Energy Drinks, ich verfluche sie...

Energy Drinks unter 16/18 erlauben?

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    • (1) 21.11.17 - 14:15

      Hallo,
      bei uns immer wieder Streitthema sind die Energy Drinks.
      Am WE auf LAN-Partys mit seinen Freunden trinken die jeder zwei Liter Energy.
      Ich habe es verboten, denn für mich ist das im Wachstum (und auch danach) reines Gift.
      Ich habe viel mit ihm drüber geredet, ihm Zeitungsartikel und Studien zur Schädlichkeit vorgelegt
      Mein Sohn (14) hat eh schon Übergewicht, weil er selten Sport macht und sich ungesund ernährt wenn ich nicht dabei bin. Ich habe ihm gezeigt mit einem Zuckerwürfelberg und einem Bericht über "Bullenpisse", wie viel schädliche Stoffe da drin sind.
      Auch die Eltern der vier Freunde haben es ihren Söhnen unter 16 verboten.
      Das führt dazu, dass alle fünf auf Geburtstagen oder an WE gemeinsam selbst in den Supermarkt gehen und wir alle wieder leere Dosen/Flaschen finden.
      Wenn ich zu Hause volle Flaschen oder Dosen finde, leere ich sie vor seinen Augen aus.
      Alternativen wie pflanzliche "Wachmacher" oder Kaffee nimmt er nicht an.
      Jetzt hat er bald Geburtstag und bettelt jetzt schon, ob es nicht für jeden Gast wenigstens ein Energy Drink geben könnte- Monster will er.- Ich sträube mich dagegen, vor Allem weil ich bei der Party dabei bin (wir fahren zum Lasertag).
      Wie entscheidet ihr das?
      LG, smarti

      • Puh...da werden ja null Regeln anerkannt und es ist NULL Einsicht vorhanden. Aus dem Grund wäre hier das NEIN sehr deutlich. Der Junge ist erst 14 und hier gäbe es ganz klare Konsequenzen. Wenn er sich nicht an Regeln hält, muss er eben zu Hause bleiben. Mir wäre es da auch egal, ob er herumbettelt. Das ist nicht das Verhalten, was mich dazu bringen würde, ihn wie einen angehenden Erwachsenen zu behandeln, das würde ich auch klar machen. VG & starke Nerven :-)

        "Auch die Eltern der vier Freunde haben es ihren Söhnen unter 16 verboten."

        Das sollte als Grund genügen, es weiterhin zu verbieten und auch nicht in Ausnahmefällen zu erlauben.

        Wenn Du nicht möchtest, das sie sich Energydrinks 'reinkippen und die anderen Eltern es verboten haben, dann ist die Entscheidung doch ziemlich leicht: Es gibt keine. Ende.

        Ich verstehe auch nicht, wieso ihr bei den Treffen stillschweigend duldet, das sich die Jungs über das Energydrink-Verbot hinwegsetzen. Sie treffen sich doch in irgendeinem elterlichen Haushalt, oder? Vermutlich ist auch (meist) ein Elternteil anwesend, oder? Dann ist es doch nicht so furchtbar schwer zu kontrollieren, was die Jungs aus dem Supermarkt anschleppen.

        Grüsse
        BiDi

      • Hallo

        Alles was man in dem Alter verbietet wird heimlich gemacht.

        Kaffee als alternative finde ich aber auch nicht so prall.

        Man sollte den Kindern lieber beibringen das manche Dinge mal ok sind.

        Mal Alkohol ist doch für Erwachsene auch ok.

        Ich würde es erlauben.

        Ernährst du Dich immer gesund? Gibt es nie Schokolade,, Gummbärchen, Pommes, Burger usw.

        Gibt es bei uns alles mal.

        Man sollte eher auf die Einsicht der Jugentlichen bauen denn Ruck Zuck sind sie 18 und dann machen sie alles das was sonst verboten war.

        • Hi,
          Schließe mich dir an. Man kann es ihnen in diesem Alter 100 mal verbieten, wenn sie etwas machen wollen, setzten sie es auch durch.. Würde ihm auch nochmal ins Gewissen reden, alles andere ist nicht zielführend.#winke

      bei uns (noch jünger) gilt: Limo und Cola als Ausnahme zu Hause mal ok. Bei Feiern, die bei uns statt finden auf keinen Fall. Selbst wenn 1 von 5 Kindern schon Cola offiziell trinken dürfte. Da ich in der Zeit die Verantwortung habe, biete ich nur an, was ich auch verantworten kann.

      Schwierig wird bei euch die Sache mit der Heimlichkeit, der Menge und dass Regeln so gar nicht akzeptiert werden.
      Da es die anderen Jungs auch verboten bekommen haben und sich ebenfalls nicht daran halten, würde ich mich als erstes mit den Eltern zusammen setzen.

      Wie strikt sie diese Regeln sehen, umsetzen, welche Konsequenzen folgen.

      Vielleicht könntet ihr da gemeinsam einen Weg finden. Wenn alle die Konsequenzen umsetzen, wird keiner zum Außenseiter und Schlupfloch gäbe es dann auch nicht.
      Einzeln haben manche Eltern vielleicht schon aufgegeben.

