ist ein Psychologe hier?

    • (1) 23.12.11 - 16:50

      Hallo,
      eine Frage an einen Psychologen/Psycholgin.
      Meine Kleinen werden nächstes Jahr(sie sind dann gerade 7 geworden)eingeschult.
      Die Schule will sie trennen.Als ich sagte,das ich nicht davon begeistert bin,wollte man mir einreden,dass es für die Kinder so am besten wäre.,,Das ist schließlich statistisch erwiesen."Sie kennen meine Kinder gar nicht.
      Im Kindergarten sind sie auch getrennt,sehen sich aber ständig.Sie haben,trotz getrennter Gruppen,gemeinsame Freunde.
      Nun sind beide(sie werden immer zusammen )krank.Die jüngere hat es diesmal etwas schlimmer erwischt und schläft somit mehr.Ihre Schwester hat deswegen ständig gefragt,wie lange sie noch schläft.Sie hat sie vermisst,wollte mit ihr spielen.
      Ich bin hin und her gerissen,möchte sie eigentlich nicht trennen.Sie wollen(unabhängig vonmeiner Meinung)auch zusammen bleiben.
      VG Ina

      • (2) 23.12.11 - 17:01

        Sie sind eineiig.

        (3) 23.12.11 - 17:04

        Hi,

        Ich kenne das Problem, das Zwillinge getrennt werden müssen....wir hatten ein Jahr stress deswegen im Kiga und hatten sogar ein Attest von der fruehforderstelle, das sie beide unbedingt zusammen bleiben sollten.
        Hat dem Kiga aber Null interessiert.

        Versuche nochmals mit der Schule zu sprechen oder dann mit dem Kinderarzt.
        Ich finde es immer einen schmarrn wenn fremde Personen drüber bestimmen wollen. Die Eltern kennen die Kinder doch am besten.

        In der nachbarschaft sind auch Zwillinge, die waren die ersten vier Jahre zusammen und haben sich dann automatisch getrennt, da sie auf verschiedenen Schulen gegangen sind.

        Grüße
        Lisa

        • (4) 23.12.11 - 17:27

          Hallo Lisa,
          meine Nachbarin hat auch Zwillis.Sie sind 6 Monate älter als unsere und dieses Jahr eingeschult worden.Im Kindergarten waren sie in einer Gruppe,haben mit sich und mit anderen gespielt.Jetzt ,in der Schule,wurden sie getrennt.Ergebnis:sie spielen in den Pausen nur noch zusammen.
          Sie sind auch eineiig.(Jungen)
          VG Ina

          • (5) 23.12.11 - 17:43

            Hi,

            Unsere Kinder waren in dem einen Jahr wo sie getrennt wurden auch ziemlich unausgeglichen zu Hause. Dann kamen sie nach einem Jahr wieder zusammen wurden aber immer optisch in der Gruppe getrennt...nicht zusammen essen, Sporthalle zusammen verboten, in der Garderobe zusammen sitzen nicht gestattet, nicht zusammen spielen.....

            Jetzt im neuen Kiga duerfen sie alles zusammen machen und sind viel entspannter und schließen Freundschaften. Vorher waren sie eher verloren, in sich unruhig und schneller aufbrausend, wenn sie dann zu Hause zusammen waren....

            Meine kommen auch zusammen in eine klasse....also in der Vergangenheit konnten die Eltern entscheiden aber so wie ich es bei uns kenne....werden wieder Ausnahmen gemacht#aerger

            Grüße
            Lisa

      (6) 23.12.11 - 20:02

      Hi

      bin zwar kein Psychologe und meine Mädels sind auch noch längst nicht so weit das sie irgendwohin (Kindergarten) müßten, aber möchte trotzdem was sagen!

      Wenns bei meinen soweit ist sei es im KiGa oder später in der Schule werden sie nicht getrennt, völlig egal was statistisch erwiesen ist u was nicht. U wenn denen das nicht paßt gehts eben in nen anderen KiGa oder Schule...

      Sry aber da krieg ich voll die Krise, vor allem wenn die sich so gut verstehen! ( Mußte ich jetzt einfach mal loswerden #hicks)

      LG

    • (7) 23.12.11 - 21:00

      Hallo,

      ich würde gern die Statistik sehen, die das untersucht hat.

      Trennen kannst du sie nach der Grundschule immer noch.

