70. Geburtstag Oma

    • (1) 09.12.16 - 11:10

      Hallo,
      mein Sohn (12 J.) will nicht mitkommen zur 70. Geburtstagsfeier seiner Oma. Sie war und ist immer für uns und ihn da. D.h. als er klein war, hat sie ihn vom Kindergarten abgeholt, bei Krankheit betreut, ihn verwöhnt, ihm das Lieblingsessen gekocht ...
      Wie kann ich ihn überzeugen, dass er doch mitkommt? Die eben aufgeführten Argumente "zogen" nicht.
      LG

      susacara

      • Hallo #winke,

        um ehrlich zu sein würde ich meinen Sohn nicht fragen. Es ist Familie und wir gehen dahin, basta. Sicher er ist auch schon 12 und würde wahrscheinlich lieber was mit Freunden machen, aber einen 70. Geburtstag gibt es nur einmal.

        Schließt doch einen Kompromiss, er begleitet euch zum Kaffee und kann danach zu seinen Freunden, oder was immer er an Stelle dessen machen möchte.

        Lg

        • Genau so handhaben wir es hier; sogar meinem Sohn mit seinen 19 Jahren erinnere ich dran, sich das Datum des Tages freizuhalten, da wir als FAMILIE bei Oma eingeladen sind.
          Meinem Sohn würde ich jetzt nicht " verbieten" an solchen Tagen in Urlaub zu fahren/sein aber alles andere kann man einplanen.

          Zusammengefasst: engste Familie (Eltern/Geschwister/Großeltern) ist Pflicht, alles andere ist die eigene Entscheidung meiner Kinder (seit sie so 12/13 sind), zum runden Geburtstag von z.B. Nachbarn oder auch Onkel/Tante müssen sie nicht mehr mit.

      Warum will er nicht mit?

      • Es wird im größeren Kreis gefeiert mit Verwandten und Bekannten in einer Gaststätte. Er kommt in letzter Zeit nicht gerne/selten mit zu Oma und Opa. Seine Freunde gehen ihm über alles und er will nur was mit ihnen machen. Er sagt, dass es ihm zu langweilig ist.

        • OK - da gäb es bei uns überhaupt keine Diskussion.
          Familiäres Zerwürfnis besteht nicht, die Oma feiert nur einmal Geburtstag, seine Freunde kann er ansonsten täglich sehen.

          Ich würde auch nicht mit "Dankbarkeit" o.ä. argumentieren. Er hätte einfach mitzugehen, das gehört sich so. Wenn die Einsicht nicht von ihm selbst kommt, wird es so angeordnet.

          Meinetwegen dürfte er ein Buch mitnehmen und nach dem Essen/offiziellen Teil lesen.

          Es werden doch sicherlich noch Cousins und Cousinen anwesend sein, wenn die Verwandtschaft größer ist? Sind die auch langweilig?

    Hallo!

    Ich würde mal mit ihm eine "ernsthafte" Diskussion führen in der Du ihm vor Augen führst, dass es eine Frage des Respekts und des Anstands ist, und dass es im Leben eben nicht nur nach Lust und Laune geht.
    Er wird von seinen 365 Tagen im Jahr, die er mehr oder weniger alleine ohne Rücksicht auf irgendwen gestalten kann, einen abgeben können für seine Oma. Es geht an diesem Tag auch gar nicht darum ob ER gut unterhalten wird sondern, dass OMA gut unterhalten wird und er soll sich mal Gedanken machen, was sein Beitrag dazu ist. Das Mindeste ist seine Anwesenheit ohne Schnute und Gemecker.

    HIER gäbe es keine Diskussion zu diesem Thema.

    Ich will nicht verschweigen, dass wir mit unserem 12-jährigen (der auch meinte die Welt geht unter wenn er mal irgendwo nicht dabei ist!) auch mal Familien-Unternehmungen umstrukturieren mussten, aber es gibt einen Rahmen .....

    LG, I.

    (10) 09.12.16 - 15:06

    ...das wäre einer der wenigen Anlässe, wo ich es einfach bestimmen würde.

    Sag ihm, die 2 Stunden wird er überleben und dass du erwartest, dass er es mit einem freundlichen Gesicht schafft. Dass es halt zum Leben dazu gehört, auch zu geben... Er wird es dann schon okay finden...

    Ich kann zwar verstehen, dass Dein Sohn da keine Lust drauf hat (ich mag solche Feiern auch nicht besonders), aber es gibt Dinge, da muss man durch. Wir waren letzte Woche bei meinem Patenonkel auf dem 80. eingeladen und im Januar wird Schwiegervater 80. Da gibt es keine Diskussion, da muss man halt mit. Aber: meine Söhne (auch 12 und 8) dürfen sich was zu spielen mitnehmen (Nintendo oder TipToi oder sonstwas...Kopfhörer nicht vergessen) und dann auch sich damit zurückziehen und damit spielen, wenn der offizielle Teil vorbei ist. In diesem Kreisen gibt es auch keine Kinder mehr, unsere Nichte und unser Neffe sind beide Mitte 20 ....

    Mein Großer hatte vor ein paar Jahren mal die Idee, nicht mit auf Oma's Geburtstag (war aber nichts rundes) zu wollen. Wir hatten da auch eine Diskussion drüber. Ich habe ihm dann auch gesagt, dass die Oma sicherlich sehr traurig ist, wenn er nicht kommt. Aber er könne es sich durchaus aussuchen, ob er mitkommt. Wenn nicht, muss er halt damit leben, dass Oma auch nicht zu seinem Geburtstag kommt. Mein Sohn hat erst etwas geschmollt und ist dann doch mitgekommen....
    LG
    Martina75

    (12) 12.12.16 - 08:55

    Du fragst doch Deinen Sohn nicht ernsthaft, ob er mit kommt, oder? Natürlich geht er mit, warum gibt es da Diskussionen? Du musst nicht überzeugen, Du legst fest!

    Omas 70ter ist schon ein wichtiger Geburtstag, keine Frage. Ich würde darüber auch nicht weiter mit ihm diskutieren. Da muss er mit. Die paar Stunden wird er schon überstehen. Und bitte nicht Wenn du mitkommst, gebe ich dir dafür..... Das finde ich grundfalsch,

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