Update Limo SFGR Typ III Henriettenstift - statt SSW 34+6 nun fast 7 Wochen Mama

Ihr Lieben Menschen in der Ferne! ❤

Während ich das schreibe, liegen knapp viereinhalb Kilo auf mir drauf, aufgeteilt auf zwei Babies, und schnaufen seelig vor sich hin. Es wird ewig dauern, diesen Text zu verfassen, weil ich alle 10 Sekunden auf unsere Wunderjungs schauen muss, aber das ist es mir wert. Ihr habt mich seit Beginn der Schwangerschaft aktiv oder so nebenher begleitet, habt geholfen, nachgefragt, Tipps gegeben und mit lieben Worten Kraft gespendet - dafür möchte ich euch von Herzen danken ❤️ es ist nicht selbstverständlich und auch wenn ich nicht auf jeden Kommentar oder jede Nachricht antworten konnte, habe ich an jede einzelne von euch gedacht. Es wird wahrscheinlich auch wieder ein elendig langer Post 🤷🏼‍♀️ tut mir im Voraus leid. Gut, dass man einfach weiterscrollen kann 😁

Es war bisher eine seltsame Reise gefüllt mit Angst, ruhelosen Nächten, Trauer, unbändiger Freude, ehrfürchtigem Staunen und einer Dankbarkeit, die ich bisher im Leben nicht kannte.

Nach der Geburt von Dante aka McZappel (1.400g auf 39cm) und Gabriel aka McChill (800g auf 34cm) verbrachten sie fast vier Wochen auf der Neointensiv im Henri. Danach ging es auf der Bult, weil drei weitere Zwillingsmamas im Kreißsaal in den Startlöchern standen - das fand ich ganz schön erstaunlich 👏🏻 an diesem Tag durfte ich einen unserer Söhne zum ersten Mal quer durch den Raum tragen, um ihn in die Liegeversion des Maxi Cosi zu legen. So eine winzige Handlung und doch so viel Gewicht dahinter. Zu dem Augenblick hatte Dante keinerlei Atemhilfe mehr, deshalb kam er auf die Nachsorgestation. Gabriel hatte noch die Cpap und musste auch auf der Bult auf die Intensiv. Dieser Umzug verstärkte das wohl vielen Zwillingseltern bekanntes Problem: welches Kind versorge ich zuerst?
Davor fiel es mir schon schwer genug, zu entscheiden, wen ich heute oder zuerst auf den Arm nehme - auf der Bult hieß es dann: welches Kind sehe ich wann und wie lange? Sie waren zwar nur ein paar Treppenstufen getrennt, aber es war ein unbeschreibliche Akt, zwischen ihnen zu pendeln.

Dante hatte uns auf der Nachsorge schnell verwöhnt - wir konnten ihn von dem Monitor nehmen, ihm die Flasche geben, ihn stillen, auf einem richtigen Wickeltisch wickeln, mit ihm nackig spielen und das Zimmer verlassen. Gabriel hingegen brauchte noch zwei Wochen länger die Cpap. Er war seit dem Umzug viel quengeliger und weinte mehr. Ich bildete mir ein, er vermisse seinen Bruder, da er auf der Brust wie wild den Kopf drehte und mit den Armen flatterte, wenn ich nach Dante roch, als würde er ihn suchen. Zuvor haben sie öfter kuscheln können, nun war er ganz alleine. Er hatte die Atemhilfe auch sichtlich satt. Immer wieder wurde der Peep reduziert, aber es war einfach zu viel für ihn, also ging er wieder hoch. Einmal war er so unruhig, dass er sogar beim kuscheln eine Stunde quasi durchgeschrien hat. Alle fünf Minuten brüllte er wie am Spieß, riss sich koordiniert die Maske oder die Prongs von der Nase, war dann für zwei Minuten völlig fertig und schrie dann wieder los. Dieser Tag hat mich völlig zerstört. Ich habe ihm mit Tränen in den Augen die Maske wieder aufgesetzt oder die Prongs wieder reingesteckt, habe ihm vorgesungen und gut zugeredet. Ich konnte nichts weiter tun, als unserem kleinen Jungen beim schreien zuzuhören und ihn zu halten. Danach ging meine Milch rasant zurück. Ich konnte nicht lange zu Gabriel, weil ich bei seinem Anblick weinen musste. Und die unterschwellige Kommentare und Fragen der Schwestern haben mir nicht geholfen. Ich fühlte mich grauenvoll - mich wollte bei unserem Sohn sein, aber ich habe es nicht mehr ertragen. Es traf mich emotional, psychisch und physisch sehr hart und ich musste die Entscheidung treffen, ihn ein paar Tage nur zu grüßen und zu verabschieden und sonst den Papa zum kuscheln hinzulassen (dem es genau so schwerfiel, aber seine Milch nicht drunter litt). Danach stieg die Milchmenge langsam wieder an.
Erst als man anfing, ihn ohne System auf den Arm zu geben, habe ich mich wieder getraut, ihn auf den Arm zu nehmen. Und dann ging alles ganz schnell und er konnte wieder zu seinem Bruder.
Das war ein unfassbar toller Tag für uns. ❤️☺️ Ich hatte sie nach Wochen wieder beisammen und auch gemeinsam auf dem Arm und ich konnte anfangen, auch Gabriel anzulegen! Endlich fühlte es sich wieder so an, als hätte ich zwei Kinder 🧒🏼 🧒🏼
Mittlerweile trinken sie regelmäßig aus der Brust oder der Flasche, zeigen sich regelmäßig selbst die Sonde und wachsen fröhlich vor sich hin 🤗

