14jähriger möchte nicht auf Klassenfahrt, Angst...

    • (1) 03.05.17 - 12:15

      Hallo,

      mein großer Sohnemann (14) möchte nicht auf die im Juni anstehende 6tägige Klassenfahrt.

      Er ist ja ehrlich - was ich gut finde, und hat mir das neulich anvertraut.
      Er hat in der Klasse wenig Freunde, schlecht Anschluss gefunden, was aber in seiner Klasse generell ein Problem ist. Daher weiß er schonmal nicht, mit wem er ins Zimmer gehen soll/will.
      Er wird nicht gemobbt, das nicht! Aber ausser oberflächliche Unterhaltungen scheint in dieser Klasse unter den Jungs nicht viel zu laufen...
      Dazu ist er mit einem anderen Jungen zusammen der Einzige aus unserem Ort, und mit dem hat er nicht sooooo viel zu tun.

      Es ist nicht so, dass er unbeliebt ist - er hat viele Freunde aus der Parallelklasse z.B., mit der er 1000mal lieber fahren würde. Die Klassen wurde zur 7. KLasse hin getrennt, wegen der verschiedenen Fremdsprachen. Er hat im Nachhinein wohl die Falsche gewählt, weil er dadurch in die andere Klasse kam. Und er ist eben auch nicht der Typ, der cool auf andere zugehen kann.

      Die Konfi-Freizeiten, die im vergangenen Jahr waren, haben ihm viel Spaß gemacht, da war er zusammen mit seinen Freunden aus der Grundschulzeit... Er sagt auch, dass er lieber nochmal sowas machen würde als diese Klassenfahrt.

      Ich habe ihn darauf angeprochen, ob es vielleicht auch an der Entfernung liegt (es geht ca. 550 km weit weg von uns), so weit war er von unserer Familie noch nie getrennt.
      Da traten ihm die Tränen in die Augen und er hat genickt....
      Ich denke fast, das ist das Hauptproblem.

      Meine Frage nun: Was soll ich tun? Ihn nicht mitfahren lassen, abmelden?

      Oder geht der Schuss nach hinten los? Er muss sich ja schließlich auch mal abnabeln...
      Aber es täte mir in der Seele weh, weil er offensichtlich echt leidet und jetzt schon zweimal gefragt hat, ob er da unbedingt mitfahren müsste.

      Ich hab auch schon darüber nachgedacht, ob er vielleicht mit besagter Parallelklasse mitfahren kann, weil da seine besten Freunde sind... aber wenn ich da nachfrage, werden mir die Lehrer sicher Fieber fühlen :-(

      Wie würdet ihr entscheiden? Oder vielleicht kennt ja jemand das Problem...

      LG schlumpfi

      • Ach nochwas: Mit dem Klassenlehrer reden, hat keinen Zweck.
        Das habe ich bezüglich der schlechten Klassengemeinschaft bereits versucht, und wurde abgespeist mit dem Worten: "Da ist er selbst dran schuld!" :-[ Ich war damals wie vor den Kopf geschlagen, da stoße ich leider auf taube Ohren.
        Wie gesagt, ist er eher der stille Typ, der nicht so auf die anderen zugehen kann.
        Zudem hinkt er hinterher, was die Pubertät angeht, ist mit einer der Kleinsten, noch kein richtiger Stimmbruch etc....

        • (3) 04.05.17 - 07:44

          Und immer schön in Schutz nehmen, herje, das Kind ist 14 und nicht 4 #schwitz
          Das Du meine Antwort als "Angriff" gegen Dein stolzes Mutterherz wertest, zeigt mir, daß ich richtig liege. Wie gesagt, bestärke Dein Kind dahin gehend, daß er Lust bekommt, mit zu fahren.

        Hast du denn man nachgehakt warum er "selbst Schuld ist".
        Vielleicht solltest du da mal ansetzen und ihm Wege aufzeigen was er anders machen kann.

        Oha, solche Lehrer liebe ich ja!

        Blablabla, Kind soll sich selber kümmern, blablabla... das sagen nur die Leute, die nie in ähnlichen Situationen waren. Klassenlieblinge können toll den Mund aufreißen wie früh sie solche Sachen schon selber erledigt haben. Wow!

        Zu dir:
        Das ist tatsächlich ein sehr schwieriges Thema. Bist du sicher, dass er nicht gemobbt oder wenigstens geärgert wird?
        Wenn er absolut nicht will, würde ich ihn wohl Zuhause lassen. Nicht, weil es die beste Lösung wäre, aber durchaus, weil die Lehrerin scheinbar vom alten Schlag ist oder deinen Sohn einfach nicht leiden kann.

