Manchmal reicht es einfach...

Hallo Ihr Lieben,

bisher war ich immer stille Leserin, aber im Moment brodelt es in mir.

Auf der einen Seite möchte ich meinen Frust einfach mal aufschreiben und freue mich auch auf eure Meinungen.

Ich lebe seit 7 Jahren in einer Partnerschaft. Mein Partner hat 2 Kinder aus vorheriger Beziehung. Die beiden sind 10 und 8 Jahre alt. Er zahlt immer den Unterhalt, inzwischen 568 Euro jeden Monat. Die Kids sind alle 14 Tage bei uns und in den Ferien. Wenn sie da sind machen wir ganz viel zusammen und fahren auch in den Ferien in den Urlaub. Wir haben wirklich ein super Verhältnis.
Seit Februar 2015 haben wir jetzt eine gemeinsame Tochter.

Die Kommunikation mit der Mutter war von Anfang an sehr schwierig. Zu Beginn kamen die Kinder zum Wochenende und für mich gab es immer neue Namen von der Mutter. "Hexe" war da noch freundlich.

Jetzt fällt ihr ein, dass ihr ja noch Mehrbedarf zu steht für die Hortkosten in der Schule. Rückwirkend ab 2014 soll mein Partner jetzt über 1000 Euro zahlen. Versteht mich nicht falsch, die Kinder sollen bekommen was ihnen zu steht. Ich hatte auch erstmal auf eine Neuberechnung des Unterhalts verzichtet trotz unserer Tochter. Das ändert sich jetzt aber nach ihrem Verhalten.

Es wird jetzt natürlich alles von den Anwälten geprüft.

Was mich jetzt aber bald zum platzen bringt ist folgendes... Die Mutter musste jetzt auch ihre Gehaltsabrechnungen zu schicken. Ich dachte ich falle hinten über! Sie hat tatsächlich mit Gehalt, Kindergeld und Unterhalt ca 3000 Euro jeden Monat. Bin ich da jetzt echt zu empfindlich? Mein Partner, ich haben abzüglich Unterhalt zusammen 2000 Euro.

Sie schickt im so gar ne Rechnung vom Arzt und er seinen Anteil zahlen soll... Sage und schreibe 5,49 Euro. Da wäre mir die Mail zu peinlich.
Sorry, das ist jetzt echt lang geworden. Wahrscheinlich sollte ich öfter schreiben damit nicht solche endlos Postings dabei raus kommen
;-)
Vielen Dank

Lotusdine

Hallo,
Dein Partner zahlt über den Daumen 234 Euro pro Kind. Das ist lächerlich.
Ja, Du bist empfindlich. Scheinbar zeigt Euch die Mutter der Kinder, dass es allein mit 2 Kindern möglich ist, mehr zu erwirtschaften als Ihr zu 2. mit der Verantwortung für 3 Kinder.

Erstmal danke für deine Meinung.

Bei einem Gesamtbetrag von 568 Euro kommt bei mir aber mehr raus als 234 Euro pro Kind ;-)
Du meinst sie zeigt uns, dass sie mehr Geld zur Verfügung hat, weil sie noch Geld von uns bekommt bzw von meinem Partner?
Erwirtschaften ist wirklich ein schönes Wort dafür

uuups bissl verrechnet.
Naja, 2 schon vorhandene Kinder kosten halt echt auch Geld.
Selbst 300 pro Kind+ Unterhalt geht halt, wenn angebracht drauf.

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Hallo,

also ich kann dich verstehen. Bist du irre, dass du den Unterhalt bisher noch nicht hast anpassen lassen? Ist euer gemeinsames Kind weniger wert? Ändert das sofort.

Ist ja lächerlich, dass sie so ne popelbeträge einreicht.

3000€ ist ne Hausnummer als Alleinerziehende.

Hallo,

ich hab eben gedacht, dass wir ja schauen können ob wir mit dem Geld klar kommen (Elterngeld ) und wenn ja brauchen wir nicht neu berechnen. Ich wollte eben nicht das die 2 Kids weniger Geld bekommen, weil wir jetzt noch ne Tochter haben. Mein Partner kommt nämlich ziemlich dicht an den Selbstbehalt.
Lassen wir jetzt auch ändern, erst recht nach dem ich ihre Gehaltsabrechnungen gesehen habe.

