Gleichberechtigung beider Kinder

    • (1) 05.12.16 - 18:41

      Hallo,

      Mein Partner und ich erwarten im Sommer 2017 unseren ersten gemeinsamen Nachwuchs.

      Mein Partner hat bereits einen unehelichen Sohn, der zum Zeitpunkt der Geburt unseres Kindes Abitur machen wird und danach wohl studieren gehen wird. Mein Partner bezahlt für ihn seit über 15 Jahren ordentlich seinen Unterhalt, welcher seit etlichen Jahren am Höchstsatz grenzt.
      Auch hat er jegliche größere Anschaffungen wie Führerscheine, Moped, Auto, Handy, Klassenfahrten, zusätzliches Taschengeld sowie gemeinsame Hobbys und Urlaube komplett übernommen.
      Der Sohn war zu ca. 25% seiner Zeit bei meinem Partner.

      'Guthaben' aus den jahrelangen Unterhaltszahlungen sind nicht vorhanden, obwohl monatlich mehr als benötigt wird bezahlt wird (plus alle Sonderkosten).
      Die Mutter kann keine Unterstützung zum Studium des Kindes beitragen, d.h. auch diese Kosten werden zu 100% von meinem Partner übernommen. Mein Partner möchte seinem Sohn 'alles' ermöglichen.

      Nun meine Frage: Mein Partner hat mir zugesichert dass jedes Kind von seiner Seite gleich behandelt wird. Wie kann sowas jedoch geregelt werden? Der nicht gemeinsame Sohn hat ja bisher komplett Unterhalt erhalten, jahrelang mehr als tatsächlich benötigt wird (500€/Monat plus jegliche Sonderkosten).

      Wir sind nicht verheiratet, wohnen im Eigentum des Partners (-> Erben die Kinder), die Nebenkosten teilen wir uns.

      • (2) 05.12.16 - 20:12

        Liebe Bella, ich weiß leider nicht so genau, worauf du hinaus willst. Ich an deiner Stelle wäre zunächst einmal froh, einen Partner gefunden zu haben, der sich so engagiert und verantwortungsbewusst um sein Kind kümmert, auch wenn es bereits "groß" ist, denn das würde mich hoffen lassen, dass auch das gemeinsame Kind trotz eventueller Widrigkeiten einmal NICHT fallengelassen wird, solang es noch auf (finanzielle und wenn ich das richtig verstanden habe auch auf emotionale) Unterstützung durch seinen Vater angewiesen ist.

        • (3) 12.12.16 - 18:59

          Sehe dies auch so, letztlich zeigt das mehr als engagiertes Verantwortungsbewusstsein und da kann man auch auf das beim eigenen Kinde bauen, toller Vater - und ich denke genau dies wird er ja auch eurem Kinde ermöglichen. Was du auch nicht vergessen darfst, sein erster sohn wird ja irgendwann mal fertig studiert sein und seinen Job haben, dann hat dein Mann ja auch nichts mehr zu zahlen.

      (4) 05.12.16 - 21:01

      Ihr lebt zusammen. Euer gemeinsames Kind wird alles bekommen was es braucht und vermutlich darüber hinaus.

      Der Große bekommt das, was sein Vater geben muss und darüber hinaus möchte.

      Du willst das doch jetzt nicht ernsthaft gegeneinander aufrechnen? Das wäre ja auch eine Rechnung, bei der man Äpfel mit Birnen vergleicht, schon allein durch das Alter und die Bedürfnisse der Kinder.

      Wovor hast du Angst?

      Gruß Küstenkönigin

    • (5) 06.12.16 - 09:18

      Hallo,

      Habe ich das Recht verstanden, das du die über Monate hinweg 500 gezahlten Euro noch nachträglich für euer in Zukunft geborenes Kind haben möchtest?

      Gruß

      (6) 06.12.16 - 12:30

      Angenommen, das waren beides gemeinsame Kinder. Der erste Sohn wäre über 20 Jahre alleine bei euch aufgewachsen, hätte selbstverständlich alles bekommen was er braucht. Dann hättet ihr einen Nachzügler bekommen.

      Wie würdest du es gerecht gestalten, so das das Kind 2 genauso behandelt wird wie das Kind 1....?

