Probleme mit dem Umfeld meiner 12 jährigen

    • (1) 06.12.17 - 08:40

      Hallo!

      Also ich weis mir langsam echt keinen Rat mehr. Die Klasse meiner Tochter ist komplett kaputt und eigentlich kann man dies auch nicht als Klasse bezeichnen. Meine Tochter ist 12 und besucht die 7. te einer Realschule. Da wir schon öfter das Thema Handy hatten und sie aufgrund von Fehlverhalten mir ihr Handy abgeben musste, habe ich mir natürlich auch die Nachrichten durchgelesen, die sie mit anderen geschrieben hat und auch diverse Statusmeldungen der Klassenkameraden gesehen. Was soll ich sagen? Ich bin entsetzt. Da schreiben mehrere 12 jährige Mädels und Jungs, dass sie keinen Bock auf ihr Leben haben und am liebsten Tot wären. Eine sendete ein Video in dem sie sich ritzt. Ich bin damit zum Klassenlehrer. Er wolle mit den Eltern sprechen. Na hoffentlich tut er das auch. Sonst kann man leider nicht viel von ihm erwarten. Bei Klassenarbeiten gibt er 2 Tage vorher bekannt was gelernt werden muss. Was meines Erachtens nach viel zu spät ist. Dann war meine Tochter neulich 1 Woche krank. Danach wurde ein Test geschrieben. Als sie in der Klassengruppe nachfragte was zu lernen sei, antwortete kein einziger. Also gingen wir wieder gemeinsam zum Lehrer um nachzufragen. Dieser antwortete rotzfrech, dass dies nicht sein Problem wäre. Er habe es bekannt gegeben. Erst als ich mit dem Rektor drohte teilte er widerwillig nochmal mit was dran dran kommt. Allgemein ist diese Klasse sehr schlecht. Egal in welchem Fach, es wird immer ein Durchschnitt von 3 oder schlechter erreicht. In Englisch sogar 4. Aber es interessiert keinen. Gestern erzählte meine Tochter mir, dass die Mutter eines Jungen dem Lehrer einen Brief geschrieben habe, bezüglich der Englisch Hausaufgabe. Da stand wohl, dass er diese nicht machen konnte weil er für Religion lernen müsse. Was sind das für Eltern, die sowas schreiben? Seit wann ist Religion wichtiger als Englisch? Besonders viel Intelligenz scheint da auch nicht vorhanden zu sein. Auch sonst scheint sich keiner wirklich dafür zu interessieren was da in der Klasse abgeht. Es gibt keinerlei Zusammenhalt, es sei denn, jemand macht eine Party. Dann wird ständig hin und her geschrieben. Ansonsten kommt nix sinnvolles rüber.
      Ist das bei eueren Kindern auch so? Ich mein, die scheinen keine Zukunftspläne zu haben. Egal wen man fragt was sie später mal machen wollen... keine Ahnung.... meine Tochter seit einiger Zeit auch. Sie lässt sich nur noch hängen. Stellt aber Forderungen. Besseres Handy, Tablett, mehr Taschengeld etc. die anderen bekommen das auch. Kauft man ihr eine Kleinigkeit ist sie nur enttäuscht weil es nix großes ist. So undankbar ist sie aber erst seit sie in dieser Klasse gelandet ist. Leider gibt es keine Alternative hier in der Nähe.

      Habt ihr einen Rat für mich?

      • Erstmal finde ich extrem übergriffig die Chats deiner Tochter zu lesen. Es geht dich nichts an, ob nur Party das Thema ist, oder nicht. Und auf Grund eines Chatsverlauf den Zusammenhalt einer Klasse zu beurteilen schient mir auch nicht sinnvoll.
        Das was andere Eltern wichtig finden - geht dich ebenfalls nicht an, zumal hier häufig nur Teile einer Geschichte erzählt werden.
        Das man mit 12 keinen Plan für die Zukunft hat ist normal und auch das ein Pubsi nicht vor Dankbarkeit übersprudelt.

        Etwas anderes ist natürlich das Verhalten der Lehrer - da geht gar nicht. Da hilft es nur selbst aktiv zu werden zum Beispiel als Elternvertreter etc, um einen anderen Umgang einzufordern.

        • Wie ich deiner Vk entnehme, bist du schon ein etwas älteres Semester. Die Zeiten sind meiner Meinung nach heute anders als vor 50 Jahren. Bei einer 12 jährigen nehme ich mir definitiv das Recht raus zu kucken was mit wem geschrieben wird zumal wir auch schon Vorfälle von Mobbing und sogar sexueller Belästigung via WhatsApp hatten. Meiner Meinung nach gehört da definitiv die schützende Hand eines Erwachsenen drauf. Eben weil das so viele nicht tun scheint unsere Gesellschaft immer mehr zu verkommen.