    (7) 03.05.17 - 12:34

    Hallo,

    wie wäre es, wenn Du Deinen Sohn darin bestärkst, mit zu fahren, anstatt schon alles zu versuchen, daß er da bleiben kann? Ich finde mit 14 Jahren sollte man so einen Kindergarten nicht mehr veranstalten und vorallem sollten die Eltern mal aufhören, das Kind so zu bemutteln!

    LG

    • (8) 03.05.17 - 13:45

      Wer sagt denn, dass ich einen Kindergarten veranstalte?
      Das ist doch ein Forum in dem ich meine Gedanken dazu mitteile und eine Frage stelle?
      Wozu sonst ist es da?

      Ich möchte nur keinen Fehler machen, grundsätzlich sehe ich das natürlich auch so und bestärke ihn auch!!
      Diese Gedanken von mir teile ich hier - nicht mit ihm!!

      Ganz so blöd bin ich nicht :-[

      (9) 03.05.17 - 14:01

      Ich finde in erster Linie sollte die Mutter super stolz auf ihren Sohn sein, der nämlich nicht unter dem Deckmantel "ich bin groß und ein Junge, da hat man keine Angst" mitfährt, sondern den Mut hat zuzugeben, dass er Angst hat! Klasse!!! Das ist Mut!
      Dann kann die Mutter auch stolz sein, weil er ihr das anvertraut. Das spricht für ein tolles Zuhause!

      Bemuttern und Kindergarten sind in diesem Zusammenhang wohl ziemlich daneben!
      Denn wenn die Mutter jetzt sagt "stell Dich nicht so an", dann wird der Sohn ihr mit Sicherheit nichts mehr erzählen, das ihm Kummer bereitet! Ganz schlecht!
      Ich finde es gut, sich darüber Gedanken zu machen, wie man dem Jungen helfen kann.
      Nicht richtig fände ich, dass die Userin versucht dass der Sohn in der Parallelklasse mitfahren kann. Das käme bei verschiedenen (Klasse, Lehrer) sicher nicht gut an und könnte hinterher eher zu Problemen führen.
      Viel wichtiger fände ich, ihn darin zu bestärken, mit zufahren, aber zu versuchen, ihm die Ängste zu nehmen. Oft reicht doch schon, wenn man einen Ausweg hat als "Kind".
      Also " wenn es gar nicht geht, holen wir Dich ab oder ....finden wir einen Weg, dass Du nach Hause kommen kannst". Vielleicht auch vorher über den Ort/Stadt sprechen, das Unbekannte nehmen, positives herausstellen.

      Nicht bemuttern, aber das tut sie ja auch gar nicht! Sondern versuchen zu helfen. Drüber reden, Ängste nehmen, bestärken und Mut machen!
      Und dem Jungen klar machen, dass nichts mutiger ist, als sich zu Ängsten zu bekennen!!!
      Lg

      • Danke#liebdrueck

        Ich bin auch sehr froh, dass er damit zu mir gekommen ist, und nicht den "stärken Max" markiert...

        genau das haben wir ihm jetzt auch schon gesagt, dass wir ihn notfalls sogar dort holen, trotz der Entfernung!

        Und natürlich auch immer anrufen, zu jeder Tages- und Nachtzeit!

        • (11) 06.05.17 - 21:52

          Hallo schlumpfi,

          zuerst mal finde ich gut, dass dein kind sich dir anvertraut mir Ängsten und Sorgen. Über "richtig machen" denk lieber nicht nach, du kommst eh nicht drum rum, das Eltern immer irgendwo falsch liegen. Hör auf dein Herz. Wenn dein Kind absolut nicht fahren möchte, dann zwing ihn nicht.

          Letzlich suchen wir "Alten" doch auch immer noch nach unserem Selbstverständnis und nach dem, was uns gut tut. Ein "Nein" einfach stehen zu lassen hätte zumindest mir gut getan. Ganz sicher wird dein Sohn seinen Weg finden - aber der muß ja nicht über diese Klassenfahrt füähren. Nimm deinen Sohn ernst, laß ihn selbst entscheiden.

      Super Antwort, so sehe ich das auch. Wenn mein 14jähriger hier weinend sitzen würde, weil er nicht mitfahren will, dann würde ich das schon ernst nehmen! Ernst nehmen und nach Lösungen suchen ist nicht verhätscheln!

      (13) 04.05.17 - 07:48

      Was ist das? Mut? Das zeigt mir nur wieder einmal mehr, wie unsere Jugend heut zu Tage immer mehr verweichlicht wird. Das Kind kann nichts dafür, da die Mutter ja nun aber überlegt, wie sie es Ihrem 14-jährigen Sohn am besten und angenehmsten gestalten könnte, anstatt ihn darin zu bestärken, mit zu fahren, ist hier Hopfen und Malz eh verloren. Und sie betont ja, hier liegen weder Mobbing, noch sonstige Sticheleien gegen den Sohn vor, er hat nur einfach keine Bock.