      K

    • (7) 08.12.16 - 14:20

      Also, ich würde "Gleichbehandlung" in diesem Fall so verstehen, dass Euer gemeinsames Kind ebenfalls (finanziell gesehen) alles von Deinem Partner erhält, was es zum Leben benötigt - mit dem Unterschied, dass es nicht in Unterhaltskosten gerechnet wird.

      Falls Du jetzt erwartest (so klingt es bei Dir), dass Dein Kind monatlich 500 Euro auf ein Konto eingezahlt bekommt, plus Sonderkosten und was Du noch so alles vorrechnest, hast Du leider nicht verstanden, was Verantwortung gegenüber einem eigenen Kind bedeutet.

      Wenn ein Kind mit beiden Elternteilen zusammenlebt, bekommt es doch automatisch alles, was es braucht - sind die Eltern getrennt, zahlt eben einer von beiden Unterhalt, damit das Kind möglichst ebenfalls alles bekommt, was es zum Leben benötigt.

      (8) 08.12.16 - 14:41

      Schade, dass Du bisher noch auf keinen Post geantwortet hast.
      Ich versuche es trotzdem und beginnen damit, Deine Frage zu verstehen:

      "Nun meine Frage: Mein Partner hat mir zugesichert dass jedes Kind von seiner Seite gleich behandelt wird. Wie kann sowas jedoch geregelt werden? Der nicht gemeinsame Sohn hat ja bisher komplett Unterhalt erhalten, jahrelang mehr als tatsächlich benötigt wird (500€/Monat plus jegliche Sonderkosten)."

      Was genau meinst Du mit "geregelt"? Rechtlich abgesichert im Sinne von vertraglich verpflichtet? Und wie würdest Du "gleich behandelt" definieren in dieser Vereinbarung?

      (9) 09.12.16 - 07:38

      Hallo.

      Ganz ehrlich?

      Gleichberechtigung wird es bestimmt keine geben. Das 1. Kind geht in 90% aller Fällt vor. . .

      Jugendamt bzw. Anwälte u Gericht rechnen meist “pro“ dem ersten Kind und erstellen einen Titel, den Mann nur schwer und mit kosten verbunden ändern kann. Und da die meisten getrennten Väter ihre Schuldgefühle mit geld kompensieren, gehen sie Konflikten mit der Kindesmutter u dem Kind lieber aus dem Weg.

      (Und jetzt darf der Shitstorm beginnen ;-) :-P

      LG

      Eine mit den Jahren zynisch gewordene Zweitfrau

      • (10) 09.12.16 - 11:20

        Sofern ich weiß, gibt es die Düsseldorfer Tabelle, in der der kindesunterhalt offiziell festgelegt wird. An diese halten sich die Gerichte in der Regel . In Einzelfällen werden auch Beträge unterhalb Tabellenniveau vereinbart, z.b. Wenn es. Um Mangelfälle geht. Bei der Berechnung des Unterhalts werden alle Kinder und sonstige unterhaltsberechtigten berücksichtigt.

        Dass ein älteres Kind ins er Tabelle eine höhere Stufe hat, ist ganz normal #aha

        Wieso also frustriert?

        • Ja die DD Tabelle kenne ich zu genüge. . .

          Danach wird oft der KU nach einer Trennung mittels eines Titels festgelegt

          Entschließt sich der Vater allerdings irgendwann später mal, noch andere Kinder zu bekommen muss er für eine Neuberechnung des KUs (weil ja dann mehr Kinder da sind), eine teure Abänderungsklage machen lassen.

          Er muss also einen RA zahlen, Gerichtskosten und und und.

          In einer normalen, intakten Familie, wo die Eltern zusammen leben, ist es ganz selbstverständlich, dass alle Kinder gleich viel bekommen/wert sind.

          Ich bin mit einigen Geschwistern aufgewachsen und es war klar, je mehr es werden, desto weniger Luxus bleibt den anderen (übertrieben gesagt).

          Dieses "Recht", dass für die anderen Kinder auch gleichviel (dem Alter natürlich entsprechen) da ist, muss hier erstmal eingeklagt werden.

          Das gleich ist z.B. bei Kurzarbeit der Fall. Hier waren wir auch betroffen. Kurz nach der Geburt unserer Großen gab es bei meinem Mann auf Arbeit wesentlich weniger Arbeit, die Arbeiter durften nur noch 60% arbeiten. . . .

