Meine Tochter 10 Jahre steht sich selbst im Weg.....

    • (1) 30.06.18 - 22:03

      Hallo!

      Meine 10 jährige Tochter steht sich so oft selbst im Weg. Sie ist sehr sportlich und geht in ein Training wo sie niemanden kannte. Sie wollt von sich aus dort hin. Das erste Mal war super. Bei zweiten Mal hab ich schon zu Hause gemerkt das etwas nicht stimmt. Als wir dann dort angekommen waren fing sie an zu weinen. So lange bis ich sagt OK wir gehen. Da macht sie dann auch nicht mit. Und weint immer weiter. Das sehen dann meistens alle andere. Das tut mir dann so leid für sie, weil manche darüber lachen. Irgendwann geht sie dann dazu und s hat einen riesen Spaß.
      Ich weiß nicht wie ich ihr helfen kann. Vielleicht hat jemand Erfahrung damit und kann mir einen Tipp geben.

      Danke und Gruß Sandra

      • Ich würde das vorher mit ihr zuhause klären und sie vor die Wahl stellen. Wenn Sie das
        Training wirklich von sich aus machen möchte, soll sie gehen ohne zu ohne Theater zu machen.
        Wenn Sie wieder weint würde ich sie abmelden. Ein Hobby sollte Spaß machen und ohne Zwang sein. Klar, wenn die Kinder etwas schon länger machen und vielleicht einen Tag mal keine Lust haben ist das auch ok.
        Aber wenn das schon mit so einem Stress anfängt würde ich es nicht machen.
        Vielleicht wartet ihr noch ein paar Monate. Wenn Sie es dann immer noch will, könnt ihr es ja noch mal versuchen.

        Du solltest erstmal herausfinden, warum sie weint.....

        (4) 02.07.18 - 11:11

        ...das ist oft so: Man sieht, wie das Kind "einfacher" etwas lösen könnte - und diese Art entspricht dem Kind eben nicht.

        In dem Fall steht sie sich aber nicht selber im Weg - das ist einfach nicht ihr Weg.

        Sofern sie sich jetzt nicht eh dran gewöhnt hat, finde mit ihr heraus, warum es ausgerechnet diesen Kurs und dieser Ort sein muss. Und ob man etwas ähnliches belegen könnte, wo sie die Kids eher kennt oder sich wohler fühlt.

        Etwas, dass sie prositiven Attribute dieses Kurses beinhaltet. z.B. ist es nicht mal die Sportart, die die Kids fasziniert. Es kann sein, dass die Schule ein bestimmtes Rennomée unter den Kindern geniesst. Vlt. sagen sich die Kids, dort sei es "halt am besten" dort "müsse man gewesen sein". Dann könnte man eine andere Schule finden, die gut ist oder besprechen, ob das Rennomée echt zu Recht so gut ist. Ggf. kennt sie ein anderes Kind dort und hätte gerne mit dem zusammen trainiert - aber sie sind nun nicht auf gleichen Gruppen oder was auch immer...
        Wenn dein Kind nur einfach sehr schüchtern ist, dann hilft manchmal ein kleiner Schubs "so jetzt geh zu den anderen" tatsächlich. Aber wenns immer mit Tränen verbunden bleibt, würde ich es nicht tun. Sie kann dann auch auf dem Spielplatz sportlich sein und ihre sozialen Skills festigen.

      • (5) 03.07.18 - 09:16

        Hi

        Wie verhält sich deine Tochter denn normalerweise?

        Ich habe hier 2 sehr unterschiedliche Kinder - meine Tochter ist sehr offen, findet immer schnell neue Freunde - auch ein Schulwechsel nach Klasse 3 war kein Problem - sie hatte ruckzuck neue Freunde gefunden. Wenn sie sich in einer Sportgruppe nicht wohlfühlt (sie ist auch sehr sportlich), würde ich davon ausgehen, dass es für sie wirklich nicht passt und würde sie aufhören lassen.

        Mein Sohn ist da ganz anders. Er tut sich sehr schwer, neue Kinder kennenzulernen - weint oft am Anfang, braucht lange, bis er sich wohlfühlt. Würde ich ihn so schnell aufhören lassen wie meine Tochter, säße er wohl nur noch zu Hause. Dort gibt es die Regel, dass man sich eine neue Sportart selbstverständlich anschauen darf, wenn er sich dann entscheidet, dass er sie machen möchte und ich ihn anmelde, muss er das mindestens ein halbes Jahr lang durchziehen. Zuletzt war es so beim Tischtennis- Felix wollte unbedingt, anfangs war auch alles toll. Irgendwann kam die große Weinerei - und er wollte nicht mehr. Jetzt ist er 5 Monate dabei, er hat inzwischen auch dort Kinder kennengelernt - und fühlt sich wohl. Kein Geweine mehr - er freut sich vorher, springt wenn wir da sind aus dem Auto und rennt rein. Alles gut...

        Und ja - bei Felix haben die anderen auch gesehen, dass er geweint hat. Ich sage es ihm dann auch. Es tut mir nicht leid - da muss er durch - das liegt in seiner Hand. Natürlich tröste ich - aber letztlich gibt es kein Zurück. Oft geht es sogar besser, wenn ich gar nicht erst mit rein gehe. Dann muss er nämlich....

        LG
        Frauke

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