14 Monate und immer noch schlimme Nächte

    • (1) 10.06.15 - 13:45

      Hallo!

      Ich bin sehr verzweifelt!!!
      Unser Kleiner ist seit er 3 Monate alt ist ein sehr schlechter Schläfer. Es gab Nächte da wurde er bis zu 15 Mal wach. Hatten alles versucht von Osteopathie bis Familienbett. Er schläft super gut ein, schläft dann 3-5 Std am Stück und dann geht der Terror los. Ständiges Aufwachen und Weinen. Ich habe seit 1 Jahr keine 3 std am Stück mehr geschlafen, wenn der Papa nicht übernimmt und bin tagsüber nur noch fertig.

      Anfangs stand sein Bett bei uns, doch er wurde immer wach wenn wir ins Bett sind. So haben wir ihn ausquartiert in sein Zimmer mit 10 Monaten. Doch wenn es nachts schlimm wurde habe ich ihn zu mir geholt. Da hat er ruhiger geschlafen, aber auch nicht optimal. Der Papa schläft seit Monaten auf der Couch :-(.

      Nun waren wir längere Zeit im Urlaub und dort haben wir die Nachtflasche abgeschafft (Tipp von Kinderärztin). Sie war eh völlig verdünnt und der Schlaf war nicht besser/schlechter ohne. Reine Gewohnheit und Nuckeln. Er isst gut Brot/Brei abends und bekommt zum schlafengehen ein verdünntes Fläschchen. Nachts habe ich dann Wasser gegeben in der Nuckelflasche. Doch jedesmal wenn er wach wurde hat er wie ein Verrückter getrunken (250-400 ml). Dann habe ich gegen eine Trinklernflasche ersetzt und siehe da, es sind nur noch 50-150 ml. Den Schnuller nimmt er nur zum Einschlafen und spuckt ihn dann aus.
      Aus dem Urlaub zurück hab ich gesagt, er kommt nachts nicht mehr in unser Bett. Wir müssen ihn endlich an Seins gewöhnen. Mein Mann soll endlich wieder da schlafen. Und ich muss in 6 Wochen wieder arbeiten und habe so Angst das es nicht besser wird. Wie soll ich sonst den Tag überstehen!?!
      Wurde er also wach, bin ich rüber, hab ihn wieder hingelegt, Schnuller rein, Schluck Wasser, Streicheln, Sch-Sch. Habe die ersten 3 Nächte auch neben seinem Bett geschlafen. Er schläft nun schnell wieder ein, aber trotzdem wacht er 3-6 Mal nachts auf. Oft hab ich mich gerade wieder hingelegt, geht es los. Auch zieht er beim Einschlafen die Knie bis zur Brust hoch, Po in die Luft und den Kopf vergräbt er in der Bettecke, als wenn er diese Enge zum Beruhigen braucht. Das macht er erst seit 4 Wochen.

      Was kann ich bloß noch machen? Ich will endlich in Ruhe schlafen. Auch für ihn ist es blöd. Kaum ist er morgens gegen 6 wach, gähnt er schon wieder und macht einen Mittagsschlaf bereits um 10.30 :-( in 3 Wochen geht die Kita los.

      Danke im Voraus und viele Grüße

      • Liebe Purzelchen,

        ich kann aus eigener Erfahrung sehr gut nachempfinden, wie es Ihnen gerade geht. Vor allem, wenn dann auch noch in greifbarer Zukunft der Kita-Start und der Wiedereinstieg in den Job ansteht...
        Es ist allerdings überhaupt nicht ungewöhnlich, dass Kinder zwischen einem und eineinhalb Jahren immer noch sehr unruhig schlafen. Das ist einfach so und es gibt auch leider keine empfehlenswerte Methoden, die die Kinder dazu zu bringen, dass sie so schlafen, wie wir uns das vorstellen. Besonders typisch ist, dass Kinder in dem Alter in der zweiten Nachthälfte schlechter schlafen. Denn da wird besonders viel geträumt. Daher befinden sich die Kleinen auch besonders häufig im sehr sensiblen Übergangsschlaf aus dem man schnell aufwacht. Einigen Kindern fällt es leicht, wieder in den Schlaf zu finden, andere brauchen dabei noch eine ganze Weile Unterstützung. Es kann also durchaus sein, dass Ihr Kleiner Sie noch eine ganze Weile nachts brauchen wird. Es kann aber auch sein, dass es in ein paar Wochen schon deutlich besser wird. Das kann man einfach nicht vorhersehen.

        Ich könnte mir vorstellen, dass es weniger umständlich für Sie wäre, wenn Sie doch wieder eine Matratze vor das Bettchen Ihres Sohnes legen und erst einmal dort schlafen. Dann müssen Sie nicht bei jedem Aufschrei extra aufstehen und in sein Zimmer laufen und Sie müssten beim Wiedereinschlafen nicht daran denken, dass Sie wahrscheinlich eh gleich wieder aufstehen müssen.

        Aber eins ist sicher - diese Phase geht vorbei! Das garantiere ich Ihnen! Und auch wenn die Nächte immer noch schlimm sind - so wie Sie es beschreiben, sind sie trotz allem auch schon deutlich besser geworden - ich weiß, wahrscheinlich ist das gerade kein großer Trost für Sie.
        Wenn Sie wieder mit der Arbeit anfangen, wäre es natürlich toll, wenn Sie sich die "Nachtdienste" mit Ihrem Mann teilen würden. Dann könnten Sie wenigstens auch jeden zweiten Tag ungestört schlafen.

        Ich wünsche Ihnen viel Kraft, um diese Zeit zu überstehen! Alles Gute!

        Viele Grüße
        Aylin Lenbet

        (3) 09.01.16 - 12:47

        Hallo , ähnliches Thema

        Mein Kind schläft von der Geburt an bei uns im Schlafzimmer , nach dem Beistellbett in den ersten Monaten im umgebauten Familien Bett , kurzzeitig mal in dem eigenen Gitter Bett was neben unserem stand , mit mäßigem Erfolg .

        Der Schlaf ist oft unruhig und ich habe das Gefühl , im Bett bei uns ist es einfacher .

        Das Problem , was ich als einziges als Problem sehe , ist , das immer einer von uns mit dem Kind schlafen bzw liegen bleiben muss , weil einfach die Gefahr besteht , das es aus dem Bett fällt , weil es sich überall hin dreht und oft wach wird ( die Schlafräume befinden sich im Obergeschoss , so das ich nicht so schnell da sein könnte )

        Mit 15 Monaten schafft es locker sich an dem Schutzgitter ranzustellen und ich habe Angst das es rausfällt .

        Mein Mann möchte unser Kind jetzt an sein Bett gewöhnen , in unserem Zimmer , was ich verstehen kann aber ich bin auch traurig , weil ich es total liebe , unser Kind im Bett zu haben .

        Das Bett steht im Kinderzimmer , wo ich ab und zu mal einfach so versucht habe es hineinzusetzen , totales Gebrüll , nun frage ich mich , wie wir es daran gewöhnen können ?

        Einschlafen , wird es immer in Begleitung .

        Durch den unruhigen Schlaf , befürchte ich noch jede Menge Beulen , durch das Bett aber leider ist ein Nestchen schwer zu befestigen , da das Kopf und Fußteil ohne Stäbe ist , sondern zu .

        Gruß

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