Die Finanzen meiner Familie, na das wird kompliziert!

Hallo ich bin's Kim :)

Also zur Vorgeschichte:

Mein Partner arbeitet als Koch und verdient ungefähr 1100 Euro und bekommt dazu noch Ergänzungsleistungen vom Jobcenter etwa 109 Euro.

Er hat einen Sohn der jetzt 9 Monate alt ist und bei der Mutter lebt.

Er zahlt für das Kind 209 Euro Unterhalt bis zur Selbsterhaltungsgrenze.

Nun ist es leider so das ich vom Jobcenter lebe und somit mir bis jetzt nur 391 Euro zum Leben bleiben.

Da ich jetzt aber in der 6. Ssw bin haben wir daran gedacht zusammen zu ziehen.

Es wäre dann wohl so, dass sas Jobcenter dann die Miete+Nebenkosten übernehmen würde.

Dafür würde ich aber auch keine Leistungen mehr bekommen und uns würden dann die ungefähr 1000 Euro vom Lohn bleiben dann dazu noch das Kindergeld, Erziehungsgeld oder nennt man das Betreuungsgeld????? und eventuell noch etwas????

Die Ausgaben die wir hätten wären jetzt ohne den Unterhalt für das 1. Kind unser 2. Kind, dann natürlich sowas wie Nahrung und Kleidung für uns, Versicherungen, Tickets, Strom, Internet. Eventuell auch da was vergessen???

Nun ist es aber so, dass ich denke das wir das finanziell schaffen würden, auch wenn es am Anfang knapp wird, wegen dem Umzug/Möbel für die Wohnung.

Doch mein Partner macht sich große Sorgen um's Geld, da er mit der Vollzeitstelle eben nicht viel verdient.

Er möchte sich auch einen besser bezahlten Job suchen, ist aber nicht leicht zu finden......

Er glaubt eben das wir uns später nichts mehr leisten können.

Und damit meint er auch nichts!
Er sagt auch, dass er sehr große Angst vor einer Trennung hat, wegen dem Unterhalt später, den er nicht aufbringen könne..... Da er das Geld eben nicht hat.

Und selbst wenn wir uns trennen würden, dann würde ich lieber auf den Unterhalt verzichten, als ihm am Hungertuch nagen zu sehen :(((

Er meinte ein 2. Kind wäre zur Zeit für ihn ein finanzieller Ruin, er wäre schon beim 1. Kind nicht leicht gewesen mit dem Geld.

Er freue sich ja, wenn er Vater würde auch ein 2. Mal aber das wäre eben sein " finanzieller Ruin".... :((

Ich weiss leider gar nicht wie ich ihm diese negativen Gedanken ausreden bzw. vertreiben soll, immerhin bin ich ja auch noch für das Kind da, finanziell gesehen natürlich auch.

Was könnte ich denn tun, damit er eine positivere Einstellung bekommt und nicht den Kopf in den Sand steckt....

Das macht mich aber sehr traurig, da ich ihn liebe und wir uns eigentlich das Kind ja sehr wünschen, wäre das nicht das Geldproblem.....

Wenn ich was vergessen habt, dann sagt es mir bitte :))

Und, nein ich liebe diesen Mann mit seinen "Altlasten" :))

Trennen möchte ich mich ganz bestimmt nicht nur wegen dem Geld!

Ganz liebe Grüße Kim :)

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Super ER hat kein Geld, du lebst vom JC aber ein geplantes Kind muss sein
Sorry aber da fehlen mir die Worte-im Übrigen darfst du auf Unterhalt für das Kind nicht verzichten und für dich auch nicht wenn du vom Amt lebst-bzw. dann wirst du um diesen Betrag sowieso weniger bekommen

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Er sieht das schon sehr realistisch, ich mache mir eher etwas Sorgen, dass Du mit Ende 20 noch so blauäugig scheinst #zitter Du fragst nach Einnahmenquellen, ob Du etwas vergessen hast. Dabei mach Dir bitte Folgendes bewußt:
Kinderbekommen bedeutet nicht nur eine Erstausstattung (Amt) und ein bißchen Windelwechseln. Kinder bedeuten ein Leben lang Ausgaben. Und selbst, wenn der KiTa-Platz bezahlt wird, es fällt ein Obulus für Bastelbedarf an, Frühstücksgeld, Ausflüge. In der Schule wird das dann noch mehr, ergänzt durch Klassenfahrten, Kakaogeld, Kopiergeld, Taschengeld. Dann wäre da noch Sportverein, Musikunterricht, Spielzeug, Eis essen, neue Hosen, weil die alten zwar noch passen, aber durchgespielt sind...
Wie stellst Du Dir denn die Zukunft vor? Dein Partner ist auch noch eine ganze Weile für sein erstes Kind verantwortlich, das scheint Dir nicht bewußt. Die Höhe des Unterhalts wird irgendwann mehr. Das Kind kommt vielleicht auch zu Euch, will auch essen, ein Bett bei Euch haben.
Es tut mir sehr leid und ich setze mich eigentlich auch immer für nette Worte untereinander ein, aber manchmal scheint mir, setzen Schangerschaftshormone das Hirn komplett schachmatt.
Du bist noch nicht hoschwanger, versuch doch einen kleinen Job zu bekommen und selbst wenn das Jobcenter Deine Leistungen um diese Einnahmen kürzt, Du tust etwas fürs Familieneinkommen und Deine Selbstachtung! Und zeigst so Deinem Partner vielleicht auch, dass Du den Hintern hoch bekommst und ihn unterstützt. Vielleicht hilft das, ihm die berechtigte Angst vor der finanziellen Zukunft zu nehmen!