Ich befinde mich seit der Geburt in einem merkwürdigen Grenzzustand. Ich weiß, ich bin Mutter, sogar zweifache, aber ich habe unsere Kinder nicht bei mir. Ich vermisse sie jede Minute, muss mich aber gleichzeitig an manchen Tagen ins Krankenhaus zwingen und sobald ich dort bin, will ich nicht weg. Ist wie mit dem Duschen - erst willst du nicht rein, dann willst du nicht raus. Ich bin genervt davon, dass ich essen muss, weil ich dann nicht bei ihnen sein kann. Ich bin genervt, dass ich Schlaf brauche, weil ich sie dafür verlassen muss. Und ich bin irgendwie immer müde. Nachts werde ich wach, aber nicht, weil ein Kind unruhig wird, sondern weil der Wecker klingelt.

Manchmal bin ich genervt von meinem Mann, weil ich das Gefühl habe, er wolle gar nicht zu unseren Söhnen fahren. Manchmal stimmt das auch, weil es einfach 6 Uhr früh ist und wir schlafen sollten. Oder er sagt, wir müssten langsam heim und ich bekomme das Gefühl, er ist genervt von ihren Bedürfnissen. Dadurch bin ich genervt von ihm, aber eigentlich hat er absolut recht. Man sollte nachhause fahren und was essen, wenn man schon seit 7h nichts im Magen hatte, oder schlafen, wenn man eh schon nicht länger als 3h am Stück die Augen zu hat. Aber eigentlich bin ich genervt von meinen eigenen Bedürfnissen. Siehe oben. Eigentlich ist mein Mann ein Engel und ohne ihn hätte ich weder die Schwangerschaft geschafft, noch Kraft für die jetzige Zeit.
Die Nerven liegen einfach blank. Es ist anstrengend, die eigenen Kinder nicht halten zu können wenn man will; von anderen abhängig sein wegen jeder Kleinigkeit; zu wissen, dass andere deine Kinder besser kennen als du selbst; und immer dieses schlechte Gewissen. Einerseits werden sie nie wieder besser aufgehoben sein, andererseits brauche ich sie bei mir. Ich entspanne vor dem Fernseher mit dem Gedanken bei ihnen und wickle sie auf der Station mit der Vorstellung, wo die Stoffwindeln liegen werden. Ich träume nachts von klingenden Monitoren und zucke zusammen, wenn ich mit einem Kind auf dem Arm wegdöse.
Gefühlt gestern habe ich noch meinen wunderschönen, dicken Bauch gestreichelt, heute habe ich einige meiner Umstandssachen online zum Verkauf reingestellt. 🤰🏼

Ich finde zuhause keine Ruhe, um Dinge zu tun, die mir Spaß machen wie lesen, schreiben oder über die Einrichtung des Wickeltisches nachdenken. Darum schreibe ich diesen Post auch hier bei ihnen, während ich ihren Geruch inhalieren. Zuhause ist nicht mehr zuhause - zuhause sind die beiden und ich sehne den Tag herbei, an dem sie heimkommen und ich mich in unseren eigenen vier Wänden wieder wohlfühle.

