Barbie mit Kopftuch und political correctness

    • (1) 16.11.17 - 18:59

      Eine Journalistin wird auf Facebook gesperrt, weil sie sich kritisch über eine Puppe mit Kopftuch äußert. Das ist ja politisch nicht korrekt...
      Erst nach juristischen Schritten wird ihr Profil wieder frei geschaltet.

      https://www.welt.de/debatte/article170658556/Ich-bin-jetzt-auch-eine-islamfeindliche-Hetzerin-Danke.html

      Darf man jetzt nicht einmal mehr eine abweichende Meinung haben und diese auch vertreten? Ist man deswegen schon per Definition islamophob, rechtsextrem oder Nazi?

      • (2) 16.11.17 - 19:40

        Ja, leider ist es wohl so.. Traurig aber wahr.,

        "Ist man deswegen schon per Definition islamophob, rechtsextrem oder Nazi? "

        ist dir noch nicht aufgefallen, daß man bei ALLEN kritischen Äußerungen zum Islam oder zu Flüchtlingen islamophob, rechtsextrem oder Nazi ist!
        Besonders hier ........;-)

        • Das ist ihm ganz bestimmt aufgefallen, selbst wenn es nicht der Realität entspricht.

          Wer zum großen Teil Ansichten vertritt, die im politischen Spektrum rechts verortet werden, der ist dann halt rechts. Ich weiß nicht, was es da immer zu winseln gibt.

      • (11) 16.11.17 - 21:10

        Die Frage ist, ob rechte Ansichten (wo beginnt eigentlich "rechts"?) per Zensur unterdrückt werden müssen, oder ob wir eine Demokratie inkl. Meinungsfreiheit haben. ;-)

        • (12) 16.11.17 - 21:22

          https://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_(Informationskontrolle)

          Als Zensur wird im Allgemeinen die staatliche Beschränkung verstanden. Die Nutzungsregeln von Facebook fallen m.E. nicht darunter.

          Die Freiheit hat auch grundsätzlich Grenzen, sie endet da, wo sie von der Freiheit anderer Menschen eingeschränkt wird. Oder eben von Gesetzen.

          Zum politischen Spektrum kannst du hier nachlesen. https://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_Spektrum

          Frau Kelle hat Meinungsfreiheit. Keine staatliche Stelle hat ihr verboten ihre Meinung zu äußern. Ein privates Unternehmen befand ihre Meinung lediglich für unangemessen.

          • (13) 16.11.17 - 21:27

            Ja das stimmt, nachdem es durch staatliche Institutionen massiv bedrängt wurde...
            https://www.wochenblick.at/deutsche-regierung-verschaerft-zensur-auf-facebook/

            • (14) 16.11.17 - 21:41

              https://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkdurchsetzungsgesetz#Gesetzesinhalt_und_Kritik

              Den Abschnitt finde ich besonders aufschlussreich:
              Online-Anbieter müssten Informationen teils aufgrund „vager und mehrdeutiger“ Kriterien löschen. Viele Informationen seien nur aus dem Zusammenhang heraus zu verstehen, den Plattformen nicht selbst bewerten könnten. Durch hohe Bußgelddrohungen und kurze Prüffristen würden Betreiber geradezu genötigt, auch potenziell rechtmäßige Inhalte zu löschen, was zu unangemessenen Eingriffen in Meinungsfreiheit und Privatsphäre führen würde, über die mindestens Gerichte oder unabhängige Institutionen entscheiden müssten. Artikel 19 des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte garantiere das Recht auf freien Zugang zu Informationen und das Teilen von Informationen. Die Einschränkung dieser Rechte auf Basis vage definierter Begriffe wie „Beleidigung“ oder „Diffamierung“ sei damit nicht zu vereinbaren.

              Ok. Von der Warte aus betrachtet, muss ich dir zustimmen.
              So unangemessen ich die Äußerungen persönlich finde, fallen sie genau den Bereich, der hier beschrieben ist: rechtmäßig, zu schnell gelöscht aufgrund des rechtlichen Hintergrunds.

    Bei Deinen Äußerungen ist das leider nicht von der Hand zu weisen...

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