Meine Tochter verhält sich asozial

Meine Tochter fasst 13 hat schon lange die ein oder andere "Macke" was ja normal ist. Seit 3 Jahren hat sie sich einen Hund gewünscht, den ich letzten Dezember nach monatelangem erklären was das bedeutet und wie sie ihn behandeln muss gekauft habe. Doch schon kurze Zeit nach seinem Einzug hat sie angefangen sich schlecht gegenüber ihm zu verhalten, als sie gemerkt hat, er ist wirklich ein Lebewesen mit Bedürfnissen und kein Kuscheltier oder Roboter, der alles tut was man will. Mehrfach hat sie schon versucht ihn zu vergiften, obwohl ich sie genau darüber aufgeklärt habe was schlecht für ihn ist. Ansonsten ignoriert sie ihn meisten, außer sie braucht süße Fotos. Wenn sie Gassi gehen soll meckert sie, und imzwischen scheint der Hund aus irgend einem Grund Angst zu haben mit ihr zu gehen. Sie mault rum weil er eine chronische Krankheit hat (von der wir anfangs nichts wussten) und deshalb nicht alles fressen darf, nimmt überhaupt keine Rücksicht auf ihn. Ich habe schon mehrfach mit ihr geredet, sie bestraft, versucht den Hund wegzugeben (was aber wegen seiner Krankheit nie was wurde). Ich habe auch versucht eine Therapie für sie zu kriegen, aber immernoch alles überfüllt, seit Monaten kein Platz. Auch steckt sie sich immer absichtlich mit Läusen an, sagt dann nichts und versucht alles uns auch zu infizieren. Was soll ich tun?

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****vom urbia-Team editiert****

Ein Hund schenkt man nicht einem Kind, sondern es ist ein Familienhund, wo ALLE ran müssen und nicht" du wolltest den Hund, also kümmer dich um ihn".... und womöglich noch ein Weihnachtsgeschenk

Alos solltet ihr als Eltern den Po hoch bekommen und das Beste aus EURER falschen Entscheidung machen.

lg
lisa

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Hund abgeben, wenn er solch einem aind ausgesetzt ist und die Eltern das Tier der Tochter auch noch anvertrauen will, obwohl man weiss, das sie schlecht mit dem Hund umgeht.


Der Hund ist das Schwächste Glied und ihr müsst es schützen und nicht noch auf die Tochter rumhacken, wie sie damit umgeht - das wisst ihr seid Monaten.

Was macht ihr denn an Therapie mit Eurer Tochter, wenn sie solch ein Verhalten zeigt?
Mit Asozial hat es wenig zu tun das scheint eher krankhafter Natur zu sein.

lg
lisa

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Ach ja, was ich noch vergessen hatte, sie stiehlt seit kurzem auch seine Sachen (und meine) und entsorgt sie irgendwo. Bis jetzt fehlen 8 Futterschüsseln, 1 Küchenschere und ein Neuroanatomiefachbuch. Bin verzweifelt.

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Hast du sie mal gefragt, weshalb sie die Sachen nimmt?
Deine Tochter steht bereits auf einer Warteliste eines Psychologen, verstehe ich das richtig? Weshalb ist das so? Wegen ihres Verhaltens dem Hund gegenüber?

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Ich habe sie gefragt warum sie es macht, sie hat behauptet sie wäre es nicht gewesen. Auch mehrmaliges nachfragen auf verschiedene Art und Weise, teilweise auch lustig, hat kein Ergebnis gebracht, aber es fehlen von Woche zu Woche mehr Sachen und außer ihr und mir hat keiner Zutritt zu der Wohnung. Ja wegen dem Verhalten dem Hund gegenüber, wir hatten bis sie 10 war Katzen, sie hat sich immer gut und freundlich zu ihnen verhalten, es gab nie Grund zur Besorgnis, und wegen dieser unerklärlichen und natürlich gefährlichen und erschreckenden Änderung ihres Verhaltens ist sie auf der Liste.

