Ist mein Kind womöglich Autist?

    • (1) 27.05.18 - 00:29

      Hallo zusammen

      Ich habe eine 15 Jahre alte Tochter (im August 16). Neulich kam sie zu mir und hatte mich einiges über ihre Verhaltensweise in ihrer Kindheit gefragt, woraufhin sie dann einige Tage später mit dem Verdacht auf Asperger zu mir kam. Sie hatte mich gefragt, ob es vielleicht möglich wäre dass sie einer ist und hatte mir dabei auch einige Gründe für diese Vermutung aufgezählt.
      Ich muss zugeben dass meine Tochter sich schon immer etwas von den anderen Kinder unterschied, hielt es aber immer für noch im normalen Bereich. Aber nun da ich mich etwas darüber informiert habe erkenne ich meine Tochter in vielem wieder, wiederum auch in vielem nicht.
      Sie hatte schon sehr früh begonnen zu sprechen und auch zu lesen. Ebenfalls ahmte sie schon früh beinahe alles nach und dies in einem erstaunlich schnellen Lernprozess. Fremden gegenüber verhielt sie sich oft unsicher was ich jedoch einfach für scheuheit hielt. Sie hatte es auch nie sonderlich mit Köperkontakt und auch in der Waldspielgruppe beobachtete sie oft auch nur die anderen Kinder anstelle dass sie mit ihn interagiert hätte. Die Betreuer rieten uns damals auch uns etwas anderes für sie zu überlege da sie sich scheinbar nicht wirklich wohl fühlten. Auch später im Kindergarten sprach sie eher wenig und ihn grösseren Gruppen zog sie sich sofort zurück. Nach dem Kindergarten, viel sie eigentlich nicht mehr stark auf. Die Lehrer bezeichneten sie sehr oft als ruhig und zurückhaltend, aber trotzdem als sehr aufmerksam und auch sehr intelligent.

      Als sie dann in die 4/5 Klasse kam begann es dann das sie meistens ausgeschlossen wurde und auch von Mitschülern geärgert wurde. Sie hatte zwar ihre eins, zwei freunde die sie schon seit dem Kindergarten hatte, aber an sonstem tat sie sich recht schwer. Sie hatte mühe neue Freundschaften und Bekanntschaften zu bilden und weigerte sich diesbezüglich auch oft. Sie zog sich immer weiter zurück und hatte beinahe keine Freunde mehr. Doch dies schien sie nicht stark zu stören. Sie lebte ihn ihrer vollkommen eigenen Welt und vergass oft alles um sich herum. Doch von da an ging es immer weiter Bergab. sie begann auch plötzlich Verwandten gegenüber zu schweigen und hatte auch starke Probleme mit Körperkontakt.

      Als sie dann auf Grund des Stufenübertritts in eine neue Klasse kam, hofften wir dort auf einen Neuanfang für sie. Doch daraus wurde nichts. Dort sprach sie so gut wie gar nie mit den neuen Mitschülern und hasste es auch in Gruppen mit ihnen zu arbeiten. Wenn ich sie fragte warum sie denn nicht mit den anderen etwas tun wollten, antwortete sie nur. "Warum sollte ich denn." oder "Ich verstehe sie doch so oder so nicht und sie mich auch nicht." Auch wenn sie dann auf Geburtstagspartys eingeladen wurde fühlte sie sich überhaupt nicht wohl und wollte bloss noch weg. Wie auch in grossen Menschenmengen. Dazu muss man auch sagen, siel wollte und konnte wahrscheinlich auch nie mit anderen (besonders gleichaltrigen) ins Gespräch kommen. Und deshalb wirkte sie oft auch desinteressiert oder auch gefühlskalt. Ebenfalls hatte sie auch bereits schon in kleineren Menschengruppen Probleme dem Gespräch zu folgen.

