Sohn kauft teuren Pulli vom Taschengeld

Hallo Ihr Lieben,
Mein Mann und ich sind uns uneinig (um es mal milde auszudrücken) und daher brauche ich mal von Außenstehenden eine Meinung.
Gestern war unser Sohn (12)mit einem Freund zum Weihnachtsmarkt. Ich habe den Fehler gemacht und nicht geprüft was er an Geld mitgenommen hat aber es muss sehr viel gewesen sein und er hatte offenbar geplant einen teuren Pullover zu kaufen. Er hatte sich sehr viel Taschengeld/Urlaubsgeld/Geburtstagsgeld gespart und ist damit in die Stadt.
Es gibt da eine Pullover Marke die angeblich alle in der Klasse haben und die unheimlich teuer ist. Er wünscht sich einen zu Weihnachten und wir haben ihm gesagt, dass er so einen teuren Pullover nicht bekommen wird, da er mit seinen vorhandenen Sachen nicht gut umgeht. (Dabei hat die Oma inzwischen bekundet, dass sie es ihm schenken will).
So, nun hat er den Pullover selbst gekauft. Etwas mehr als 200 Euro ausgegeben. Mein Mann hatte die Regel, dass er nichts für mehr als 20-30 Euro am Tag von seinem Taschengeld kaufen darf.
Da waren wir uns sowieso immer uneinig, da ich finde, wenn das Kind alles spart um sich etwas teures zu kaufen, dann soll es das machen. Nur so lernt man mit Taschengeld umzugehen. Konsequenz ist ja nun, dass das Geld weg ist. Das Taschengeld ist meiner Meinung nach dafür da, dass die Kinder lernen damit umzugehen und merken, dass nun alles weg ist und nicht mal ein Bonbon gekauft werden kann.
Mein Mann ist mega sauer, gibt auch mir die Schuld und meint der Junge wäre respektlos, würde tun was er will und wir würden hier nur das Geld zum Fenster rausschmeissen.
Wie seht ihr das? Soll ich jetzt den Pullover zurückgeben, weil er den ohne zu fragen, -allerdings von seinem ersparten- kurz vor Weihnachten kauft?
Ist Taschengeld zur freien Verfügung bei Euch normal, oder gibt es Grenzen wieviel das Kind von seinem Ersparten ausgeben darf?
Ich wundere mich auch über die Verkäufer, dass die einem Kind so einen teuren Pullover verkaufen.

Es ist dein Geld, das er sich gespart hat. Ihr wolltet keinen Pulli kaufen, ist doch ok das er sich seine Wünsche erfüllt.

Denke mal das er jetzt lernt besser mit seinen Sachen umzugehen die er selbst kauft.

Er wollte den Pulli haben und hat ihn sich jetzt gekauft .
Sein Geld ,vll lernt er ja jetzt damit besser umzugehen da er ihn selber bezahlt hat !?

Wenn ihr aber nicht wollt ,das er so viel Geld ausgibt , wieso habt ihr das Geld denn so liegen das er da immer ran kann ?? Das ist nämlich die Gefahr dann .
Wie wäre es denn,wenn ihr ein Sparbuch oder so anlegt ??

Lg

Ja, die Idee hatte ich auch schon. Einfach den Grossteil des Ersparten zur Bank bringen. Aber andererseits ist es eben seins. Das hat er in einer Spardose gesammelt und tja...ich habe einfach nicht mit so etwas gerechnet. Vielleicht mache ich das mit de rBank aber ab jetzt sobald ein bestimmter Betrag überschritten ist. Dann muss er solche Käufe vorher absprechen. Das ist eben auch das Problem, dass er es vorher nicht abgesprochen hat.

Wir hatten in Absprache mit den Kindern, jeweils die eine Hälfte des TG auf ihr Sparbuch überwiesen, die andere Hälfte hatten sie bar zu Verfügung. Hat gut geklappt und selbstverständlich konnten sie etwas vom gesparten Taschengeld holen, wenn sie auf was großes gespart haben. War aber eher sehr selten, das sie das taten.