          Wir mussten an allen Ecken und Kanten sparen, während sich weder die Mutter, noch das JA auf eine kurzzeitige Herabsetzung des KU einließen. . .

          Und fakt ist, dass viele Väter gegenüber den getrennten Kindern ein schlechtes Gewissen haben und auch Angst haben, dass die Kindsmutter die Väter schlecht macht, wenn nicht die Klassenfahrt oder ähnliches bezahlt wird.

          Ich habe es erlebt, fast 16 Jahre lang. . .

          • In deinem 1. Post schreibst du aber, die Erstgeborenen würden bevorzugt werden auch von Jugendamt und Gericht. Und das ist schlichtweg falsch. Dass der Titel geändert werden muss, wenn weitere Kinder dazu kommen,ist ja wohl klar. Eine Bevorzugung wäre es, wenn die Erstgeborenen in ihrer Altersstufe aus Prinzip (nicht wegen geringerer Leistungsfähigkeit wenn im vergleichbaren alter dann 5 Kinder da sind) mehr Geld pro Monat bekämen als die weiteren Kinder.

            Das Gesetz sieht es nunmal so vor, dass nur Änderungen von mehreren Monaten Dauer zu einer Abänderung des Titels führen. Selbst eine kurze Arbeitslosigkeit wird nicht berücksichtigt. Und das finde ich persönlich auch richtig so.
            Ja da meckern die Next-en dann sofort...als würden sie das eigene Kind in so einem Fall spontan vom Kindergarten abmelden, das Hobby streichen und über Nacht in eine kleinere Wohnung ziehen. Von der Mutter der Erstgeborenen Kinder wird aber genau das erwartet. Denn wovon soll sie das denn dann auf einmal zahlen. Sie finanziert ja auch das Leben des Kindes damit und kann nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn der KV nicht z.b. Durch einen Nebenjob versucht, sein Einkommen aufzubessern. Das hätte dein Mann in der Zeit mit Kurzarbeit ja machen können. Zeit hätte er gehabt. Jobs gibt es dafür immer genug (Putzen, Hausmeistertätigkeiten, rasen mähen, Schnee schippen, Bürger klappen, Zeitung austragen).

            Eigenverantwortung zu übernehmen ist im,er nerviger als über andere meckern, die am eigenen "Leid " schuld sind. Aber auf die Ex schimpfen, die sich der Meinung der Next nach diamantbesetzte Pumps vom Unterhalt kauft, ist immer leichter. Komisch, dass Alleinerziehende ein großes Armutsrisiko haben.

            • Der Titel wird eben nicht einfach mal so abgeändert, wenn die ex das nicht will. Da muss der Vater vor Gericht ziehen. Das schrieb die andere Userin und nichts anderes. Und in meiner Firma ist es zB nicht erlaubt einen Nebenjob zu suchen, um solche Engpässe zu überwinden. Der Hauptarbeitgeber muss das nämlich genehmigen und bisher gab es eine einzige Ausnahme. Ist also nicht alles so hopplahopp und easy, wie du tust.

              Die nexten, über die du hier so schön wetterst, zahlen ganz oft noch indirekt den uh fürs erste Kind mit. Also schön den Ball flach halten!

              • Ich habe nur meine Meinung geschrieben.das hat mit rumwettern gar nichts zu tun.
                Ich habe nirgendwo geschrieben, dass der Titel einfach so geändert wird. Sicher geht sowas über eine Änderungsklage.aber irgend eine Instanz muss es ja nunmal dafür geben. Es ist ja au ch logisch, dass der KV nicht irgendwie eigenmächtig das entscheiden kann und eine andere Stelle das regelt.

                Ich kann auch verstehen, dass es für eine next nervig ist immer mit diesen Altlasten konfrontiert zu werden. Ich glaube aber auch, dass der finanzielle Vorteil einer alleinerziehenden Mutter in der Regel geringer ist,als er von der Zweitfrauen wahrgenommen wird.

                Ich glaube aber auch,dass der erbrachte Unterhalt vor allem in den unteren TabellenStufen nicht dafür ausreicht, das Dasein des Kindes inkl Wohnraum etc zu finanzieren. In der Regel bleiben auch an der Mutter noch Kosten hängen. Das wird aber auch gern übersehen.