      Ein Jahr später begann sie dann in einem kleinen Verein einen Kampfsport und von da an änderte sich wieder so einiges. Mit der Zeit wurde sie selbstbewusster und schloss dort auch einige Freundschaften, obwohl die meisten min. 2,3 Jahre älter sind. Dort war sie sehr konzentriert (nicht so wie in der Schule) und sprach auch sehr oft. Dort wird sie als überdrehter Springball bezeichnet und fühlt sich offensichtlich auch wohl. Doch dass ist auch so ziemlich der einzige Ort wo sie sich so verhält, aber auch da kommt es manchmal zu Situation wo sie plötzlich unsicher wird und sich zurückzieht.

      Nun geht es bei ihr Richtung Abschluss was ihr ebenfalls sehr zu schaffen macht. Beinahe flehend bettelt sie mich an, nicht an die Abschlussreisen und Feiern gehen zu müssen. Sie sei damit einfach überfordert, fühlt sich nicht wohl und würde am liebsten einfach nur schreiend weglaufen.

      Nun weiss ich einfach nicht was ich tuen soll. Ob ich mit ihr zu einem Psychiater soll oder ob es sich womöglich einfach legt und "normal" ist. Denn eigentlich ist sie kaum bis gar nicht eingeschränkt und hat auch gute Zukunftsvoraussetzung. Trotzdem mache ich mir Sorgen dass sie Problem bekommen könnte, besonders nun auch wieder an einer neuen Schule.

      Ich danke schon einmal rechtherzlich, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, diesen ganzen Text zu lesen und hoffe das ihr mir vielleicht einen Ratschlag habt.
      PS. Mir ist bewusst, dass mir hier niemand eine Diagnose geben kann und natürlich gäbe es auch noch viel mehr zu berichten. Aber ich glaube der Text an sich war schon lange genug.

      • Hallo!
        Ich bin Psychologin und muss sagen, dass viele Punkte die du beschreibst schon auf Asperger hindeuten. Eine Ferndiagnose will ich aber nicht wagen.
        Ich würde dir empfehlen, mit deiner Tochter zu einem Psychiater oder Psychotherapeuten zu gehen und da abklären zu lassen. Am besten zu einem, der auf Autismus spezialisiert ist. Da die Tochter ja selber mit dem Thema kam scheint es sie sehr zu beschäftigen und sie merkt, dass sie "anders" ist. Selbst wenn man aus der Diagnose keine "Konsequenzen" zieht und ein ganz normales Leben führt, tut es vielen Betroffenen einfach gut, einen Namen für ihr anders-sein zu haben und sich zb mit anderen Betroffenen auszutauschen.
        Sollte deine Tochter tatsächlich Asperger-Austistin sein kann das auch im Beruf viele Auswirkungen haben. Da könnte im Fall der Fälle eine entsprechende Unterstützung zB durch ein Autismus-Zentrum hilfreich sein.

        Und wenn deine Tochter kein Asperger hat, habt ihr außer Zeit mit einem Termin beim Psychiater auch nichts verloren :)

      Hallo,

      meine Tochter ist 15 und Asperger-Autistin. Diagnostiziert vor 3,5 Jahren.
      Vieles, was du schreibst, sehe ich bei meiner Tochter auch.
      Außenstehende würden das nie vermuten, da sie Strategien entwickelt hat, um im Alltag bestehen zu können.
      Sie hat knapp drei Jahre eine Therapie gemacht, die ihr und uns sehr gholfen hat.
      Mittlerweile ist sie ein Teenager, der nach den Sommerferien in die 10. Klasse kommt.
      Sie ist ein großartiges Mädchen, besonders, das ist unbestritten so, aber sie hat sich toll entwickelt.
      Bei Fragen gerne melden. LG

    • (5) 27.05.18 - 12:04

      Hi,
      gehe zum Facharzt, zum Kinderpsychologen, etc.

      Ich halte es aber arg für gefährlich, auf Grund womöglich natürlicher Schüchternheit, etc. sich in einem Internet quer zu lesen und sich dann eine Krankheit zusammen zu basteln.

      Im Kga wurde uns gesagt, unser Sohn hätte AHDS. OK, quer gelesen, Buch gekauft, zu 80% stimmte es aber zu 80% würde es auf alle Kinder zutreffen, wenn man sich immer die Einzelheiten herauspickt, die auf das Kind passen und das andere heraus streicht.