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Ich finde nicht dass er das Geld zum fenster rausgeschmissen hat. Es scheint ja ein wertiger Pullover zu sein mit dem er vermutlich gut umgehen wird. Zumindest weiß er sonst wie schnell das geld weg ist.

Einzig dass er sich damit nicht an Papas Vorgabe mit der Begrenzung des Geldes gehalten hat (die ich eher sinnlos finde für einen 12jährigen) ist doof uns sollte ein Gespräch mit sich bringen. Hier würde ich aber Lösungsorient ran gehen und überlegen diese Regelung sowieso zu lockern. Für was soll er denn sein Geld sparen, wenn nicht dafür sich einen Wunsch zu erfüllen.

Ja, so sehe ich es auch. Er hat es sich mühsam zusammengespart und kann damit machen was er will, um eben zu lernen damit umzugehen. Diese Regel, dass er nur einen bestimmten Betrag am TAg ausgeben darf (er kauft sich sonst nur mal ein Brötchen oder was im Kiosk) finde ich auch blöd. Aber damit darf man meinem Mann nicht kommen. Er steht fest hinter seiner Meinung, dass ein Kind in dem Alter keine grossen Anschaffungen machen darf, selbst wenn es das selbst ersparte ist.
Wir müssen wohl darüber reden, aber mein Mann wird nicht Lösungsorientiert sein. #zitter

prinzipiell hat Dein Mann auch recht. Rein juristisch Dein Sohn nicht voll geschäftsfähig und darf nur Beträge in geringen Maße ausgeben. Ihr könntet diese Geschäftstransaktion sogar rückgängig machen.

Ich finde aber auch dass ein Kind mit 12 Jahre, dass diesen Wunsch scheinbar schon mehrfach und über einen längeren Zeitraum ausgesprochen hat ernst genommen werden soll. Er hat keine 200€ wür Bonbons oder sinnlose Sachen ausgegeben sondern für einen Pullover den er sich sehr wünscht. Da sollte er bei seinen Eltern auf Verständnis stoßen und auch eine Erlaubnis bekommen sich den Wunsch zu erfüllen.

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Ps die 20-30€ Regel ist ja eh dämlich.

Soll er den Betrag monatlich immer ausgeben und sich irgendwas holen was er nicht will?
Sparen macht ja dann eh kein Sinn wenn er nichts teures laufen dürfte.

Da er so eisern gespart hat würde ich ihm den Pulli echt gönnen.

Wieso gibt Dein Mann Dir die Schuld? Weil Du Deinen Sohn keiner Leibesvisitation unterzogen hast, bevor er in die Stadt gegangen ist?

Dein Sohn ist kein Kleinkind. Er kannte die Regel Deines Mannes, hat sich aber trotzdem entschlossen, sein Erspartes in seinen Herzenswunsch zu investieren. Sauer könnt Ihr werden, wenn er mit dem neuen Pulli auch schlecht umgeht und dann von Euch Ersatz (geld) fordert.

Ja, mein Mann meint ich hätte vorher prüfen sollen, was er mit hat. Ich wäre zu faul zum erziehen. :-(

Und er ist anscheinend zu faul, sich sinnvolle Regeln für die Erziehung zu überlegen.

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---Mein Mann hatte die Regel, dass er nichts für mehr als 20-30 Euro am Tag von seinem Taschengeld kaufen darf. ------

Wo ist denn jetzt der Sinn darin, jeden Tag! bis 30 Euro ausgeben zu dürfen, oder eben 200 auf einmal?
Das Geld wäre auch mit zehnmal Müll kaufen weg.

Lass ihm doch den Pulli, es war sein Geld.

Ich war mit 14 wochenlang jobben, um mir eine einzige Levis Jeans kaufen zu können.
Die war jahrelang mein Heiligtum.

