12 Jähriger hat keine Freunde

    • (1) 17.12.17 - 15:56

      Hallo,
      Gestern war es mal wieder so weit, mien 12 Jähriger saß abends da zu weinen dass keiner mit Ihm spielen will, ta könnte ich mit heulen, aber um michgehts nicht.
      Seine Geschichte,
      er begann erst mit 3 Jahren zu sprechen
      er war und ist sehr schüchtern
      er wurde seit dem Kindergarten gehänselt und weggestoßen, weil er sich nicht wehrte
      er hat kein Selbstbeswustsein
      mitlerweile reagiert er immer mehr frustriert.
      Da wo wir wohnen, ein kleines Dorf, wird er von den Jungs nur gemoppt.
      Wir wissen einfach nicht meht weiter.
      Hat da jemand erfahrung?

      • Geht er in einen Sportverein, macht Musik oder hat Hobbies?

        Wenn ja, wie läuft es da in Gruppen ab?
        Was sagt der Kinderarzt oder sagte der Kinderarzt früher zu seiner Entwicklung?

        Hat er die Möglichkeit alleine oder mit Hilfe auch außerhalb des Dorfes Hobbies nachzugehen?

        Wie geht es ihm psychisch sonst?


        Liegt es an den Gruppen, weil sie ihn schon kennen bzw. er die jugendlichen schon länger kennt, könnte es schwierig sein, weil jeder schon so seine "Rolle", seinen Stempel etc. hat.
        Wenn er Hobbies hat, würde ich diese in anderen neuen Gruppen ermöglichen.

        Hat er dort auch Schwierigkeiten, würde ich überlegen, woran es liegt. Fällt er in alte Verhaltensmuster oder liegt was anderes zu Grunde.

        Geht es ihm sonst eigentlich gut, würde ich mich mit ihm an alten Verhaltensmustern arbeiten und wie er diese überwinden/lösen kann.

        Geht es ihm psychisch nicht gut oder zeigt andere Probleme, würde ich einen Arzt zu Rate ziehen. Bzw. Kinderpsychologen. Dann wenn er sich zwar Freunde wünscht, aber eigentlich gar nicht die Kraft dazu hat, was ihn wiederum trauriger macht. Oder anderes.


        Wie war der Weg dazwischen? Zwischen Sprechen lernen und jetzt?
        Welche Schritte ist er schon gegangen? Was habt ihr schon versucht?

        • Er hat Hobbys,
          er ist in den Pfadfindern, in einem anderen Land (da war erschon vor unserem Umzug vor 5 Jahren)
          auch da lebt er irgentwie eher neben den Anderen Kindern, er läuft mit und spielt mit aber er wird nicht bemerkt, er spricht bist heute nicht sehr gerne.
          Das kann oft auch falsch verstanden werden, aber Charaketer kann man nicht ändern.
          Dann ist er in der Dorf Feuerwehr um den Kontakt aber zu halten, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber es war im Dorf eiene feste Gruppe und meiner kam halt hinzu und wurde nicht akzeptiert, Anfangs wurde er ausgenutzt und er griff nach allem was Sie ihm reichten, es sin viele "freche" Jungs in der Gruppe.
          Dann ist er noch im Karathe, um sein Selbstbewustsein zu stärken, dort sind andere Kinder aber sprechen ist da nicht Erlaubt.
          Ich habe immer mehr das Gefühl dass er seine Freude verloren hat, und er ist trotzallem so ein guter, bei jedem Dorffest hilft er vom Aufbau-Abbau er gibt da nicht auf, er leibt immer am Ball, aber gelacht hat er schon lange nicht mehr.
          Er hat seinen Freund in seinem Kater gefunden.
          Wir waren schon bei Psychologen, aber ohne "Ergebnis"
          Er bekommt von Klein auf Logopädie
          LG

          • Hallo katy,


            so wie ich es lese fehlt eurem Sohn das Selbstbewusstsein ich weiß nicht wie, aber in meinen Augen ist es ein Punkt an dem gearbeitet werden sollte.

            War er bei dem Psychologen nur zur Vorstellung oder hatte er eine Therapie ? In meinen Augen solltet ihr ihn noch einmal bei einem anderen Psychologen oder psychologischem Therapeuten vorstellen.

            War er schon immer so, oder begann das verhalten erst ab einem bestimmten Alter.


