13jährige spät nach Hause

    • (1) 06.09.18 - 13:22

      Hallo liebes Forum,

      vielleicht wart oder seid ihr in einer ähnlichen Situation und könnt mir den ein oder anderen Rat geben.

      Meine Tochter ist 13 und bei ihr wurde in der 5ten Klasse ADHS diagnostiziert.

      Seit ihrer Geburt bin ich alleinerziehend. Sie war ein wirklich liebes Baby, aber im Kindergarten fingen die Probleme dann an. Ich will jetzt nicht so viel zur Vorgeschichte erzählen, nur dass ich seit dem mein Leben hauptsächlich damit verbringe meiner Tochter einen Weg zu weisen, sie zu einer selbstsicheren, gutherzigen Frau zu erziehen, die Freude am Leben hat. Es war ein weiter Weg bis hierhin, viele Pläne, Termine, Sitzungen, Erklärungen, Rechtfertigungen, Umdenken, weitermachen ..und das alles alleine.

      Nun ist sie 13 und ich bin gerade das erste Mal seit dem an einem Punkt, an dem ich einfach nicht weiß, was ich machen soll.

      Sie kommt nach der Schule nicht nach Hause und bleibt dann einfach bis 22-23 Uhr weg. Ich weiß nicht wo sie ist. Ich weiß nicht mit wem.

      Egal was ich mache es bringt nix, entweder sie verschließt sich völlig und sagt nix, oder sie tut so als würde sie es einsehen, macht aber so weiter.
      Ich hab mir ein paar Tage Urlaub genommen und sie krank geschreiben (wir haben noch ein paar andere Baustellen), wir haben viel Zeit miteinander verbracht und sie hat sich nach einer Weile wieder völlig "normal" verhalten. Nur um danach wieder genau so weiter zu machen. Als wär sie ein anderer Mensch, wenn sie aus dem Haus geht.

      Ich weiß, dass es in dem Alter wichtig ist sich etwas "rebellisch" zu verhalten. Aber es ist wie gesagt, nicht die einzige Baustelle. Sie ist zudem schlecht in der Schule, versteckt Zigaretten, lügt mit fast jedem Satz und zeigt selbstverletzendes Verhalten.

      Wir haben auch bald einen Termin beim KJP, aber dieses Thema will ich unbedingt jetzt direkt angehen, weil ich sie einfach nicht draußen rum laufen lassen kann.

      Ich glaube dadurch wird alles schlimmer und ich mache mir riesige Sorgen.

      Habt ihr für mich Tipps was ich tun kann oder Erfahrungen, die ihr erzählen könnt.

      • (2) 06.09.18 - 14:32

        Hol dir Hilfe beim Jugendamt.
        Ich denke du bist ein Fake

        • (3) 06.09.18 - 14:40

          1. Wir waren bereits beim Jugendamt und zwar gemeinsam. Die Frau hat ebenfalls versucht ihr näher zu bringen, dass so ein Verhalten für eine 13jährige nicht geht und uns nahe gelegt uns ans KJP zu wenden, wegen der Selbstverletzung.

          2. Wie kommt man auf sowas? Und vor allem, warum wirft man sowas jemandem, der Hilfe sucht vor?


          Ich habe in der 1 1/2 Stunde hier das halbe Forum durchgelesen und weiß, dass es auch Mitglieder gibt, die wirklich helfen können, also warte ich mal noch.

          • Hallo,

            denk dir nichts dabei. Sobald wer schreibt der erst kurz dabei ist und die Geschichte etwas schwieriger oder etwas unnormal ist, gibt es immer wer der Fake schreit.

            Gruß

      (5) 06.09.18 - 15:20

      Hallo erstmal schade das du direkt als Fake beschimpft wirst. Also Jugendamt ist ne gute Anlaufstelle oder Erziehungsberatungsstellen. Hast du mal mit deiner Tochter besprochen was das bei dir bewirkt wenn sie lange weg ist, also deine Angst um sie etc. Weiterhin wäre es vielleicht Sinnvoll klare Strukturen vorzugeben also bsp. sie darf immer bis 8 raus. Wenn das dann nicht funktioniert wäre es ja logisch dass sie am nächsten Tag nicht raus darf. Oder ist sie immer nach der Schule abwesend?