Ja, so habe ich auch gelernt mit Geld umzugehen. Gearbeitet, gespart, um dann etwas zu kaufen was ich mir wünsche. So habe ich eigentlich ganz gut gelernt mit Geld umzugehen.
Ich werde ihm auch den Pulli lassen. Er ist sogar total schön. :-)

Seh ich auch so! Den nächsten Pullover kauft er auf Raten und zahlt die ab - selbes Ergebnis, aber Regel eingehalten #rofl (mir ist schon klar, dass Kinder nichts auf Raten kaufen können, aber trotzdem - da sieht man, wie unrealistisch so eine Regel im Alltag ist)

Verstehe das Problem nicht. Er hat den Pullover von seinem eigenen Geld bezahlt, dementsprechend ist auch sein eigenes Geld futsch, wenn er ihn nicht pfleglich behandelt. Keine Ahnung, wie dein Mann da auf den Trichter "respektlos" kommt. Er hat euch schließlich nicht beklaut.

Ich finde, dass es ein wichtiger Entwicklungsschritt ist, Geld für etwas zu sparen und es genau dafür auszugeben. Geld hat nur einen Wert, wenn man damit etwas kauft. Ansonsten ist es papier und Metall.
Das hat nichts mit frech zu tun, dass er sich den pullover gekauft hat. Dein Sohn hat auch organisatorische Kompetenzen bewiesen.
Und wie er mit seinen Sachen umgeht, wenn er sie selbst gekauft hat, solltet ihr ihm überlassen.

Frag deinen Mann, was er denkt, wofür gespartes Geld denn da sein soll?
Wenn es ihm wichtig ist, dass euer sohn sein geld für Führerschein und Co. spart, dann braucht der Junge ein Sparbuch und ihr solltet festlegen, welcher Anteil vom Taschengeld da rauf geht.

Schau doch mal nach Ratgebern zu taschengeld und fasst in ner familiensitzung mal nen verbindlichen Vertrag dazu.

Aus eurem Sohn soll ein mündiger Mensch werden. Das geht nur, wenn er auch eigenverantwortlich handeln darf. Sonst wird er einer, der immer auf Hilfe angewiesen ist.

Naja, für Führerschein oder so soll er eigentlich noch nicht sparen. Ich denke mal, dass er ab 14 oder 16 ein bisschen arbeiten kann, um mehr zu sparen für solche Dinge. Ich finde es noch etwas früh für die Ausbildung oder sonstwas mit dem Taschengeld zu sparen. Da ist ja sowieso für Wünsche die jetzt erfüllt werden sollen.
Ich wüsste gar nicht, was ich in einem Taschengeldvertrag schreiben sollte. Aber danke für den Tipp, ich google mal, ob ich da Ideen finde die mir gefallen. Ich sehe es trotzdem so, dass er selbst entscheiden kann was er damit macht. Die Konsequenzen für seine Entscheidungen liegen doch dann in der der Natur der Dinge. Geld weg, erstmal kann er sich nichts mehr kaufen...

wir legen seit Geburt der Kinder das Geld für Auto und Führerschein weg....

Hallo.

Ich finde es ok. Er hat sich das Geld weggespart und erfüllt sich jetzt damit einen Herzenswunsch. Ist doch schön!?

Hätte er sich für 200 Euro Zigaretten oder Süßigkeiten gekauft wäre ich sauer!;-)

#winke

Hallo,

dafür ist doch Taschengeld da, damit die Kinder sich kaufen können was sie wollen. Ist bei uns auch so, wenn ich etwas für sinnlos erachte aber meine Kinder es unbedingt haben wollen, dann sage ich, sie sollen es sich vom Taschengeld kaufen. Wenn meine Tochter Turnschuhe braucht, sage ich sie bekommt welche für 50 Euro. Wenn es aber spezielle für 120 Euro sein müssen, dann muss sie die Differenz auch drauf bezahlen. Wenn sie meint, es ist es wert.... Und wenn dann plötzlich wieder etwas anderes UNBEDINGT sein muss, sie aber kein Geld mehr dafür hat, dann ist es eben Pech. Nur so lernen Kinder meiner Meinung nach, wie man mit Wünschen, Geld und sinnlosen Anschaffungen umgeht. Ich würde das nicht unterbinden.
LG Milka

Ja, den Ansatz finde ich sehr gut.

