Pausenbrot

Hallo,

ich wollt gerne wissen wie ihr die Sache mit den Pausenbroten bei euren Kindern löst. Essen sie was ihr ihnen einpackt oder kaufen sie sich etwas? Und bezahlt ihr das essen oder kaufen sie es sich vom Taschengeld? Also meine Tochter ist 12 und in der 6 Klasse. Bis jetzt war es immer so, ich habe ihr ein Pausenbrot mitgegeben, mit Käse, Wurst, Schinken und kleine Minitomaten und einen Apfel. Manchmal auch etwas Süßes oder eine Breze oder so. In letzter Zeit kam das Pausenbrot allerdings immer unangetastet zurück, auch das Apfel. Sie meinte immer es gab Kuchen in der Schule oder sie hat etwas von einer Freundin abbekommen was natürlich viel besser war. Ok, heute ist mir der Kragen geplatzt als ich wieder alles komplett wegewerfen durfte und ich habe gefragt was das soll. Es ist einfach Verschwendung und wofür mache ich mir die Mühe und bereite alles morgens zu wenn sie es nicht isst. Sie meinte dann, sie kauft sich immer von ihrem Taschengeld etwas vom Pausenverkauf und will nicht mehr, dass ich ihr etwas einpacke. Okay. ich habe gesagt von mir aus, sie soll sich überlegen ob es das wert ist, jeden Tag dafür ihr Taschengeld auszugeben.Es kommt ja doch immer 70 cent oder 1 Euro pro Tag zusammen je nachdem was sie kauft auch mehr. Ich wollte fragen wie ihr das regelt.
LG
Milka

Hallo,

wir haben mit unserem Sohn (13 J., 8. Klasse) folgende Regelung.

Wir stellen Dinge zur Verfügung, was er sich von zu Hause mitnehmen kann. Von Brot über Obst/Gemüse, Joghurt, Käsestückchen usw. Möchte er mal etwas Besonderes, wie z.B. Brezel o.ä. bringe ich das gern vom Einkaufen mit.
Packt er sich nichts ein hat er 2 Möglichkeiten:

1. Schulkiosk, das dann aber vom Taschengeld (er hat immer so 2-3 Euro im Rucksack)
2. warten bis zum Mittagessen in der Mensa, das buchen wir im Voraus mit ihm zusammen am PC. Dort findet er eigentlich immer etwas und isst dann auch dort zuverlässig.

Punkt 1 macht er äußerst selten, da das Angebot überwiegend süße Sachen beinhaltet und er eher der herzhafte Esser ist. So packt er sich morgens alles Mögliche ein. Klar, schmier ich ihm auch mal ein Brot wenn ich eh dabei bin, aber in der Regel macht er es selbstständig und isst es dann auch.

LG
Tanja

Hallo Milka,

das Thema kenne ich auch - Sohnemann (11) ist auch in der 6. Klasse. Er bekommt ein Frühstück mit (belegtes Brot und ein Obst oder Gemüse nach Wahl). Bringt er es wieder mit, dann haben wir die Regel, dass das Obst/Gemüse zum "Kaffee" gegessen wird bzw. zuerst, bevor es etwas anderes gibt.
Unangetastete Brote stehen beim Abendbrot dabei, darf jeder essen.

Ich hasse diese Schulkioske, dort gibt es nur Ungesundes und Süßkram - leider ... Wenn er sich dort was kaufen will, dann muss sein Taschengeld herhalten. Ich unterstütze das nicht aktiv - für den Hunger wird er ja von zuhause versorgt (und natürlich Belag nach Wunsch).

Wenn ich mir überlege, was die an der Grundschule für ein Bohei um den "zuckerfreien" Vormittag gemacht haben und noch machen (Sohn 2 ist noch Grundschule).

VG
B

Seit der 2 Klasse machen sich die Kinder ihre Brote selber, teilweise machen sich die Kleinen auch selber die Dose, für die Kita.Die Große hat drei Mal die Woche bis 16 Uhr Schule, da bezahlen wir das Mittagessen. Alle andere wird von Taschengeld bezahlt.