          • Hallo
            ich selber bin erst 38 und mein ältestes Kind ist noch 18. Im Leben hätte ich niemals Chatverläufe gelesen wenn mich meine Kinder nicht darum gebeten hätten.
            Also mit alter hat das schon mal gar nichts zu tun.

            Ich habe immer versucht meinen Kindern nahe zu sein ohne Übergriffig zu werden. Ich habe niemals ein Handy entzogen und niemals in ihren persönlichen Dingen geschnüffelt.

            Mein Weg war immer Offenheit. Komm zu mir egal mit was, egal mit wem, ich höre zu, ich berate und ja manchmal sage ich auch gar nichts.
            Und ja wenn es etwas gibt über das du gar nicht sprechen willst dann ist das auch ok aber meine Türe steht immer offen.

            Dieser Weg zu akzeptieren das meine Kinder auch Erfahrungen machen müssen die nicht schön sind und das wir als Eltern nicht helfen können und ihnen einfach zutrauen müssen das sie ihren eigenen Weg finden und auch gehen macht Kinder auch reifer und Erwachsener.

            Welches Signal sendest du denn deiner Tochter. Ich traue dir nicht, ich lese in deinem Handy und dann erwartest du von ihr das sie zielstrebig ist. So liest du dich nämlich.
            Sie ist 12 ihr Hirn ist eine Baustelle und sie muss das aushalten nicht du. Du bist dafür da um Hilfestellung zu geben aber nicht alles zu übernehmen.

            Du nimmst dir ein Recht heraus und meinst es gut machst aber das Vertauen kaputt. Ich vertraue meinen Kindern ich weiß das sie zu mir kommen und ja auch hier sind gerade mit meinem 17 jährigen Sohn einige Dinge gelaufen die sehr unschön waren. ABER ich wusste Bescheid und konnte die Stimme der Vernunft sein und ich habe am Schluß gesehen das mein Sohn die richtige Entscheidung getroffen hat. Mehr hätte ich niemals tun können. Diese Einsicht die er hatte, hätte er niemals haben können wenn ich auf ein vermeintliches Recht oder noch schlimmer auf die "ich bin aber erwachsen ich weiß mehr" Nummer gepocht hätte.

            Unsere Gesellschaft verkommt doch nur deswegen weil jeder immer meint Kontrolle ausüben zu müssen. Über alles. Da bleibt doch kein Freiraum mehr um sich selber kennen zu lernen. Die Erfahrung machen wer man ist.

            Und mit 12 muss man noch nicht wissen was man später mal machen möchte. Das ist doch irre. Niemand in unserem Bekanntenkreis arbeitet auch nur annähernd in dem Beruf den er urspünglich mal gelernt hat.

            Das es beschissen an eurer Schule läuft ist bedauerlich aber evtl. änderbar mit einem Schulwechsel. Aber hier gilt auch rede mit deiner Tochter auf Augenhöhe. Ok der Lehrer ist scheiße die Klasse ist doof. Was kannst du tun um diesen Tag gut zu überstehen und das bestmögliche für dich aus dieser Situation rausholen? Das sind Gespräche die können auch mal die halbe Nacht gehen und man kann alles erörtern. Uns hat das allen immer gut getan. Die Kinder fühlen sich ernst genommen und ich als Mutter erfahre ganz viel. Solche Gespräche habe ich immer beiläufig angefangen weil ich eben nicht verhören wollte sondern zuhören und manchmal gab es auch nichts zu erzählen. Auch ok.

            Kinder sind nicht unser Besitz und wir können unsere Kinder nicht immer vor der Welt beschützen aber wir müssen ihnen das Rüstzeug geben das sie in der Welt selbstständig vorwärts kommen. Das geht nur wenn wie ihnen auch was zutrauen und dein Ausgangspost liest sich leider nicht so.

          • Deine Anmerkungen zu meinem Alter lass ich mal beiseite. Vielmehr seien drei Dinge mal angemerkt.

            Grundätzlich gilt das Post/mail Geheimnis auch für Kinder und ist Teil der informellen Selbstbestimmung. Dies darf nur bei einem schwerwiegenden Verdacht und zum Schutz des Kindes gebrochen werden.

            Nur wenn ein Vertrauensverhältnis zwischen Kindern und Eltern besteht, kannst du dein Kind schützen, allerdings wird es einige Erfahrungen immer selber machen müssen.

            Das die Gesellschaft immer weiter verkommt, beruht überweigenden auf medialer Kommunikation und nicht unbedingt auf Tatsachen. So ist die Jugenkriminalität seit der Jahrtausendwende zum Beispiel Rückläufig.

        http://www.klicksafe.de/service/aktuelles/news/detail/welches-mindestalter-gilt-fuer-whatsapp/

        Das Mindestalter ist 13 für Whats app....NOCH!
        Aber wenn die Eltern stehen immer noch als Erziehungsberechtigte da, wenn Mobbing, Androhung von Selbstmord, etc. geschehen.