Begeistert wäre ich auch nicht, aber ich würde dem Jungen den Pullover lassen. Es war sein Herzenswunsch, ihr wolltet ihn nicht zu Weihnachten erfüllen, und er hat es von seinem eigenen Geld bezahlt.
Darf ich fragen, um welche Marke es sich handelt? Habe ich noch nicht so mitbekommen und bin anscheinend nicht up to date.

WEnn Du dir „Stein Insel“ ins Englische übersetzt, hast Du die Marke. Die Qualität ist gut, aber das meiste zahlt man für das Emblem das gut sichtbar auf allen Klamotten davon ist. Auch über dieses Thema habe ich mit meinem Sohn gesprochen, dass er für sein Selbstvertrauen nicht so etwas braucht. Aber man will halt dazu gehören und ich bin geschockt was für Klamotten die Klassenkameraden bekommen. Ein paar haben sogar Jacken dieser Marke und die fangen dann bei 600 Euro an. Die sind 12!!

Danke für den Hinweis!

Also ab 600€ für eine Jacke.. 😳 Das würde ich auch nicht einsehen, wenn's ein Herzenswunsch wäre.

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Taschengeld und Geldgeschenke sind Gelder die einem Kind zur freien Verfügung gestellt werden. Eltern können natürlich gerne beraten wenn ein Kind sich etwas kaufen möchte, da grundlegend aber Dinge zu verbieten nur weil man sie selber nicht gutheißt finde ich absolut daneben.

Euer Sohn hat darauf gespart und sich einen Herzenswunsch erfüllt den ihr ihm nicht erfüllen wolltet. Er bezahlt den Preis dafür sowohl monetär, also auch dadurch dass er eben jetzt kein Geld mehr hat. Vielleicht geht er auch gerade deshalb mit dem Pullover viel besser um. Immerhin weiß er was er gekostet hat und hat sich das lange erspart.

Da von Respektlosigkeit zu reden finde ich ziemlich Kindergarten. Es geht doch nur darum dass dein Mann beleidigt ist das seine Meinung ignoriert wurde in einer Sache die ihn eigentlich nicht angeht. Es war ja nicht sein Geld.

Ansonsten würde ich dazu raten noch einmal nach den Schlagwörtern Geschäftsfähigkeit und Taschengeldparagraph zu googeln. Das ist auch das was ich meinen Schülern beibringe.

Ja, das habe ich schon gegoogelt. Aber es gibt keinen festen Betrag oder eine Tabelle wieviel ein Kind ausgeben kann, das liegt trotz allem im Ermessen der Eltern. Ich könnte den Pullover problemlos zurückgeben. Erstens ist er nicht getragen und zweitens kann ichmich auf diesen Paragraphen beziehen. Da ein 12 jähriger noch nicht voll geschäftsfähig ist, hätte der Verkäufer vielleicht mal nachfragen müssen.
Das größte Problem ist eigentlich, dass er dies ohne zu Fragen gemacht hat, weil er genau wusste, dass wir gesagt hätten, er soll noch warten, bzw. ich mitgekommen wäre. Ist doch doof kurz vor Weihnachten etwas zu kaufen. Ich habe ihm auch gesagt, dass nach Weihnachten der Wintersale losgeht und er den Pulli wahrscheinlich günstiger bekommen hätte. Wenn er mit mir gesprochen hätte, hätte ich ihm das alles sagen können.Er wusste nur, dass ich erstmal nein gesagt hätte (aus diesen Gründen mit Sale und Weihnachten). Also hat er es auf eigene Faust gemacht. DAs ist für mich das Problem und ein Grund warum ich es schon in Erwägung gezogen habe den Pulli zurück zu geben.

Vielleicht kann ich dir diesbezüglich weiterhelfen.