            Freundliche Grüße

            blaue-Rose

            • Hallo,
              er war mehrmals bei einem Psychologen in Therapie, aber er mochte nicht mit dem reden und wollte auch nicht mehr hin gehen, da er noch andere Therapien hatte Logo Ergo und DIWERSE Psycho Tests, Lern Tests, Intelligenssests, da hatten wir die Therapie eingestellt.
              Er hat AVWS (er mus sich enorm anstrengen gesprochenes zu verstehen)

              Er war noch immer sehr zurückahltend, und zeiget wenig Gefühle. Aber jetzt zeigt er halt Frustration.
              LG

                • Diese Schule ist 90 km Entfernt, also mit dem Bus breuchte er jeden Morgen 1,5 Stunden,
                  3 Stunden Busfahrt jeden Morgen wäre einfach zu viel, deshalb ist er jetzt in einer Schule für Lernbehinderung, dies war aber von mir die schlechteste Entscheidung.
                  In der Regelschule kann er nach 2 Jahren kein Fuß mehr fassen.
                  Er hat da sehr viel Wissen Verloren was er eigentlich schon hatte, Realisiert hatte ich das viel zu spät.
                  Einer der Dorfjungs ist auch auf der Schule, dieser wird aber seht akzeptiert, also das kann es wohl auch nicht sein, jetzt zum Thema dass mein Sohn im Dorf nicht angenommen wurde.

                  • Okay, die Schule ist wirklich sehr weit entfernt.

                    Ich denke ein sehr großes Problem ist das dein Sohn nicht viel redet. Somit wird es sehr schwer sein Freunde zu finden.

                    Ich hatte auch aushilfsweise eine Kollegen der sehr wenig redet. Er ist nett, hat seine Arbeit sehr gut gemacht, es war aber auch sehr schwer mit ihm zu arbeiten weil er von selbst nichts sagte. Ich denke das gleiche Problem wird dein Sohn haben.

                    Hat diese Schule kein Internat? In München gibt es so eine Schule mit Internat, da würde er sicher Freunde finden!

                    • Hallo,
                      nein die Schule hat kein Internat.
                      Es gibt Internate aber davon abgesehen dass man sich die nicht leisten kann, er will nicht von uns wegbleiben.
                      Das Risiko kann aber auch da bestehen gemoppt zu werden, und dann hätte er gar keinen Anker mehr, das wollen wir nicht Riskieren.

                      • Das Jugendamt muss so ein Internat bezahlen, wenn du dementsprechende Gutachten hast. Aber ich verstehe dich, ich habe da auch Bedenken,.

                        • Mein Mann verdient für Zuzahlungen vom Jugendamt zuviel, möchte auch nicht schnorren gehen.
                          Denke auch wirlich nicht dass es Ihm im Internat besser gehen würde, er bleibt nicht mal 3 Tage bei den Großeltern, obwohl er da so richtig verwöhnt wird und ihm jeder naja fast jeder Wunsch erfüllt wird.
                          Dort hatte er auch Freunde, die 2 sind jedoch seit einem Jahr nicht mehr bei Ihrer Pflegefamilie, und aus dem Heim bekommen wir sie nicht raus, das war für sein Geburtstag ein Papierkrieg...und nur mit hilfe der ehemaligen Pflegemama bekamen wir die Jungs zum mitfeiern raus.

          (14) 18.12.17 - 14:55

          kommt mir ein bisschen bekannt vor (habe selbst ADHS)
          Gruppen können da schnell anstrengend sein.

          Hätte er die Möglichkeit sich privat mit Kindern zu treffen, die ähnliches haben?
          Gruppentherapie oder ähnliches?
          Freizeitaktivitäten/Gruppen für Kinder mit ähnlichem Hintergrund?

          Klar ist es wichtig und toll, Freunde in der Umgebung zu haben.
          Für den Anfang zum Selbstvertrauen aufbauen, wäre das vielleicht eine Idee. Je nachdem wie weit das wegwäre.

          Austausch, mal nicht anders sein etc.
          Mal nicht darüber reden (brauchen), "vergessen" können, weil andere das auch so verstehen.

          Gäbe es da was bei euch?

          Käme Kinder-Reha in Frage? (entschuldige, falls du da schon was geschrieben hast, ich habe die Ursprungsnachricht nicht auf dem Schirm)
          Gleichaltrige mit ähnlichen Problemen.
          Das wäre zwar nicht der Antragsgrund (soziale Gründe). Andererseits wirkt sich ja das (Wahrnehmungsprobleme) dann doch auf ihn aus und scheint auch das ursächliche Problem zu sein, weswegen er sich so schwer tut.

          Schwierig. Durch mein ADHS ecke ich auch immer wieder an. Seit ich erwachsen bin, fällt es mir einfacher. Auch weil ich da mehr "Auswahl" habe mit wem ich mich treffe und mit wem nicht. So auch mehr Menschen kennen gelernt habe, die ähnliches kennen, hinter sich haben und so,

          • (15) 19.12.17 - 12:35

            Hallo,
            leider gibt es hier keine Therapie möglichkeiten.
            Er mag auch nicht bei lauten Menschen sein, sein kleiner Bruder hat ADHS und ist sehr laut, von Ihm zieht der große sich ganz zurück(auch villeicht weil es der kleine Bruder ist)
            Ich habe schon über eine Mutter Kind therapie nachgedacht, wo ich alle dann mitnehme.
            Schaden kanns ja nicht?
            Muss mich da aber noch Informieren welche Bedingungen ich da Erfüllen muß.

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