Bäuerchen beim Tandemstillen

Hallo Ihr Lieben,
möchte uns kurz vorstellen, meine Tochter ist nach einer Fehlgeburt im letzten Jahr jetzt mit zweieiigen Zwillingen schwanger (nach Kryo).
Geburtstermin ist der 07.05.2021.
Wir sind wahnsinnig glücklich, dass es diesmal zu klappen scheint und haben zwar Respekt vor der Aufgabe Zwillinge, aber sie sind beide von Herzen willkommen.#verliebt#verliebt. Ich werde meine Tochter und meinen Schwiegersohn nach Kräften unterstützen und dann werden wir das schon wuppen.
Nun zu meiner Frage, (sie selbst ist noch nicht so viel im Internet unterwegs, weil sie immer noch Angst hat, die Babys zu verlieren) meine Tochter möchte nach Möglichkeit stillen und ich habe hier schon einiges über das Tandemstillen gelesen, wie macht man das denn dann mit dem Bäuerchen? Man kann ja nicht beide gleichzeitig hochnehmen und ihnen auf den Rücken klopfen, aber eigentlich sollten sie ja zeitnah die Luft loswerden.
Ich kenne es halt von meinen Kindern, dass es ja manchmal etwas länger dauert bis sie aufstoßen.
Ich weiß es ist etwas früh sich darüber Gedanken zu machen, aber mir kam letztens der Gedanke und ich dachte, ich frage hier mal.

Liebe Grüße an alle Zwillingsmamas und die die es noch werden wollen

Reni total glückliche werdende Zwillingsoma #ei#ei

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Das war mein allergrößtes Problem beim Stillen und ich habe keine tolle Lösung gefunden..

Ich habe 2 Monate voll gestillt, meistens Tandem. In der Zeit hatte mein Mann Elternzeit und hat das Bäuerchen machen übernommen.

Als ich allein war, war das wirklich DAS Problem. Unsere Kids mussten häufig auch zwischendurch aufstoßen, da sie sich verschluckt haben, wenn der andere auf der anderen Seite mal wieder den Milchspendereflex ausgelöst hatte und plötzlich unverhofft ganz viel kam... Es war ein Graus. Hochnehmen, über die Schulter legen, während der/die andere noch angedockt ist... ich hatte das bei jeder Stillmahlzeit... nacheinander war auch nicht wirklich möglich, da wir einen Stillrhythmus von 2h hatten, eine Stillmahlzeit aber 45min dauerte... ich war so also schon Dauertankstelle...

Mich hat das Ganze sehr gestresst. Nach 2 Milchstaus hatte ich dann so wenig Milch, dass ich zufüttern musste (was noch viiiel stressiger war).
Letzten Endes habe ich schweren Herzens nach insg. 3 Monaten abgestillt, was die richtige Entscheidung war, da ich keinerlei Energie mehr hatte. Danach ging es mir dann auch viel besser.

Vermutlich nicht das, was du hören wolltest... Aber du hast auf jeden Fall ein mögliches Problem erkannt!
Kann aber bei deiner Tochter auch ganz anders werden. Es soll ja such Kinder geben, die ein Bäuerchen gar nicht so wirklich brauchen....

Alles Gute für euch!

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Vielen dank für Deine Antwort. Hatte mit schon gedacht, dass es da keine Patentlösung gibt, aber vielleicht hat ja noch jemand einen anderen Ansatz?