Ja, 3000 Euro ist echt viel. Ich kenne einige Alleinerziehende die alle nicht so viel Geld haben.
Danke für dein Verständnis :-)

3000€ ist eine Hausnummer für Alleinerziehende?

Wie meinst du das?

Sie wird eine gute Ausbildung haben, berufstätig sein und entsprechend gut verdienen. Gleichzeitig ist sie alleinerziehend und hat zwei Schulkinder zu versorgen. Das ist keine Hausnummer, sondern gut für sie und die Kinder. Und somit auch für den Vater, er muss sich keine grossen Sorgen darum machen, ob seine Kinder gut versorgt sind.

Man soll sich doch wohl nicht wünschen, dass JEDE Alleinerziehende arm zu sein hat?

Das Geld, das der Vater den Kindern an Unterhalt zahlt, ist sein Teil der finanziellen Verantwortung für die beiden.

Das hat also alles seine Berechtigung.

L G

White

P.S. dass die Mutter derartige Arztrechnungen einreicht, finde ich allerdings auch mehr als albern. Sowieso wäre ich der Meinung, dass solche Beträge mit dem gezahlten Unterhalt abgegolten sind... aber da irre ich mich vielleicht, keine Ahnung.

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Hallo,
Die Mutter bekommt Kindesunterhalt und die Hortkosten bezahlt. Egal, wieviel sie verdient, das ist ihr Recht, bzw. das der Kinder. Offensichtlich verdient sie mehr als dein Mann. Das ändert aber nichts am Bedarf der Kinder.
Ich verstehe nur nicht, was für zusätzliche Zahlungen er noch zahlen muss. Alles sollte doch über den Unterhalt geregelt sein.

Wenn er so nahe am Selbstbehalt rumkrebst, dann kann er natürlich den Unterhalt neu berechnen.

Du hast zurzeit ein Baby. Natürlich muss das keine 300 Euro kosten. Aber Kinder sind teuer. In dem Alter von 8 und 10 Jahren kommt man mit 300 Euro kaum hin.

Hallo,
ganz so wie du schreibst ist es nicht. Die Hortkosten bekommt sie nur anteilig, weil der als Mehrbedarf zählt. Ihre Anwältin hat es erstmal mit 50% probiert. Nur dann hat sich mein Partner ne Anwältin genommen und die hat erklärt, dass beide Gehälter aufgerechnet werden. Die Summe wird dann je nach Verdienst aufgeteilt.
Bei ihrem Gehalt finde ich es schon dreist, dass er 50 % zahlen sollte.
Er soll noch im Monat die Lebensversicherung für ein Kind zahlen. Letztes Jahr hat er alle Schulsachen für seine Tochter besorgt, sie wurde eingeschult.

Jetzt bekommen beide Kids Reitunterricht, den soll er möglichst auch noch anteilig zahlen. Die Liste ist lang.

Hallo, unter den Selbstbehalt muss gar nichts bezahlt werden. Wenn er mit 3 Kindern (und auch mit dir in dem Fall) da drankommt, muss die Mutter den Rest alleine zahlen. Erhebt über den Anwalt Herabsetzungsklage und macht einen neuen Titel, fertig. Den Rest abblocken, ihr müsst auch leben. LG

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Knapp 1000 Euro bezieht die KM durch euch und das Kindergeld.
Ergo sie hat ca 2000 Netto.
(nicht viel weniger hat dein Mann verdient ca 1650 Euro netto)
also so groß ist die Differenz auch nicht, wie sie auf dem ersten Blick auf deinen Beitrag erscheinen will.

Laßt den Unterhalt neu berechnen und zahlt für die Kinder was ihnen rechtlich zusteht!
Was der Mutter zur Verfügung steht (was sie verdient) geht euch nichts an)
Es liegt nun mal in der Natur der Sache, dass die einen Familien mehr zur Verfügung haben und die anderen weniger.
Neide es ihr doch nicht!
Glaub mir in der Regel kommen die Eltern bei denen die Kinder leben mehr für den Lebensunterhalt auf als die zahlenden Elternteile!
Jetzt wird die Mutter eh weniger für die Kinder zum Unterhalt dazu bekommen, weil sich der Papa noch einen weiteren Zögling gegönnt hat. Kompensieren darf das dann die Mama. Das wird die Mutter auch nicht als gerecht empfinden ;-)

Also macht einfach eine neue Rechnung auf und freut euch an dem was ihr habt :-)
Neid und Ärger zerfrißt und hindert daran die schönen Dinge des Lebens zu genießen !