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Hat sie denn schon vor dem Hund Auffälligkeiten gehabt? Es scheint so, als würde sie Einiges an ihm auslassen, wenn sie mit ihm Gassi geht. Ich würde zum Schutz des Tieres schleunigst Hilfe suchen, ggf beim Tierarzt, Tierschutz, Tierheim und dort auch deutlich schildern, welchem Verhalten der Hund ausgesetzt ist.

Ich denke, dass sie ein ernsthaftes Problem hat. Entweder in sich und mit sich und der Hund als schwächstes Familienmitglied ist das Ventil oder sie hat einfach eine sadistische Ader. Egal wie, hinnehmen kann man das nicht. Aber es ist natürlich blöd, wenn du nun ewig auf einen Therapieplatz warten musst.

Hat sie denn ähnliches Verhalten auch außer Haus? Bei Freunden, in der Schule? Gab es irgendwelche nennenswerten Veränderungen in ihrem Leben oder ist ihr irgendetwas passiert?

LG

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Nein so ein Verhalten hat sie nie gezeigt, wir hatten bis vor 3 Jahren seit ihrer Geburt Katzen, es gab nie Probleme, sonst hätte ich den Hund auch nie angeschafft. Nun Gassi gehe ich ja jetzt sicherheitshalber schon mit ihr zusammen, sonst lasse ich den Hund nie aus den Augen soweit es geht. Im Tierheim und bei seinem Hundetrainer wurde ich leider nicht ernst genommen, was das angeht. Ich wüsste nicht was passiert sein sollte. Sie hatte nie schlechte oder traumatisierende Erlebnisse, wurde nie ungerecht bestraft, keiner hat ihr was getan. Zu ihren Freunden ist sie meiner Ansicht nach oft gemein. In der Schule sehr faul obwohl sie sehr intelligent ist, und mit 4 schon lesen konnte, hat sie ab dem zweiten Halbjahr der 4 Klasse angefangen gar nichts mehr zu tun, nicht mal die Probearbeiten mehr vollständig auszufüllen. Zu den Lehrern ist sie sehr frech. Ja das mit der Therapie ist wirklich blöd, ich hab sie zwar auf der Warteliste aber schon seit Monaten und immer noch alles voll:-(

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Wenn die Probleme in der 4. Klasse anfing (jetzt fast 13 , denk mal 6.oder7.Klasse) habt ihr das Problem des Schieflaufens, doch schon seit 2 oder 3 Jahre.
Sie braucht ja nichts traumatisiertes erlebt haben, sondern es genügt schon zuwenig Aufmerksamkeit, zu wenig ernst nehmen oder zu wenig zuhören.....stetige Belehrungen zwecks Schule.
Wenn Kinder so auffällig werden und rebellieren , kommen die meisten Ursachen aus den Elternhaus, nur das Eltern nie die Mitschuld/Fehlverhalten bei sich selber sehen, sondern Freunde oder Schule die Ursache nur sein kann. Hör mal in dich rein.....wenn der eigene Partner unbewußt viel an einem herumnörgelt, nicht aufmerksam zuhört, einem nicht richtig ernst nimmt, dann fühlt man sich nicht vom Herzen her geliebt und sowas bringt Frust auf, wo oft zum Streit führt und nicht ernst genommen oder ungeliebt fühlt.

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Bitte bitte gib den Hund so schnell es geht ins Tierheim. Deine Tochter ist eine Gefahr für den Hund, er muss, als schwächstes Glied, unbedingt vor ihr geschützt werden. Der Hund ist ernsthaft in g3fshr. Der muss da SOFORT raus, ehe ihm etwas passiert. Wenn er weg ist, habt ihr Ruhe, die Probleme deiner Tochter anzugehen. Aber der Hund und der Schutz seines Lebens hat jetzt oberste Priorität.

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Nun im Tierheim habe ich es schon versucht, die sind aber sehr abweisend gewesen und haben auch nach langem "ausquetschen" nicht den Eindruck gemacht sie würden ihn aufnehmen wollen, ich wurde auch nicht ernst genommen. Ich habe ihn jetzt erst mal von früh bis abends in der Hundebetreuung angemeldet, dass er da geschützt ist, den Rest der Zeit muss ich halt schauen.