      • (14) 10.05.17 - 11:37

        "Was ist das? Mut?"

        Ja. Zuzugeben, dass man Angst hat, ist in der Tat mutig.

        Du kannst doch gar nicht wissen, was in dem Junge vorgeht.

        Ich kann das nicht so gut nachvollziehen, weil sogar ich als auch mein Großer bei so was Null Probleme haben. Der Kleine ist etwas anhänglicher, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er mit 14 Angst vor einer Klassenfahrt hat. Aber nie und niemals würde ich ein Kind, was darüber spricht Angst zu haben, vorwerfen kein Bock zu haben, sondern ich würde seine Gefühle ernst nehmen.

        Sicher, auch animieren sich seine Ängste zu stellen, aber definitiv diese nicht in Frage stellen.

        VG,
        Natalia

        (15) 14.05.17 - 02:03

        Ich glaub unsere Jugend verweichlicht nicht, weil Mütter sie bestärken zu sagen was sie denken oder fühlen, sondern weil sie Eltern haben, die keine "Weicheier" wollen!
        Denn die meissten Kids (sorry Jugendliche) wünschen sich, das ihre Eltern mal zuhöhren und auf sie eingehen!

        Mein Fakt ist...versuch ihn zu überzeugen, Verspreche ihn im Notfall abzuholen und wenn er absolut nicht mag, dann lass ihn zu hause!
        Dein Kind Vertraut dir, du vertraust ihm!

        Und wenn jetzt wieder dieses Thema kommt, das Kinder auch mal was müssen, oder so....
        sie müssen garnichts!

        Doch Eltern gerecht werden......oder doch eigene Persönlichkeiten werden!

        Wenn ich früher mal das " NEIN"gelernt hätte würde es mir heute besser gehen!

    Super Antwort, so sehe ich das auch. Natürlich ist ein 14-Jähriger kein Kleinkind mehr, aber ich finde es auch ehrlich, wenn er offen zugibt, dass er da Angst hat - das heißt ja nicht, dass man das einfach so hinnimmt.

    Mein Sohn hatte sich letztes Jahr (mit 13) für einen Zeltfreizeit angemeldet - er mochte nicht mehr mit uns in Urlaub fahren, kannte einen der Betreuer dort, war beim Vortreffen begeistert. Zwei Wochen vor Abfahrt Heulen und Zähneklappern: Ich will da nicht hinfahren, das gefällt mir sowieso nicht - er hatte einfach Muffensausen.

    Wir haben uns dann viel Zeit genommen und schießlich ausgemacht, dass er - wenn er nach drei Tagen wirklich alles und jeden doof und schrecklich findet und sich unwohl fühlt - in eigener Regie auf unsere Kosten zurückfahren darf. Das hat ihm genügt - über 14 Tage lang habe ich kein Lebenszeichen von ihm gehört, und dieses Jahr fährt er wieder hin!

    LG

(17) 03.05.17 - 12:42

Ich würde es als Chance sehen das er endlich Anschluss findet.

Er wurde mit diesen Leuten noch ein paar Jahre verbringen, jetzt nicht mitzufahren wird es ihm nicht einfacher machen.

Tagsüber werden viele Aktionen sein, da hat man eigentlich kaum Zeit für Heimweh.

Ich hätte es selber nicht leicht Anschluss zu finden, aber gerade auf Klassenfahrten passiert in der Hinsicht soooo viel!

Zwingen würde ich ihn nicht, aber ihm das ganze schmackhaft machen. Bei mir gab es damals eigentlich keine Optionen nicht mitzufahren (außer man war tatsächlich krank), also war es keine schlicht nie eine Option nicht zu fahren.

  • (18) 03.05.17 - 13:46

    Danke, so sehe ich es grundsätzlich auch!

    Dann wären meine Gedanken ja nicht falsch - ich möchte nur keinen Fehler machen#zitter

    (19) 09.05.17 - 06:50

    Ich finde deine Antwort sehr gut, aber "Anschluss finden" wird bei einer Lehrerin der es einfach egal ist a la "selbst Schuld" nicht leicht sein. Und genau das spräche für mich gegen die Fahrt.

(20) 03.05.17 - 20:09

Ich würde weder das eine noch das andere gelten lassen.

Die Klassenfahrt ist vielleicht eine gute Gelegenheit zu anderen in der Klasse etwas mehr Kontakt zu bekommen. Das wäre ja nicht schlcht, denn wahrscheinlich hat er sie noch etwas länger am Hals. Jetzt nicht mitzufahren drängt ihn ja rest recht ins Abseits...

Und die Entfernung würde ich nicht gelten lassen. Ob er nun 500 oder 50 km weg ist, ist letztendlich egal und genau diese Erfahrung muss er machen.