Zunächst sind die Geschäfte die dein Sohn abschließt erst einmal schwebend unwirksam. Ihr könnt zum Laden gehen und sie widerrufen indem ihr die Ware zurück gebt. Jetzt kommt das aber. Diese Regelung greift eigentlich dann, wenn er mit Geld einkaufen geht das nicht ihm gehört. Wenn du ihm z.b. mit Geld los schickst und er sich eine Hose kaufen soll, er aber mit einem Computerspiel zurück kommt.

Mit Geldmitteln die ihr dem Kind zur Verfügung gestellt habt, und dazu gehört eben Taschengeld, darf er Dinge kaufen. Dafür gibt es tatsächlich keine Höhe, wäre ja auch unsinnig. Immerhin habt ihr ihm das Geld zur Verfügung gestellt damit er lernt mit diesem damit umzugehen.

Der Verkäufer muss nicht hinterfragen woher das Geld stammt und macht damit auch nichts Falsches. Wenn er bei hohen Geldsummen den Verkauf verweigert, dann ist das seine persönliche Entscheidung oder vielleicht noch die Handhabe des Geschäftes.

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Hallo,
meine Söhne (15 und 11) haben bis jetzt noch nie etwas größeres gekauft, ohne vorher mit uns darüber zu sprechen. So viel Vertrauen sollte doch da sein, dass man über große Ausgaben spricht.
Wenn der Wunsch nach so einem teuren Kleidungsstück da wäre, hätte es das auch entweder zu Weihnachten/Geburtstag gegeben oder ich hätte den Anteil, den ich sowieso für einen Pulli ausgeben würde, dazugegeben (evtl. auch etwas mehr) und für den Rest hätte meine Söhne aufkommen müssen.
Aber davon mal abgesehen, wundert es mich, dass man deinem Sohn so ein teures Teil verkauft hat. Ich meine (bin mir aber nicht sicher), dass Kinder bis zu einem gewissen Alter nur Dinge alleine kaufen dürfen, die im Bereich des Taschengeldes liegen. Da würde ich mich wohl an Deiner Stelle mal schlau machen und wenn das so ist, mal mit der Leiter des Ladens darüber sprechen (oder sieht Dein Sohn soviel älter aus? Unser Großer wurde vor 2 Jahren schon für 16 gehalten....das ist manchmal gut, manchmal weniger gut....).
LG
Elsa01

"So viel Vertrauen sollte doch da sein, dass man über große Ausgaben spricht."

Bei der Einstellung des Vaters wird ein normales Gespräch auf Augenhöhe wohl nicht möglich sein. Er behandelt den Jungen wie ein Kleinkind.

Hier ist es so, dass der Mittlere unsere Luxusbraut ist und sich gerne teure Markensachen kauft. Er geht arbeiten, seit er 13 ist (Zeitungen austragen und Gartenarbeiten bei Nachbarn) und bessert so sein TG auf. Das alles steht ihm dann völlig frei zur Verfügung! Ich habe versucht, einen Kompromiss zu finden, da ich nicht einsehe, 200 Euro für ein Paar Schuhe auszugeben.
Daher bezahle ich einen fixen Anteil pro Kleidungsstück (z.b. 60 Euro für Schuhe) Den Rest muss er dann halt bezahlen. Nächste Woche will er sich wieder Schuhe kaufen und ich habe die Bedingung gestellt, dass sie einigermaßen warm und wetterfest sein sollen, sonst bezahle ich nix ;-) Er guckt aber inzwischen immer nach reduzierten Markenklamotten, da es ihm wohl doch auf Dauer zu teuer wird.
Ich halte es für extrem wichtig, Wünsche von älteren Kinder/Teenagern nicht mit einem "Gibt es nicht!" vom Tisch zu wischen, sondern darüber zu sprechen und eine Lösung zu finden. Sonst kommt sowas dabei rum wie bei euch jetzt.
Ich würde den Pulli nicht zurückgeben, aber die Oma kann ja Geld geben für den Pulli.

