für einen Sprücheklopper. Provokant, teilweise menschenverachtend in seinen Äußerungen, unberechenbar und unglaublich selbstverliebt.

    Aber ... mit deiner vorletzten Antwortmöglichkeit hast du dich mit ihm, was die Achtung vor den Menschen und der Demokratie angeht, auf eine Stufe gestellt.

    Trump ist der durch freie Wahl gewählte, nächste Präsident der USA. Nicht zu ändern. Müssen wir mit leben und sehen, was kommt. Viel Gutes wird das nicht sein.

    • "Aber ... mit deiner vorletzten Antwortmöglichkeit hast du dich mit ihm, was die Achtung vor den Menschen und der Demokratie angeht, auf eine Stufe gestellt."

      Das tun höchstens die, die darauf wirklich hoffen oder?

      Ich gebe offen zu, wenn man auf Trump, ähnlich wie auf Reagan 1981, ein Attentat verüben würde - allerdings erfolgreicher als bei Reagan - ich würde mich Nachts nicht in den Schlaf weinen. Vielmehr würde ich kurz seufzen, milde lächeln und mir einen eingießen und denken: Ein Drecksack weniger!

      Ich weiß, es ist primitiv und furchtbar unchristlich, anderen Menschen etwas Böses zu wünschen. Man soll auch seine Feinde lieben, heißt es.

      Ich bin da sehr schwach. :-)

      • Viel ekelhafter als deine Gedanken finde ich, wie du diese hier noch kokettierend vor anderen ausbreitest.

        Ich bin mir übrigens sicher, dass ein Attentat auf Trump die USA in viel größeres Unglück stürzen würde als Trumps Politik es vermögen wird.

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