Kann mein Kind zum stationären Aufenthalt gezwungen werden?

    • (1) 07.02.19 - 06:53

      Mein 13-jähriger Sohn ist seit Anfang November letzten Jahres in einer psychiatrischen Tagesklinik.

      Er zeigte einen elektiven Mutismus. Redete also nur mit ausgewählten Leuten. Lehrer waren davon ausgeschlossen. Probleme in der Schule damit vorprogrammiert.

      In der Tagesklinik wurde nun eine Angststörung diagnostiziert und ADHS.

      Tabletten für die ADHS wurden zwar ausprobiert, jedoch hat er dadurch abgenommen. Nun musste er erst zunehmen, bevor er sie heute wieder bekommen wird. (Hoffentlich bekommt er sie auch)


      Die Situation spitzt sich mittlerweile in der Klinik immer mehr zu. Er wird für Dinge beschuldigt, die er definitiv nicht gemacht hat (Herd anlassen, Sandförmchen zertreten).
      Er bekommt fragwürdige Auszeiten über 4 Stunden, weil er sich nicht Vokabeln abfragen lassen wollte und an einem anderen Tag einen Vertrag nicht unterzeichnen wollte (wovon wir keine Ahnung haben, was darin stehen soll!!!).
      Angefangen hat das alles, nachdem er Scheren aus der Klinik mitgenommen hat, damit sich seine Mitpatienten nicht mehr "ritzen" konnten. Das hatten mein Mann und ich der Klinik gemeldet, die Scheren desinfiziert, gesäubert, ausgekocht und werden sie heute in die Klinik zurückbringen.

      Nun drohen die in der Klinik unserem Sohn andauernd mit dem stationären Aufenthalt. "Wenn du dich nicht an die Regeln hälst, kommst du sationär."

      Ist das so? Können die das einfach so machen?

      Eigentlich sollte er diese Woche wieder in die Schule rehabilitiert werden. Das wurde aufgrund der Vorfälle (Herd anlassen, Förmchen zertreten, Scheren klauen) wieder rückgängig gemacht.

      Kennt sich da jemand aus? Bitte helft mir!

      Liebe Grüße
      MamaMaus1986

      (4) 07.02.19 - 12:09

      Huhu...
      also bei uns im Bekanntenkreis war vor einigen Wochen der Fall, dass die Eltern wollten, dass Ihr 13-jährige Sohn stationär in der Kinder- und Jugendpsychiatrie aufgenommen werden sollte, da er zuhause nur noch rebelliert hat. Er hat sich an keine Regeln mehr gehalten, hat nur noch Mist gebaut (Alkohol, Diebstahl etc.) und die Eltern wollten, dass er in die Klinik geht um dort eine Therapie zu machen. Er wollte dieses nicht und in der Ambulanz dort haben sie gesagt, dass sie ihn ohne Einverständnis des Jugendlichen nicht aufnehmen dürfen. Nur wenn Gefahr im Verzug ist d.h. sein Leben auf dem Spiel steht oder das von anderen durch ihn. Und auch da wäre dann nur eine kurzfristige Aufnahme. Aber eine Therapie kann nur mit gegenseitigen Einverständnis gemacht werden.
      Eine Freundin von mir arbeitet als Sozialarbeiterin in der Kinder und Jugendpsychiatrie und hat mir dieses auch bestätigt.
      Wenn also das Leben Deines Sohnes nicht in Gefahr ist, würde ich sagen, dass sie ihn nicht gegen seinen willen zwingen können. Die Voraussetzungen und Vorgehensweisen sind in den verschiedenen Kliniken natürlich nicht identisch, aber an den Grundsatz und an die Gesetze müssen Sie sich ja dort auch halten. Liebe Grüße

    (6) 07.02.19 - 13:14

    Also erstmal um auf deine Frage zu antworten: Nein, soweit ich weiß müssen alle Beteiligten, ihr Erziehungsberechtigten und der Patient zu stimmen. Außer es besteht Gefahr im Verzug.