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Irgendwo muss der Frust deiner Tochter herkommen.
Da sie dich bestiehlt, belügt (indem sie alles abstreitet) oder vorallem den quält, ist da mehr im Argen, kein Vertrauen, kein Respekt ect. .....es scheint , dass deine Tochter über brechen und biegen Aufmerksamkeit sucht und sie es nur über negatives Verhalten erlangt. Wenn ein Mensch ein unschuldiges Tier quält, zeigt es einen Hilfeschrei von Frust..wo das Tier nur das Opfer zu ihrem Frustabbau herhalten muss.
Wie läuft es denn in der Schule?
Nicht deine Tochter allein braucht eine Therapie, sondern da müsst ihr zusammen hin, denn da liegen die Fehler nicht allein bei ihr...denn für ihren Frust braucht es Ausgangsursachen.

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Dass es nichts bringt nur sie hinzuschicken, in der Hoffnung dass es anders wird ist klar. Ich hatte mir es eher so gedacht, sie erzählt dort erst einmal ihre Probleme, und dann muss man halt mit der Psychologin oder dem Psychologen gemeinsam (also schon alle) dran arbeiten. Aber erst muss sie da alleine hin, weil mit uns redet sie nicht über Probleme und ich kann mir ihren Frust nicht erklären. Sie ist unser einziges Kind, wir haben ihr immer zugehört, wenn es Probleme gab haben wir es bisher immer gemeinsam als Familie diskutiert, auch gefragt was sie denkt woher es kommt, was man tun könnte. Wir haben sie nie von oben herab behandelt. Ihr zuliebe machen wir jedes Jahr zu ihrem Geburtstag einen Familienurlaub. Die Scheidung kann es nicht sein, denn da war sie 1 1/2 und konnte sich später gar nicht daran erinnern, dass wir zusammen gewohnt haben. Ich weiß schon, dass sie irgendwo Frust haben muss, oder andere Probleme, aber sie sagt uns trotz betteln und flehen nicht was los ist. In der Schule läuft es schlecht, sie bekommt dauernd "Versetzung gefährdet" und muss häufig Nachsitzen. Teure Einzelnachhilfe hat nichts gebracht, denn sie kann (auch ohne diese) aber sie will nicht.

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Wenn Kinder nichts erzählen, dann fehlt trotzdem das Vertrauen.....sei es über aus Angst der Enttäuschung oder der Konsequenzen.
Tierquälerei und kompletten Schulabsturz klingt nicht nach einer Labalie von Pubertätsverhalten.
Meine Tochter wird jetzt im Juli auch 13J. voll in der Pubertät, da Kinder in diesen Alter etwas empfindlicher sind, gilt es für uns Eltern auch , ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen, einen sicheren Halt zu geben. Meine Tochter ist auch mal gefrustet (sei es eine Situation mit Freunden, eine vergackte Schularbeit oder zwecks berechtiges oder unberechtiges Fehlverhalten von uns Eltern) und möchte nicht immer gleich darüber reden, dann ist das Einfühlungsvermögen der Eltern gefragt, worin man sich in Ruhe die Zeit nimmt, in den Arm nimmt und darüber versucht zu reden.....unsere Tochter öffnet sich dann meist immer.....weil sie weiß, das wir sie Ernst nehmen und uns Vertrauenn kann, egal was ist ist....auch wenn ein weiteres Nein für sie rauskommen würde, nimmt sie Erklärungen und Argumente was dagegen spricht auch mit Verstand auf.
Miteinander Reden ist der größte Problemlöser....sofern gegenseitiges Vertrauen, Einsichtigkeit und Verständnis vorhanden ist. Und denke, das fehlt bei Euch.

