Kriminalitätsstatistik und Unsicherheitsgefühl

    • (1) 25.04.17 - 09:02

      Im Kontext der just veröffentlichten Kriminalitätsstatistik sprach de Mazière von einem "Unsicherheitsgefühl" und auch einer "Verrohung" der Gesellschaft.

      Mir begegnen solche Bemerkungen auch zunehmend häufiger und zwar aus einem Umfeld, dass jetzt nicht als AfD-nah einzuschätzen wäre, sondern eher ganz einfach besorgte Eltern, die sich fragen, ob und wann sie ihre Kinder alleine in die Stadt fahren lassen können.

      Thematisiert werden u.a. die sprichwörtlichen Gruppen von jungen Männern, deren Sozialverhalten ja ziemlich häufig ausbaufähig ist, um es mal vorsichtig auszudrücken, ziemlich unabhängig von dem Pass, den sie besitzen.

      Entspricht das Eurer Wahrnehmung? Hat sich da etwas verändert oder sind wir nur momentan besonders sensibilisiert?

      • Besonders gelungen fand ich ja seine Aussage, eine große Minderheit der Flüchtlinge sei straffällig geworden....aha.

        Hier in unserer Kleinstadt fühl ich mich nicht unsicherer als noch vor 5 oder 10 Jahren. Hier kommen einem zwar auch mal solche Männergrüppchen entgegen, einen Übergriff irgend einer Art hab ich aber noch nicht erlebt oder gesehen. Das heißt aber nicht, dass es in großen Städten/Brennpunkten nicht durchaus gefährlicher geworden ist.

        Hallo,

        Früher habe ich viel auf solche Statistiken gegeben, heute nicht mehr sehr viel.

        Es ist doch genauso als würde man fragen SIND KINDER HEUTE BESSER ERZOGEN.

        Eine Antwort gibt es nicht zu 100 %.

        Eine Bekannte von mir lebt in Freiburg, dort sind sehr wenige Verbrechen.
        In anderen Städten dafür mehr.

        Ich glaube es ist so dass das ganze heutzutage sehr von den Medien ausgeschlachtet wird und man meinen könnte es sei schlimmer geworden. Oder nur Ausländer seien Verbrecher. Oder oder oder....

        Gruß Andy

          • Hallo,

            Das mit den Medien ist sehr unterschiedlich. Ich empfand es schon so dass manches sehr ausgeschlachtet und hochgetrieben wird und wurde.

            Was das generelle Unsicherheitsgefühl angeht so denke ich dass auch das ein wenig mit den Medien zu tun hat. Es wird gegen manche Menschengruppen ein Schreckgespenst gezeigt und es kommt das große BOOOOOO.
            Beispiel:

            Du hast selbst ja die Männergruppen angesprochen.

            Oder dann die vielen bösen Einwanderer. usw usw.

            Gruß Andy

            • "Es wird gegen manche Menschengruppen ein Schreckgespenst gezeigt und es kommt das große BOOOOOO."

              Schreckgespenster sind das eine, tatsächliche Erfahrungen mit blöder Anmache von der Seite etc. sind das andere. Deswegen haben mich ja gerade die persönlichen Berichte von normalen Menschen irritiert.

    Bei uns in der nächsten Stadt kann ich das bestätigen.
    Mind.einmal die Woche steht ein neuer Fall in der zeitung.

    Und auch wenn es viele nicht hören wollen : es sind zu 99 Prozent Zuwanderer (hauptsächlich nordafrikaner).

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