    Ich möchte dir aber gerne noch was zu der ganzen Situation sagen:
    Das, was die TK dort macht geht gar nicht. Solche Androhungen und Erpressungsversuche sind niemals zielführend und zerstören das Vertrauen in die Therapie.
    So wird die Therapie zwar vielleicht oberflächlichen Erfolg bringen, weil dein Sohn irgendwann nachgibt, aber die Langzeitwirkung ist gleich null. Und er wird für die Zukunft keinerlei vertrauen in Therapien haben.
    Die Grundvoraussetzung für Therapie ist vertrauen. Und das zerstört die TK mit solchen Androhungen. Denn es wird nur noch aus Angst gehandelt.
    Ich war selber einmal stationär, habe mich allerdings selber eingewiesen und in zwei TKs. Ja, manchmal gibt es die Empfehlung zu einer stationären Behandlung, meistens bei selbstverletzung und Suizidgedanken.
    Gibt es die Möglichkeit einer anderen Einrichtung? Habt ihr schonmal das Gespräch zur Einrichtung gesucht?

    • Nein, eine andere Einrichtung gibt es, soweit ich weiß, nicht.

      Wie waren denn bei dir damals in der TK die "Sanktionen", wenn sich jemand nicht an die "Regeln" gehalten hat?

      • (8) 08.02.19 - 12:44

        Sanktionen in dem Sinne gab es nie. Sah man keine Basis für eine erfolgreiche Therapie, wurde die Therapie abgebrochen. Gleiches galt für Verstöße gegen die hausregeln. Nur sehe ich das bei deinem Sohn nicht. Ich verstehe die Einrichtung, aus dem was du erzählst nicht.

Mir fällt es schwer, die Geschichte so wie sie da steht zu glauben, wenn sie aber wahr ist:
Ich glaube ich würde das Kind nehmen, ins Ausland fahren und Asyl beantragen.
Wenn deine Geschichte so wie du es beschreibst wahr ist, dann ist das Leben deines Kindes in Deutschland in Gefahr.

Nur schon diese Sch....-Praxis mutistische und autistische Kinder stationär zu behandeln. Hier bei uns (Schweiz) sind die Diagnosen selbst bei physischen Krankheiten, Operationen, Unfällen ein Grund jeden Klinikaufenthalt so kurz wie nur irgend möglich zu halten. Ich durfte bei jedem meiner Kinder MIT in den Operationssaal und musste den erst verlassen, wenn die Narkose wirkte.

  • (10) 07.02.19 - 13:32

    Also den Zusammenhang und Sinn Deiner Antwort verstehe ich überhaupt nicht ehrlich gesagt... 🤔
    Asyl beantragen?
    Wieso ist das Leben des Sohnes in Deutschland in Gefahr???
    Was würde man denn bei Euch in der Schweiz machen???
    Was hat das ganze mit einer einer OP / Narkose zu tun?
    Verstehe ich gerade wirklich total auf dem Schlauch, aber den Bezug zum Thema kann ich überhaupt nicht herstellen.

    • (11) 07.02.19 - 13:33

      Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch meinte ich 🙈

      (12) 07.02.19 - 19:58

      Es geht darum, dass eine stationäre Massnahme bei der Diagnose deines Sohnes sehr fragwürdig ist, und dass die Sanktionen absolut indiskutabel sind. In meinen Augen gefährlich. Somit würde ich das Kind aus der Gefahrenzone rausholen.

      Wenn du magst, lies meinen Beitrag noch mal durch. Vielleicht verstehst du dann was ich meinte.
      Wie gut kennst du dich überhaupt mit Mutismus aus? Vielleicht zu wenig?

      • elektiver Mutismus

        Die Menschen reden nur mit ausgewählten Personen, denen sie vertrauen. Allen anderen antwort(ete) er, wenn überhaupt, mit Schulterzucken. Augenkontakt stellt er nur mit Menschen her, mit denen er auch redet. Seine Familie und enge Freunde.

        Es ist teils eine Verweigerung aus Angst, teils eine Methode um unbequemen Situationen aus dem Weg zu gehen. Eine Art zwanghafte Vermeidungstaktik.