        Meine Kids sind 12 und ich schaue regelmäßig rein.

        Vielleicht solltest Du mal für das Thema sensibilisiert werden, was in der heutigen Cyberwelt alles passiert.
        Das Handy ist kein Tagebuch!!!

        lg
        lisa

        • Meine Tochter hat ebenfalls ein großes wachsames Auge auf das Smartphone ihrer Tochter. Leonie weiß genau, dass WA normalerweise erst ab 16 erlaubt wäre und sie es eben akzeptieren muss, dass Mama reinschaut. Gottseidank konnte somit auch schon mancher Mist abgeblockt werden, wenn Kettenmails mit fragwürdigen Links reinkamen usw. Leonie weiß, dass diese sofort zu löschen sind und der Absender bekommt eine "mütterliche Verwarnung" - und wird bei Wiederholung gelöscht.
          Auch wenn das manchen nicht passt - mit 11 Jahren ist Vertrauen zwar gut (und auch vorhanden) aber Kontrolle besser. Leonie weiß genau, würde sie ein Passwort einrichten, dass die Eltern nicht mehr reinkämen, wäre ihr Smartie auf der Stelle weg #nanana
          LG Moni

      Hallo!

      Und wieder das aktuelle Modewort "übergriffig" mal locker rausgehauen...#klatsch

      Nein, die TE hat nichts falsch gemacht. Und bei meinem 12 Jährigen hätte ich damals jederzeit ins Handy schauen können. So war es vereinbart.
      Und auch wenn nicht, bei solch merkwürdigen Vorkomnissen hätte ich auch nachgelesen.
      Und bei mir wären sämtliche Alarmglocken angegangen!
      12 jährige die sich ritzen, die sterben wollen. DAS hätte mir Angst gemacht und mich zum sofortigen Handeln bewogen.

      Gruß
      misses_b

      Wenn man den Kindern Zugang zu sozialen Netzwerken einräumt, dann grundsätzlich unter elterlicher Kontrolle. Idealerweise ist das mit dem Kind klar vereinbart.

      Die Gefahren für das Kind sind nämlich zu groß, um sie damit alleine zu lassen.

      >>Erstmal finde ich extrem übergriffig die Chats deiner Tochter zu lesen. Es geht dich nichts an, ob nur Party das Thema ist, oder nicht.<<
      Ganz falsch, das ist sogar die Pflicht der Eltern und wir handhaben das von Anfang an genau so und es war mehr als oft gut, daß wir die ein oder andere Sache entdeckt haben.
      Jeder, der das nicht tut, handelt verantwortungslos und braucht sich nicht wundern, wenn das Kind irgendwann komplett dicht macht. Und wenn man keine Ahnung von der Technik hat, sollte man dem Kind auch keine Technik kaufen!

Hallo
Die Klasse meiner Tochter war im selben Jahrgang ebenfalls etwas chaotisch.
Die Schule fand das aber weniger toll und es wurde viel in der Richtung Team building usw. gemacht. Das große Problemfach war Mathe. So hat der Lehrer von sich aus an einem Nachmittg regelmäßig zusätzlichen Unterricht angeboten.
Warum gehst du denn sofort mit wenn deine Tochter wissen will was in einer Klassenarbeit vorkommt? Generell ist das je nach Fach ja einfach die Dinge die zuletzt, oder nach der letzten Arbeit gemacht wurden. Ich kenne Lehrer die auf diese Frage allergisch reagieren weil es ja oft kaum Spielraum gibt 😶
Ansonsten, deine Tochter hat doch schon erkannt dass es in diesem Klassenchat drunter und darüber geht. Hat sie Kontakte in der Klasse? Warum spricht sie nicht jemand einzeln an und fragt auch ob sie Heft/Ordner ausleihen kann um fehlenden Stoff nachzuholen?
Bei meiner Tochter gab es erst so ab der 8 Klasse wirklich Smartphones. Eine Klassengruppe eben auch erst dann, und da war nicht jeder drin. Weil es wohl auch eher unsinniger Chat war.
Detaillierte Zukunftspläne erwarte ich persönlich in dem Alter nicht. Da passiert noch so viel. Und ganz ehrlich, die Noten in der 7 Klasse interessieren langfristig keinen. Das sind erst mal Momentaufnaumen die für die Versetzung wichtig sind.
In dem Alter scheint es teilweise cool zu sein nichts zu machen und schlechte Noten zu haben. Das Blatt wendet sich aber sehr schnell wenn ihnen bewusst wird dass das Zeugnis plötzlich tatsächlich direkt relevant ist für Ihrer Zukunft.
All das ist natürlich kein Grund sich auszuruhen. Nur würde ich mich als Elternteil jetzt nicht so sehr über die Noten ärgern sondern daran ansetzten dem Kind zu helfen dagegen zu wirken. Der Klassenschnitt ist eine Sache, wie entstehen bei deiner Tochter denn die Noten ?