Ängste sind dazu da, dass man sich ihnen stellt, ich würde ihn mitschicken;-)

(21) 03.05.17 - 20:47

Ja, ich kenne Euer Problem. Wir machen gerade das Gleiche durch. Meine Tochter ist gerade 14 geworden, Sie wurde eine Weile in der Klasse gemobbt wegen einem Jungen, der lauter Lügen über sie erzählt und sich auch sonst an keine Regeln halten kann. Gerade ist Ruhe, aber Freundinnen hat sie keine. Der Direktor hat den Jungen schon von der Klassenfahrt ausgeschlossen und unsere Tochter will auch überhaupt nicht mit, da sie nirgendwo in den Zimmern einen Platz bekommt...Aber wenn sie daheim bleibt, muss sie mit besagtem Jungen in einer Klasse sein wärend der Woche und das sähe dann so aus, als hätte er mit seinen Lügen Recht gehabt...
Wir haben uns schon an die Vertrauenslehrerin gewendet. Die hat zwar viel Verständnis, aber keine Lösungen. Das Dumme ist, dass genau in der Zeit des Mobbings der Klassenlehrer einen schweren Unfall hatte und eine Weile im Koma lag. Jetzt ist er in Reha, kommt aber so schnellnicht wieder. Der neue Klassenlehrer kümmert sich kaum um die Klasse und kommt auch nicht mit auf Klassenfahrt, sondern der unbeliebte Erdkundelehrer...Die Fahrt geht nächsten Montag los und tagtäglich habe ich das Geheule, dass sie nicht mit will...Wir sehen keine Alternative und sagen nur, dass diese 5 Tage auch rum gehen . Vielleicht ist das ja auch eine Chance für die Klasse, ohne diesen Jungen wieder mehr zueinander zu finden. Das Programm selber klingt auf jeden Fall sehr interessant.

Wenn Dein Sohn zu Hause bleibt, grenzt er sich selbern och mehr aus der Klasse aus. Und mit 14 kann man mit Gleichaltrigen schon mal ein Stück weg fahren von zu Hause. Meine Tochter will im Sommer mit der Jugend aus unserer Gemeinde in die Toskana fahren...
Was sagt der Vertrauenslehrer zu der Sache?

Ich war auch mal in so einer "falschen" Klasse. Das war in der 6. und auf der Klassenfahrt - 5 Tage, 40 km - habe ich nur geweint vor Heimweh. Es war ganz schlimm, und so war ich Dienstag Abend schon wieder zuhause.
Meine Meinung: lass Dein Kind zuhause! Keine Klassenfahrt ist es wert, dass Kinder sich so einen Kopf machen müssen. Es beschäftigt ihn, er hat ja schon 2x gefragt ob er mit muss, und ich glaube Du nimmst eine große Last von ihm, wenn ihr absagt.
Hätten meine Eltern mich überredet, ich hätte wohl ein Stück Urvertrauen verloren...
Ich habe damals übrigens die Schule gewechselt und bin dann ein Jahr später ohne Probleme und mit viel Spaß mit der neuen Klasse weg gewesen.

Ich würde sagen so eine Klassenfahrt ist super um Anschluss zu finden und um die Klassengemeinschaft zu verbessern.

(24) 04.05.17 - 12:07

Zuhause zu bleiben ist die denkbar schlechteste Lösung! Wenn er jetzt schon kaum Freunde hat und schwer Anschluss findet, dann ist er nach der Klassenfahrt komplett außen vor, wenn er sich selber davon suspendiert.

Gerade auf Klassenfahrten werden Cliquen und Freundschaften gebildet. Wer da nicht dabei ist, der ist dann definitiv auf dem Abstellgleis.

Du erweist deinem Sohn einen Bärendienst, wenn du es zulässt dasß er sich vor dieser - im moment für ihn unangenehmen - Situation drückt.
Er ist 14 keine 4 !!

(25) 04.05.17 - 12:50

Hallo,
natürlich sind solche Klassenfahrten zum festigen der Klassengemeinschaft da. Alle werden nach der Klassenfahrt von den Erlebnissen dort erzählen, er wäre dann noch mehr außen vor als jetzt.

Hättest du denn die Möglichkeit, ihn abzuholen, falls es gar nicht geht? Wenn ja, würde ich meinem Kind das anbieten, dann eben unter dem Vorwand, dass er erkrankt ist oder so. Ist jetzt vielleicht nicht ganz ehrlich. Ansonsten würde ich ihm ein zweites Handy (Tastenhandy ohne Schnickschnack) mitgeben, wo er euch nach Handyabgabe am Abend (zur Not vom Bad aus) anrufen kann, denn das Heimweh kommt meist im Bett und nicht tagsüber, wenn irgendwas unternommen wird. Haben wir übrigens so praktiziert und ab dem 3. Abend waren keine Anrufe mehr nötig....
LG

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