        So ungefähr wird es uns immer erklärt.

Habt erstmal vielen lieben Dank für eure zahlreichen und unterstützenden Worte.

Mein Mann hat heute direkt bei der Krankenkasse angerufen und sich dort Informationen eingeholt.
Die können uns nicht zum stationären Aufenthalt zwingen, dass die das sogar nicht dürfen, wenn lediglich unser Sohn nicht zustimmt, das wusste ich nicht, hat auch die Krankenkasse nicht erwähnt. Finde ich aber auch gut. Und nein, es besteht ja absolut keine Gefahr für sein Leben. Er ist ja "noch nicht einmal" depressiv.

Wir können die Therapie jederzeit abbrechen ohne, dass für uns Kosten entstehen.


Gut, so gingen wir also in das Gespräch heute. Meine 3 Monate alte Tochter auf dem Arm.


Die Therapeutin las uns den Vertrag vor. Es sei nur als schriftlicher Verweis zu sehen, nichts rechtliches . . . Mein Mann war damit einverstanden und unterschrieb. Mir passten einige Formulierungen nicht: "bei Nicht-einhalten der Klinikregeln ist ein stationärer Aufenthalt angeordnet" "bei Nicht-Kontaktion mit dem Jugendamt und dortige Inanspruchnahme von Hilfestellungen Abbruch der Tagesklinik". Ich krieg es nicht mehr wortwörtlich hin :-( Sie meinte, der Vertrag wäre nicht rechtskräftig... Wenn ich meine Unterschrift daruntersetze? Bin ich mir nicht sicher. Auf jeden Fall hab ich nicht unterschreiben können und mich dafür entschuldigt.

Die 4 Stunden Auszeit wurden "runtergespielt". Dennoch haben wir geäußert, dass DAS definitv zu weit ging. Unser Sohn darunter gelitten hat (er war ja abends ganz neben der Spur), er des weiteren absolut nicht verstanden hat wieso er da saß . . . die uns das irgendwie auch nicht richtig erklären konnten und er dadurch nichts gelernt hat. Falls die meinen, so eine Maßnahme sollte noch einmal nötig sein sollen, so möchten wir zuerst telefonisch kontaktiert werden und mit ihm sprechen dürfen. Ja, die kamen etwas in Erklärungsnot. Wollten uns die Maßnahme erläutern . . . da haben wir abgewunken! Bei Kindern, die schreien toben und Dinge durch die Gegend werfen, ist mit Sicherheit eine kurze Auszeit sinnvoll. Bei einem stillen Kind, das sich keine Vokabeln abfragen lassen möchte definitiv nicht.


Insgesamt haben die meinen Sohn wie einen Kriminellen dargestellt und mich, als würde ich das alles runterspielen. Wisst ihr. Ich kenne meinen Sohn, ich vertraue ihm voll. Aber nach dem Gespräch war ich absolut davon überzeugt, dass mein Junge böse ist und mich nur noch belügt. Er redet mir nach den Mund und stellt die Klinik schlecht dar, damit ich ihm den Rücken für noch mehr Dummheiten freihalte.

Zuhause angekommen machte ich wie an 4 Tagen die Woche leichtes Krafttraining mit ihm. Eigentlich genieße ich unsere gemeinsame Zeit. Wir lachen, hören seine Lieblingsmusik und unterhalten uns über Gott und die Welt.
Heute absolvierten wir einfach nur unser Training und als er die letzte Übung im Liegen machte konnte ich nicht mehr an mir halten. Ich stellte ihm eine Frage, ob er das und das wirklich gesagt hatte. Er saß vor mir auf dem Boden, schaute mich mit großen Augen an und schaute nur. Er schaute, schaute und dann veränderten sich seine Augen. Nur seine Augen, keinerlei Regung im Gesicht. Die Augen sagten sowas wie "Glaubst du das ernsthaft von mir?" Mein Herz machte knack. Er sagte: "Das war doch nur ein Scherz." Drehte sich weg. Mit wackeligen Schritten ging er zum Sofa und setzte sich, schaute auf den Teppich vergrub dann sein Gesicht in der Decke und so saßen wir eine Zeit lang da...