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Nebenjob werde ich ab Juni haben für 80 Euro mont. Meine Ausbildung werde ich in 3 Jahren dann machen...

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Du verdienst dann ganze 80 Euro im Monat????
Warum suchst du dir jetzt nicht was richtiges?

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Hallo

Sorry, aber in der Situation ein Kind zu bekommen, war sehr dumm. Dein Partner hat schon recht.

Und auf Unterhalt dürftest du gar nicht verzichten, da du dich nicht selbst ernähren kannst, sondern der Steuerzahler dich ernährt.

Warum gehst du nicht auch arbeiten? Dann hättet ihr jetzt und in Zukunft mehr Geld

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Das Beste: Sie sind erst seit zwei Monaten zusammen und eigentlich vertraut sie ihm auch nicht...( Ein Satz ihrerseits aus dem Posting weiter unten )

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Es wird immer besser. Wieder ein dauerhafter Sozialfall

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Hallo Kim,
zunächst mal: Erziehungsgeld gibt es nicht mehr, sondern Mütter und Väter können das sog. Elterngeld beantragen. Voraussetzung dafür ist u.a., dass der jeweilige Elternteil höchstens 30 Std./Woche arbeitet. Soweit ich informiert bin, wird das Elterngeld auf Sozialleistungen, also auch dein ALG, angerechnet. Die Höhe des Elterngeldes hängt vom Einkommen des Antragstellers ab; Bemessungszeitraum sind die 12 Monate vor Geburt des Kindes. Sozialleistungen werden übrigens angerechnet. Das heißt: In deinem Falle könnte das Elterngeld eher spärlich ausfallen, du solltest dich aber unbedingt beim zuständigen Amt (abhg. vom Bundesland) informieren!
Was für einen Job hattest du denn vorher/zuletzt? Hast du eine abgeschlossene Ausbildung?

Ich bin selber nicht so viel älter als du, studiere noch und lebe trotzdem schon ein kleines, beschauliches Familienleben mit Mann und Stiefsohn. :-) Dennoch finde ich auch, dass ihr die Familienplanung ziemlich rasch angegangen seid, insbesondere, da ihr erst so kurz zusammen seid und es ja offensichtlich noch einige Schwierigkeiten mit der Ex-Partnerin deines Freundes gibt.
Regt euch trotzdem nicht zu sehr auf. #liebdrueck Regelt, was geregelt werden muss, such dir für die ersten Monate ggf. noch einen kleinen Job und genieß ansonsten deine Schwangerschaft!

Alles Gute!

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Danke sehr für den netten Beitrag :)

Ja wir haben uns für die Familienplanung eben entschieden, weil wir uns eben seit Jahren kennen, es macht für uns keinen unterschied ob wir jetzt 3 Monate oder 3 Jahre zusammen sind. Wir verstehen uns einfach.

Ach und mit der Ex-Freundin ist seit paar Wochen bereits alles geregelt. Sie haben zwar ein etwas angespanntes Verhältnis können aber freundschaftlich miteinander umgehen, seinen Sohn sieht er im übrigen jede Woche.

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10

Sorry, in der finanziellen Situation ein Unding.Da dürfen dann wieder andere für 2 Kinder zahlen. Er kann nicht mal angemessen für 1 Kind Unterhalt zahlen und plant ein 2.

Habt ihr schon mal was von Verantwortung gehört? Wohl kaum

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"Und selbst wenn wir uns trennen würden, dann würde ich lieber auf den Unterhalt verzichten, als ihm am Hungertuch nagen zu sehen :((("

Solltest du dann weiterhin Gelder vom Amt beziehen,darfst du gar nicht auf Unterhalt verzichten.

"Er meinte ein 2. Kind wäre zur Zeit für ihn ein finanzieller Ruin, er wäre schon beim 1. Kind nicht leicht gewesen mit dem Geld."

Etwas spät dieser Gedanke oder?
Habt ihr euch im Vorfeld keinerlei Gedanken gemacht,wie das finanziell für euch mit einem Kind laufen könnte? #kratz

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na herzlichen Glückwunsch!

Wieso beschleicht mich grad das Gefühl, dass das Kind nicht so wirklich von beiden Elternteilen geplant war?