      Meinst du nicht, das ihr jetzt fixiert drauf seid? Was ist, wenn der Arzt was anderes sagt, würdet ihr das denn noch glauben?

      lg
      lisa

      Hallo yuki.4,
      ich bin mittlerweile schon ziemlich alt, zu meiner Jugend gab es die Begriffe Asberger und Autismus nicht im normalen Umgang, vielleicht unter Fachleuten.
      Ich erkenne mich in Deiner Tochter zu großen Teilen wieder. Allerdings wurde in meiner Jugendzeit keine Ruecksicht auf Befindlichkeiten genommen. Entweder man funktionierte oder eben nicht.
      In meinem Fall hiess das, ich musste mich zu vielen Dingen zwingen, die ich eigentlich nicht wollte.
      Ich durchlief dann, fuer Aussenstehende, ganz normal Schule und Berufsausbildung.
      Im Beruf musste ich dann oft auf Leute, die ich nicht kannte, zugehen. Was mir sehr schwer fiel. Aber mit der Zeit ging das, auch wenn es mir keinen Spass machte.
      Die Routine ueber die Jahre half mir dann viel.
      Jetzt, wo ich im Ruhestand bin, nicht mehr auf Leute zugehen muss, ist mein Verhaltensmuster wie in meiner Jugend. Ich meide Menschen, wo es geht, fuehle mich unwohl auf Festen, habe Probleme, Freundschaften zu schliessen.

      Was ich damit sagen will, ist nicht, dass es keine Probleme gibt, wohl aber, dass man versuchen sollte, die Erfordernisse zu erfuellen, soweit es eben geht. Je nach Schwere der Störung kann man vielleicht doch ein ganz normales Berufsleben fuehren, auch, wenn es starke Ueberwindung kostet.

      Ich wuensche Dir und Deiner Tochter alles Gute fuer die Zukunft. Denkt vielleicht in schweren Zeiten daran, dass andere es auch geschafft haben. Vielleicht hilfts.

      Gruß Bernd

      • (7) 28.05.18 - 08:18

        Hallo,

        Vielleicht meinst du es nicht so, aber es klingt so, als wolltes du sagen:

        -lass den Diagnosemist, kannst dich eh nicht dahinter verstecken und mußt dich sowieso anpassen!-

        Genau das,
        das Anpassen,
        funktioniert jedoch erheblich besser,
        wenn man sich selber bestmöglich versteht.

        Und genau dafür ist eine Diagnose für einen intelligenten Asperger unerlässlich!!! !!!!!

        lg

        • Hallo berikaki,
          da hast Du mich falsch verstanden.
          Ich wuerde niemals von der Untersuchung durch einen Fachmann abraten, dazu kennt man die Faelle hier viel zu wenig.

          Ich wollte nur sagen, dass, selbst bei einer sicheren Diagnose, nicht Hopfen und Malz verloren ist.

          Gruß Bernd

          • (9) 28.05.18 - 11:31

            “Ich wollte nur sagen, dass, selbst bei einer sicheren Diagnose, nicht Hopfen und Malz verloren ist.“

            Da hast du natürlich recht.

            Ich habe hier auch einen fast 12jährigen (diagnostierten) Asperger-Autisten, der sich sehr gut entwickelt und mit dem man wunderbar auskommt.
            Vorausgesetzt man schleppt ihn nicht auf Riesenfeiern oder Straßenfeste.:-)

    (10) 28.05.18 - 09:09

    Hallo,

    wie gut kann sich Deine Tochter denn in andere hinein versetzen?
    Die Autisten, die ich kenne, merken hauptsächlich nicht, wenn sie anderen "auf die Füße treten". Die verhalten sich z.T. total egoistisch oder unhöflich und sind ganz erstaunt und häufig auch zerknirscht, wenn man ihnen das sagt.