LG

Karna

Liebe Karna,
ich danke dir für deine Worte. Ganz besonders für den letzten Satz! Den werde ich mir wirklich zu Herzen nehmen.

Nur eine kleine Anmerkung... Sie bekommt trotz weiterem Kind nicht weniger Unterhalt. Sie erhält den gleichen Unterhalt zuzüglich der Erhöhung ab 1.8. Ihr Ansinnen war mehr Unterhalt zu bekommen.

LG

Liebe Karna,

es ist nicht immer alles schwarz oder weiß. Du magst grundsätzlich Recht haben, dass der betreuende Elternteil mehr zahlt, aber es gibt genügend Beispiele wo das eben nicht so ist.

Ganz besonders ist mir dieser Satz von Dir sauer aufgestossen:
"Jetzt wird die Mutter eh weniger für die Kinder zum Unterhalt dazu bekommen, weil sich der Papa noch einen weiteren Zögling gegönnt hat. Kompensieren darf das dann die Mama. Das wird die Mutter auch nicht als gerecht empfinden"

Nur weil ein Mann eine gescheiterte Ehe hinter sich hat, darf er keine weiteren Kinder in die Welt setzen? Aber die Frau kann das x-mal, weil dahinter steht ja immer ein Ex-Mann, der den Unterhalt zahlen muss, und ein/mehere Neue die den laufenden Unterhalt finanzieren.
Die Ex-Frau meines Mannes hat nochmal ein Kind bekommen. An der finanziellen Lage der beiden ersten Kinder hat das nichts geändert. Sie bekommt allein von uns 1000,- €/Monat und zusätzlich immer wieder Kleidung für die Kids. Sie hat relativ schnell wieder angefangen zu arbeiten, d.h. sie hat ein monatliches Nettoeinkommen von ca. 2200,- €. Das hat mein Mann nach Abzug des Unterhalts nicht, und auch wir haben eine größere Wohnung, weil sein Sohn relativ häufig bei uns ist. Das wird alles nicht bedacht. Und würde ich nicht gut verdienen, wäre er tatächlich in der Zwangslage, auf ein weiteres Kind verzichten zu müssen. Ist das gerecht?

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Hallo Du, nein, ich finde nicht, dass Du in irgendeiner Weise empfindlich bist! Ich finde das Verhalten der Mutter fies und peinlich. Peinlich, wenn ich an die 5 Euro denke und fies 1.000 Euro im Nachhinein nachzufordern. Das kann doch bitte rechtzeitig zumindest angesprochen werden, sodass man weiß, dass da noch etwas kommt.

Mit allem drum und dran können Kinder schon ordentlich kosten, kommt ja eine Menge zusammen. Ob da tatsächlich diese Unsummen zustande kommen, die oft genannt werden, ist meiner Erachtens aber auch fraglich. ist ja auch immer die Frage wie man haushaltet. Da es ja aber oft einen Zahlesel gibt, kommt ja aber gar nicht so die Frage auf, ob hier und da etwas kürzer getreten werden sollte, ob es wirklich DIE Jacke sein muss usw. Den Mann zum Zahlesel zu machen, finde ich oft sehr fraglich. Die Mutter scheint bei dem Gehalt ja Vollzeit zu arbeiten. Warum sind nur die Männer (gibt natürlich auch die Situation, wo es mal andersrum kommen kann) zur Finanzierung der Kinder verpflichtet? Ich finde das teilweise ungerecht, Mütter, die jeden Cent in Rechnung stellen und letztlich viel mehr monatlich zur Verfügung haben als der Mann.

Ich möchte mal die Frauen hören, wenn diese in der Situation der Männer sind. Da sehen die Meinungen dann aber mal ganz schnell anders aus.

Letztlich ist es ihr Recht (anscheinend) hier das Geld zu fordern.