      Zu meiner Zeit gab es eine Clique, die hat sich immer dort getroffen, wo das Verbotene zwar verboten aber erlaubt war. Offiziell war es verboten, aber sie trafen sich dort, wo die Eltern bei der Umsetzung der Regel resigniert hatten und meinten "sie könnten ja nichts tun". Dem schlossen sich die meisten anderen Eltern mit der Zeit an. Grund: außerhalb könnten sie ja ncihts tun,,,
      Ein "Kind" durfte nicht mehr hingehen mitmachen. Zu Hause bei sich ok, aber zu anderen Freunden nicht mehr. Eben weil es keinen mehr interessierte, was aus der Regel wurde.

      Von daher würde ich die anderen Eltern mit ins Boot holen.
      Fragen wie deren Stand ist.
      Wenn sie es auch verbieten, könnte z.B. eine Kosequenz sein: LAN-Partys etc gibt es nur noch, wenn sie sich an die Regelung halten. Wer sich nicht daran hält
      darf 1. keine solche Party veranstalten
      2. nicht zu einer solchen Party gehen.

      Haben die anderen Eltern schon resigniert oder es interessiert sie nicht,
      Dann gelten bei uns individuelle Regeln. Dann wäre mein Kind eben diejenige, die nicht zur Party darf.
      Wenn sie sich an Regeln hält, dann gerne wieder.

      Wenn sie sich an Regeln hält und es insgesamt kein Übermaß gibt (in unserem Fall bei Cola), sind z.B. Ausnahmen erlaubt. MAL ein Becher.

      Aber wo schon so massive Ausmaße bestehen, unklar ob es schon Richtung Sucht tendiert oder Gruppenzwang oder was auch immer, gilt erst mal: keine Ausnahme.

      Feiern, die bei uns statt finden, finden nur ein einem Rahmen statt, den ich auch verantworten kann. Punkt.
      Im Rahmen dessen, darf man mein Kind gerne Wünsche äußern.

      Ich glaube, dadurch, dass du es so vehement verteufelst und verbietest könnte es in seinen Augen noch begehrenswerter werden....
      Kleines Beispiel: Meine Töchter sind totale "Wassertrinker", allerdings stehen in unserem Keller auch Fanta, Cola usw. Wenn sie Lust darauf haben, dürfen sie sich davon was holen und trinken...tun sie aber höchst selten.
      Nachbarkind und Mitschülerin von Kind2 darf (sind im Verhältnis zu uns wesentlich strenger, wesentlich mehr Regeln) keine Cola trinken, erste Handlung an der neuen Schule (es gibt dort einen Automaten)...sie holte sich eine Cola und hat sie ganz hektisch in der Schule noch ausgetrunken, damit es zuhaus keiner mitbekommt.
      Die Moral von der Geschicht: Darf ich´s zuhause nicht, mache ich es anderswo exzessiv, denn wer weiß, wann die Gelegenheit wieder so günstig ist.

      Wichtig finde ich bei solchen Sachen, ob es jetzt die Energy Drinks sind, demnächst die Zigaretten oder der Alk, ganz in Ruhe darüber sprechen, ganz praktische Beispiele anbringen (deine Zuckerstückgeschichte ist total gut!!!) und die negativen Dinge aufzählen. Dazu darf ruhig (in Maßen) auch das Thema Gewicht mit angesprochen werden. Jetzt kommt das Alter, in dem es wichtig ist, auch gut auszusehen.
      Bei meiner Großen war ich immer sehr ehrlich, hab viel mit ihr gesprochen, hab ich (zum Thema Alkohol) als sie in das Alter kam, gesagt, in was wieviel Alkohol drin ist, hab ihr zum Vergleich Gläschen mit Wasser aufgefüllt und erklärt wieviel jeweils in einem Glas Bier, Likör, Wodka etc. drin ist. Und dass da soviel Zucker drin ist, dass man den Alk gar nicht schmeckt. Ich habe nicht verboten, dass sie etwas trinkt, aber eindringlich vor Zuviel gewarnt.
      So hatte sie auch nie Angst, mir etwas zu erzählen, anzurufen, wenn doch mal bei jemanden was Zuviel war und einzusehen, dass es nicht cool ist, zu trinken.
      Vielleicht fällt ja auch bei deinem Sohn der Groschen und er trinkt es nur noch maß- und genußvoll (#schwitz ich mag das Zeug gar nicht...)
      LG

      • Sehe eich auch so, bis auf das beispiel mit dem Zucker ... Die Industrie ist doch nicht blöd!!!

        Die Energy-Drinks gibt es auch in ZERO und zuckerfrei. #cool
        Ich fresse auch manchmal 1 Tafel Schokolade auf einen Schlag und mein Mann trinkt auch manchmal eine ganze Flasche Wein auf einen Schlag. Ist nur dann ungesund, wenn es täglich passieren würde ...

        Bei uns standen noch NIE Cola, Fanta oder Energy Drinks offen rum, aber die Kinder durften IMMER zu besonderen Anlässen ab einem gewissen Alter und in Maßen sich das wünschen.