LG

Hallo,

meine Tochter ist in der 8. auf einem Gymnasium und ich kann das nicht bestätigen.

Ich behalte mir auch vor, ihr Handy einzukassieren und auch Nachrichten zu lesen. Das weiß sie aber. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser... Bin da aber auch eine der wenigen Mütter in unserem Umfeld, die das so handhaben.

Ich erwarte von meiner Tochter, dass sie weiß, was im Unterricht behandelt wird. Das wird auch in der nächsten Klassenarbeit vorkommen... das ist vorhersehbar und muss nicht vom Lehrer extra bekanntgegeben / erfragt werden. Wenn sie krank war, muss sie sich von einer Freundin die Aufzeichnungen, Arbeitsblätter, HA besorgen. Das klappt hier auch. Ob auf eine pauschale Anfrage im Klassenchat eine Reaktion erfolgen würde, weiß ich nicht. Vermutlich würde sich da auch niemand angesprochen fühlen... wird sich schon jemand anderes drum kümmern.

Soweit ich das mitkrieg, haben viele Mädels in ihrem Freundeskreis große Pläne von Studium usw... So lange es nicht mit LERNEN und dazu noch SELBSTÄNDIGEM LERNEN zu tun hat... *rofl*

Na, warten wir es ab. Mein Leben ist auch ganz anders verlaufen, als ich es mir in dem Alter vorgestellt hab.

Viele Grüße
H.

  • (13) 06.12.17 - 12:26

    Ach so: Klassendurchschnitte interessieren mich nicht. Ich schaue mir aber die einzelnen Arbeiten an, um zu sehen, was für Fehler meine Tochter gemacht hat - ziehen sich Flüchtigkeitsfehler durch die ganze Arbeit, oder wurde vielleicht ein bestimmtes Thema nicht richtig verstanden, hat sie für ein "Fleißthema" nicht genug gelernt...?

    (14) 30.12.17 - 17:14

    Hallo,

    "meine Tochter ist in der 8. auf einem Gymnasium und ich kann das nicht bestätigen."

    Unsere Tochter ist in der 5. eines Gymnasiums und hat noch viel Kontakt zu ihren Freundinnen aus der Grundschule.
    Davon sind drei Mädchen auf Standard-Gesamtschulen bzw. auf einer Sekundarschule (kombinierte Haupt- und Realschule). Bei allen dreien bekommt man mit, dass in ihren Klassen ein anderer Wind weht als in den Gymnasien, wo die anderen Mädchen und unsere Tochter hingehen.
    Auf den Gesamtschulen und der Sekundarschule sind viele Kinder aus, hm, sagen wir mal schwierigen Verhältnissen, und während in den Gymnasien die meisten Kinder recht eifrig bei der Sache sind und gute Leistungen erbringen möchten, ist man in diesen anderen Klassen schon in der 5. Klasse unten durch, wenn man sich in der Schule anstrengt. Während in den Gymnasiums-Klassen vielleicht zwei, drei schwierige Schüler sitzen, ist das in den anderen Klassen offenbar eher der Normalzustand.
    Einige Lehrer dort haben auch schon resigniert und versuchen gar nicht mehr, die Klasse in einen ruhigen, lernbereiten Zustand zu versetzen. Entweder man kriegt trotzdem irgendwie was mit oder eben nicht.

    Sowohl ich als auch die Eltern der Freundinnen finden das erschreckend, und zwei der drei Mädchen fühlen sich auch nicht wirklich wohl in ihren Klassen.
    So langsam kann ich verstehen, warum Eltern versuchen, ihre Kinder partout auf ein Gymnasium zu verfrachten, auch wenn die Leistungen nicht stimmen. Aber wer wünscht sich schon so ein Umfeld für sein Kind?

    LG

    Heike

    • (15) 02.01.18 - 08:58

      Hallo,

      wir wohnen in NRW (freier Elternwille), hier kommen tatsächlich fast alle Kinder auf ein Gymnasium. Aus der Grundschulklasse meiner Tochter sind bestimmt 3/4 der Kinder auf ein Gymnasium gekommen, u.a. die ganze Clique meiner Tochter.

      Die anderen sind auf der Gesamtschule. Von da höre ich aber bislang auch eher Gutes. Allerdings hat meine Tochter da kaum noch Kontakt. Eine Mutter treffe ich ab und zu beim Einkaufen, da scheint alles gut zu laufen.

      Sekundarschule haben hier tatsächlich alle vermieden... War aber gerade der erste Jahrgang, als meine Tochter vor dem Übertritt stand.

      Viele Grüße
      H.

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