Aber ich würde an Eurer Stelle Euer Kind berücksichtigen lassen, durch einen dritten Anspruch rutscht dein Freund ja eine Tabelle oder zwei (?) Tiefer. Allerdings kann der SB auch reduziert werden, wenn ihr eine gemeinsame Haushaltsführung habt usw. Und nach Deinen Erzählungen, legt sie es vielleicht dann darauf an...:-( Allerdings habt ihr ein Kind und Du gehst nichts arbeiten?- dann dürfte das ja nicht wirklich erfolgsversprechend sein. Wichtig ist, dass Dein Mann immer den Mindestunterhalt nach unterster Tabelle zahlen kann, sonst könnte es dazu kommen, dass er noch dazu verpflichtet wird, einer Nebenbeschäftigung nachzukommen.

Jetzt werden wieder einige sagen: ist doch ihr gutes Recht, der Mann hat ja nun gesunkene Lebenshaltungskosten.....

Jaaaaa.....die Mutter hat doch auch deutlich reduzierte Kosten, wenn ein neuer Partner bei ihr einzieht. Aber nun ja....alles im Auge des Betrachters und natürlich auch eine Sache, ob man sich mal die Mühe macht die Situation von allen Beteiligten mal zu beleuchten oder immer nur sich und die eigene Seite sieht.

Ach so, und noch ein Zusatz: Muss der Mann etwa kein Heizung-, Strom- und Wasser und Essen und Trinken und Feierlichkeiten und Geburtstage, Urlaube und Ausflüge usw. Zahlen?! Und Kosten für zusätzlichen Wohnraum? Also mein Freund hat seine Kinder durch den Auszug seiner Frau damals nicht gemeinsam in eine kleine Kammer gesteckt....

Natürlich muss der Mann deutlich weniger als die Mutter zahlen, was Strom, Heizung und Lebensmittel angeht- keine Frage. Aber es wird immer so hingestellt, als hätte der Mann keine Summen zu zahlen. Auch da kommt letztlich eine Menge zusammen.

Nein, der kindsvater kann von Luft und Liebe leben. Wusstest du das nicht? :-)

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Sieh es entspannt. Die Dame hat sich gerade ins Knie geschossen:

1. Kann man Unterhalt, Sonder- und Mehrbedarf nicht rückwirkend fordern.

2. Muss erst der Unterhaltsanspruch aller gleichberechtigten Kinder befriedigt sein, bevor Mehrbedarf berechnet werden kann. Wenn dann der Selbstbehalt erreicht ist, gibt es keinen Spielraum mehr für Betreuung und Pferde.

3. Muss der Vater lediglich Kitakosten zahlen (pädagogisch wertvoll) und nicht Hortbetreuung (die dient nur dem Betreuungsbedarf der Mutter). Härtesten sind kein Mehrbedarf!

4. Ärzte bezahlt der, der sie bestellt. Gerade bei Kindern zahlt die GKV alles, was gesundheitlich erforderlich ist.

5. Grundsätzlich gilt: wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch. Sie darf gerne FRAGEN, ob er sich beteiligt und dann darf er ENTSCHEIDEN. Sagt er nein, muss sie selbst zahlen oder verzichten.

Ihr Abzockwahn sorgt damit indirekt dafür, dass sie weniger bekommen wird als vorher. Das "gesparte Geld" könnt ihr ja dennoch in die Kinder investieren, nur halt persönlich und nicht über ihr Konto.

LG

Hallo Du, ich hätte mich auch schon gewundert, dass sie das rückwirkend machen kann. Ich bin auch auf dem Stand, dass rückwirkend so ziemlich gar nichts geht. Aber anscheinend ist der Fall ja schon beim Anwalt der Fragestellerin?!!! Vielleicht gibt es da doch noch eine Lücke, von der wir nichts wissen?

Ne, rückwirkend geht es wohl nicht. Der Mehrbedarf wird wie der Unterhalt fällig ab Forderung. So hab ich es auf diversen Seiten gelesen. Sie hat dieses Jahr im Juni das erste Mal diese Forderung gestellt.

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Ich denke, da sind ein paar Probleme hausgemacht, andere können schnell abhakt werden, weil die Mutter keine Chance hat, rein rechtlich. Und dann sind da wieder sehr viele Emotionen, die dich/euch da beeinflussen.