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Hallo,

das Verhalten deiner Tochter ist nicht normal und auch für mich liest es sich so, dass sie ein massives Problem hat. Wenn du sagst, dass nichts vorgefallen ist, könnte auch eine psychische Störung Grund für ihr Verhalten sein. Da sie schon seit der 4. Klasse auffällig ist, würde ich auch mal in der Vergangenheit suchen. Falls eine psychische Störung ursächlich ist, weiß sie vielleicht selbst nicht, was mit ihr los ist. Was sicher ist, dass sie dringend professionelle Hilfe braucht. Was genau sie hat oder wie du am besten mit ihr umgehen sollst, wird dir hier keiner beantworten können. Weil keiner weiß was sie hat. Da muss ein Fachmann ran. Meine erste Anlaufstelle wäre der Kinderarzt. Vielleicht kann er euch irgendwo hin vermitteln. Sie stiehlt. Aber um zu Schaden und nicht um für sich einen Nutzen daraus zu ziehen. Sie schadet massiv dem Hund. Sie ist faul und lustlos. Ich würde, wenn ich nicht schnellstmöglich einen Therapieplatz beim Psychologen bekommen würde, die nächste Kinder- u. Jugendpsychiatrie ansteuern. Ich hätte Angst, dass sie den Druck, den sie momentan an anderen auslässt, irgendwann an sich selbst auslässt. Viele schreien hier "der arme Hund". Klar, der Hund muss geschützt werden. Gar keine Frage. Ich schreie eher "das arme Kind". Sie hat massive Probleme. So ein Verhalten legt kein psychisch stabiler und gesunder Teenager an den Tag.

Alles Gute für euch.

LG
Michaela

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Der Hund scheint ja von Deiner Tochter gequält zu werden und Du lässt sie weiterhin mit ihm allein und rausgehen? Unverantwortlich. Kinder, die Tiere quälen gehören psychologisch behandelt also komm in die Gänge und unternimm etwas! Und bitte, bring den Hund in Sicherheit!

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Sie hat doch geschrieben, dass sie ihre Tochter nicht mehr alleine mit dem Hund lässt, sie auch nicht mehr alleine Gassi geht.

Die TE hat den Hund bereits in Sicherheit gebracht, indem sie ihn tagsüber in einer Hundebetreuung unterbringen konnte.

Was soll sie denn deiner Meinung nach noch machen?

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Den Hund komplett weg bringen und zusehen, daß das Kind in Therapie kommt.

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Ich rate dringend dazu einen Termin bei einem kinder und jugendlichen Psychiater auszumachen. Hier gibt es auch Wartezeiten, aber nicht so lange. Ggfs wird dort eine Diagnostik-z.b. auch auf hochbegabung gemacht!

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Hallo,

ist Hochbegabung eine Entschuldigung für asoziales Verhalten?
Das eine hat mit dem anderen nix zu tun.

Da fehlt es an Respekt und Erziehung, nicht an geistigem Input...
LG Irene

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Wir können aus der Ferne nicht beurteilen an was es fehlt! Tierquälerei ist ein ernsthaftes warnzeichen. Da steckt meiner Ansicht nach mehr dahinter als "mangelnde Erziehung" ich finde es auch unverschämt dies der te einfach so zu unterstellen.

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Hallo,
zum Teil hört sich ihr Verhalten schon sehr akut an, deswegen würde ich an deiner Stelle auch ein psychiatrisches Zentrum, Krankenhaus, psychiatrische Notfallsprechstunde in Betracht ziehen.
Auch würde ich einen Arzt (Hausarzt, Kinderarzt) mit hinzuziehen. Diese können mit Fachärzten in Kontakt treten.

Du kannst die Psychiatrischen Praxen nochmals anrufen und einen Notfall schildern.
Hast du mal beim Jugendamt angerufen und um Nummern für Jugendpsychiatrie gefragt?

Jetzt kommen in einigen Bundesländern bald schon Ferien. Ein guter Zeitpunkt um evtl. eine stationäre Behandlung in Betracht zu ziehen??

Du schützt den Hund ja offensichtlich, deswegen würde ich warten mit einer Weggabe.
Da es evtl. später zu starken Selbstvorwürfen bei deiner Tochter kommen kann.
Vielleicht braucht sie nach Behandlung nochmal eine Chance mit Hund.

Ich würde nicht warten sondern Kliniken anfahren.

Alles Gute für deine Tochter