Eure Limo mit 🧒🏼 Dante, der nun stolze 2.660g auf 47cm wiegt und 🧒🏼 Gabriel mit seinen knackigen 1.870g auf 39cm. Wir drücken euch! ❤

1

Hallo und nur eine kurze Frage:
Warum kein Rooming-In für dich!

Gruß

2

Moin!
Danach habe ich gestern erst gefragt, aber es hieß, das würde sie nicht anbieten. Man kann sich aber aufnehmen lassen, in einem separaten Gebäude und sich dann nach belieben bei den Kindern aufhalten und zu jeder Versorgung gerufen werden, wenn man möchte. Es sind vier Kinder in einem Zimmer, es dürfen nur vier Erwachsene zur selben Zeit dort sein. Da muss man halt auch immer schauen.
Kurz vor Entlassung werde ich mich aber aufnehmen lassen, vielleicht schon früher, wenn beide nach Bedarf gefüttert werden, weil ich jetzt schon sehe, wie ein Kind 30 Minuten lang schreien muss, bis es was bekommt. Mir wird schlecht, wenn ich mir vorstelle, dass das eins unserer Kinder sein könnte... 🤷🏼‍♀️

3

Liebe Limo,

schön ein Update von dir zu lesen :-)

Tut mir sehr leid, dass deine Nerven so blank liegen. Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen wie es einer Mama gehen muss, wenn die Kinder so lange im Krankenhaus sein müssen und man nicht kann wie man will. Gibt es denn schon eine Tendenz wann ihr ungefähr nach Hause dürft? In dem Krankenhaus, in dem ich entbinden werde, wird z.B. mit circa 2 kg entlassen, wenn der Rest passt.

Auf jeden Fall wünsche ich dir noch ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen für die kommende Zeit und hoffe, dass es sich bald bessert und du etwas entspannter sein kannst.

Alles Liebe

4

Liebe Emilia!

Danke für die lieben Worte 🥰 heute haben die Ärzte gesagt, sie würden sehr sicher sein, dass die beiden noch vor dem eigentlichen ET nachhause dürfen, also in maximal vier Wochen. Bin noch nicht ganz so optimistisch, da die Kriterien sind, dass sie die Temperatur halten können, in 48h keine Herzfrequenzabfälle haben und ihre Tsgesportion ausschließlich selbst ohne Sonde trinken. Dante kann schon ersteres, die Portionen schafft er anteilig und den letzten Punkt macht er soweit auch gut. Aber Gabriel hat noch nichts erreicht. Zwischen ihnen liegen soweit 2 Wochen Entwicklungsunterschied.

Man lernt in so einer Situation wahre Demut. In unserem Zimmer liegt ein Junge, der schon seit 5 Monaten da ist, bereits weit über den ET und wird nun auf drängen der Eltern (die noch 3 Kinder zuhause haben) mit Monitor entlassen, aber auch das klappt einfach nicht. Natürlich geht es einem nicht besser, wenn es anderen schlechter geht. Ich bin einfach nur froh, zwei soweit gesunde Kinder zu haben und dankbar für jeden Schluck aus der Brust oder Flasche und für jedes Gramm, dass sie sich anfuttern. 🤗👏🏻

5

Meinst du Entwicklungsunterschied von zwei Wochen kommt von dem großen Gewichtsunterschied, den die Beiden hatten und immer noch haben?
Ich weiß genau was du mit der Demut meinst. Man muss einfach dankbar sein für das was man hat. Und die Hauptsache ist doch, dass es deinen beiden Jungs gut geht. Ob sie dann noch ne Woche länger im Krankenhaus bleiben müssen, ist in erster Linie egal. Die Sicherheit geht definitiv vor.