Comapo hat dir ja schon so einiges zur Rechtslage erzählt, ein paar andere Userinnen auch.

Was ich deinem Partner rate: Er soll aufhören, alle Extrawürste klaglos zu übernehmen. Warum zahlt er die Schulsachen der Tochter? Das ist meines Wissens bereits im Unterhalt enthalten. Warum zahlt er diese Arztrechnungen? Auch das gehört in den bereits gezahlten Unterhalt mit hinein.

Für die Forderung der Betreuungskosten solltet ihr den Anwalt einschalten.

Aber. Dass die Mutter ein Gesamteinkommen von fast 3000€ hat, und ihr zusammen weit weniger, das hat niemanden neidisch zu machen oder nach Ungerechtigkeiten zu schreien. Sie wird eine entsprechende Ausbildung und Stellung haben - hat sie also gut gemacht. Sie erhält einen Grossteil dieses Geldes aus eigener Arbeit heraus, oder nicht?

Sie kann nichts dafür, dass dein Mann nach dem Unterhalt kaum mehr als seinen Selbstbehalt hat und ihr beide zusammen nur 2000€. Sie ist nicht für eure beruflichen Laufbahnen verantwortlich.
Und ich sehe es ein wenig so wie karna. Wenn man nach dem geleisteten Unterhalt für zwei Kinder knapsen muss mit seinem Geld, sollte man sich überlegen, ob man wirklich noch ein weiteres Kind bekommen kann.

Und WENN man sich DAFÜR entscheidet, sollte man nicht darüber motzen, zu wenig Geld zu haben.

Kinder sind teuer, das ist ein Fakt, der nicht von der Hand zu weisen ist.

Aber das mag hier eher unfreundlich ankommen, ich weiss. Ich denke nur, JEDES Paar hat selbstverständlich das Recht darauf, Kinder zu bekommen. Aber ALLE Eltern, ganz gleich ob sie zusammen leben oder getrennt sind, haben die PFLICHT, sich diese Kinder auch leisten zu können.

Ich selbst habe zwei Kinder im Schulalter, war bis vor kurzem alleinerziehend. Ich bekomme Unterhalt für die Kinder, ich bin berufstätig, ich habe keine 3000€, dafür müsste ich meine Stunden hochsetzen. Mal sehen, irgendwann werde ich das tun, einfach weil das Leben so teuer ist und meine Kinder mich nicht mehr so viel brauchen am Nachmittag (ich kann locker 10 Stunden mehr arbeiten als bisher).
Der Grosse wechselt gerade hinüber in die Erwachsenenabteilung, ich sage dir, eine schlichte Jeans kostet jetzt nicht mehr 30€, sondern schnell mal das doppelte. Mindestens, je nach Qualität der Ware. Das bedeutet, was ich an Unterhalt für meine Kinder bekomme vom Vater, das reicht bei weitem nicht aus, um alle Kosten zu decken.

Je mehr eine Alleinerziehende also selbst verdient, um so besser ist das für die Kinder. Man kann also froh sein um jede Alleinerziehende, die NICHT arm ist.

Davon mal abgesehen muss die Ex deines Partners noch viele Baustellen in Bezug auf dich und den Vater ihrer Kinder haben, wenn sie das Geld so instrumentalisiert, wenn sie dich "Hexe" nennt, die Kinder beeinflusst etc. Es kommt mir so vor, als würde sie sich auf diese Art und Weise rächen für etwas, von dem sie meint, dass es ihr zu Unrecht angetan wurde. Daher mein Hinweis auf viele Emotionen, die noch im Weg liegen, um sachlich und neutral miteinander umzugehen. Niemand freut sich uneingeschränkt für einen Menschen, der einen mit Schimpfworten tituliert, oder? Auf dieser Seite kann ich dich verstehen.

Aber wie karna sagte, lasst euch nicht von diesen Problemen das Leben vermiesen. Sei nicht neidisch auf sie, denn diese Mutter hat sicherlich ihr grosses Paket zu tragen, und ihr das eure.

