vor 25 Jahren, CDU

    • (1) 27.09.17 - 23:20

      Zum Nachdenken , zum diskutieren, zum hinsehen

      Als ich dieses Wahlplakat gefunden habe, dachte ich ich ein deja vu, oder ist es Fake??

      Nein es ist echt, CDU 1991


      https://zensurfrei.files.wordpress.com/2015/08/cdu-wahlpakat1991.jpg

      Was sagt ihr dazu?

      (5) 28.09.17 - 08:58

      Ich denke auch, dass sich die Zeiten glücklicherweise geändert haben. Wir Menschen entwickeln uns immer weiter und erkennen, was uns voranbringt und was nciht. Dass es dabei ab und an Rückschritte gibt, weil es vielen Menschen zu schnell geht und sie dadurch Ängste haben, gehört dazu. Aber im Großen und Ganzen ging es in den letzten Jahrzehnten in die richtige Richtung (Humanismus). Spannend wird, wie sich die Gesellschaft im Zeitalter der Digitalisierung weiterentwickelt...

    • (10) 28.09.17 - 09:44

      Die Zeiten haben sich geändert aber nicht die Menschen. Bzw. ein Teil von Ihnen.

      Auch zu Beginn der 90er gab es einen Anstieg der Asylbewerberzahlen. Zudem einen damals nicht absehbaren Zustrom von Spätaussiedlern aus der dem damals im Zerfall begriffenen Ostblocks.

      Und Teile der CDU haben daraus schlichte Formeln gestrickt und mit den gleichen Mechanismen gearbeitet, die heute - siehe AfD - immer noch funktionieren.

      Was man allerdings auch sagen kann: Was damals schon Bauernfängerei war, ist es heute immer noch. Und die Dummen sterben nicht aus. :-)

      • "Was damals schon Bauernfängerei war, ist es heute immer noch. Und die Dummen sterben nicht aus."

        Ähem... vielleicht sollte man die Geschichtsstunde für die jüngeren Forenteilnehmer mal komplettieren: Das Grundgesetz wurde etwas später im Jahre 1993 tatsächlich geändert, und zwar mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit durch CDU/CSU, FDP und SPD. Die Idee, sichere Dritt- und Herkunftsstaaten zu definieren, stammt aus der seinerzeitigen Reform des Asylgesetzes.

        Man könnte sagen, dass sich damit die parlamentarische Mehrheit faktisch den Forderungen von rechten Demagogen (seinerzeit ja die sog. "Republikaner" sowie die DVU) angenähert hat. Aber wenn eine Zweidrittelmehrheit Maßnahmen einleitet, die auch andere Regierungen (inkl. Rot-Grün) später nicht revidiert haben, dann gab es da wohl tatsächlich ein Problem, das einer Lösung bedurfte.

        • "dann gab es da wohl tatsächlich ein Problem, das einer Lösung bedurfte. "

          Oder einfach nur die Unfähigkeit der Politik, ihren Wählern Angebote zu erklären, die das eine wie das andere unter einen Hut bekommen. Inklusive der Glaubwürdigkeit, auch längerfristige Lösungen darzustellen, ohne beim Auftauchen von Herausforderungen in politischen Aktionismus zu verfallen, der zuvorderst der Angst des eigenen Machtverlustes geschuldet ist.

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