Sport und Musik

    • (1) 27.08.18 - 18:10

      Haben eure Kinder in der Grundschule Zeit, Sport und/oder ein Instrument gelernt?
      Oder sogar schon vorher (4-5jahren)?

      Sind sie jetzt in der Pubertät dabei geblieben?
      Hat es sich positiv auf das Kind ausgewirkt?
      Hat sich Schulisch etwas verändert?
      Vl habt ihr vergleiche?

      Oder was ist eure Meinung?
      Welchen positiven Effekt hat Sport und Musik auf Kinder?
      Im Internet steht viel, stimmt es aber?

      Oder vl denkt ihr, Sport und Musik werden überbewertet?

      Freue mich auf eure Meinungen.

      • In der Schule merkt man schon, welche Kinder in der Freizeit Sport betreiben und welche sportlich gar nichts machen, sowie auch musikalisch, da sie Noten + etc. im privaten Musikunterricht schon lernen. Die tun sich in der Schule leichter in diesen Fächer.
        Meine Tochter ging mit 2,5 bis 5 J. in Kinderturnen und anschließend mit KiGafreundinnen zum Rockn´Roll, das gefiel ihr aber nicht so und spielte dann von 6 bis knapp 12J .in Fußball alles war in unserem verein, hätte zwecks ab 12J. dann in einer Mädelsmannschaft in einen anderen Verein wechseln müssen, wollte sie aber nicht und wechselte danach lieber zum Reiten.
        Gitarrenunterricht hatte sie von der 1.-3.Klasse bei uns im Ort, dann verstarb ihr Gitarrenlehrer an Krebs, dann hörte sie auf......denn woanders hin wollte sie nicht und in den weiterführenden Schulen bietet keine Gitarre an.Ab und zu holt sie die Gitarre noch raus....aber der Faden läßt nach..

        • Das ist toll, das sie es noch immer macht.
          Finde das Klasse, auch schon sehr früh angefangen.

          Damals (als ich in der Schule war) ist mir aufgefallen, dass die Kinder mit Sport und/oder Musik auch leichter gelernt haben, bessere Noten schrieben, als die, die nichts gemacht haben.

          (4) 28.08.18 - 09:16

          Echt? Meine Tochter macht in der Freizeit keinen Sport und hat in der Schule in Sport eine Zwei. Mein Sohn macht zwei Sportarten als Hobby und hat meistens eine Vier.

          • Ich bezweifle ja nicht, dass es sportliche Kinder gibt, die auch ohne Sporttätigkeiten fit sind, sowie es genügend unsportliche Kinder gibt, die trotzdem Sportvereine besuchen. Hatten im Fußballverein auch etliche Jungs, die nach fünf Minuten aus der Puste waren und nicht mal wirklich rennen konnten. Entweder die Kinder treiben aus Spaß Sport, die einen aus Ehrgeiz, und andere, nur weil Freunde dort sind oder eben die Eltern sie dort hinschicken.
            Dein Sohn ist dann entweder trotz Freizeitsport immer noch unsportlich oder er hat eben null Bock im Schulsportunterricht, denn ein Vier im Sport, zeichnet nicht gerade sportliche Leistungsbewertung auf...Welchen Sport betreibt er denn, wenn ich fragen darf?

            • (6) 28.08.18 - 11:31

              Schwimmen und Fechten. Er macht es sehr gerne und es macht ihm auch Spaß. Er geht dreimal pro Woche. Er ist aber generell grobmotorisch eher mäßig talentiert, obwohl er seit er 11 Monate alt ist „Sport“ macht. Erst Muttter-Kind-Turnen, dann ab 4 Jahren Karate, dann Schwimmen und seit mehreren Jahren nun Fechten. An der Ausdauer liegt es nicht, er hat sehr viel Ausdauer und ist absolut fit.
              Im Sportunterricht wird vorwiegend Ball gespielt. Letztes Jahr stand Tanzen, Basketball und Geräteturnen auf dem Programm, dieses Jahr Badminton. War beides nicht so seins...

              • Witzig!
                Mein Sohn machte jahrelang auch beides.

                Am Ende entschied er sich fürs Schwimmen. Beide Sportarten auf Leistungsniveau waren zu viel, Wettkämpfe teilweise am gleichen Wochenende...

                LG

      Hallo,
      ich lege wert darauf, dass meine Kinder je mind. 1 Instrument erlernen und auch regelmäßig Sport treiben. Zum Glück tun sie das auch gerne. Wenn eins so gaaaaar keine Lust auf / Talent für Musik hätte, tja, dann ist das halt so, es gibt ja auch andere Dinge, die Spaß bringen.
      Mit dem ersten ausdauernden Instrument haben meine mit 5 bzw. 6 angefangen (vorher eine zeitlang Blockflöte und Gitarre), das war Klavier. Spielen sie jetzt mit 11 und 13 immernoch. Es sind noch weitere Instrumente dazugekommen (Kind 1 Querflöte & Piccoloflöte, Kind 2 Trommel, Trompete & Klarinette). Sport treiben alle 3 viel (der Jüngste ist 4 Jahre alt).
      Ich denke, Sport/Musik sind ein super Ausgleich bzw. Ergänzung zu Schule/Kindergarten und fordert nochmal ganz andere Areale als der normale Alltag.
      Ja, 1 Instrument und wenigstens die Mitgliedschaft im Sportverein, das fände ich schon gut, aber wie gesagt, es soll schon Freude machen, ohne artet das in Stress aus.
      VG

      • Ja das finde ich auch.
        Haben auch schon früh angefangen und spielen viele Instrumente, find ich toll.