Vielleicht werden nächstes Jahr die Karten neu gemischt, wenn das eine Kind zu euch ziehen möchte. Dann wird der Unterhalt neu berechnet, es wird gegeneinander aufgerechnet. Und das wäre für alle Beteiligten eine ziemliche finanzielle Neuordnung.

Ich wünsche euch harte Nerven, weniger Neid und mehr Sachlichkeit. Ist alles nicht leicht, ich weiss.

L G

White

Was du beschreibst, ist sicherlich sehr zwiespältig.

Auf der einen Seite kann ich verstehen, dass eine Mail mit der Forderung 5,49 € für Arztkosten zu bezahlen, für dich sehr lächerlich wirkt.

Dein Freund zahlt 568,- € Kindesunterhalt für beide Kinder und muss keinen Unterhalt an seine Exfrau zahlen, das ist doch schon mal positiv.

Die Exfrau geht selbst arbeiten und schafft es, trotz der beiden Kinder ein monatliches Einkommen in Höhe von 2.430,- € (zzgl. Unterhalt) zu erreichen. Das ist für Sie doch super und kein Grund, neidisch auf die Frau zu sein. Nur weil sie mehr Geld zusammen bekommt, als ihr beiden, kann man ihr das, was ihr rechtlich zusteht, nicht wett machen.

Die Kinder leben nunmal bei ihr und Kinder in diesem Alter können richtig viel Geld kosten. Dein Freund betreut die Kinder gerade mal alle zwei Wochen, er bekommt doch überhaupt keinen Alltag der Kinder mit und kann auch gar nicht beurteilen, was alles an Kosten anfällt.

Vielleicht möchte die Ex einfach auch nur gerne, dass ihm klar wird, was sie alles noch "so nebenbei" für die Kinder zu zahlen hat.

Du und dein Freund, ihr müsst euch wohl leider damit anfreunden, dass die Ex an finanziellen Mitteln bekommt, was ihr zusteht. Dass sie selbst sehr gut für sich und ihre Kinder sorgen kann, spielt dabei keine Rolle, denn dein Freund ist der Vater und hat sich - wenn auch nur finanziell betrachtet - um die Kinder zu kümmern.

Den Braten müsst ihr wohl leider schlucken, auch wenn euer Gesamteinkommen momentan niedriger ist.

Warum sollte er Unterhalt für seine Ex Partnerin zahlen? Ich dachte immer das gilt primär für Ex Frauen?
Ich habe auch bereits geschrieben, dass ich nicht neidisch auf ihren Verdienst bin. Das hat sie sich erarbeitet und das ist super! Desweiteren habe ich auch schon mehrfach erwähnt, dass die Kinder bekommen sollen was ihnen zu steht. Auch Sonderkosten und Mehrbedarf.

Wir haben auf Rücksicht der älteren Kinder den Unterhalt seit Februar nicht neu berechnen lassen, damit sie trotz gemeinsamen Kind nicht weniger bekommen. Das wird von ihr überhaupt nicht gesehen bzw berücksichtigt. Stattdessen lässt sie gleich über den Anwalt prüfen ob den Kindern mehr Unterhalt zu steht und fordert Mehrbedarf rückwirkend für 1 1/2 Jahre.

Mich kotzt einfach ihr Verhalten an! Mein Partner wird von ihr schriftlich tituliert, als kein Vater. War er noch nie und er wird auch nie einer sein! Das entspricht einfach nicht den Tatsachen.

Aber Gels abgreifen wo es nur geht. Wie schön, dass sie sich jetzt einen Neuwagen leisten konnte. Musste natürlich auch ein großer Sharan sein, weil ein Mittelklassewagen für 3 Leute nicht ausreicht.
So, für einen Montag reicht es jetzt erstmal. ;-)

irgendwie lese ich aus deinen Zeilen ganz viel Neid

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Meiner Meinung nach ist das Geld in diesem Fall nur ein Stellvertreterkrieg und der Ex geht es um etwas ganz anderes. Was da wirklich hinter den Kulissen abläuft, dass könnt ihr nur ganz alleine wissen. Sie verdient ja gott sein Dank für die Kinder, sehr gut und muss daher nicht in Armut, so wie viele andere Alleinerziehende leben. Die 5,87 € ist in meinen Augen ein Mittel, um den KV an den Eiern zu packen. Wer weiß, was da wirklich hinter steckt?