Die AfD ist nicht ausländerfeindlich

    • (1) 16.09.17 - 09:10

      Hallo,

      leider wird oft der Eindruck vermittelt, daß die (Anhänger der) AfD ausländerfeindlich und rassistisch seien. Das stimmt nicht, aber diese Vorurteil wird durch die etablierten Parteien verbreitet, um ein Feindbild zu haben.

      Ich empfehle allen, sich ein Bild zu machen, z.B. einmal ein paar Leserkommentare auf PI-news.net zu lesen. Dann wird schnell klar, daß die (Anhänger der) AfD nichts gegen Chinesen, Südostasiaten oder Inder haben, die sich in Deutschland problemlos anpassen.

      Und wenn man ein wenig mehr liest, kann man Beiträge notgeiler Männer finden, daß sie ja nichts gegen Asylantinnen aus Kuba oder Südamerika hätten.

      Die Afd ist nicht ausländerfeindlich, sondern ISLAMFEINDLICH!. Leider ist es so, daß (aus Angst vor der AfD?) die etablierten Parteien bereits viele dieser islamfeindlichen Positionen übernommen haben.

      Gerade heute habe ich eine Absonderung von Grünenführer Özdemir gelesen, der sich gegen Moscheenfinanzierung aus dem Ausland (!) ausspricht.

      Ich als Muslim kann daher keine der etablierten Parteien wählen, da sie bereits einen großen Teil der islamfeindlichen AfD-Propaganda übernommen haben.

      • Klar, islamfeindlich ist sie, geht kaum eindeutiger.
        Das dient aber vor allem der Instrumentalisierung und stößt auf fruchtbaren Boden, da die Akzeptanz des offen gelebten Islams seitens der hiesigen Bevölkerung immer mehr schwindet.
        Noch sind es vordergründig die "Muslime", morgen alle Migranten, übermorgen alle mit Migrationsanteil innerhalb der Vorfahren, später alle "Sozialschmarotzer" und irgendwann....
        na wir wissen ja wo sowas hinführt.

        Wenn man sich entschieden hat, dass etwas ein "Problem" ist und es medial immer wieder als problembelastetes Thema aufgreift, beginnt ein der Prozess der schleichenden Veränderung von Wahrnehmung.
        Das führt dazu, dass man Menschen, die vermutlich aus dem arabischen Raum kommen, nicht einfach erstmal nur als Mitmenschen wahrnimmt, sondern als
        "potentiell problematische Mitmenschen".
        Also sie könnten ein Problem darstellen,
        das muß nicht zwangsläufig so sein,
        KÖNNTE aber!
        Mit genau diesem
        KÖNNTE arbeiten menschenverachtende Populisten,
        dieses "Könnte" vernebelt unsere Geister und lässt uns unsere Vernunft
        zugunsten fehlgeseuerter Emotionalität
        in die Tonne treten.

        Jeder Mensch,
        ausnahmslos JEDER Mensch hat das
        unbedingte Recht, dass ihm
        vorurteilsfrei begegnet wird.
        Das ist eine enorme Herausforderung, unglaublich schwer und oft können wir uns diesem Ideal nur annähern, aber das sollte uns doch eigentlich jede Anstrengung wert sein, oder?

        Leider ist wohl das Gegenteil der Fall und Teile der Gesellschaft
        wünschen sich ein Land, in dem man wieder offen sagen darf
        "allen Marokaner sind potentielle Vergewaltiger" oder "alle muslimischen Frauen sind gefährliche Gebärmaschinen, die unser Land mit unwertem Leben überfluten wollen".
        "Politische Korrektheit " ist ja neuerdings ein Manko, nicht mehr zeitgemäß,
        die Zeit der Maulkörbe ist ja vorbei.
        Wir leben in einer Zeit in der ein Begriff wie "Gutmensch" zum
        Schimpfwort wurde.
        Was sagt sowas eigentlich über uns aus?

        Ja,
        ich schäme mich für viel meiner Mitmenschen, schäme mich für das, was im Namen meines Volkes von reaktionäreren Pöblern zum besten gegebenen wird.

        Das ist übrigens
        nicht mein Volk!
        Warum glauben so viele hasserfüllte Kleingeister eigentlich immer für das ganze Volk sprechen zu dürfen.
        Wer hat ihnen das Recht gegeben, im Namen meiner Kinder zu sprechen?

        Und die AFD ist nicht ausländerfeindlich, sie ist viel mehr,
        sie ist menschenfeindlich!

        • Hallo berikaki,

          ich kann nur "Wow!" sagen. Danke für Ihren Kommentar.

          (Habe allerdings auch auf einen Beitrag mit hohem Niveau von Ihnen gerechnet, nachdem ich gesehen habe, daß Sie den Link zur Diskussion mit Harald Lesch hier hereingestellt haben.) :-)

          Viele Grüße -

          herzass

          Nunja, für die Islamfeindlichkeit breiter Teile der Bevölkerung ( rund 80% der Bundesbürger stimmen dem Satz " der Isalm gehört zu uns " NICHT zu ) haben die Verfechter des neuen rückwärts gewandten Steinzeitislam schon selbst gesorgt.