    Kontaktscheue Leute, die sich in Menschenmengen und unter Leute, die nicht ähnlich gelagert sind, wie sie selbst nicht, wohl fühlen, kenne ich jede Menge. Ich bin IT-lerin. Da ist das eher die Regel, als die Ausnahme. ;-)

    Ich selbst war als Kind auch furchtbar schüchtern und verträumt und hatte immer nur wenige enge Freunde. Außerdem fühlte ich mich immer anders, als die anderen. Aber sobald ich unter Menschen mit ähnlichen Interessen bin, ist es für mich kein Problem, auf andere zuzugehen, und ich kann mich sogar recht gut in andere hinein versetzen.

    Unser Sohn (8) ist mir recht ähnlich, allerdings etwas selbstbewusster, weil wir immer darauf geachtet haben, dass er sich nicht drückt, und er hat Züge von ADS (die Träumervariante) und ist überdurchschnittlich intelligent (vom Psychologen diagnostiziert).

    Das könnte bei Deiner Tochter ähnlich sein.
    Vielleicht hat sie in der Schule auch eine besonders blöde Klasse erwischt, wo viele Jugendliche sind, die gerne auf anderen herum hacken, die ihnen seltsam erscheinen.

    Ich würde Deine Tochter fragen, ob sie mal mit einem Psychologen sprechen möchte.

    LG

    Heike

    (11) 29.05.18 - 14:31

    Deine Tochter sollte erst einmal entscheiden, wozu sie sofort eine Diagnose braucht. Ist es ihr wichtig, dass sie weiss, dass ihre Besonderheiten einen Überbegriff haben? Oder geht es ihr in erster Linie darum, sich in bestimmten Situationen wohler fühlen zu können, wenn sie sich besser versteht?

    Je nachdem wäre mein Weg mit meinem Kind erst einmal zum Psychiater oder eben zusammen mit ihr in ein Internetforum, in dem ihr euch mit Betroffenen austauschen könnt. Eine Diagnose kann sie ja immer noch später abholen, wenn ihr auch damit geholfen wäre, überhaupt generell verstanden zu werden und sich nicht wie ein Alien zu fühlen. Gerade im Hinblick auf die Wartezeiten bei Ärzten und der anstehenden Reisen und Feiern würde ich zunächst den Weg zu Betroffenen wählen. Dort kann sie bestimmt fundierte Tipps und Beistand bekommen.

    (12) 03.06.18 - 15:18

    Hallo,
    ja, ich würde es abklären lassen. Sie fragt, sie merkt es selbst.
    Es gibt noch andere Kombinationen.
    Mit der Diagnose könnt ihr (alle) Tipps für den Alltag bekommen. Kommunikation für die Arbeit, Unterstützung usw.

    Ich selbst habe Schnittstellen zum Asperger, bin es definitiv nicht. Allerdings ergeben ADHS und HB und prägende Kindheitserlebnisse bei mir Verhaltens- und Denkmuster, die dem Asperger Autismus sehr ähnlich sein können.

    Freunde haben (diagnostiziert) Asperger Autismus. Mit ihnen verstehe ich mich sehr gut, weil wir vieles aneinander respektieren (als gegeben akzeptieren) ohne gesellschaftliche Erwartungen zu haben. Weil uns manche Verhaltensweisen fremd erscheinen oder wir nicht wissen, wie wir damit umgehen können.

    Andere Freunde haben ADS oder ADHS. ADS/ADHS kann teilweise ähnliche Verhaltensweisen zeigen, wie bei deiner Tochter. Rückzug, Anstrengung bei größeren Gruppen usw. Berufliche Laufbahn kann z.B. mit genutzter Intelligenz ausgegeglichen werden. Bei manchen mit genutztem hohen IQ, der das Aufmerksamkeitsdeifizit kompensiert, bei anderen durch emotionale Intelligenz, die durch das Zwischenmenschliche gut voran kommen. Sie frage ich häufig um Rat, wenn mir Menschen "unheimlich" erscheinen. Menschliches Verhalten kann ich für mich nur über den Kopf definieren, um dann erst im zweiten Schritt zu entscheiden, wie ich damit umgehe.

    Von ihnen gibt es wiederum Kinder, die teilweise ADS-Asperger-Kombination haben. Auch ADS-Asperger-HB Kombination.
    Alles für sich eine eigene Lebensweise, durchaus mit positiven Aspekten ;-) :-)

    Bei allen drei (einzeln) und in allen Kombinationen würde ich bei Diagnose nicht von behandeln sprechen (auch wenn ich um mein ADHS Medikament sehr dankbar bin).

