UPDATE//14-jährigen weg geben

    • (1) 06.06.17 - 20:10

      Für alle neuen Leser,
      ein paar Post's tiefer ist der Ur-Post...

      Für alle Interessierte,

      natürlich will ich mein Kind nicht weg geben.
      Aber hier gibt es Probleme die behandelt gehören...

      War heute beim Jugendamt.
      Dort wurde der Einzelfallhelfer auch telefonisch kontaktiert, ohne Erfolg...
      Das war, denke ich, gut so damit er unseren Fall entzogen bekommt, da wir eher das Gefühl haben mit ihm im Regen zu stehen...

      Morgen fahre ich mit meinem Sohn zur Kinder- und Jugendpsychatrie, der Ambulanz unseres Krankenhauses.

      Laut Jugendamt soll ich dort auf eine stationäre Aufnahme bestehen denn nur so kann heraus gefunden werden wo der Schuh drückt. So ich denn will...
      Natürlich will ich!

      Hab mit meinem Sohn gesprochen.
      Er ist dafür!

      Mir war sehr wohl bewusst das nicht immer alles wie im Bilderbuch mit Kindern funktioniert, ich habe als Mama schon einiges erlebt,
      positiv und negativ...

      Nur ist die aktuelle Situation nicht leicht, für alle die beteiligt sind.

      Aber ich bin nun sicher das wir nicht daran zerbrechen!

      ...mein Wort zum Dienstag.

      fekoko(28. SSW)

      • Ich habe deinen vorherigen Post nur gelesen. Nicht darauf geantwortet weil meine Pause zu ende war.

        Ich wünsche dir und vor allem auch deinem Sohn dass er seinen Frieden findet.

        Wenn ich mir vorstelle in deiner Haut zu stecken.... So eine Entscheidung treffen zu müssen.... Meinem geliebten Jungen in eine Psychiatrie zu schicken...

        Puh.... Du musst Nerven haben wie Drahtseile.

        Alles Liebe für euch!

        Eine Freundin von mir stand vor der ähnlichen Situation und ist den Schritt gegangen. Es ist natürlich nicht alles "gut", aber durch die Entzerrung der Situation ist Ruhe reingekommen und der Umgang der Familienmitglieder miteinander funktioniert wieder.

        Der Sohn lebt jetzt in einem Internat, im dem er die therapeutische Unterstützung bekommt, die er braucht. Auch ihm geht es jetzt besser.

        Verliere nicht den Mut, auch wenn der Schritt unheimlich scheint.

        LG Küstenkönigin

        • An ein Internat habe ich auch schon gedacht.
          Nicht weil ich ihn abschieben möchte sondern weil ich vermute das er so selbstständig werden kann denn da bin ich nicht um für ihn zu denken...

          Heute morgen sah die Küche wieder aus nachdem er fertig war, aufräumen oder wegräumen gibt es bei ihm nicht und ich kann es nicht...

          Arbeiten gehen ohne an die chaotische Wohnung zu denken die mich nach Feierabend erwartet und dann allein mit den drei Kids....

          Hab mich schon dabei ertappt nicht aufräumen zu wollen weil er es eh wieder zunichte macht.

          Mein Kleiner ist fast 6 Jahre alt und selbstständig sowie hilfsbereit. Ganz anders eben.
          Natürlich ist jeder so wie er eben ist...

          Aber das jeder seinen Anteil an einem guten Miteinander trägt, das sieht mein Großer nicht....

          Alles wird gut!

      (5) 07.06.17 - 08:24

      Das klingt doch sehr gut. Alles Gute wünsche ich Euch und viel Kraft!

      Das hört sich doch schon besser an. Ich drücke die Daumen, sich externe Hilfe zu holen war auf jeden Fall der richtige Schritt!

    • (7) 08.06.17 - 10:48

      Nach 9 h im Kkh wurde er dort behalten.
      Das er es auch wollte war absolut hilfreich!

      Es hat sich netter Weise auch niemand beschwert das ich irgendwann die Füße beim warten hoch gelagert habe...
      ...weil 28. SSW und Ödeme...

      Alles wird gut,
      der Weg ist das Ziel.

      • Dass er das auch will, zeigt auch, dass er selbst darunter leidet
        und erhöht auch die Mitarbeit, so dass es was bringt

        und dir macht es auch vieles einfacher, auch von den Gefühlen, Zweifeln usw. sowie vom aktuellen Leben. Hilfe anzunehmen ist gut, wenn es die passende Hilfe ist. Ihr seid auf einem guten Weg.

        • Ja, es geht vorwärts!

          Wir waren Dienstag beim Jugendamt. Die Dame hat dann selbst unseren Einzelfallhelfer versucht zu kontaktieren, erfolglos.

          Ich hoffe er ist damit raus...
          Denn das JA dürfte auf Grund dessen Verständnis haben das ich ihn nun ablehne.

          Laut Klinik sollen wir nun erstmal zur Ruhe kommen.
          Und Anfang der Woche kommen die Ärzte ins Spiel.

          Es wird!

          • Hast du dich im Internet oder bei Hilfestellen bereits über mögliche Wohnformen mit therapeutischer Anbindung informiert? Oder konnte man dir damit vielleicht wenigstens beim Jugendamt helfen?

            Hier in Köln gibt es u.a. "Rat und Tat e.V.". Die helfen sicherlich auch über den Kölner Kreis hinaus und kennen ggf. weitere Adressen. In der Klinik sollte man aber auch Infos über solche Einrichtungen finden. Falls so etwas wirklich für euch zur Debatte steht, solltest du dich da schnell melden. Die Plätze sind meistens rar.
            Ich selber habe einige Zeit in einem Wohnheim für junge Erwachsene mit einer psychischen Erkrankung gearbeitet und kann nur sagen: je früher dein Sohn Hilfe bekommt desto besser! Vielleicht genügt aber ja auch schon ein stationärer Aufenthalt mit nachfolgender Behandlung.
            Alles Gute!

            • Mein Sohn ist nun erstmal stationär in der Kinderpsychatrie.
              Wir kommen beide zur Ruhe.

              Ich denke ein Platz in einer WG über das JA wäre das Falsche für uns.
              Damit haben wir bereits Erfahrung sammeln dürfen.
              Der negative Umgang beeinflusst ihn sehr.

              Die Klinik hilft mir um einen geeigneten Weg für uns zu finden!

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