          Wir haben viele Jahrzehnte in friedlicher Koexistenz mit allen Nationalitäten gelebt, bis wir, die Mehrheitsgesellschaft, uns aufeinmal als vermeintliche Täter wiedergefunden haben. Immer absurdere Forderungen wurden an uns herangetragen bis dahin, das wir uns , hier in einem christlichen geprägten Land, an eine Minderheit zu integrieren haben.

          Kein Wunder , das dies im laufe der Zeit ins Gegenteil umschlägt.
          Wann immer es um die AfD geht werden Fakten nunmal schnell zur Nebensache
          Man unterstellt Homophobie, wenn es eigentlich nur um den Schutz der ( Mehrheits-) Familie geht. Man unterstellt Rassismus, obwohl es nur um eine geordnete, für das Land nützliche und zukunftsorientierte Migration geht.
          Man unterstellt Hetze, obwohl man nur darauf hinweist, das früher geäußerte Prognosen eingetreten sind.

          Ich finde die Begriffe " Hass" und " Rassismus " werden inflationär verwendet, beschämend empfinde ich es, das es Menschen sind wie Du, die sich moralisch erhaben damit fühlen, in Wirklichkeit nur die echten Opfer von Hass und Rassismus relativieren. Ja, allein schon durch relativieren Äußerungen die aktuelle Opfer verunglimpfen.
          Man muß die AfD nicht wählen, aber diese Partei ist gut und wichtig für eine funktionierende Demokratie, denn hier muß das ganze Spektrum aller Meinungen vertreten sein.
          Du sagst ganz richtig, jeder Mensch hat das Recht das ihm vorurteilsfrei begegnet wird, denn jeder hat einen eigenen Erfahrungshintergrund. Leider schaffst Du selbst das nicht in den paar Zeilen. In deinen Augen hat nur der Recht auf eine vorurteilsfreie Begegnung, wenn er Dein Weltbild teilt.

          • "Ich finde die Begriffe " Hass" und " Rassismus " werden inflationär verwendet, beschämend empfinde ich es, das es Menschen sind wie Du, die sich moralisch erhaben damit fühlen, in Wirklichkeit nur die echten Opfer von Hass und Rassismus relativieren. Ja, allein schon durch relativieren Äußerungen die aktuelle Opfer verunglimpfen."

            Aha, Verunglimpfung durch relativierende Aussagen?
            Konkret meinst du also, dass jeder, der im Islam kein systemimmanentes Problem sieht,
            Opfer, die im Namen dieser Religion gestorben sind, verunglimpft.
            Bzw. du gehst ja sogar noch weiter und meinst mein Versuch, jedem Unbekannten möglichst vorurteilsfrei zu begegnen, wäre schön eine unrechtmäßige Relativierung.
            Hm, krass!
            Mehr Maulkorb geht ja kaum.

            Systeme, Religionskonstrukte, Weltbilder etc. töten nicht, sondern Individuen, die diese instrumentalisieren.
            Jedes Gewaltopfer hat mein ungeteiltes Mitgefühl, jede Form der Gewalt schockiert mich zutiefst.
            Dein Ansatz ist es, die übergeordneten Orientierungskonzepte (explizit den Islam) als alleinige Ursache auszumachen und allen, die sich zu ihnen bekennen, eine Mitschuld zuzuschieben.
            Mein Ansatz liegt darin, mich zu fragen, warum Individuen sich der Barbarei zuwenden, jede Form von Menschlichkeit hinter sich lassen.
            Was lässt Menschen, die teilweise in westlichen Gesellschaften aufgewachsen sind, zu fanatischen Mördern werden?
            Welche Kräfte wirken da, warum funktioniert deren Integration nicht?
            Aber schon die Frage nach dem "Warum" wird von euch verboten , es sei denn, man teilt die Meinung, dass es nur an der Religion liegen würde.
            Wenn man der Meinung ist, dass der Islam nicht die Ursache, sondern das Ventil ist und dass wir alles tun müssen, um jungen Menschen in unseren Gesellschaften Perspektiven und Möglichkeiten zu eröffnen, dann wird man als Sympathisant von Attentätern betitelt und jede Auseinandersetzung im Keim erstickt.
            Der Islam ist mit ca 1,6 Mrd. Gläubigen die zweitgrößte Religion der Welt, er wird nicht einfach verschwinden.
            Willst du die Abschottung?
            Die Konfrontation?
            Was genau wollt ihr?
            Ein Deutschland ohne religionsbedingten Terror?
            Reicht das schon?
            Denn dafür ist es enorm wichtig, sich zu fragen, wie man Integration verbessern könnte.
            Aber das willst du nicht, oder?
            Dich nerven Stadtbilder, geprägt von Dönerbuden, kopftuchtragenden Frauen, Shishabars, Schulhöfen auf denen Kinderstimmen arabisch plappern, Moscheen und Minaretten.

            Das ist dein Land, euer Land, unser Land,
            die werden immer präsenter, wo soll das noch hinführen?

            Die AFD ist nicht islamfeindlich?

            Er soll nur bitteschön nicht die Frechheit besitzen
            SICH SO BREIT ZU MACHEN,
            darum geht es doch!

            Wenn es darum ginge,
            eine Reformierung innerhalb dieser inhomogenen Weltreligion mitanzustoßen,
            bedarf es der Akzeptanz,
            denn es ist eine der banalsten Gewissheiten überhaupt, dass Ablehnung Fundamentalismus fördert.

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