Zwischenmenschliche Probleme beim Sport

    • (1) 13.09.18 - 22:28

      Hi,
      bei uns im Sport wurde das gutgehende Trainingskonzept vom letzten Jahr in diesem Jahr komplett – vom neuen Trainerchef– umgekrempelt. Der bisherige Trainer wird gerade abgesägt und wird nächstes Jahr nicht mehr da sein.....allseits beliebt; er wurde leider auch komplett von den Kids abgezogen.

      Die Ideen waren super und alle Eltern waren begeistert.
      Leider war die Umsetzung #contra und die Beschwerden wurden lauter, Anpassungen wurden angekündigt aber nicht durchgezogen.
      Jetzt wird wieder ein neues Konzept für das kommende Jahr vorgestellt.

      Nur das Problem ist, das die zwei Trainer einige Kids auf den Kicker haben und recht unhöflich sind oder auch die Kids links liegen lassen.
      Da kommen Sätze wie „ du Pussy, mach das und das“ zu 8–12 jährige. Oder wenn Kids konzentriert trainieren „ hast keine Lust oder warum schaust so blöde“.....
      Es ist ein Sport, der eigentlich extrem höflich ist und dieses von den Kindern ebenfalls verlangt wird.
      Vielleicht soll das auch nur super cool sein, weil die Trainer bisher keine Kids trainiert haben, selber keine haben ....ach – ich weiss nicht.

      Ich bekomme jetzt schon das P in den Augen, wenn gerade diese Trainer nächstes Jahr zur Debatte stehen. Es war schon dieses Jahr schwierig, die Kids immer wieder zu motivieren, obwohl sie den Sport lieben.Wir müssten bis Ende Sept. kündigen ...#kratz und einfach so zu einem anderen Verein gehen ist kaum drin.

      Was meint ihr, sollen wir ein Gespräch zwischen den Kids und Trainer suchen, um Missstimmungen zu beseitigen?
      Wenn ja, mit den Kids zusammen, um beide Seiten anzuhören?

      Grüsse Lisa

      • Naja wenn ihr zwecks Umgangssprache unzufrieden seid und nicht wechseln möchtet /könnt, dann tut euch zusammen und bittet um ein Gespräch. Mit mehreren Unzufriedene führtr es besser zum Erfolg.....sollte dies beim Trainer nichts wirken, weiter zur Vorstandschaft.Denn die möchten garantiert Massenvereinsaustritte vermeiden.

        (3) 14.09.18 - 11:53

        Details wie Sportart und Art der Vereinbarung (Schulsport, Breitensport, Leistungssport etc.) wären hilfreich.

        Allgemein gilt: So ein Umgangston ist sicher nie okay. Ein 8jähriger wird das nicht korrigieren, mein 12jähriger Sohn würde von sich auch reagieren und das unterbinden...

        Deinem Schreiben nach merkt man klar, dass du dem alten Trainer und Trainingsart nachtrauerst. Da musst du offener werden - sonst findest du nur immer das Haar in der Suppe.
        Da käme dann eben auch wieder zum Tragen: Ist das Training quasi ehrenamtlich gegen eine kleine Entschädigung - oder sind es teuer bezahlte Fechtstunden...? Das heisst nicht, dass der Ton irgendwo okay wäre, aber man könnte anders auf den Trainer zugehen.

        Breitensport: Gespräch mit Trainer direkt suchen - wenn nichts ändert an den Verband herantreten.
        Privatstunden: Trainer ansprechen, auf sofortige Änderung im Ton bestehen, sonst über Sportschule gehen.

        Die Art des Trainings würde ich mal einfach auf mich zukommen lassen.

        Wenn du das Gefühl hast, dein Kind gehört zu denen, die links liegen bleiben, dann sprich das mit dem Trainer an - ist das Kind älter als 10, kann es das auch selber...

        • (4) 14.09.18 - 15:06

          Leistungssport , Hochpreisig und trotz allem noch sehr viel mit Eigenregie zu organisieren,.
          Die ehem. Trainer waren super, viel int. Erfahrung , extrem hohe Ausbildung und haben schon dt. Spitzenspieler trainiert.
          Der neue Chef ist sehr jung, kurz nach der Ausbildung absolut keine Trainingserfahrung mit Kindern und 0 Erfolge vorzuweisen.