Ich weiß gar nicht mehr was ich denken soll. Ich fühle mich einfach nur noch schlecht. Kann nichts essen und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.
Ich muss nachdenken... eine Nacht drüber schlafen. Vielleicht sieht morgen alles ganz anders aus.

Warum, Sch..... nochmal soll ein Mutist mit Lehrern reden? Das liegt in der Natur der Sache, man kann sogar Abi mit Nachtteilsausgleich machen ohne mündliche Prüfungen.

Informiert euch doch bitte einfach mal und steht dann mal für euer Kind ein. Warum eine Tagesklinik? Weil er als Mutist nicht mit jedem quatscht? Sucht euch Hilfe bei Stellen, die sich mit Mutismus auskennen. Ich könnte schreien wenn ich sowas lese, was für ein armes Kind!

Ein Mutist, der NICHT zu Tode therapiert wird, lernt übrigens in aller Regel mit seinem Handycap umzugehen, vielleicht erst im Erwachsenenalter, aber was solls.

  • Wir haben uns lange gegen die Klinik gewehrt.
    Zwei Therapeuten durch und bekamen dann Druck durch die Schule.
    Das SPZ hat dann, in Rücksprache mit der Lehrerin dazu empfohlen/gedrängt. (Es wurde ganz schön heftig...)
    Tja, wir dachten . . . gut, dann muss man diesen Weg wohl gehen.

    Die haben heute beim Gespräch auch gesagt "wir haben es geschafft, dass er spricht" ???? Da weiß ich ganz ehrlich nichts von!

    Und den Teufelskreis Angst, den kannte er schon von mir.
    Bin echt drauf und dran das da abzubrechen.

    Es gibt in der Nähe eine Therapeutin, die ist wirklich nur für mutistische Kinder. Könnte die auch direkt das ADHS behandeln?

    • Frag die Therapeutin. Da scheinbar bisher die inkompetentesten Heinis am Kind rumdoktern konnten, ist ja nicht einmal sicher, dass die ADHS tatsächlich stimmt (so einfach zu testen wird dein Sohn ja nicht gewesen sein) und ob die Medikamentation passend war.

      • die ADHS wurde jetzt in der Klinik diagnostiziert.
        Vorher saß er ja nur wie versteinert auf den Therapiestühlen.

        Ja, die besten Therapeuten waren das alle nicht. Wir haben alle abgebrochen (weil wir absolut unzufrieden waren), bis auf eine. Da hieß es "Der Junge ist doch voll in Ordnung".

        Geschickt wurden wir immer von den Lehrern dorthin.
        Wir zuhause haben absolut kein Problem mit ihm. Klar, er ist unkonzentriert, kann sich nichts merken und springt den ganzen Tag wie aufgezogen durch die Wohnung. Aber für zuhause absolut okay.
        In der Schule wahrscheinlich schon problematisch. Zudem er sich dann auf andere Dinge konzentriert. Seine Angst vor Fragen des Lehrers zum Beispiel.

        • Ihr Eltern müsst die Fachleute und Anwälte eures Kindes sein, diese Rolle habt ihr leider abgegeben. Holt sie euch zurück. Mehr kann man in meinen Augen dazu nicht sagen.
          INformiert euch, sucht Fachleute (scheinbar würdest du ja sogar eine kennen, warum ist die noch nicht an Bord?!!!!!)

          Ich habe ein mutistisches Kind, mir wird es übel, bei jedem Beitrag den ich hier lese, die Vorstellung, meinem Kind wäre sowas angetan worden, da bekomme ich Herzrasen.

          • Kann dein Herzrasen verstehen. Hab ich auch.

            Die genannte Therapeutin ist nicht für Mutismus zuständig. Deswegen nicht an Bord.

