5 Monate - oder: Dreh mich um!

Unsere Mädels sind nun 5 Monate und können sich seit ein paar Tagen selbstständig auf den Bauch drehen. Leider nicht mehr zurück 😱

Ich habe also alle 30 Sekunden zwei strampelnde, zeternde und ineinander verkeilte Babys auf dem Teppich liegen, die ich ständig trennen, umdrehen und trösten muss, wenn die wild rumfuchtelnde Schwester ihr eine gewischt hat, das gerade erkundete Spielzeug mopst oder wenn sie bockwütend auf sich selbst sind 🤯 Da ich nie beide gleichzeitig trösten kann, ist also ständiges Gemecker die Folge. Und bei dem Wetter kann ich nicht mal den Spaziergang-Joker ziehen...

Bitte sagt mir, dass das bald besser wird 🙈 Ich kann die beiden keine 10 Sekunden aus den Augen lassen. Ich habe ständig Angst, dass sie sich etwas gegenseitig auf den Kopf hauen oder der anderen durchs Gesicht kratzen.

Ich war ja bisher immer sehr entspannt, aber die ständige Unzufriedenheit im Doppelpack ist echt schwer zu ertragen 🥴 Wie seit ihr durch diese "will und kann nicht"-Phase eurer Zwillinge gekommen? Ich brauche gerade etwas moralische Unterstützung, auch als Rüstzeug für zukünftige Phasen 😅

LG Artemis mit ❤ und ❤, 5 Monate

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Hello :)

Vermutlich biete ich dir jetzt nicht die moralische Stütze, die du gerne hättest, aber ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen: Man gewöhnt sich dran 🥴

Das Gemecker lässt nach, sobald das Krabbeln oder Sitzen klappt. War jedenfalls hier so. Ich hatte plötzlich eine oft super zufriedene Tochter, seit sie krabbeln konnte und in dem Zustand kannte ich sie gar nicht 🤣

Aaaaber das gegenseitige Behakeln, mit Spielzeug den anderen Kopf abklopfen und in diese interessanten blauen Knöpfe im Gesicht über der Nase fassen - all das ist hier bei uns geblieben und mir der zunehmenden Mobilität mehr geworden 😅

Ich kann seit vielen Monaten allenfalls für 2 Minuten das Zimmer verlassen. Komme ich zurück, steht meine Tochter vor meinem Sohn und grabbelt irgendwo in seinem Gesicht rum und er guckt mich hilfesuchend an. Setze ich einen ins Laufgitter, wird direkt geheult.

Aber ich kann dir sagen: Ab den ersten Drehungen wurde es ultra spannend und gefühlt jeden Tag konnten sie etwas mehr. Ab da war die Entwicklung so schön zu beobachten. Ich fand und finde es toll 🥰

Alles Gute euch! 🍀💚

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Ich habe auch keine Wunder erwartet 🙈

Aber das stimmt schon, dass die Zwerge mit zunehmender Mobilität zufriedener werden. Und der stolze Blick, wenn die Eskimo-Rolle geklappt hat, ist unbezahlbar 🥰

Fürs Nickerchen trennen wir die beiden immer, da sie sonst immer über die gerade eingeschlafene Schwester kullern.

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Ich bin leider auch keine große Hilfe: Seitdem sie sich in beide Richtungen rollen können, liegen sie einfach IMMER in einander verkneult und mindestens eines der Kinder weint, weil das andere Kind ihm oder ihr im Auge oder Mund rumfummelt...

Ich kann nur sagen: Solange deine sich aktuell noch nicht zurück drehen können, kannst du sie vielleicht weiter auseinander legen? Das verschafft dir noch etwas mehr Zeit, bevor sie sich dann aktiv aufeinander zu bewegen?

Aber wie Miezii schon sagte: es ist auch total schön sie dabei zu beobachten, wie sie jeden Tag was Neues lernen :)

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Das mit dem weiter weg hinlegen machen wir schon, aber die beiden schaffen es, sich mit viel Gestrampel trotzdem aufeinander zu zu bewegen 🤷‍♀️ Da überbrücken die bis zu einem halben Meter. Und die Spieldecke ist leider nicht 2x2 Meter groß 😂

Die älterere der beiden kann sich seit heute wieder auf den Rücken drehen. Natürlich nicht zurück in die Ausgangslage, sondern weiter Richtung Fliesen. Was hab ich mich erschrocken, als sie plötzlich hinter mir auf dem Fußboden lag und mich verdutzt ansah 😳

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Hallo.
Wie die anderen ja auch schon geschrieben haben, habe auch ich die Erfahrung gemacht, dass die Unzufriedenheit mit steigenden Fähigkeiten rapide abnimmt.
Und die anstrengenden Phasen gehen meistens relativ schnell vorbei... Und dann kommen die nächsten 😅
Als meine Töchter so alt waren, wie deine, war unser halbes Wohnzimmer mit Puzzlematte ausgelegt und jedes Kind hatte einen eigenen Spielebogen, damit sich nicht so oft an den Ohren gezogen, oder Spielzeug ins Gesicht geschlagen wurde 😁
Liebe Grüße

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Huhu.
Ich musste gerade so schmunzeln, als ich deinen Beitrag gelesen habe. Bei uns fing es auch mit ca 5 Monaten an. Oft schreien sie schon unter dem Umdrehen los. Gefühlt habe ich nix anderes gemacht, als Babys umdrehen.
Nun sind sie fast 8 Monate und naja.. ich hab mich damit abgefunden, dass sie zu der Sorte gehören, die das Zurückdrehen auslassen und hoffentlich bald mit robben beginnen.
Aber sie bleiben immer länger liegen und somit wird das Gequengel weniger. Wir haben ein "Knisterkissen" und eine Wassermatte. Sie lieben beides und bleiben dann länger und zufriedener liegen.
Wie die Vorrednerinnen haben wir auch alles mit Puzzlematten und Decken ausgekleidet, dass der Abstand zwischen beiden größer ist, weil sie sich sonst ständig gegenseitig anfummeln würden.
Wenn ich dann doch mal in den Keller muss, dann parke ich sie unter den Spielebögen.
Bis ich wieder da bin, liegt trotzdem einer immer verhäddert im Spielebogen.
Meine Hoffnung aufs Zurückdrehen is wirklich dahin. Ich nimms mittlerweile mit Humor und halte mir immer vor Augen, dass jeder irgendwelche Problemchen hat. Da drehe ich lieber die kleinen gefühlt 100 mal Tag, als dass ich nachts noch 3x aufstehen muss.

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Nach dem wieder zurück drehen, kam bei uns übrigens das wieder hinsetzen 😂 F konnte sich irgendwann hochziehen, aber noch nicht selber wieder hinsetzen und hatte dann eine Phase, in der sie sich immer hochgezogen hat und dann nach einem kurzen Moment angefangen hat zu meckern und zu schreien, weil sie nicht wusste, wie sie wieder runterkommen soll 🤦 Ich war so froh, als die Phase vorbei war 😄

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Nein, sag doch sowas nicht 😂🤭
Ich warte jetzt dann eher darauf, dass sie den Rückwärtsgang einlegen, obwohl sie vorwärts wollen und dann schimpfen

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