Handy überwachung

    • (1) 09.05.19 - 18:58

      Also wirklich mal ganz ehrlich ich finde es erschreckend wenn ich so etwas lese Apps zur Handy Überwachung das gibt es nicht sowas kein Vertrauen in das eigene Kind bzw in die eigene Erziehung? Leute das geht echt mehr als zu weit ich würde lieber mal an der Mutter Tochter Beziehung arbeiten dann kommt sie von ganz allein auf euch zu bei Problem aber wenn ich jedesmal gleich los Brühl wird das natürlich nichts und davon mal abgesehen das sie glaube ich gar nicht alles wissen willst was sie so schreiben und davon mal ganz abgesehen ist das auch nicht erlaubt jeder Mensch hat das Recht auf Geheimnisse in der UN-Kinderrechtskonvention heißt es: "Kein Kind darf willkürlichen oder rechtswidrigen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung oder seinen Schriftverkehr ausgesetzt werden." Auch nicht von den eigenen Eltern. Es ist ein schmaler Grat zwischen dem Recht auf Selbstbestimmung und dem Schutz des Kindes. Das zeigt sich insbesondere bei Medien- und Internetnutzung. Trotzdem bedeutet Privatsphäre, ungestört sein zu dürfen

      • (2) 09.05.19 - 20:26

        ??
        Übrigens gehören Satzzeichen ebenfalls zu einem text ,es ist mega anstrengend deinen zu lesen..

        Lg

        Dein Text ist wirklich schwer zu lesen.

        Wir nutzen Screentime. WhatsApp wird mitgelesen. Ich sehe mich in der Verantwortung mein Kind geschützt an die modernen Medien heranzuführen. Je besser alles klappt, desto lockerer die Einstellungen und die Kontrolle.

        Unser Kind ist erst 10. Wie es in der Jugend aussieht, werden wir dann sehen. Ich halte mich nicht für einen Erziehungsversager, weil ich diese Möglichkeiten nutze. Es sind gemeinsam abgesprochene Dinge, die mit dem Hilfsmitte nicht mehr unterlaufen werden können.

        • (4) 14.05.19 - 08:56

          Wenn ich mich richtig erinnere ist WhatsApp mit 10 Jahren nicht unbedingt empfohlen, sollte man da nicht 16 sein 🤔. Warum erlaubt ihr es wenn ihr es für gefährlich haltet?

          Visilo

          • (5) 15.05.19 - 11:53

            Ich halte es nicht für gefährlich. Sondern mein Kind soll geschützt damit umzugehen lernen. Das ist doch in vielen Lebensbereichen die Regel, warum nicht bei den Medien? Im Straßenverkehr haben wir zum Beispiel das Radfahren erst gemeinsam geübt, bevor das Kind alleine los durfte. Radius und Schwierigkeit den Fähigkeiten angepasst.

            Außerdem ist es ziemlich selten in dem Alter kein WhatsApp zu nutzen. Das einzige Kind der Klasse ohne WhatsApp ist oft außen vor. Wie oft ich schon mitbekommen habe, dass dieses Kind nicht wusste dass sich mehrere über die Gruppe verabredet haben. Es denkt nicht immer jemand dran dort anzurufen.

            • (6) 15.05.19 - 12:03

              Mein Sohn hat erst mit 13 WhatsApp bekommen weil wir einen Familienchat eingerichtet haben um Termine besser zu planen. Bis heute ist er in keinem Klassenchat und da ist er nicht der einzige. Er findet das nicht wichtig, vor allem da gerade die Klassenchats ein Platz sind wo massiv Mobbing betrieben wird. Unsere Schule hat theoretisch WhatsApp und Klassenchats verboten, auch wenn sich einige nicht daran halten. Wir haben mit ihm vorher und auch jetzt geredet was in Chats okay ist und was nicht, ich würde ihn trotzdem niemals überwachen, das würde für ihn bedeuten ich vertraue ihm nicht.

              LG
              Visilo

              • (7) 15.05.19 - 19:39

                So tickt man halt unterschiedlich. Würde in seinem Chat Mobbing auftauchen, wüsste ich wohin ich mich wenden kann. Und wüsste auch dass es zu tun wäre, da ich Zugriff darauf habe. Ich sehe es nicht als Misstrauen, sondern als Begleitung.

            Stimme völlig zu! Diese neue Regel zum Datenschutz erleichtert das Leben gar nicht, aber unter einer vernünftigen Kontrolle könnte man schon WhatsApp benutzen. Davon hängt außerdem ab, ob das Kind in seiner Klasse akzeptiert wird.