          Die Kids hatten so viel Spass und verlieren es echt nach und nach. Haben schon allgemein das Gespräch gesucht aber...naja.

          Mein Sohn ist leider zu nett und will ein gutes Training haben. Aber ich denke der muss dem Tainer echt mal ein nettes Wort entgegensetzen aber oft ist er nur bei Freunden Schlagfertig, bei dem Trainer fällt ihm echt nichts ein.

          lisa

          • (5) 14.09.18 - 17:04

            Na, dann wäre es für mich klar - rede nochmals mit dem Trainer.
            Sage ihm, dass ihr ja alle viel Zeit (und Geld) investiert und ihr folgende Punkte geklärt haben wollte.

            - Trainingsziele
            - Kontrolle der Erfolge
            - Umgangston
            - Einbezug aller Kids
            - Förderung und Motivation

            Und dass er mit dem Sportinstitut zusammen einen Termin für das Besprechen dieser Themen für dich abmachen soll. Oder es dir ausdeutschen soll - je nachdem, was er für zielführender findet.
            Der Vorteil ist: Er hat nun einen Druck und einen Auftrag. Du bist zahlender Kunde. Bei einer Musikschule die den Erfolg nicht bringt, würde das jeder genauso machen.
            Er wird ab sofort auf dein Kind eh vermehrt achten, selbst wenn er sonst nichts macht oder sich rauswindet.

            Aber allgemein wäre ein Quartalgespräch ggf. der richtge Rahmen, um das mit Einbezug von anderen Eltern anzusprechen.

            Jetzt andere Eltern mobilisieren halte ich persönlich für ungut. Das ist dann "stimmungsmache" und kommt nicht gut an. Sich aber für sein Kind und sein investiertes Geld einzusetzen, ist jedem sein gutes Recht.

      Hallo,

      Deine Kinder sind in einem Alter, in dem sie sich auch ruhig mal selbst höflich gegen eine unangebrachte Art und Weise eines Trainers zur Wehr setzen können.
      Da Du hier über das Problem schreibst, gehe ich davon aus, dass sie zu besagten Kindern gehören, welche die Trainer auf dem Kieker haben. Ich denke, sie sollten das zur Sprache bringen.
      Selbstverständlich kann man sich auch als Eltern da noch miteinbringen. Sollte es mehrere Kinder betreffen, kann man ja auch mit mehreren Eltern und den Trainern sich zusammensetzen. Dem alten Trainer nachtrauern würde ich nicht - es ändert sich sicherlich noch oft etwas diesbezüglich - da muss man flexibel sein.

      Du hast ja auch schon öfter angedeutet, dass zumindest Deine Tochter offensichtlich Hoffnungsträger ist in ihrer Sportart ist - da wäre der Verein sicherlich nicht erfreut, wenn Ihr austretet oder gar einem anderen Verein beitretet. Das kann man auch (nett verpackt) mit anführen.

      Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Stimmung zwischen Trainer und Sportler stimmern muss, aber manchmal muss man sich auch einfach zusammenraufen und das kann auch mal eine Zeit dauern.
      Wenn Deinen Kindern ihr Sport wichtig ist, würde ich sie darin unterstützen, das Klima wieder angenehmer zu machen - gemeinsam.

      LG

    • (7) 19.09.18 - 14:56

      Hallo,

      mit den eigenen Kindern sprechen, zu welchen Kompromissen zu bereit sind und wie sie ihren Sport sehen bzw. mögen. Anschließend das Gespräch mit den Trainern und der Vorstandschaft suchen. Sollte sie von Seiten des Vereines keine Einsicht und keine "Besserung" geschehen, schlicht und ergreifend den Verein wechseln. Dies ist nicht leicht und führt häufig zu Einschnitten, welche man evtl. auch als Familie tragen muss.

      Bei uns wird Junior von einem bayrischen Verein zu einem Verein in Mecklenburg - Vorpommern wechseln. Das überwiegende Training werden mein Mann und ich mit ihm gestalten und zu bestimmten Terminen geht es in den Norden. Wenn die Kinder gut sind, sind andere Vereine gerne bereit euch zu nehmen.

      Bei uns freut sich Junior auf seinen neuen Verein.

      LG Reina

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