      (6) 06.09.18 - 15:21

      Entschuldige hab gerade beim durchlesen gesehen dass du nach der Schule geschrieben hast. Gibt es vielleicht die Möglichkeit sie dann abzuholen? Ist nicht ideal aber mal ne Konsequenz.

      • (7) 06.09.18 - 15:29

        Es war bisher immer vereinbart, dass sie um 20 Uhr zuhause ist wenn Schule ist. Das hat auch bis auf ein paar mal 15 min zu spät eine Weile gut funktioniert.

        Mittlerweile ist es ihr egal ob sie um 20 Uhr zuhause sein soll oder ob sie Haussarrest hat. Sie kommt einfach nicht heim nach der Schule. Wenn sie zuhause ist zB am Wochenende, dann geht sie aber nicht einfach weg. Ich glaube daran seh ich auch irgendwie, dass ihr alles doch nicht sooo egal ist.

        Ich arbeite Vollzeit und hatte mir ja extra Urlaub genommen, wir haben da viel geredet. Ich hab ihr natürlich gesagt, dass ich immer Angst hab, wenn ich nicht weiß wo sie ist. Sie hat da auch geweint und es hat so ausgesehen, als würde es wieder besser werden. Wurde es aber nicht.

        Danach waren wir beim Jugenamt, auch hier hat sie gesagt, dass sie weiß, dass sie das nicht darf. In diversen Gespräche mit zB ihrem Vater oder der Oma, ist sie immer einsichtig. Aber sie macht einfach weiter.

        Als würde sich sich quasi resetten, wenn sie das Haus verlässt...

        Nach der Schule abholen, daran hab ich auch schon gedacht. Aber das ist ja keine Dauerlösung.
        Zum einen hab ich Angst, dass sie dann noch mehr trotzt, zum anderen kann ich nicht immer ne Stunde früher Schluss machen.

        • (8) 07.09.18 - 12:17

          Hallo!

          Dass sie einsichtig ist und sich aber kein mm an das Vereinbarte aus eigener Kraft nicht halten KANN ist typisch ADHS. Ist sie da in Behandlung?
          Abholen aus der Schule ist da nicht dumm, sofern es für sie eine Hilfe ist sich an die Abmachungen halten zu können. Wenn sie zudem auch nicht WILL dann kann es gut sein, dass es (wie Du es auch befürchtest) nach hinten losgeht und sie erst recht rebelliert.

          Weisst Du denn was sie macht, wenn sie nicht zuhause ist?
          Was hat sie zuhause zu erledigen, wenn sie denn da wäre? Was "verpasst" sie zuhause, wenn sie nicht da ist?
          Ist sie erreichbar (Handy) wenn sie nicht zuhause ist, oder taucht sie regelrecht unter?
          Zigaretten, Essen usw. ausserhalb des Hauses kosten Geld . - Woher hat sie das?

          Wie schlecht geht es ihr in der Schule - droht sie keinen Abschluss zu erreichen, ist sie "nur" temporär versetzungsgefährdet?
          ADHSler haben große Motivationsprobleme - was interessiert, motiviert Deine Tochter. hat sie ein Hobby?
          Wer sind ihre Freunde? Hat sie sozaile Probleme in der Schule?

          Ich finde die Ideen vom JA sehr mager (um nicht zu sagen eine Interesselosigkeit sondersgleichen) der Tochter nur zu sagen: "Als 13-jährige gehört sich das nicht, bis 22:00 nicht zuhause zu sein." und sie zu KJP zu schicken! #contra#aerger#augen

          Der KJP wird Pubertätsprobelme, die bei ADHSler sehr viel heftiger sind als beim Normal-Pubertekel, auch nicht lösen können. Pubertät ist keine Krankheit, es ist nur eine Lebenskrise und Deine Tochter braucht Unterstützung. Vermutlich reicht da nicht die Unterstützung von Mama, da gehört auch eine fachmännische Begleitung dazu. Warum hat das JA nicht wenigstens eine anbulante Erziehungshilfe angeboten.
          Vielleicht musst Du da explizit danach fragen. Du kannst auch bei der Caritas danach fragen. Das sind Sozialarbeiter, die Deine Tochter in Gesprächen eine Weile begleiten. Es können aber auch Gruppenmaßnahmen sein.