Man fängt doch nicht erst nachher an nachzudenken, ob man finanziell zurecht kommt und dein Freund hat Recht. Schon ohne Kind haut es finanziell nicht ohne Hilfe hin. Das wird mit Kind bestimmt nicht besser und einfacher.

Dazu erst kurz zusammen, eifersüchtig auf Kind Nr.1 und mißtrauisch.

Na wenn das nicht vielversprechend klingt #schwitz

Aber wenn es jetzt so ist, dann schwing auch nicht nur tolle Reden, dass auch Du finanziell für das Kind da sein wirst, sondern fang damit am besten gleich mal an.

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"Wieso beschleicht mich grad das Gefühl, dass das Kind nicht so wirklich von beiden Elternteilen geplant war?"

Das war auch mein erster Gedanke.

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Ich finde es nicht unmöglich, sich für ein Kind zu entscheiden, auch wenn man nicht so viel Geld hat.
Es muss einem nur klar sein, dass man sich keine großen Sprünge erlauben kann und auf Dauer kann das sehr frustrierend sein.
Daher würde ich mir an deiner Stelle sehr schnell überlegen, wo und wie du wieder in Arbeit kommen oder auch eine 2. Ausbildung machen kannst.

Natürlich kann man auch nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gehen oder sich ausbilden lassen.

Einen Betreuungsplatz werdet ihr sicherlich bekommen.

Ob es sinnvoller gewesen wäre, mit dem gemeinsamen Kind zu warten, muss jeder für sich entscheiden.
Ich denke, man kann Kind und Arbeit schaffen, gerade wenn man noch jung ist.

Ich weiß aber nicht, ob ich so einen Stress mit wenig Geld, viel arbeiten und dann noch ein Stiefkind regelmäßig im Haus gewollt hätte.

Den Stress sind nicht viele Männer wert.

Dann haut mal rein.

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Warum wartest du denn DREI Jahre, bevor du dich wieder in die Arbeitswelt einbringst?
Ist dir klar, dass du bis dahin der Gesellschaft zu Lasten fällst, aber selbst noch gar nicht viel geleistet hast?

Weisst du, ich habe studiert, ein Kind bekommen, ein Semester ausgesetzt und dann weitergemacht, um so schnell wie möglich unabhängig zu sein.
Ich finde es immer wieder erschreckend, wie entspannt sich auf die soziale Hängematte zurückgelehnt wird, bar jeder Verantwortung für sein eigenes Leben.
Dass dein Freund jetzt so eine Panik schiebt, verstehe ich sehr gut.

Was ich nicht verstehe ist, dass er dich vorher nicht davon abgehalten hat, schwanger zu werden.

Dazu gehören ja zwei.
Ich kenne einige Familien, die aus ihrer selbst geschaffenen Armut nicht mehr rauskommen. Schön ist das nicht. Am Rande der Gesellschaft leben. Für immer. Willst du das?
Sieh also zu, dass du schon jetzt irgendwo arbeiten kannst, um Geld dazu zu steuern, du wirst doch sonst auch verrückt, wenn du den ganzen Tag NICHTS machst.

#gruebel

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Hallo

Ich glaube kaum, das sie das will.

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Ich weiss. Aber ich sehe das jeden Tag im Büro bzw. auf den Strassen. Das ist kein Zuckerschlecken. Und wenn sie jetzt erst mal drei Jahre gemütlich das Kind schaukelt, dann eine neue Ausbildung macht, aber schon jetzt Ende 20 sein soll (habe nicht nachgesehen, aber hier gelesen, dass es so ist), wann will sie denn dann mal wirklich das Geld zum Leben verdienen? Und was will sie in die Rentenkasse einzahlen?
Armut im Alter ist wahrlich bitter. Und raus kommt man da auch nicht. Wenn man mit ALGII in die Rente wechselt, erhält man auch nicht mehr als vorher. Das meint also, wer sich am Rand bewegt, bleibt im Prinzip immer da. Sie bräuchte, damit die Familie so halbwegs gut ALLEIN zurechtkommt, einen Vollzeitjob, der NICHT auch noch staatlich ergänzt werden muss. Dann kann der Papa daheim bleiben und sich liebevoll um das Kind kümmern, sich nebenbei noch fortbilden und einen Job suchen, der wenigstens keine Aufstockung von Seiten des Staates bedarf.

Es ist unglaublich.

Die Rechnung auch: Sie ist schwanger, ganz klar wird sie jetzt keinen Vollzeitjob suchen oder finden. 10 Monate Staat. Dann drei Jahre Kindergedöns, wenn sie da nicht wieder schwanger wird. Also 3 Jahre Staat. DANN schulische Ausbildung, also WIEDER 2-3 Jahre Staat.
Sie wird also MINDESTENS weitere 7 (!!!!) Jahre Geld vom Staat bekommen, in irgendeiner Form, und danach, tja, mal sehen.

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Wie schon mal: WERD ERWACHSEN!

Dieses naive Geplapper ist unfassbar.

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