Drillinge einschlafprobleme

    • (1) 16.07.14 - 17:16

      Unsere Drillinge sind jetzt 2 Jahre alt und aus Zimmermannes schlafen sie noch bei uns mit im Schlafzimmer. Da eine der drei immer sehr lange braucht, um einzuschlafen, lege ich sie in unser Bett, wo sie meist bis 2 Stunden Bracht, wobei ich immer neben ihr liegen muss, sonst schreit sie wenn ich rausgehe. Seit Anfang der Woche schläft sie nun im eigenen Bett allerdings mit Geschrei bis zu einer 1/2 Stunde dann schläft sie ein, wird allerdings immer wieder wach und weint, also für mich kein angenehmer schlaferfolg für sie. Die anderen beiden werden natürlich auch immer wieder dadurch geweckt.

      Ich wäre sehr dankbar für einen guten Tipp.

      MfG amazonenkönigin

      • Hallo Amazonenkönigin,

        Drillinge - das ist eine echte Herausforderung, gerade beim Thema Schlaf! Zur Zeit scheint Ihnen aber vor allem eine der Dreien schlaflose Nächte bzw. Abende zu bereiten. Sie schreiben nichts dazu, wann Sie Ihre Kinder ins Bett bringen und ob sie und wenn ja wie lange sie Mittagsschlaf halten. Gerade im Alter von zwei Jahren reduziert sich häufig das Schlafbedürfnis, so dass die Kinder abends zur üblichen Schlafenszeit oft nicht so richtig müde sind - vor allem wenn sie noch Mittags schlafen. Ganz ohne Mittagsschlaf halten es die meisten allerdings in dem Alter auch nicht aus. Diese Übergangszeit ist oft nicht leicht - die ganze Familie muss einen neuen Rhythmus finden und das braucht Zeit und Geduld. Nicht einfach - besonders wenn man dann auch noch Drillinge hat - aber typisch für das Alter. Dazu kommt, dass Kinder im Alter zwischen eineinhalb und zwei Jahren gerade den Höhepunkt ihrer Trennungsangst erreichen. Das erklärt wahrscheinlich auch das Schreien Ihres Kindes - es braucht Ihre Nähe um sich sicher zu fühlen. Eine wichtige Voraussetzung fürs Einschlafen. Manche Kinder zeigen mehr, andere weniger diese Trennungsangst. Dass Ihre Tochter nach dem Einschlafen immer wieder schreiend aufwacht, könnte dafür sprechen, dass sie noch nicht müde genug ist, sich daher nicht im Tiefschlaf befindet und immer wieder aufschreckt und Angst verspürt, wenn Sie nicht da sind. Sie könnten mal versuchen, was passiert, wenn Sie Ihre Tochter später zu Bett bringen oder den Mittagsschlaf abkürzen oder ihn ganz streichen (ob das überhaupt möglich ist, müssen Sie schauen). Und bleiben Sie bei Ihrer Tochter, bis Sie eingeschlafen ist - auf jeden Fall so lange bis sie sich wieder sicherer fühlt. Mit weniger Schlaf und Ihrem Beistand kann sich das Schlafverhalten Ihrer Tochter nach einiger Zeit wieder auf ein familienverträgliches Niveau einpendeln. Viel Erfolg!
        Herzliche Grüße
        Aylin Lenbet

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