G 20

    • (1) 06.07.17 - 18:24

      Wie steht der Rest der Republik dazu?

      Seid ihr alle froh, dass er nicht bei euch stattfindet? :-)

      Hofft ihr auf Ergebnisse?

      Oder ist es eine überflüssige Machtdemonstration der Wirtschaftsmächte, mit Teilnehmern, die derart unterschiedliche (Eigen)Interessen vertreten, dass man sich Treffen dieser Art auch schenken könnte?

      Habt ihr Verständnis für die (teilweise auch sehr meinungsstarken :-p) Demonstranten?

      Zivilen UnGehorsam halte ich situativ manchmal für angemessen.
      Steinewerfer, die Polizisten mutwillig treffen wollen, sind einfach nur Arschlöcher oder Idioten, sowie kriminell.

      "Staatsbedienstete", die ihr Weltbild prügelnd auf die Straße tragen, aber auch!

      • Welcome to hell (Großdemo der Linksautonomen) läuft gerade.

        Wir hoffen auf eine einigermaßen friedliche Nacht.

        "Mensch Leute, bleibt entspannt!"

        Hallo,

        als fast direkt Betroffene wünsche ich allen Ordnungshütern nur dass sie unverletzt wieder zu ihren Familien kommen und das es keine furchtbaren "Erlebnisse" zu beklagen gibt.

        Lasst die Demos friedlich ablaufen dann hat damit auch Niemand ein Problem.

        LG

        • Wir sind gestern Abend noch gegen 19.00 losgegangen, durch die Schanze, an der roten Flora vorbei, die Budapester Straße herunter bis zur Reeperbahn.

          Der Deutschlandfunk sprach "von Zuständen wie in der Türkei".

          Das kann ich bestätigen.

          Meine Sorgen gelten heute allen friedlichen Demonstranten und denen, die das legitime Mittel

          des "zivilen Ungehorsams" anwenden.

          Ich hoffe sie kommen heil durch die Tage.

          Und ich hoffe, dass Hatmut Dudde, der Gesamteinsatzleiter der Polizei, für sein Handeln mit Konsequenzen rechnen muß.

          Wäre es die "internationale Rechte", die hier demonstrierte, wäre Hartmut mit Sicherheit sehr viel zurückhaltender.

          • solange die vermummten Chaoten einen IQ von einem Grashalm haben wird sich die Gewalt, leider, nicht verändern.

            Gegen friedliche Demos hat doch niemand etwas aber warum müssen Autos von Nichtbeteiligten in Brand gesetzt werden, warum müssen Mauern eingerissen werden damit man genug Steine zum Schmeißen hat, warum müssen die Glasscheiben von Geschäften zerschlagen werden usw.? Es ging doch gestern und vorgestern auch friedlich zu (Tanzdemo und in der Arena). Ich bin der Meinung: die Chaoten haben überhaupt keinen Schimmer von dem wogegen sie gewaltbereit demonstrieren sondern wollen einfach nur zerstören. Denn wer etwas zu sagen hat kann sich doch auch öffentlich zeigen und muss sich nicht vermummen!

            LG

            Legitimer Ungehorsam ist für dich sich zu vermummen, Autos anzünden, Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen?

      Für die friedlichen Demonstranten habe ich Verständnis, aber für die Krawallmacher nicht. Die gehen doch nur hin, um Stunk zu machen.

      (10) 07.07.17 - 07:57

      Hallo,

      ich finde den G20 vollkommen sinnfrei. Es heißt ja, es soll volksnah statt finden, zu welchem Preis, das sieht man ja. Ich bin froh, daß er nicht in meiner Nähe statt findet.
      Ob er überflüssigig ist....sicher, in der Form auf jeden Fall, ich denke, solche "Treffen" sind schon wichtig, aber nicht in der Form, mit dem Aufwand und den Krawallen dazu...

      LG

      (11) 07.07.17 - 08:31

      Aus nostalgischen Gründen habe ich durchaus Verständnis, auch für jene Linke, die Gewalt anwenden. Sieh es als Hommage an die eigene Jugend, als eine Art Überbleibsel politischer Irrlichterei, bei der man dachte, wenn man auf der "richtigen" Seite steht, ist jedes Mittel legitim.

      Aus heutiger Sicht weiß man, dass die Einsatzkräfte der Polizei leider nur den Schädel hinhalten müssen für die Unvernunft der Politik, solche Veranstaltungen, noch dazu in diesem Zeiten, in einer Großstadt wie Hamburg auszutragen. Eitelkeiten wie von OB Scholz, den Wichtigen und Mächtigen unbedingt die Elbphilharmonie zu präsentieren, kann man nur als Irrsinn bezeichnen.

      Ich erwarte nichts vom G20-Gipfel, wäre eigentlich schon zufrieden wenn a.) es keine größeren Sachschäden oder gar Menschenopfern kommt und b.) die Gipfelteilnehmer nicht ähnlich lächerlich dastehen wie nach dem letzten G7-Gipfel.

      • Die, die hier Gewalt angewendet haben,

        sind keine Linken.

        Aus meinem Verständnis heraus, jedenfalls nicht.

        Jede Form von Radikalität, die es als legitim erachtet, schlecht verdienende Polizisten ernsthaft zu verletzen, ist menschenverachtend.

        Eine Ideologie, die "Bullen" zum Abschuß freigibt, hat absolut nichts mit einem Weltbild zu tun, was ich teilen könnte.

        Die radikal-militante Linke , habe ich früher manchmal als den schlimmeren Feind wahrgenommen.
        Sie verachtet Pazifisten, besteht aus selbstgerechten Fanatikerrn, die zu keinem Dialog bereit sind.
        Klar, warum sollen sie sich mit Vertretern eines Systems auseinandersetzen, welches sie zerstören wollen?

        Der Mob gestern, war zum Teil auch einfach nur Mob.

        Jenseits von Systematik oder Denk/Rechtferigungskonzepten.

        Wenn du mit denen ins Gespräch kommen willst, kommt da nur ein
        " Scheiß System, ich schlag ihm und jedem, der sich mir in den Weg stellt, in die Fresse!"

        Das tun sie dann auch.

        Leider werden diese vermummten Feiglinge, mit denen in einen Topf geworfen, die gestern wirklich "stören " wollten.
        Unvermummt, unbewaffnet, schutzlos,

        wollten junge , mutige Menschen

        blockieren, stören, verhindern;

        Dafür habe ich Sympathie.:-)

        Aber klar, wenn man sowas gutheißt, ist man natürlich mitverantwortlich für brandschatzende
        Wahnsinnige.
        Ist ja alles dasselbe.

        Boah,
        G20 hat mir jedenfalls gezeigt, wie eindimensional das Weltbild der Masse ist;

        war klar, denken und differieren ist halt anstrengend.

        Gepaart mit dieser süffisanten Selbstgerechtigkeit, mit der dann " Gutmenschen" , von Menschen "mit Durchblick" , diskreditiert, diffamiert und ins Lächerliche gezogen werden, da

        könnte ich nur noch im Dauetrstrahl kotzen!

        Tja,
        Mitgefühl, Gerechtigkeitsgefühl, Hilfsbereitschat, Mut, das Bedürfniss nach sozialem Miteinander, nach Nachhaltigkeit, fairem Welthandel, Kooperation......
        alles wohl

        obsolet.

        Und wenn die "Gutmenschen" das nicht schnallen, provoziert man den Mob halt maximal,

        im Anschluß bekommen sie dann auch auf "die Fresse" , hat es ja verdient, das "linke Pack".

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