      Gruß Marion

      (8) 23.12.11 - 21:09

      Hallo,

      unsere beiden sind mit 2 Jahren in die Kita gekommen. Auf unseren Wunsch hin in die gleiche Gruppe. Aber sie werden ab nächsten Sommer in getrennte Gruppen kommen. Wir haben uns diesbezüglich mit den Erzieherinnen unterhalten. Sie glucken halt sehr viel zusammen. Und wenn einer von Ihnen mal Kontakt zu anderen Kindern aufnimmt , dann wird es von dem anderen beeinflusst. Wie es mit der Schule aussieht weiss ich nocht nicht . Aber wenn es bei euch bisher funktioniert hat, seh ich auch kein Problem mit der gleichen Klasse. Letztendlich darfst du entscheiden,.
      LG
      Anatoli

      bei uns in der Grundschule hatten wir sogar 3 Zwillingspaare in der Klasse und die sind jetzt in der weiterführenden Schule auch zusammen.

      (10) 23.12.11 - 21:41

      Hi!

      HAb zwar keine Zwilinge - ABER bei meinem SOhn sind Zwillinge in der Klasse, da in dieser Klasse mit einer anderen Pädagogik gearbeitet wird ist das auch sehr sinnvoll, sonst wäre ja ein Kind "benachteiligt" in der Nachbarklasse! So wäre es auch bei der Ganztagsklasse - kann ja nicht einer mittags heim gehen und der andere erst um 4.

      In einer anderen Schule wurden Zwillinge getrennt und es ist ne Katastrophe - die Lehrer arbeiten total unterschiedlich und der mit dem deutlich höheren Arbeitsaufwand leidet enorm.

      Vielleicht wäre dieser Ansatz was für Dich??? Denn es geht ja garnicht, dass 1 Kind ein andere Lernkonzept, deutlich mehr Hausaufgaben usw. hat.

      Ich hatte dieses Jahr auch einen harten Kampf mit einer Rektorin - ich habe gewonnen (nd nicht nur ich) ;-)

      LG,

      Hermiene

      mal ganz ketzerisch gefragt: warum genau wollen sie die mädels trennen? welche vorteile erhoffen sie sich dadurch?
      welche nachteile siehst du darin, wenn die mädchen getrennt werden? welche vorteile? und umgekehrt, was spricht deiner meinung nach dafür und dagegen, sie zusammen zu lassen?
      grüsse
      ks

      • Sie hängen sehr aneinander,spielen aber auch sehr gerne mit ihren Freunden.Sie möchten auch in eine Klasse.Trennen wollen sie sie,wegen der Statistik.Ich sehe nur Nachteile bei einer Trennung.

        naja, ich denke mir, so von der ferne, dass sich die betreuungspersonen/lehrerinnen eher erhoffen, dass sich die beiden mädchen eigentändiger, unabhängiger voneinander entwickeln können wie wenn sie alles zusammen machen und stets als "duopack" angeschaut werden. das könnte ja ein vorteil sein, oder? zumindest wäre dies das, was ich mir so aus der ferne ausdenken würde bzw. was ich so aus der ferne als durchaus positiven aspekt sehen würde. ich kenne aber weder eure lebensumstände noch deine mädchen, deswegen masse ich mir kein urteil an. aber einen gedanken daran würde ich schon verschwenden, ob das nicht auch was positives sein könnte.
        grüsse, frohe feiertage
        ks

(21) 23.12.11 - 22:40

Hallo

Es wird Dir nicht wirklich helfen...
Aber wenn ich eins gelernt habe in meinem Mama - daein: Hör auf Dein Bauchgefühl!!!

LG und alles Gute
Lina

(22) 24.12.11 - 07:32

Moin.
Bin keine Psychologin, nur die ehemalige Tagesmutter von Zwillingen, selber Mutter von Zwillis und im Ort haben wir pro Jahr min. 2-4 Mal Zwilis (in einem Schuljahrgang waren es laut der Rektorin sogar 8(!) Zwillipaare....).
Und keines wurden getrennt, weder im Kiga, noch in der Schule....
Das einzige, was Kiga+Schule machen, ist, die Kinder getrennt zu fördern (meine Zwillitochter ist zurückhaltender, daher wird sie gerne mal zu Aktionen mitgenommen, um sie etwas herauszulocken - allerdings hängt sie weniger am Bruder, mehr an bestimmten Mädchen in der Gruppe).
Meine Tageskinder habe ich damals auch motiviert, nicht nur miteinander zu spielen - aber je mehr man es erzwingt, desto "schlimmer" wird es für die Kinder - Zwilling zu sein, ist schon oft schwer (grade, wenn die Eltern/das Umfeld die Kinder nicht als Einzelpersonen sehen), aber andererseits ist es eine besondere Beziehung!
Sie also pauschal zu trennen, halte ich für falsch (Laienmeinung); daher würde ich gegen die Einstellung der Schule protestieren...
Ausserdem auch aus praktischen Gründen: Unterschiedliche Klassen haben oft unterschiedliche Unterrichtszeiten und ich weiß, wie nervig es ist, wennn Kind A von der ersten bis zur vierten Stunde Unterricht hat und Kind B von der zweiten bis zur fünften - immerhin hatte ich die Rennerei mit meinen Tages- und eigenen Kindern, als ich Schulanfänger hatte, die gebracht und geholt werden mußten...
GlG, Locke

