Weg vom Einschlafstillen - wann und wie?

    • (1) 16.07.14 - 19:27

      Wie der Betreff ja schon sagt - mein Kleiner ist absoluter Einschlafstiller.

      Er ist mittlerweile 24 Wochen alt und Schlafen war eigentlich ab dem ersten Tag ein Thema - er war ein kleines Schreibaby und hat(te) unglaublich Probleme, in den Schlaf zu finden, wodurch er eindeutig zu wenig Schlaf bekam und dadurch auch immer latent unzufrieden war.

      Die Schlafmenge und auch ein ungefährer Rhythmus (durch ihn bestimmt, also nicht von uns vorgegeben) funktionieren mittlerweile bei uns sehr gut - er schläft morgens bis ca. zwischen 6 und 8 Uhr, ist dann 1-2 Stunden wach, schläft dann noch mal 30-60 (oder auch mal 90 Minuten), ist dann 2-3 Stunden wach und macht dann ein längeres Mittagsschläfchen (2-3 Stunden) und ist dann nochmal 2-3 Stunden wach, bevor er noch ein kurzes Schläfchen (30 Min.) macht oder ist u.U. auch wach, bis es direkt ins Bett geht (meist gegen 19:00/19:30).

      Müdigkeit zeigt er auch sehr schön an mittlerweile. Unter Tags schläft er zur Zeit entweder in der Trage, wenn wir im Auto fahren und er grad müde ist im Maxi Cosi und sonst wird er einschlafgestillt und schläft bei mir auf dem Stillkissen (Ablegen klappt äußerst selten) oder abends bei mir im Bett bzw. Babybay.
      Einschlafstillen funktioniert tagsüber eigentlich zu 90%, abends ist es bisserl schwieriger...

      Nachdem wir nun aber langsam beginnen, Beikost einzuführen, denke ich wäre es gut, sich auch schon einmal eine Strategie zu überlegen, vom Einschlafstillen wegzukommen, um es "sanft" machen zu können und nicht vor vollendete Tatsachen gestellt zu sein, wenn z.B. mittags die Mahlzeit komplett ersetzt ist - denn nur als "Nuckel" zum Einschlafen zu Stillen möchte ich ihm ungern angewöhnen...

      Daher würde ich mich sehr über Tipps und Anregungen freuen!!

      • Ach ja, Ablegen aus der Trage heraus funktioniert leider nicht, durch den Positionswechsel wird er mir in 99% der Fälle leider wach.

        Hallo sweet.cerise,

        Ihr Kleiner brauchte von Anfang an viel Unterstützung beim Einschlafen, schreiben Sie. Bei nicht wenigen Babys ist das so und es ist schön, dass Sie einen Weg gefunden haben, Ihr Baby beim Einschlafen zu helfen. Ihren Beistand wird es sicherlich noch eine Weile brauchen - aber wenn Sie von der Art des Beistands (also Einschlafstillen) langsam loskommen möchten, gibt es da sicherlich Möglichkeiten. Wichtig ist nur, dass Sie wissen, dass es nicht irgendeine Notwendigkeit gibt, das Einschlafstillen jetzt schon aufzugeben. Der einzige gute Grund wäre der, dass Sie es einfach nicht mehr möchten.

        Um Ihren Kleinen an ein neues Einschlafritual zu gewöhnen, sollten Sie zunächst einmal einiges ausprobieren und schauen, was am ehesten klappt bzw. was am besten zu Ihnen und Ihrem Kind passt und anschließend die neue Einschlafgewohnheit einfühlsam und geduldig einüben. Hier ein paar Anregungen:

        Wenn Sie merken, dass Ihr Kind fertig getrunken hat, ziehen Sie ihm die Brust vorsichtig aus dem Mund,

        versuchen ihm einen Schnuller als Ersatz zu geben,

        oder Sie nehmen Ihr Kind auf den Arm und wiegen es,
        oder Sie stecken es in eine Trage und laufen etwas mit ihm herum,
        oder Sie besorgen sich eine Babyschaukel, in der Ihr Baby liegen kann, und schaukeln es,
        oder Sie versuchen das Füttern von den Schlafzeiten nach und nach zu trennen, so dass Ihr Kind zu dem Zeitpunkt, wo es trinkt noch gar nicht müde ist. Und wenn es müde ist, versuchen Sie, Ihr Kind mit Hilfe der genannten anderen Methoden zu beruhigen und auf den Schlaf einzustimmen.

        Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

        Herzliche Grüße
        Aylin Lenbet

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