Doppelmoral der Rechten

    • (1) 05.12.17 - 08:36

      Eine Umfrage ergab, dass insbesondere AfD- Wähler Weihnachtsmärkte dieses Jahr aus Angst vor terroristischen Angriffen meiden wollen.

      https://www.merkur.de/politik/aus-angst-vor-terror-42-prozent-afd-waehler-kehren-weihnachtsmaerkten-ruecken-zr-9412994.html

      Witzig daran ist, dass AfD-Wähler in besonderem Maße diejenigen sind, die anderen die Flucht aus Angst vor Terror in ihren Ländern nach Deutschland verweigern.

      Also selbst die Hose voll haben, aber wenn andere auch mit voller Hose kommen, dann gilt deren Angst nicht. Die spinnen, die AfDler. :-)

      • Ich finde es toll, dass die AfD-Wähler uns Anständigen die Weihnachtsmärkte überlassen. Ich finde, die sollte uns auch gleich das ganze Weihnachtsfest überlassen, weil es sich da ja im Kern um Nächstenliebe dreht, und die ist mit AfD-Ideologie nun einmal nicht vereinbar.

        Mich amüsiert es, wie viel Angst die haben. Angst vor etwas, das 1000x unwahrscheinlicher ist als ein profaner Unfalltod im Auto oder ein Herzinfarkt beim geifernden Hetzen auf irgendeiner Social-Media-Plattform.

        In etwa so rational wäre es auch, Angst zu haben davor, von einem Eiszapfen erschlagen zu werden. Nur ist diese Angst für unsere Rechten nicht so sexy, weil man da niemanden hat, den man so schön hassen kann.

        P.S. Ich glaube nicht, dass die Überbleibsel des selbsternannten islamischen Staats oder sonstige Wirrköpfe den einfachen Denkschemata der Angshäschen mit den vollgeschissenen Höschen folgen und da zuschlagen, wo die es so fürchten. Aber klar, "die nehmen uns den Spaß am Weihnachtsmarkt", das klingt so schön, da hüpft das Hetzerherz.

        (3) 05.12.17 - 11:57

        Ich zitiere mal:

        "In der repräsentativen Erhebung gaben nur 17 der Deutschen Prozent an, dieses Jahr eher seltener (10,1 Prozent) oder gar nicht mehr (6,9 Prozent) über den Weihnachtsmarkt schlendern zu wollen. Ein sehr geringer Anteil (3,8 Prozent) der Befragten plane sogar häufigere Besuche der Märkte."

        Allein der erste Satz läßt diese "repräsentative Erhebung" (ich dachte nur Steuren werden erhoben:-)) in meinen Augen als Polemik erscheinen.
        Derjenige, der diesen Beitrag (Nachricht) verfasst hat, hat möglicherweise auch ausgewertet#klatsch

        • (4) 05.12.17 - 12:14

          Ändert aber erstmal nix an den Verhältnissen, welche Wähler welcher Partei am häufigsten Weihnachtsmärkte meiden oder?

          Aber ehrlich gesagt, wundert es mich nicht, dass unter den AfD-Wählern die meisten Angsthasen sind.

          • (5) 05.12.17 - 12:23

            Ich halte die meisten Umfragen für unseriös.
            Diese gehört zweifelsohne für mich dazu.

            (6) 05.12.17 - 12:41

            "Aber ehrlich gesagt, wundert es mich nicht, dass unter den AfD-Wählern die meisten Angsthasen sind."

            Mich ehrlich gesagt auch nicht.
            Ich kenne auch keinen persönlich der sich zu dieser Partei bekennt. Der zu ihr steht.
            Da Frage ich mich immer: "wo sind die?"

      Normalerweise müßten die AFD Wähler auf dem Weihnachtsmarkt wohnen. In meiner Stadt haben die Rechten ein riesen Aufstand um die Umbenennung des Weihnachtsmarkts in Lichtermrkt gemacht. Leider haben sie es erst nach 10 jahren gemerkt. Außerdem gab es Morddrohnungen gegen den Bürgermeister , weil auf den Lichtermarkt Plakaten ein brauner Engel zu sehen ist. Naja , auch die Plakat gibt es schon viele Jahre. Ich finde diese Menschen so traurig. Sie sollten sich mal damit befassen , was wir zu Weihnachten überhaupt feiern. Jedenfalls nicht Blonde Engel mit brauen Flügeln.

      Sollen sie die Weihnachtszeit in Afghanistan verbringen, da isses ja sicher. #cool

      Wieso "Doppelmoral"?