            Wenn ich die Klinik morgen abbrechen möchte. Ich kann nämlich nicht mehr!!! Was wäre eine Konsequenz? Keine Bewilligung eines erneuten Therapieplatzes?
            Kann ja jetzt schlecht die Krankenkasse anrufen.

            Es hört sich so an, als würdest du uns verurteilen. Wir wollten Das Beste für unseren Sohn. Haben uns informiert und beraten lassen. Das ist nicht fair. Sobald wir merkten, es läuft schief, haben wir interveniert. Mein Herz blutet und Vorwürfe sind das letzte, was ich jetzt gebrauchen kann.

            • (24) 08.02.19 - 11:09

              Huhu... Du brauchst ganz bestimmt kein schlechtes Gewissen haben oder es als Vorwurf gegen dich sehen. Natürlich wolltet ihr nur das Beste für euren Sohn!!! Natürlich ist die Schule überfordert und wenn Therapeuten sagen, dass er eine Therapie braucht, dann versucht ihr das natürlich umzusetzen. Abgesehen davon ist das alles individuell und was bei anderen Kindern hilft oder geholfen hat, muss bei euch nicht der Fall sein.


              Ich muss zugeben, dass ich mich mit diesem Krankheitsbild wirklich nicht auskenne. Daher kann ich nicht sagen, ob eine Therapie das beste ist oder eben nicht. Ich arbeite aber an einer Schule und weiß daher, dass es „schwierige“ Kinder nicht einfach haben. Das kann man auch nicht den Lehrern vorwerfen, die sind schlichtweg überfordert.

              Ich hätte eben so gehandelt wie du. Aber ich würde in dem Fall auch erst mal schauen, was Tim Jungen im Moment am besten tut. Druck etc. ist in keiner therapiefördernd. So etwas darf auch nicht sein.
              Vielleicht findet ihr eine tolle Therapeuten, die ihm ambulant zur Seite steht und euch einen besseren Weg aufzeigen kann.
              Ich persönlich bin auch ein Mensch, der bei Druck genau mit dem Gegenteil reagiert. So war ich schon immer und an mir würden auch sämtliche Therapeuten scheitern, dass da bin ich mir sicher. Von stationären Einrichtungen halte ich persönlich generell nicht viel (außer das Krankheitsbild ist wirklich sehr extrem und erfordert dieses). Ich finde immer am besten wenn Menschen in ihrem normalen Umfeld und Alltag Unterstützung und Begleitung finden. Aber wie gesagt, das kommt natürlich ganz auf die Diagnose an. In manchen fällen und wenn Gefahr im Verzug ist geht es natürlich nicht anders. Ich kenne zu viele Fälle, die monatelang in Therapie waren und als sie wieder zuhause waren und der Alltag kam, war es genau wie vorher auch.

              Ihr habt bisher garantiert immer mit besten Wissen und Gewissen gehandelt, da brauchst du ganz sicher kein schlechtes Gewissen haben.
              Ich glaub glaube auch nicht, dass eine externe Person hier nur mit diesen Schilderungen beurteilen kann was für euch der bessere und beste Weg gewesen wäre oder wäre.

              Ich würde aber vielleicht doch einfach mal die Krankenkasse fragen, was es für Alternativen für euch gibt. Wenn du diese Umstände schilderst und sagst, dass es nicht besser wird und du das für deinen Sohn nicht mehr möchtest.

              Liebe Grüße

              • Danke für deine aufbauenden Worte.

                Wir denken schon, dass ihm eine sanfte Therapie helfen kann.
                In der Klinik wurde er in eine Schublade gesteckt. Und ich bin der Meinung: Beschuldigt man Kinder immer "Böses" zu tun (also aus der Reihe zu tanzen), dann drängt man sie automatisch in diese Ecke.

                Die Schule verzweifelt an ihm.. Außer die Mathelehrerin. Ich dachte immer, klar, daß Fach liegt ihm einfach. Bis ich die Lehrerin letzte Woche kennenlernen durfte. Eine aufgeschlossene, freundliche, ehrliche Person. Absolut sympathisch und aufrichtig. Bei ihr meldet sich mein Sohn sogar ab und zu 😊

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