weitere Kommentare laden
6

Sorry, kurz kann ich irgendwie nicht 😘
Liebe Limo,
ich freue mich wahnsinnig von Dir zu hören!
Deine Jungs sind ja echt der Knaller, das Gewicht, Wahnsinn ☺️Muttis Milch macht’s!
Ich freue mich, dass ihr außer der Zeit keine schwerwiegenden Baustellen habt!
Ich fühle jedes Deiner Worte und fühle mich komplett wie vor zwei Jahren!
Fangen wir mal mit nem positivem Ausblick an, es gibt keine Dreijährige auf der Frühchenstation und die Neo habt ihr hinter Euch!Ich werde nie vergessen wie wir meine Mädels von der Neo auf die Frühchenstation geschoben haben!Ich habe geheult wie nichts gutes, weil ich diese besonderen Menschen verlassen musste, Sngst gepaart mit Fteude, wieder ein Riesen Meilenstein, ein Schritt mehr in Richtung Selbstbestimmung!
Tja, ich habe es auf der Frühchenstation gehasst😔Dieses nix halbes nix ganzes, die anderen Schwestern, von denen manche meiner Meinung nach nicht gut mit meinen Mädels umgingen, wenn sie sie teilweise sehr schnell sondiert haben, so dass es oben wieder raus kam!Nachsondieren, wenn sie zu wenig aus der Brust getrunken hatten…!Ich wollte keine Hilfe mehr, ich wollte mich alleine kümmern und jeder weitere Tag zog sich wie Kaugummi.Msn läuft als Mamzilla durch die Gegend, bereit für seine Babys alles aus dem Weg zu räumen!Hormone, schlechtes unregelmäßiges Essen, der Schlafentzug wegen dem Milchabpumpen, das schlechte Gewissen wenn man nicht da ist wo man seiner Meinung nach sein sollte, der Betrug um das letzte Trimester, die Anspannung der letzten Wochen und die Angst vor der Zukunft!
Man hat das alles noch nicht verarbeitet und ich kann Dir sagen dass dauert auch noch!
Schön, dass dein Mann dich so toll unterstützt, für die Jungs ist es schlimmer wenn die Babys noch im Bauch sind!Wenn sie drsußen sind können Sie mehr machen!
Thema Rooming-in, habe ich mit den Dreien nicht gemacht!Hätte mich am Ende noch viel mehr gestresst, da ich jeden Tag ca. 14-16 Stunden in der Klinik war und ich es zu Hause etwas anders gemacht habe, ich hätte da quasi keinen Schlaf mehr bekommen, das war eine Vernunftsentscheidung!
Zur Aufmunterung ein paar Bullshitbingo Frühchen Phrasen:Dass muss er noch gar nicht können, irgendwann macht es Klick, leider nur 5g, sie haben es besser als andere weil sie sich ja erst mal gewöhnen können, er bekommt den Cpap noch mal, das Atmen strengt ihn noch zu sehr an, er drückt nur, wir spülen noch mal an, zum Impfen dann noch mal stationär, leider wieder drei Abfälle, bei so einer frühen Woche, denken sie mal an sich und bleiben mal einen Rag zu Hause, bei Schwester xy hat er 40ml getrunken, er muss jetzt zu jeder Mahlzeit 20ml mehr trinken, er bekommt wieder eine Sonde er trinkt noch nicht genug und dann der Klassiker, normalerweise wäre er ja noch im Bauch 🤮
Meine Liebe Limo, ein paar Meilensteine hast du noch vor Dir, Coffeinentzug, erste sechsfach Impfung, Sonde los werden, Monitor weg!Es scheint ein noch endloser Weg!Meine drei Mäuse haben es damals auch vorm ET geschafft, ein Mädel war quasi nur noch als Begleitkind da, weil sie uns nach Absprache mit mir alle zusammen entlassen
haben, ich wollte nicht mit einem schon mal vor gehen, dass muss aber jeder für sich entscheiden, die Krankenkassen zahlen Beides😉
Am Ende, wenn es nur noch um Tage geht, dann muss man sich einfach sagen, dass man nur mit stabilen Kindern nach Hause will und ein weiterer Tag gemessen an den vielen die vor einem liegen egal ist!Ach und noch ein ungefragter Tip, holt Eure Kennenlernzeit zu Hause schön nach und lasst euch nicht von Besuch überrennen☺️
Ist wohl etwas lang geworden 🥴
Alles liebe weiterhin
Mona

8

Liebe DrillingsMona!