Hallo,
meine Söhne sind 11 und 15, 5. Klasse und EF.
Der Kleine als auch der Große essen die Pausenbrote auf. Hat der Grosse bis nachmittags Unterticht, hat er meist eine Freistunde, in der er mit Schulkollegen irgendwo was essen geht, Döner o.ä. Dafür bekommt er auch das Geld, da er an diesen Tagen mittags nicht zuhause isst.
Beide Jungs gehen manchmal zum Schulkiosk, was sie vom Taschengeld bezahlen. Beim Kleinen ist das noch interessanter, da noch neu. Wird sich aber erfahrungsgemäß irgendwann wieder reduzieren.
Lg
Elsa01

Meine bekommen pro Monat 40 € Essensgeld, also ca 10 pro Woche. Ob sie sich jetzt entscheiden davon Frühstück zu holen oder nach der Schule mit Freunden nen Döner, ihr Ding.
Zu Hause gibt es die Möglichkeit sich etwas einzupacken.

Hallo,

unser Kleiner ist noch in der GS und isst das, was er mitbekommt. Selten kommt was zurück, allerdings ist die Dose auch nicht übermäßig gefüllt.

Die Große ist in der EF und hat 3x die Woche bis 16 Uhr Schule. Das Mensaessen schmeckte ihr schon länger nicht mehr, da bestellte sie häufig Salat. Jetzt darf sie in der MP das Schulgelände verlassen. Sie holt sie dann worauf sie Lust hat. Das geht von Salat über Müsli, Döner, Nudeln mit Gemüse, ...
Sie bekommt den Betrag für ein Mensaessen auf ihr Konto überwiesen und kann selbst entscheiden was sie essen möchte. Mal ist es nur ein Brötchen mal gehen sie zu Subw**. Extrageld gibt es nicht mehr. Selten isst sie über Mittag nichts und dann zuhause.
Für den Vormittag gibt es Brot + Obst / Gemüse, das wird in der Regel gegessen.

VG

Danke für eure Antworten. Mir ging es um das Vormittagsessen.Zu Mittag isst sie in der Mensa, was natürlich von uns bezahlt wird. Es geht nur um das Pausenessen.

wir kaufen gemeinsam ein und es kommt aufs Vesper, was gemeinsam gekauft wurde bzw. am Abend vorher besprochen wurde. -- das sind dann auch mal mehrere Rädchen Salami oder Gemüse plus Parmaschinkenstreifen - oder ein Nutellawrap oder nur mal 2 Kaki.

Ich esse auch nicht gerne, was mir jemand ohne Rücksprache einfach so einpackt... warum sollte das bei Kindern anders sein?

Seither wird das Vesper wieder gegessen (ausser es gab Kuchen)

achja: gibts bei uns Reste, dann wird das nicht weggeschmissen, - sondern kommt zum Abendessen auf den Tisch. --

hi,

wegwerfen würde es bei mir nicht geben. was nicht gegessen wird, wird am nachmittag gegessen. alternativ frag doch mal dein kind, was es gerne essen würde. meine kids sind noch kleiner, aber möchten auch nicht immer das gleiche essen. vielleicht findet ihr alternativen? oder ihr vereinbart jeden zweiten tag brot und dazwischen darf sie auch mal was vom bäcker holen?

lg
eddi

Bei uns, ein Jahr älter, fast 13, 7.Klasse. Dreimal die Woche "lang" bis 15.30Uhr, also Mensa.
Wir haben auch erst Brotdosen mit allem möglichen mitgegeben (allerdings haben wir auch eine wesentlich ältere Tochter und waren daher auch schon darauf vorbereitet, dass das irgendwann nicht mehr genutzt wird), wurde immer weniger davon gegessen. Mittlerweile machen wir es so, sie frühstückt morgens eine Schnitte Brot, wird gefragt, ob sie etwas mitnehmen möchte (kann durchaus auch mal Keks, Salzbrezeln, meist aber Apfel oder anderes Obst sein), das wird dann mal angenommen, mal nicht. Ich gebe ihr meist pro Tag einen Euro mit (nicht vom Taschengeld), wovon sie sich dann ein Brötchen, Laugenstange o.ä. holt. Mensa wird immer problematischer, ab nächstem Halbjahr ist sie dort abgemeldet, dann werde ich ihr dafür das entsprechende Geld mitgeben, dass sie sich ein Stück Pizza, Kartoffelecken, belegtes Brötchen o.ä. holen kann. Ich bin nicht so ein Freund davon, dass man das "in der Schule kaufen" so sanktionieren muss, wenn sie sich nur Süßes holen würde, ok, das fände ich auch nicht gut. Ich weiß, dass sie sich im Prinzip was holt, wovon sie satt wird, was ihr schmeckt und nicht komplett ungesund ist (ist auch zuhause eher diejenige, die nach Rohkost und herzhaftem Brötchen greift) und das ist für mich dann auch ok. Wegwerfen mag ich auch nichts und finde das auch blöd!
LG