          Behalte die Nerven und versuche unbedingt Dir Hilfe zu holen, sonst gehst Du und dann Deine Tochter daran kaputt.

          LG, I.

    (9) 06.09.18 - 16:11

    Wann hat sie Schule aus?
    Wie lange braucht sie für den Weg?
    Gibt es Jugendtreffs oder Anlaufstellen, wo sie hinkönnte, die zwischen Schule und du kommst nach Hause abdecken können?

    Was sagt der behandelnde Arzt?
    Wie gut ist sie mit den Medikamenten eingestellt? (ADHS)
    Was sagt die Schule? Wie verhält sie sich dort?

    Anlaufstelle: Jugendamt!
    KJP sicher auch eine Anlaufstelle.
    Aber bis dahin kannst du auch einen Antrag auf Familienhilfe stellen. Diese kommt zu euch in die Familie. Stunden pro Woche wird nach Bedarf mit dem Jugendamt festgelegt.
    Das ist dann eine Person, die euren Alltag mitbekommt, die mit ihr reden kann, die dich entlasten kann. Tipps für den Alltag, Unterstützen von Regeln, Druck rausnehmen, Sicht von außen - und trotzdem mitten im Geschehen - was euch helfen könnte. Tipps zur Selbsthilfe
    und gleichzeitig Ansprechperson für dich für die jeweiligen Situationen und auch Ansprechperson für deine Tochter.

    (10) 06.09.18 - 17:17

    Eine Familienhilfe zu beantragen ist eine gute Idee finde ich. So wirst du auch entlastet.

    Mit der Diagnose deiner Tochter kannst du versuchen einen Pflegegrad für sie zu erhalten. (Bei den Stufen war es einfacher) So hast du monatlich einen Betrag zur Verfügung, dein Kind betreuen zu lassen.

    Als mein Sohn nach der Schule nicht nach Hause kam, habe ich ihn konsequent abgeholt. Nicht nur ein paar Tage, sondern ein halbes Jahr. Er weiß nun, sollte er unpünktlich kommen, kommt Mutti aus der Klasse abholen. War wie eine Heilung.

    • (11) 06.09.18 - 18:18

      Zu den Fragen:

      Wir haben gleichzeitig um 16 Uhr Feierabend und sie kommt im Regelfall ein paar Minuten nach mir nach Hause. Ich habe meine Arbeitszeiten so legen können, als sie auf die weiterführende Schule kam.

      Wir mussten ihre Therapie abbrechen, bzw. pausieren, da ihre Therapeutin Schwangerschafturlaub nahm. Sie hatte sich auch gut entwickelt und einige Zeit ging es richtig gut ohne. Nun sind wir gerade wieder auf der Suche nach einem geeigneten Platz. Evtl kann uns die KJP da weiterhelfen. Medikamente möchte meine Tochter keine nehmen, ich denke sie wurde da zu viel negativ vom Vater beeinflusst, der sowas nicht gut heißt. Sie hat Angst davor und weder die Therapeutin noch ich konnten ihr in diesem Thema gut zureden.

      Zur Klassenlehrerin habe ich regelmäßig Kontakt und sie ist auch in alles eingeweiht und unterstützt uns auch sehr (nicht überall so üblich, da haben wir großes Glück) Sie meint, dass es in der Schule momentan keine Probleme gibt was das Verhalten betrifft.

      Ich fühle mich ehrlich gesagt etwas allein gelassen vom Jugendamt. 2 Mal war ich dort und wurde immer nur weiter geschickt. Meine nächste Anlaufstelle wäre, neben der KJP, die Pro Familie um eine Familienberatung mit meiner Tochter gemeinsam zu bekommen. EIne Familienhilfe seh ich kritisch, damit kann ich mich irgendwie nicht anfreunden. Kann auch sein, dass ich da bald mal umdenken muss. Ich bin einerseits zu ... naja.. verschlossen, eine fremde Person in meinen Alltag zu lassen, andererseits hab ich auch etwas Angst, dass das noch mehr Stress mit sich bringt. Ich dreh mich so schon im Kreis alles mögliche einhalten zu können und bin abends total fertig. Vielleicht wäre das in unserem Fall eine zusätzliche Belastund, ich weiß nicht. Habt ihr da schon Erfahrung?