(23) 24.12.11 - 08:01

Hallo,

ich als Mutter würde darauf bestehen, dass sie zusammen in eine Klasse gehen, bis eindeutig klar wird, dass sie sich in ihrem Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten negativ beeinflussen. Dann kann man immer noch ein Kind aus dem alten Klassenverband nehmen - auch wenn, und das ist das Argument vieler am Lehrprozess Beteiligten - es dann schwierig ist zu entscheiden, wen man aus dem gewohnten Umfeld nimmt. Aber ich denke mir, warum schon im Vorfeld Probleme sehen? Vielleicht findet ja ein Zwilling in der Pause in der Parallelklasse so nette Freunde, dass es von sich aus wechseln will.

Ich hatte in meiner Klasse mal Zwillinge (Junge und Mädchen) und es gab keinerlei Probleme. Klar, mal Streitigkeiten, aber die kommen auch bei den anderen Schülern vor, das hat nichts damit zu tun, dass sie Geschwister sind.

Ansonsten hatte jedes Kind seine eigenen Stärken (sie hatte einen Schreibstil, der mir sehr entgegenkam, er war gut in Mathe) und seine eigene Persönlichkeit, so dass man nie in die Vergleichs-Problematik fiel.

Meine Zwillinge kommen Anfang September in den Kiga, kleiner Kindergarten mit nur zwei Gruppen - eine davon arbeitet mit dem integrativen Ansatz. Und eben das ist für mich in Kindergarten und Schule ein Argument, die Kinder zusammenzulassen: Im Falle Kindergarten finde ich es wichtig, dass beide vom integrativen Lernen profitieren, nicht nur eine.

In der Schule kann es sonst echt Probleme geben, wenn die Lehrerpersönlichkeiten sehr unterschiedlich sind, die Klasse in ihrer Zusammensetzung und ihrem Lernprofil, ... so gehen beide in eine Klasse, haben den selben Unterricht, die gleichen Unterrichtsformen, in etwa die gleichen Hausaufgaben, den gleichen Stundenplan, ...

Klar, eigentlich sprechen sich Parallellehrer ab was Anforderungen in Proben anbelangt, aber dennoch vermittelt ein(e) Lehrer(in) den Unterrichtsstoff so, die/ der andere so - da können Welten dazwischenliegen - und diesem "ihr-macht-vielschönere-Sachen-als-wir" oder "meine-lehrerin-ist-viel-netter" möchte ich im Vorfeld begegnen.

Wie geschrieben, wenn Probleme auftauchen, kann man immer noch trennen, aber warum bereits im Vorfeld?

LG und hör auf dein Herz,

delfinchen

Guten Morgen und frohe Weihnachten erstmal!

Ich bin auch keine Psychologin, aber möchte auch mal was dazu sagen:

Ich denke es kommt immer auf die Zwillinge an..... es gibt welche die hängen wie Kletten aneinander und andere die das nicht machen.

Meine Jungs (23Monate) sind seit 3 Monaten in der Kleinkinderbetreuung und auch in der selben Gruppe... wenn ich sie morgends bringe, gehen sie sofort getrennte Wege und spielen mit den andren Kindern... sie sind sowieso sehr kontaktfreudig.
In knapp einem Jahr kommen sie dann in den KiGa und da auch in die selbe Gruppe. Dort werde ich dann sehen wie sie sich machen... wegen Schule..

Aber ich halte es auch für Blödsinn sie zu trennen. Ich denke, diese Entscheidung sollten doch die Eltern treffen, oder?

Wenn sich die Kinder verstehen, warum trennen?

Wie eine der Damen hier schon schrieb, entscheide aus dem Bauch raus... Du weißt schließlich am besten was den Kinder gut tut....

LG

Zuckerschneckchen

(25) 24.12.11 - 12:42

Hallo!

Bin nicht vom Fach!

Meine Kinder (allerdinsg 16 Monate aueinander) sind zusammen im kiga gewesen, dann habe ich sie getrennt - und das war Mist.
Würde ich nicht wieder machen.
In der Parallelklase sind Drillinge alle gemeinsam.
Und in der Klasse meiens Sohnes Zwillinge.

Ich würde sie zusammenlassen, mir die Studie zeigen lassen und je anch ituation deswegen auch eine andere Schule in betracht ziehen.

im nächsten Scguljahr kommt meine Tochter von der 0,1,2 in die 3,4 (wir haben Jül) - und ich bestehe darauf, dass sie zu meinem Sohn kommt, der dann in der 4. Klasse sein wird.

mein jüngster kommt nächstes jahr zu meinem 4. jährigen in die Kita - natürlich zusammen.

lg

melanie mit 4 Kindern

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