      Liegt es nicht in der Natur vieler Menschen, die AfD wählen, ein Angsthase zu sein? Da reiht sich diese Erkenntnis doch nur logisch ein. Angst vor Überfremdung, Angst vor Kriminalität. Angst vor einem Anschlag.

      Womit für mich mal wieder bewiesen ist, dass ein AfD-Wähler eher ein Angsthase denn ein Fremdenhasser um des Fremdenhassens willen ist.

      Ein Angsthase wird auch sicher nicht zum heldenhaften Retter anderer Menschen in Not, das zu erwarten ist realitätsfern. Natürlich scheißt der sich eher in die Hose.

      Ich denke diese Erkenntnis muss eine Anstatzstelle für den Umgang mit dem Phänomen AfD-Wähler sein.

      • Ach ja, und Auslachen war in meinen Augen noch nie der richtige Umgang mit Angsthasen.

        • Es geht in dem Beitrag weniger um das Auslachen von Menschen mit Ängsten, sondern vielmehr um deren Egozentrik, nur die eigenen Ãngste begreifen und sehen zu wollen, nicht jedoch aber die ihrer Mitmenschen. Und weil diese Menschen eben durch ihre subversive Unterscheidung der Ängste von Deutschen vs. Ängsten von Nicht-Deutschen, mindestens Ignoranz, wenn nicht gar Fremdenfeindlichkeit zeigen, sind sie mir ebenfalls extrem suspekt.

          • Das würde ich dann eher Empathielosigkeit nennen.

            • Empathielosigkeit gegen Nicht-Deutsche - richtig.

              • ***Empathielosigkeit gegen Nicht-Deutsche - richtig. ***

                Das sehe ich nicht so.

                Meine Erfahrung ist, dass der gemeine AFD-Wähler nicht grundsätzlich empathielos gegen Nichtdeutsche, sondern "lediglich" gegen Flüchtlinge oder sogar nur gegen Muslime (die durchaus auch deutsch sein können) ist, und dass sich die fehlende Empathie genauso bei Behinderten und Homosexuellen zeigt völlig ohne Bezug zur Herkunft. Also eher gegen das "Andersartige", das offenbar als eine Bedrohung wahrgenommen wird.

                Nach längerer Überlegung glaube ich, dass der gemeine AFD-Wähler u.a. ein Pessimist sein muss. Dieser Pessimismus führt dann auch zu einer Angst vor Dingen, die vielleicht höchst unwahrscheinlich, aber durchaus im Bereich des Möglichen sind, wie zb ein Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt.

    Traurig, dass sich viele von Medien so gehirnwaschen lassen. "Afd-Wähler sind diejenigen die anderen die Flucht aus Angst und Terror verweigern" wenn ich solche unqualifizierten Aussgen lese muss ich echt grübeln was da falsch gelaufen ist.

    Zur Info: Ich bin nicht Afd-Wähler, Ausländer und meine Eltern sind Flüchtline gewesen, die sich mittlerweile sehr gut integriert haben.

    Es gibt einige Probleme die durch Fluchtursachen zustandekommen, die DISKUTIERT werden müssen. Mann soll defintiv Menschen die vor Krieg und Terror fliehen oder politisch verfolgt werden helfen und ihnen Asyl gewehren. Diese Menschen müssen identifiziert und beschützt werden.

    Andererseites müssen auch Menschen die kein Recht auf Asyl haben, die hoffen ein besseres Leben zu bekommen, wieder zurück geschickt werden. Kriminelle die schon Asyl bekommen haben, sollten wieder in das Land geschickt weden, weil sie Ihr Asylrecht missbraucht und verwirkt haben.

    Vorallem Menschen aus anderen Kuturen und mit anderen Ideologien, sollte klargemacht werden, dass das Grundgesetzt über allen Religiösen Sachen steht und da keine Ausnahme gemacht wird.

    Unser Staat ist mit der Masse an Flüchtlichen klar überfordert. Unser System ist nicht darauf ausgelegt soviele Menschen auf einemal zu überprüfen und aufzunehmen. Dabei gibt es eine Linke Front in Deutschland die alles noch viel schwieriger macht, weil bei jeder gelegenheit die Nazi keule geschwungen wird (Stichwort: Racial Profiling).

    Viele Menschen sehen die Probleme und Schwierigkeiten die daruch entstehen und die Politik bietet keine alternativen außer eben die AFD. Das traurige an der ganzen Geschichte ist, dass durch das Verhalten von Grünen und Linken die AFD und den Staatsmedien die AFD erst richtig groß gemacht worden ist.

    Naja ich werde das ganze schön weiter beobachten, ich bin gespannt wie sich das entwickelt :).

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