      Was das Thema Pflegegeld angeht, das wäre vll nicht verkehrt. Eventuell könnte ich dann weniger arbeiten gehen. Damit werde ich mich mal auseinandersetzen!

      Sie ist nun am Wochenende beim Vater, der wird noch einmal mit ihr reden. Sollte sich nichts ändern, werde ich sie ab nächster Woche auch konsequent abholen. Ich muss nur noch überlegen wie ich das meinem Chef erkläre. Aber meine Tochter ist definitvi wichtiger und da das bei inovix so gut funktioniert hat, werd ich das auf jeden Fall tun! Danke dafür, manchmal braucht man vll nur einen kleinen Schubs in die richtige Richtung :)

      Am 12.09. ist unser Termin in der KJP, ich hoffe einfach dass ich bis dahin nervlich noch durchhalte. Das ist so ne riesige Belastung, nicht zu wissen wo das eigene Kind ist, wenns draußen dunkel ist. Das macht einen ganz wirr.

      • Was sagt sie denn, wo sie denn in der Zeit ist? Der 12.09. ist ja bald. Wie schnell kannst du denn in der Schule sein, gibt es die Möglichkeit, dass sie sich dort aufhält, bis du da bist um sie abzuholen? Hilft es evtl, wenn die Schulsozialarbeiter bzw Vertrauenslehrer da mit ins Boot steigen und sie so lange in der Schule halten, bis du da bist, um sie einzusammeln? Oder gibt es jemanden in deinem Freundes oder Verwandtenkreis, der deine Tochter abholt? Was ist mit dem Papa, hätte der die Zeit bzw könnt ihr euch die Woche untereinander aufteilen?

        Ich persönlich finde, in dem Alter hat ein Kind sich an die Regeln zu halten, die da heissen, nach der Schule geht es erst einmal nach hause, danach kann man immer noch losziehen. Aber zunächst wird mit den Eltern/der Mutter/dem Vater besprochen, was los ist.

        Die Frage wäre, inwiefern dir eine Familienhilfe helfen könnte.
        Das kann man nur dann beurteilen, wenn man weiss, was macht das Kind so lange nach der Schule, bis es mitten in der Nacht dann mal nach Hause kommt?
        Das fände ich momentan am wichtigsten zu wissen.

        (13) 11.09.18 - 17:49

        Hallo,

        mein Großer (13) hat auch ADHS und autistische Züge.

        Du sagst, ihr hab beide 16 Uhr Feierabend.
        Ist es da nicht möglich, das du an der Schule vorbei fährst?
        Gut, es kann ja sein, das liegt entgegengesetzt.
        Wenn du dann erst - nur mal angenommen- 15 min nach Schulschluss dort wärst, könnte sie natürlich schon gegangen sein, wohin auch immer sie geht.

        Ich muss sagen, in dem Alter wäre mir das auch sehr unangenehm, nicht zu wissen, wo mein Sohn wäre.
        Ich weiß es nicht immer genau, wo er ist, aber er kommt meist vor dem Abendessen heim und entweder ist er in der Schule bei einer AG/Club oder bei einem bestimmten Freund. Dessen Mutter sagt mir dann auch schnell mal Bescheid.

        Hat deine Tochter jeden Tag 16 Uhr Schluss oder hat sie noch an bestimmten Tagen Aktivitäten, wo sie hin geht?
        Was möchtest du denn, was sie nach der Schule tut (abgesehen von Hausaufgaben)?
        Vielleicht solltet ihr auch mal gemeinsam einen schriftlichen Wochenplan entwickeln, oftmals hilft das, wenn man es schwarz auf weiß vor sich sieht.

        Bei meinem Sohn gibt es auch bestimmte Sachen, die mich rasend machen, wo ich auch das Gefühl habe, da tritt einfach kein Lerneffekt bei ihm ein.