    Huhu,
    also ich habe es selbst gerne mal getrunken. Auch heute noch würde ich HIN UND WIEDER -MAL- eine dose redbull trinken.

    ABER!!! Man sollte, es IMMER in Maßen halten! Ich selbst habe mit 15 schon angefangen redbull zu trinken.

    Allerdings habe ich auch kein Übergewicht oder ähnliches..

    Aber wie gesagt in Maßen, nicht in massen! 2 l finde ich schon eeeecht heftig!! 😲

    Und aus persönlicher Erfahrung, möchte ich dir sagen, gerade "Monster" geht GARNICHT!!
    ich habe 1x 1 Dose davon getrunken und da hatte ich echt sonen Flash wie man so schön sagt, da ging es mir sehr schnell garnicht mehr gut. Herzrasen, schweißausbrüche usw

    Monster ist also in meinen Augen WIRKLICH MONSTER!!

    Das Zeug würde ich unter 18 definitiv verbieten, weil ich da einfach echt einen unterschied wie tag und nacht zu zb redbull sehe!

    Ich hoffe du wirst deinen Sohn ein klein wenig Einsicht bescheren können!

    Alles Liebe #herzlich

    Hallo,

    wie konnte es denn soweit kommen, daß es sich so einschleicht?
    Wäre es mein Sohn, wären LAN-Parties getrichen, der Geburtstag auch, wenn die Regeln nicht akzeptiert werden. Es ist nicht nur der Zucker, auch das Koffein kann sehr gefährlich werden. Und überhaupt, wenn Dein Sohn zu Übergewicht neigt, würde ich ihn zum Sport bewegen, das hätte ich schon viel eher getan!

    LG

    • Hi, danke für Deine Antwort!
      Natürlich habe ich schon alles in Richtung Sport versucht.
      Wenn ich bis vor zwei Jahren mit ihm Bahnen geschwommen bin, hat er mitgemacht.
      Wenn wir spazieren oder eislaufen waren, war er dabei.
      Jetzt verweigert er das.
      An Sport im Verein ist seit seinem zehnten Lebensjahr nicht mehr zu denken.
      Beim Schulsport hat er sich aus Ungeschicklichkeit schon öfters verletzt und hasst es.
      Radfahren selten, zu Hause im Wohnzimmer steht ein Standfahrrad, auch da nur selten mit großer Motivation meinerseits.
      Er war auch schon mal in so einem Programm von der Krankenkasse- hat nichts gebracht.
      Also hoffe ich, das gibt sich mit den Jahren wieder, z.B. wenn er nächstes Jahr in der Ausbildung körperlich schaffen muss und merkt dass die Kondition fehlt.
      Dann bin ich gerne dabei, mit ihm ins Fitnessstudio zu gehen (darf er hier erst ab 16).
      LG
      smarti

      • Aber hat er nie Sport in einem Verein besucht?
        Unsere Tochter war immer in einem Verein und alles andere haben wir zusätzlich gemacht. Der Vereinssport beugt nämlich später, wie jetzt bei Euch, der chronischen Unlust vor ;-)
        Ich würde hier wirklich ein Machtwort sprechen. Ich würde das Taschengeld einstellen und das Geld nur gegen Kaufbelege aushändigen, das ist zwar schade, daß man das in dem Alter so machen muss, aber anders wird es ja nichts.
        Nie im Leben würde ich zusehen, wie mein Kind dahin vegetiert, da sind wir schon immer am Ball und bleiben es auch.

        LG

        • Hallo,
          natürlich habe ich viel mit ihm ausprobiert um einen Sport zu finden den er mag. Schon mit einem Jahr war er mit mir im Sportverein zum Mutter-Kind-Turnen, später dann Kinderturnen und Reiten, dann ab sechs Trampolingruppe und Ballsportgruppe. Das hat er beides mit zehn aufgehört. Es gab ständig Ärger, weil er nicht so gut mitkam und gemobbt wurde. Dann wollte er nicht mehr hin. Vorher gab es aber viele Vermittlungsversuche vom Trainer und von uns- lange Geschichte.
          Dann mit zwölf DRLG versucht, auch dort wurde er geärgert- nichts Schlimmes, einfach nur weil die anderen schon 14-16 waren- er war der einzige Jüngere der schon das Gold-Abzeichen hatte und deshalb in die Gruppe der Älteren musste. Die Gleichaltrigen waren in der Gruppe die für Gold trainiert haben.
          Es ist wirklich schwer, er stolpert immer über seine Füße, hat einen Klumpfuß, Ballsport fällt definitiv weg.
          Durch seine Erfahrungen mit anderen geht er Mannschaftssport aus dem Weg.
          Taschengeld komplett wegnehmen geht jetzt nicht mehr- nächsten Sommer geht er in die Lehre und wird sein eigenes Geld verdienen- da ist es jetzt dringend nötig dass er übt mit seinem Taschengeld zu haushalten.
          Es kann nur besser werden, ich lasse nicht locker. ;-)
          LG

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