Ja so eine "Luxusbraut", allerdings in weiblich habe ich hier auch, allerdings meine Große, die mittlerweile 20 ist. Bei uns fing es mit einem teureren Smartphone an und ging dann mit schicken Klamotten, die nicht "nötig" waren weiter....auch hier gabs den Kompromiss, dass ich zahle, was "Standard" ist (also normale Handykosten, normales Handy, normaler Klamottenbedarf) und was darüber hinausging hat sie sich "erjobbt", Zeitungen austragen, später kellnern, Erdbeerstand oder Kasse im Supermarkt. Hat gut funktioniert!
LG

Ja, finde ich gut!! So lernen die Kinder den Umgang mit Geld am Besten. Mein Mittlerer weiß ja, wie schwer das Geld zu verdienen ist und wieviel Stunden er laufen muss für die Zeitungen oder im Garten fegen muss, um das Geld für 1 Paar Schuhe zusammen zu bekommen.

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Was denn nun?

Darf er sein Taschengeld sparen und sich etwas Teures kaufen?
Oder eben nicht?

Bei meiner mache ich es so, dass sie sich Teures zusammensparen muss, wenn ich es nicht kaufe.
Ob sie es sich dann wirklich kauft, wenn sie das Geld zusammen hat, ist unterschiedlich.

Bei Teuren Sachen möchte ich gerne (noch) dabei sein.
D.h. sie kauft es von ihrem Geld, entscheidet auch selbst, aber mit so viel in der Tasche lasse ich sie nicht alleine losziehen. Es ist auch eher ein Schutz für den Verkauf. Wenn ich dabei bin, stimme ich diesem zu.

Kleine Beträge darf sie sparen oder ausgeben.
Bei größeren möchte ich (noch) informiert werden.
Unterstützung beim Preisvergleich, Sicherheit, darf sie es mit Zustimmung kaufen - dürfte sie es gesetzlich ohne Zustimmung noch nicht kaufen?

Dabei geht es weniger um Erlaubnis, mehr um Begleitung, Übersicht.


Kurz vor Weihnachten leuchten zwar die Augen am meisten,
sie hat aber auch gelernt, dass Warten sich lohnt.
Auch wenn ich sage, dass ICH es ihr definitiv nicht schenken werde, könnte es doch sein, dass ich ihren Wunsch an fragende Verwandte weitergegeben habe.

Oder dass sie noch Weihnachtsgeld geschenkt bekommt und sich dann mit mehr Geld, doch etwas anderes kaufen könnte, wozu das Geld vor Weihnachten noch nicht reicht.

Ausnahmen sind langersehnte Wünsche, die just dann vor einem Fest unschlagbar im Angebot sind.
Dann informiert sie mich trotzdem, dass sie es kaufen möchte. Auch weil sie weiß, dass ich es ggf. weitergebe, falls es jemand schon schenken mochte.


Wir haben ein paar Grundregeln, die einzuhalten sind.
Diese basieren aber nicht auf Kontrolle, sondern auf Begleitung, gesetzlichem Alter, Sicherheit und altersgerecht.

Hallo,

was hätte er sich denn laut deinem Mann davon kaufen dürfen? Es ist sein Geld und der Pullover war sein Wunsch. Meine Söhne tragen hauptsächlich sehr teure Marken. Aber die finanziere ich nicht als normales Klamottenbudget. Sie müssen sie selbst finanzieren durch Taschengeld, Geburtstagsgeld oder Geld, welches sie im Ferienjob dazu verdienen. Ich finde es furchtbar, wenn Eltern über die Geldgeschenke der Kinder bestimmen. Wäre er jetzt für 200,- Karussell gefahren und hätte Zuckerwatte gegessen, hätte ich auch gefragt ob er noch ganz knusper ist. Aber auch da wäre es sein Problem gewesen, wenn er dann kein Geld für eine größere Anschaffung hätte.

LG
Lotta

Ich finde, ihr übertreibt beide maßlos. Es ist sein Geld! Dass er es spart, um sich einen Wunsch zu erfüllen, finde ich sogar besonders verantwortungsbewusst. Dein Mann soll mal den Ball flach halten. Ihr könntet eigentlich froh sein, dass euer Kind nicht stets und ständig sein ganzes Geld für 20-30€ Nippes verprasst.