        Mein großer 9j spielt Tennis im Verein und spielt Trompete.

        Meine mittlere 5j geht in den Turnverein und spielt Klavier.

    Hallo
    Ich sehe das nicht so eng und verbinde Hobbys auch nicht unbedingt mit Vereinen (nicht auf deinen Beitrag bezogen, sondern auf viele andere im Forum).
    Kind 1 hat in der Grundschule die Flöten AG besucht. War nett, aber nichts was sie wirklich erfüllt hat. Nach der Grundschule blieb es dann also beim Musik Untrerricht in der Schule, sowie der Allgemeinbildung. Kind 2 hat sich im Klavier spielen probiert.Wir haben dem ganzen Zeit gegeben, aber sie wollte ihre Freizeit lieber für Dinge investieren, die ihr richtig Spaß machen.
    Sport machen beide regelmäßig, haben da einfach gefunden was passt.
    Sport und Instrument hört sich natürlich toll an. Aber wenn’s nicht passt, passt es nicht. Das Leben ist zu kurz um aus Prinzip etwas aufzuzwingen. Für den Kopf gibt es ja deutlich mehr Aktivitäten, als nur Instrumente. Vorteile ziehen klappt auch am besten wenn etwas wirklich gerne gemacht wird.
    Mein ältestes Kind ist erwachsen und in ihrem Freundeskreis gibt es echt viele die „spät“ ihr Hobby gefunden haben. Teils durften sie früher nicht (weil die Eltern an ihrem Konzept festhielten und es doof fanden), teils brauchten sie erst eine gewisse Reife,...

    LG

Hallo,
Sohn (14) hat mit 4 Jahren mit Fussball angefangen. Dann kam mit 5,5 Jahren Blockföte dazu. Die hat er mit 7 gegen eine Trompete eingetauscht. Mit 12 Jahren hat er die Fussballschuhe an den Nagel gegangen, die Musik nahm immer mehr Zeit in Anspruch. Er spielt im Jugend- und Hauptorchester unseres Musikvereins und dazu im Schulorchester und in der SchulBigband. Beim Fussball war er sowieso immer nur Mitläufer, zwar Spass an der Sache, weil seine Freunde dabei waren, aber mit wenig Talent. Häufig verletzt, dazu kam dann ein neuer unsympathischer Trainer....da fiel die Entscheidung gegen den Fussball leicht. Er ist bei seiner Musik sehr engagiert und ist bereits trotz seines jungen Alters aufgrund seines musikalischen Talents eine tragende Stimme um Orchester. Da wir viele von den "alten Musikern kennen, hören wir immer nur, dass alle rundum begeistert von ihm sind. Durch den Umgang mit vielen teils deutlich älteren Personen ist er schnell erwachsener geworden.
Der zweite Sohn ist 10, mag keinen Fussball. Er war zweimal beim Schnuppertraining, fand das aber doof, weil er kein Tor geschossen hat. Der Torwart stand immer im Weg.... Er hat dann mit 5 schwimmen gelernt und geht seitdem einmal im der Woche in eine Hobbygruppe, die nicht wettkampfbezogen ist. Das wollte er nicht. Mit fast 7 kam dann die Musik dazu. Er lernt Tenorhorn. Seit er zusätzlich zum Unterricht im Vor- und jetzt auch im Jugendorchester spielt, klappt das mit dem Zuhören und der Konzentration viel besser.
Schulisch läuft es bei beiden recht gut.
LG
Elsa01

Hallo,

2 meiner 3 Kinder spielen ein Instrument und alle 3 sind im Sportverein. Mittlerweile sind die Großen 8. und 10. Klasse, die Kleine 2. Klasse. Meine Kinder üben ihre Hobbies nicht aus, damit es sich auf ihre Entwicklung oder schulischen Leistungen auswirkt, sondern schlicht und ergreifend aus Spaß. Der Große spielt kein Instrument. Er hat daran keinerlei Interesse. Dafür geht er zur Jugendfeuerwehr und zum DRK. Mir wurde mal gesagt, dass Kinder, die ein Instrument lernen im mathematischen besser werden. Mir ist das nicht aufgefallen. Sport ist zum Ausgleich da. Mein Mittlerer könnte nicht ohne Fußball und Bewegung. Er ist immer aktiv. Der Große spielt Tischtennis und die Kleine macht Karate. Die beiden Großen betreiben ihre Hobbies seit Grundschultagen. Was mir wichtig ist, dass sie

  • ..... Zu früh abgeschickt...

    Was mir wichtig ist, dass sie neben Schule und Hobbies noch Zeit haben zum gammeln und mit Freunden einfach nur zu chillen. Das Gehirn braucht auch mal Pause. Und diese Pause halte ich für wichtiger in der Entwicklung als zig Beschäftigungen und Termine.

    LG
    Michaela

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