Hallo...
unsere Tochter ist auch 12 und in der 6. Klasse auf dem Gymnasium.
Sie nimmt seit dem Schulwechsel zum Gymnasium nur noch Obst mit, da es schon um 11.25 Uhr Mittagessen in der Mensa gibt. Dort hat gibt es ein großes Buffet mit Hauptgang nebst Beilagen, Salat und Nachtisch. Jeder kann sich aussuchen was er möchte, schmeckt wohl auch gut, laut Erzählungen der Tochter.
Zu Trinken nimmt sie 1 Liter mit. Mal Tee den wir morgens kochen oder eben Wasser.
Das Obst ist immer weg. Meist gibt es 2 verschiedene Sorten, natürlich mundgerecht am Morgen zurecht gemacht. Zur Zeit gibt es eine Kaki und 1 Mandarine.

In der GS gab es noch dazu ein Brot, meist mit Käse belegt.

Kaufen von ihrem Taschengeld würde sie niemals machen, dafür ist ihr das Geld zu schade, sie spart es lieber.
Ich weiß, dass auf dem Gymnasium die Schüler ab der 10. Klasse das Schulgelände in der Mittagspause verlassen dürfen. Oft laufen sie in Scharen zum Netto und decken sich dort mit irgendwelchem Süßkram oder Chips und ähnliches ein. Furchtbar - aber so ist nun mal heute.

VG xam.

Ich gebe meinem Sohn kein Brot mehr mit, seit er es immer nach Hause gebracht hat. Ich habe es vor allem im Sommer weggeschmeißen müssen, weil es nach Stunden in der Brotdose auch nicht mehr appetitlich war. Und ich zwinge ihn auch nicht, es später aufzuessen. Das widerstrebt mir sehr, würde ich niemals machen.
Ich gebe ihm jetzt Datteln und Nüsse mit, die sind ja lange haltbar. In der Regel isst er während des Schulvormittags tatsächlich nichts.
Meine ältere Tochter nimmt sich selten von zu Hause etwas mit, am ehesten Obst, kaufen tut sie sich vormittags aber auch selten etwas. Wenn sie Geld braucht, gebe ich es ihr, bzw. nimmt sie es sich aus der Gelddose. Bei mir muss sich niemand das Pausenbrot vom Taschengeld kaufen. Ich mache da ehrlich gesagt kein großes Thema daraus. Ich weiß nicht warum, aber ich habe selbst als Kind diese Brote aus Tupperdosen gehasst. Das liegt bei uns wohl in den Genen. 😁
Ich habe die Brote nach der Schule regelmäßig weggeschmissen, weil ich sonst Ärger bekam.

Wir haben keine Problem.

Mein Sohn 12 jahre 7 Klasse wird gefragt wo drauf er Lust hat wenn ich einkaufen gehe und er sagt es mir.
Wir haben Brotdosen die drei geteilt sind. Brot, Obst und Gemüse.
Brote achte ich auf Abwechslung Vollkornbrot krustenbrot oder auch mal Stuten. Wobei ich sagen muss wir backen oft das Brot selbst.
Cherrytomaten schlangengurke Möhren gehen immer. Aber das sucht er sich selber aus. Zwischendurch gibt es mal Stuten mit Nutella ein Apfel, eine banane mit oder ohne Müsli ist er zu Hause vor der Schule. Bei ihm achten die Lehrer auch sehr darauf einmal im Monat gibt es ein gesundes Frühstück zusammen. Mittags wird in der Mensa gegessen. Er kann sich direkt an dem Tag etwas vom Buffet nehme oder das tagesgericht. Was wir gut finden er muss nicht für einen Monat vorbestellen. Er kann direkt an dem Tag entscheiden was er essen will.
Es gibt ein Nudel Buffet, Salat Buffet und Pizza Buffet. Tagesgericht ist meisten der renner
Gefüllte paprika, Burger zum selber machen, drillingskartoffeln mit quark, graupensuppe usw
Wir können uns nicht beschweren

Mein Sohn (14 und halb) in der 9. Klasse findet Pausenbrot in einer Brotdose nur noch uncool. Er kauft sich momentan morgens vor der Schule bzw. im Schulkiosk immer was.

Ich brauche "dunkles Brot" mit Obst/Gemüse anbei gar nicht erst probieren. Es würde immer unangetastet wieder zurück kommen.