Wofür ist Taschengeld da? Damit die Kinder lernen mt Geld umzugehen. Evtl wird das mit dem Pulli eine ziemlich frustrierende Lernerfahrung, wenn das Ding schnell out ist oder kaputt oder verloren, aber er wird daran lernen. Vielleicht wird er ihn auch ewig lieben.
Ich hab mit meinen Eltern auch sehr unterschiedliche Meinungen über Klamotten gehabt, ich habe auch für dreistellige Beträge (Taschengeld, Geschenke, Babysitting) Klamotten gekauft über die meine Eltern die Haare gerauft haben (gelinde gesagt). Etliche dieser Klamotten hängen noch heute n meinem Kleiderschrank. Ich bin jetzt 42.

Die Regel deines Mannes ist - sorry- komplett sinnfrei bzw. Provoziert das Gegenteil von dem was ihr eigentlich beide wollt- dass euer Sohn mit Geld vernünftig umgehen lernt und vor allem auch sparen kann. Denn: sparen und es sinnvoll ausgeben kann man nur, wenn man auch tatsächlich einen echten Anreiz zum Sparen bekommt. Bei Erwachsenen moegen das so vernuenftige Dinge wie die Rentenaufbesserung sein, bei Jugendlichen sind es naturgemäß andere Dinge, die sie wirklich haben moechten. Ja, ein cooler Pulli um “dazuzugehören” ist absolut altersadäquat!
Und wie viel Geld nun die Sache kostet die das Herz so begehrt das ist doch ganz allein die Sache des Sparenden. Ich finde es sogar ganz gut wenn die Sache teuer ist, denn dann muss man eben auch entsprechend lange sparen. In der Zeit ueberdenkt man seinen Wunsch mehrfach, stellt sich immer wieder die Frage “will ich das wirklich so sehr dass ich noch x Wochen/ Monate mein Taschengeld spare? Und wenn es das nun immer noch sein soll... warum sollte man als Eltern denn hier eingreifen?
Euer Sohn darf sich nur kleine wuensch erfüllen... nicht unbedingt dass was er wirklich will. Er kann super sparen und darfs nicht sinnvoll (in seinen Augen) ausgeben...Finde ich - neben den eben genannten Aspekten dass es kontraproduktiv ist- total gemein.

Ich finde es total daneben was ihr für einen Zirkus macht.
Es ist sein Geld und ich finde er darf sich davon etwas teures kaufen.

Es war doch sein Taschengeld das er sich selber zusammengespart hat . Das Taschengeld ist doch Geld was den Kindern zur freien Verfügung steht ich lese auch nicht das ihr eine Regelung habt was er genau alles vom Taschengeld kaufen muss . Es gibt ja auch Kinder die mehr Taschengeld bekommen und davon z. B. auch ihre Klamotten selber kaufen müssen dann finde ich wäre es nochmal etwas anderes wenn dein Kind sich EINEN so teuren Pullover kauft . . Oder wenn er ohne euer wissen für ihn weggelegtes Geld / Geld das auf sein Sparbuch sollte ausgegeben hätte . So finde ich es nicht schlimm es ist schließlich sein Geld gewesen das ihr es nun unnötig findet so viel Geld für einen Pullover auszugeben darf eure Meinung sein aber hey er hätte sein Geld auch unnötiger ausgeben können . Die 20-30 € Regelung ist doch Quatsch was nützt es denn wenn er sich an den Betrag hält und jedesmal irgendwelchen Kram kauft dann doch lieber etwas kaufen was er sich wirklich gewünscht hat und was ihr ihm nicht finanzieren wolltet . Lass ihm den Pullover er wird hoffentlich sorgsam damit umgehen und lernen das er jetzt erstmal eben kein Taschengeld mehr über hat . Sicher wäre es schöner gewesen wenn er den Kauf mit euch besprochen hätte aber er kannte eure Meinung dazu ich kann ihn da irgendwo verstehen.