        Zu den Medikamenten möchte ich noch etwas erzählen:
        Mein Sohn bekam seine Diagnose mit 9 Jahren und zu dem Zeitpunkt wurde uns zu Medikamenten geraten. Dazu mussten wir ihn mehr oder weniger "zwingen".
        Das darfst du dir jetzt nicht vorstellen, das einer ihn festhält und der andere kippt ihm das in den Rachen. Aber WIR als Eltern haben entschieden, er soll das nehmen und damit war es gut. Wir mussten auch sehr genau darauf achten, das er die Tablette jeden morgen nimmt bzw. auch hinunterschluckt.
        Später nahm er aus verschiedenen Gründen etwa 1 Jahr keine Medikamente und danach hat er von sich aus entschieden, er möchte wieder welche nehmen.
        Es gab einen Zeitpunkt, da gewann er plötzlich den totalen Überblick über seine Krankheit und was mit ihm los ist.
        Hätte deine Tochter nicht irgendwo die Möglichkeit, sich mit anderen Jugendlichen, die unter ADHS leidern, zu unterhalten?
        Wie deren Erfahrungen usw. so sind?

        Ich wünsche euch nur das Beste.
        Lg
        Salo

(14) 06.09.18 - 18:13

Ich finde auch, dass KJP momentan der wichtigste und einzigste Termin ist, der dir weiterhelfen kann.
Kennst du ihre Freunde oder hat sie evtl. einen Freund und kappselt sich deshalb so extrem ab.Irgendwo muss sie sich ja nach der Schule herumtreiben, wo genauso ticken wie sie oder wo sie sich wohler fühlt.
Ich denke mal, da du schon immer alleinerziehend bist und die auch Vollzeit arbeiten (must) ist euch sehr viel gemeinsame Zeit für die schönen Dinge verloren gegangen.
Rauchen, Schulprobleme und Lügen ist oft ein Nebeneffekt von Aufmerksamkeitsdefizit und wie es scheint, hat sie nach der Schule was gefunden, was ihr die Aufmerksamkeit und Freude gibt.

(15) 06.09.18 - 21:27

Du arbeitest Vollzeit?
Dann gehe ich mal davon aus, daß dein Kind nach der Schule alleine daheim ist?
Wenn ja, sehe ich genau darin das Problem.
Du sagst, als du viel Zeit für sie hattest, war sie wieder "normal"....daran sieht du doch, was ihr fehlt: Zeit mit dir!

Ich weiß nicht, inwiefern du an deiner beruflichen Situation etwas ändern kannst, wenn ja, tu es!

  • Du hast aber schon gelesen, dass die TE und die Tochter zur gleichen Zeit „Feierabend“ haben und die Tochter ein paar Minuten NACH der TE nach Hause kommen müsste? Inwiefern ist es dann hilfreich, dass die TE ihre Arbeitszeit verkürzt?

(17) 07.09.18 - 05:41

Tipps habe ich mangels Erfahrung keine, aber ich würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen um zu erfahren, wo sie sich 'rumtreibt. Weil es nämlich einen Unterschied macht, ob sie die Enten im Park füttert oder mit den örtlichen Drogendealern abhängt.
Und solange ich darauf keine zufriedenstellende Antwort hätte, würde ich mein Kind von der Schule abholen.
Ich würde mich selber als tolerante und vertrauensvolle Mutter bezeichnen, aber wenn es Anzeichen dafür gibt, das mein Kind sich in Situationen begibt, die es nachhaltig und massiv schädigen könnten, würde ich tolerant und vertrauensvoll gnadenlos streichen.

Grüsse
BiDi

(18) 09.09.18 - 15:52

Der Bruder eines meiner Patenkinder hatte schwer ADHS und stellte alles Menschenmögliche an. Nach über 3 Monaten stationärer Therapie und Einstellung auf Medikamente war er wie ausgewechselt. Heute ist er knapp 20 Jahre alt, lernt PC-Techniker und ist absolut sozial.
Seine Mutter war zuerst der Meinung, sie schaffe alles alleine - und musste erst vom Gegenteil überzeugt werden. Alles Gute. LG Moni

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