    (9) 10.05.19 - 08:54

    In den Fall solltest du sofort dein Internet abschalten und dein eigenes Smartphone entsorgen...jeder der Zeit zu Tage sowas besitzt ist ein gläserner Mensch... über jeden ist alles bekannt und wer möchte kann genau nach verfolgen welchen Tagesablauf zu hast was du gern magst und gern isst...was du denkst ...oder kann durch deine Handykamera ein Leben live verfolgen... so und nun zu deiner Frage persönlich finde ich es wichtig zu schauen was meine Kinder mit ihrem Smartphone anstellen mit wem die Kontakt haben...das bedeutet ja nicht das ich alles durchlese was die schreiben...sofern mir die Leute bekannt sind oder Gruppen interessiert mich der Inhalt nicht. Auch an und ab den Verlauf durch schauen ist nicht verkehrt so hat man die Absicherung das das Kind nicht in etwas reingeraten ist...und Standort Überwachung ist eh super gar nicht um ständig zu schauen das mag ich nicht aber falls das Kind mal nicht erreichbar sein sollte weiß man zumindest den letzten Aufenthaltsort...oder falls das Kind vergessen hat sich zu melden bei Ankunft kann man prima ohne hinterher anzurufen nachschauen ob alles da ist Co es sein sollte...

    • (10) 15.05.19 - 10:34

      Naja, es gibt schon Maßnahmen, wie man sich vor der totalen Überwachung schützen kann.
      Den meisten Leuten sind die nur zu unbequem.

      Wir haben kein WhatsApp, achten bei anderen Apps darauf, worauf sie Zugriff haben und zahlen lieber ein paar Euro als ausspioniert zu werden, funken unseren Standort nur an Google, wenn es nicht anders geht, usw.
      Wenn jemand meine Handykamera kapern sollte, sieht er 95% der Zeit das Innere meiner Handtasche oder eine Tischplatte. ;-)
      Die Kameras an unseren Notebooks sind überklebt.

      Unsere Tochter (12) hat auch kein WhatsApp, weil sie selbst es nicht will, unter anderem, weil sie keinen Bock auf 135 Nachrichten am Tag mit "Hallo" und ähnlichem Blödsinn hat.
      Den Kindern, mit denen sie sich wirklich austauschen will, schreibt sie per Threema oder SMS.

      Sie hat ihr Handy häufig eh aus und abgesehen davon, haben unsere Eltern uns auch nicht ständig überwachen können.

      Wichtig ist, mit den Kindern zu reden, um ihnen Gefahren bewußt zu machen.
      In die Hände von Grundschulkindern, die das noch nicht kapieren, gehört sowieso kein Handy.

      LG

      Heike

(11) 11.05.19 - 11:03

Ich finde zwar schon, dass Du theoretisch Recht hast, aber die Grenzen sind fließend und ganz so einfach, wie Du dir das in deinem Urteil machst, ist die Sache eben nicht für alle.

Wir z.b. nutzen in Absprache mit den Kindern seit der Grundschule einen Tracker. Eine App, die anzeigt, ob die Kinder den Schulweg bewältigen und pünktlich angekommen sind und die eine Meldung macht, wenn nicht. Sie zeigt außerdem bei Bedarf, den aktuellen Standort an. Hintergrund ist, dass beide einen längeren Weg in der Großstadt haben und eines öffentliche nutzt. Da kann bei jungen Kindern durchaus mal was schief gehen. Den falschen Bus genommen und irgendwo anders landen, hatten wir schon 2x. In solchen Situationen konnten wir dem aufgeregten Kind dann einfach sagen. Du bist jetzt da, mach das und das, dann kommst du da an ..... oder bleib da, wir holen dich ab.

Natürlich könnten wir es auch so machen wie zu unserer Zeit, die Kinder einfach laufen lassen und irgendwie finden sie den Weg schon, weil aufmerksame Leute ihnen helfen oder sie den nächsten Busfahrer oder Postmann oder Polizisten fragen ....wobei wir da riskieren.... das gerade dann niemand aufmerksam ist.....die Kinder nicht das tun, was sie dann tun sollten... oder die falschen Leute aufmerksam werden....

oder wir könnten sie überbehüten, kutschieren und ihnen eine Nanny an die Seite packen....

Oder wir zeigen Ihnen dass man anruft und haben eben für Notfälle eine App, die uns zeigt, wo das Kind überhaupt gelandet ist....

Wir haben diese Möglichkeit heutzutage. Wir können die Technik positiv nutzen mit Gesprachen zu den entsprechenden Risiken .... Oder sie verteufeln. Aber in meinen Augen machen das immer Leute, die davon einfach keine Ahnung haben.

Mit den Kindern ist abgesprochen, dass wir den Tracker auf ihren Wunsch oder spätestens mit erreichen, des 14 Lebensjahres entfernen, weil sie dann eben eigenständiger sind und eine gewisse Privatsphäre gerechtfertigt ist.

Außerdem bin ich selbst so ein Kind, dass mit 15/16 angefangen habe zu Chatten und das durchaus auch mit Erwachsenen Typen. Sagen wir es so. Da hätte viel ins Auge gehen können. Da werde ich bei meinen Mädels definitiv mehr drauf achten. Überwachungsstaat nein, aber sich überzeugen mit wem sie zu tun haben und ob dass gefährlich werden kann, definitiv ja.

Das Internet und alles digitale ist ne coole Sache, aber es hat eben Risiken. Über die sollte man offen sprechen können,. Aber eine Nutzung verteufeln....finde ich ziemlich realitätsfremd.

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