Du siehst ja, kurz kann ich auch irgendwie nicht 😁 ich liebe deine Beiträge und freue mich über jeden einzelnen! Es ist erstaunlich, wie zwei völlig verschiedene Menschen in völlig verschiedenen Lebensumständen das gleiche erleben und wahrnehmen (auch mit kleinen Abweichungen)
Das Bullshitbingo kann ich zu locker 80% abhaken ✅ 🤣 wobei ich mir "Normalerweise wären sie ja noch in Bauch" eher als Mantra nehme, wenn sie nicht genug trinken, oder gar nicht trinken, oder blau anlaufen. Ich hangel mich da wirklich entlang, dass sie eigentlich noch nicht hätten geboren werden sollen, und ich bin wahnsinnig froh, dass sie nun da sind. Wenn die beiden auf meiner Brust liegen frage ich mich echt, WIE ZUR HÖLLE zwei Menschen in einen Menschen passen können und ziehe meinen Hut vor euch allen noch Schwangeren! ❤
Einmal habe ich 12 Stunden bei ihnen auf der intensiv verbracht. Später dann öfter mal 8-10, meistens aber mindestens 4-6. Mit dem Hund zuhause, wenn mein Mann beim Dienst ist und mit den Zugfahrten, den abpumpen zuhause, geht so viel Zeit verloren. Und es ist noch gar nichts fertig. Der wickeltisch steht, aber er ist leer. Es ist jeden Tag ein Entscheidungskampf zwischen schlafen, abpumpen, zu den Jungs fahren und die Wohnung für sie vorbereiten. Meistens gewinnen die Jungs 😁

Ich muss immer wieder lachend den Kopf schütteln, wenn ich daran denke, dass ich zu Beginn der Schwangerschaft, als ich wusste, dass es Zwillinge werden, gesagt habe: "ich will zum Ende des 6. Monats alles fertig haben! Alles aufgebaut, alles gekauft, damit ich danach nur noch die Füße hochlegen und das Leben genießen kann!" 😂 alle haben mich belächelt, sogar meine Mutter. Und was war? Punkt genau Ende 6. Monat wurde ich stationär aufgenommen 🤗

Auf gar keinen Fall würde ich nur einen mit Heimnehmen. Das wäre unfair dem kleinen, der noch dort bleiben muss, gegenüber und uns auch. Ich hoffe also, dass Dante sich zurücklehnt und seinem Bruder Zeit lässt. Er ist nicht umsonst der Ausdauernde 😌

Das mit der Kennlernzeit nehmen wir sehr ernst! Mein Mann wird sich auch Urlaub nehmen und wir werden uns zuhause einschließen. Meine Mutter ist toll, sie hat gesagt, dass sie sich freinimmt, damit sie einkaufen und kochen kann. ❤️ Hoffentlich mögen die beiden die Tragen, dann kann man noch schön spazieren gehen mit dem Hund.

Ich versuche, an allem das positive zu entdecken: ich habe meine Milchproduktion schon angekurbelt und einiges eingefroren; ich kann beobachten und hören, wie sie klingen, wenn sie dieses und jenes wollen; ich bin nur noch motivierter, Stoffwindeln zu versuchen 🙃; meine naht konnte heilen und ich bin fit; sie kennen die Flasche und ich kann dadurch nachts (vielleicht) mal länger schlafen;... Es ist hart, sie so zu sehen, da immer hinzufahren, von Joghurt und Bananen und trocken Brot zu leben. Diese Gedanken, wenn auch positiv mit bitterem Beigeschmack, machen das ganze erträglicher. Und dieser Moment, wenn sie brüllen und ich meine Hand auf sie lege und sie ruhig werden - unglaublich. Das ist jede Träne wert ♥️

Bin schon gespannt, was weiter kommt! Angeblich sind es keine vier Wochen mehr 😳

Ich drücke dich ganz dolle, liebe Mona, und freue mich auf weiteres von dir! ❤