Dein Mann soll mal locker werden, ehrlich. Wofür hat er denn das Taschengeld???? Es ist SEINES. Soll er es sich doch kaufen. Er wird ja nun merken, dass das Geld futsch ist. Es wird jetzt wohl eine Weile dauern bis er wieder etwas kaufen kann. Was müsst ihr jetzt tun?: Kein Geld vorstrecken.

Du wunderst dich über den Verkäufer? Seine Aufgabe ist Umsatz zu machen und nicht Teenager zu prüfen.

Also Hut ab das dein Sohn in der Lage ist sein Geld zu sparen.
Besser kann ein Kind nicht mit Geld umgehen.
Sein großer Wunsch war dieser pullover was ich überhaupt nicht verkehrt finde.
Meiner Meinung nach ist es schwachsinnig, wenn die Kinder ihr Geld nur für Kiosk, Energie drinks oder im schlimmsten Falle Zigaretten, Alkohol und Drogen ausgeben.

Sie müssen ihre Erfahrung machen, was sie brauchen was nicht, was lohnt sich was nicht.

So meiner ist auch 12 jahre und ein totaler spar Fuchs.
Er hat einmal den Fehler gemacht Geld für etwas aus zu geben was ihm seine Oma zum Geburtstag geschenkt hätte, er hatte einfach 2 Monate warten müssen. Heute ist ihm das Geld zu wichtig und er kann sogar ein halbes Jahr warten, wenn es nicht soooooo wichtig und dringend ist.

Ich wäre zwar nicht begeistert wenn er mit solch einer Summe alleine los gegangen wäre und hätte definitiv das Gespräch gesucht. Hatte ihm erklärt das er mit euch reden kann, man hatte zusammen schauen können oder schauen ob er online preiswerter ist usw.
Trotz alle dem finde ich hat er sich den gewünscht und finde er hat es gut gemacht.

Deinem Mann würde ich fragen was sich ein 12 jähriger für 20€ kaufen soll? Zigaretten tüte Bonbons?
Wenn er mir gesagt hätte ich wäre zu faul zum erziehen hätte ich ihm gesagt und ab sofort bin ich zu faul zum waschen, kochen, putzen, arbeiten, aufräumen, Garten usw und wenn er bei der Erziehung aufgepasst hatte, hatte er gewusst was sein Kind möchte und wäre mit seinem Sohn los gezogen und hatte den pullover gekauft.

Komischen Mann hast Du!

Ich wäre stolz auf mein Kind, dass es sein Geld nicht für Nippes ausgegeben hat, sondern gespart hat, um sich etwas leisten zu können.
Das ist die beste Schule für den Umgang mit Geld.


Ja, Taschengeld ist zur freien Verfügung, bei sehr großen Anschaffungen wie Laptop, Smartphone o.ä. würde ich aber beratend zur Seite stehen, damit man das Kind nicht über den Tisch zieht.

Hallo,

bei uns werden alle grösseren Beträge auf das Sparbuch eingezahlt, zusätzlich gibt es ein Konto für unsere Taschengeld Überweisungen. Grössere Ausgaben werden immer mit uns abgesprochen...wenn es aus unserer Sicht etwas nicht sinnvolles ist, überlegen wir das für und wieder. In eurem Fall hätten wir dann wegen Weihnachten die Anschaffung vertagt. Meine Tochter 13 brauchte vor ein paar Wochen unbedingt Turnschuhe für 170,-... ich habe letztlich zugestimmt, aber auch deutlich gesagt was ich davon halte. Zu Hause angekommen, hat sie ihr älterer Bruder ebenfalls für verrückt erklärt. Von mir gab es 70 ,- Euro dazu, meine Schmerzgrenze für Turnschuhe.
Ihr Bruder hat bei so hohen Zuzahlungen immer freiwillig verzichtet aber ihr war es halt super wichtig. Mal sehen wie eine ähnliche Verhandlungen in Zukunft laufen, vielleicht hat sie ja gemerkt das Taschengeld endlich ist.