    Hier bin ich wortklauberisch ;-)

    Bei diesen Diagnosen würde ich von Lebensweisen sprechen, für die man (bei richtiger! Diagnose) selbst Unterstützung bekommen kann. Nicht die Krankheit behandeln! Sondern den Mensch (und sein Umfeld) unterstützen, um mit und in der Gesellschaft dabei sein zu können.
    Lernen mit sich selbst, mit anderen und auch andere mit einem selbst umgehen lernen
    ohne daran kaputt zu gehen. Jede vermeitliche Kleinigkeit kann Kraft kosten, die man so nicht kennt.
    Wie wenn man schlecht sieht, es aber nicht weiß, weil man noch nie eine Brille auf hatte.
    Ich habe viele Jahr schlecht gesehen. Bewusst wurde mir das, 1. als ich merkte, dass andere es besser konnten 2. als ich eine Brille bekam, mit der ich wirklich sehen konnte.

    Deine Tochter hat gemerkt, dass bei ihr etwas anders ist.

    Die Frage ist (scheint sie schon selbst beantwortet zu haben): belastet es sie, dass sie anders ist? Wenn ja, kann eine Diagnose helfen, einen für sie passenden (einfacheren) Weg zu finden. Einfacher = mit weniger Kraftaufwand.

    Wenn sie es selbst nicht wissen möchte, ist sie alt genug, um mit ihr darüber zu reden.

    Bei meiner ADHS Diagnose war ich bereits erwachsen. Ich war immer anders (teilweise ähnliche Symptome wie bei deiner Tochter, trotz H). Irgendwann kam ich darauf und habe mich damit auseinandergesetzt, ob ich es wissen möchte oder nicht.
    Wenn ja (wissen wollen), wie ich mit der Diagnose umgehe (auch wenn es das dann nicht ist).

    Viele Ärzte behaupten zwar noch, dass ich es nicht haben kann (weil sie nicht damit auskennen), aber das, was ich schon an Training erhalten habe, hilft mir sehr.

    Ähnlich geht es Freunden mit Asperger Autismus. Nur dass ihnen andere Tipps für den Alltag mehr helfen, einfach weil sie andere Tipps brauchen. Aber sich selbst nicht mehr als "ich bin falsch" zu hinterfragen, hilft schon sehr viel. Weil es mehr Platz in Hirn und Emotionen übrig lassen für die Lösung einiger Alltagsprobleme (die nicht Asperger/nicht ADSler/nicht HBler nicht haben ;-) )

    Wichtig sind Ärzte/Therapeuten, die sich damit auskennen!

    • Wenn du ganz sicher sein möchtest, kannst du deine Tochter bei einem speziellen Kinder - und Jugendpsychiater, der sich auch mit Autismus auskennt testen lassen. Und deine Tochter muss es auch wollen. Ganz wichtig.

      Kuck mal hier rein:

      http://www.hermes-anderswelt.de/was-unterscheidet-frauen-und-maenner-im-autismusspektrum
      "Der gewisse Unterschied in der Symptomatik
      Frauen nehmen aufgrund dieser äußeren Einflüsse ihren Autismus während des Erwachsenwerdens vollkommen anders wahr und verstehen es dabei meistens besser, ihre für andere ungewöhnlichen Gefühle und Verhaltensweise durch spezielle Bewältigungsstrategien zu verbergen, da sie schneller soziale Fähigkeiten erlernen als männliche Altersgenossen. Sie ahmen das Verhalten von Mädchen in ihrem Umfeld nach, lassen sich von diesen in bestimmten sozialen Situationen leiten oder lernen hierfür erwartete Verhaltensweisen und Antworten auswendig, pflegen vereinzelt Freundschaften und gehen Hobbies nach."

      Ich will damit sagen, dass Autismus bei Mädchen etwas anders verläuft als bei Jungs.
      Ich selber habe einen frühkindlichen Autisten.

      LG Hinzwife

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