                Zum Thema Nebentätigkeit : diese darf nicht einfach so pauschal abgelehnt werden. Mir ist in meiner Branche kein einziger Fall bekannt, ausser man wäre zu Einem direkten Mitbewerber gegangen. Man muss den Arbeitgeber informieren, aber verbieten kann er es nicht da einfach insbesondere wenn er einen zwingt mit weniger Gehalt auszukommen. Es mag sein, dass in einzelnen Fällen bzw bei bestimmten Tarifverträgen nicht zugestimmt wird. Aber das ist wohl nicht die generelle Regel.

                • Normalerweise würde man doch davon ausgehen, dass die ex dem abändern des Titels zustimmt, wenn es weniger Geld zum verteilen gibt oder? Immerhin weiß sie, was ein Kind kostet und das auch das neue Kind was essen muss. In einer intakten Familie mindert sich der Pro-Kopf-Betrag doch auch, wenn neue Kinder dazu kommen. Ich finde es ein Unding, dass der Titel nicht automatisch geändert werden kann, wenn der kV nochmal Vater wird oder arbeitslos. Wovon soll er denn uh zahlen, wenn kein Geld da ist? Das ist dann der Punkt, an dem die next mitzahlt, weil die ex nicht auf Geld verzichten will. Findest du das fair, dass eine fremde Frau für ein "Fremdes" Kind zahlt?

                  Jetzt kommt sicher der Einwand, dass sich der Vater nicht vermehren soll, wenn er keine Kohle hat. Aber hat man kein Recht mehr auf intakte Familie, weil man es einmal vergeigt hat?

                  Verstehe mich nicht falsch, bei uns gibt's solche Probleme nicht mehr. Es ist für meinen Mann kein Problem den uh für seinen ersten Sohn zu zahlen. Aber diese Probleme hatten wir am Anfang mal. Es gab eine Zeit, an die ich mich mit Bauchschmerzen erinnere. Mein Mann hat von einem Tag zum anderen seine Existenzgrundlage verloren und wir mussten drei Monate auf mein Elterngeld warten (in meinem Bezirk wohl leider normal) und mussten ja von irgendwas leben und ne Berliner Miete bezahlen! Du musst nicht denken, dass die Ex dafür Verständnis gehabt hätte. Die stand mit dem Gerichtsvollzieher vor unserer Tür!

                  Deswegen bin ich in dem Punkt wohl ein bisschen empfindlich, nachdem lesen deines Beitrags verstehe ich allerdings auch deinen Standpunkt. Natürlich muss ein Vater im Rahmen seiner Möglichkeiten bezahlen und natürlich deckt der uh selten den kompletten lebensbedarf eines Kindes, aber man hat dieses Kind doch nicht bekommen, um es nur großzuziehen, wenn der Papa zahlt? Man ist Mama und ich habe unser Kind die erste Zeit komplett allein versorgt, damit mein Mann uh für den ersten Sohn zahlen konnte.

                  Ist das fair?

                  • (16) 10.12.16 - 12:00

                    Hi,

                    Bei uns war es die erste Zeit genauso.
                    Mann hat seine Existenzgrundlage verloren und wir lebten vom Elterngeld. Eine sehr knappe Zeit und ich war innerlich sehr sauer für ein fremdes Kind mitbluten zu müssen.

                    Dann kam das Kind noch dauernd und sagte: Mama sagt der Papa kauft das schon.....
                    Was macht der Papa? Der kauft das wegen seinem schlechten Gewissen und wir nagen am Hungertuch.

                    Ich möchte dir meine Gefühle in diesem Moment lieber nicht beschreiben.

                    Zum Glück ist das bei uns nun vorbei und wir müssen kein UH mehr zahlen

                    Lg

                    • (17) 10.12.16 - 12:59

                      Oh das ist hart. Gsd ist mein Stiefsohn nie so ein verwöhntes Gör gewesen. Er konnte schon sehr gut abschätzen, dass wir damals nicht viel hatten und war sehr genügsam. Er wünschte sich mal zu Weihnachten einen elektrischen Scooter. Der günstigste kostete aber 80€, was damals einfach nicht drin war. Da tat er so, als ob er sich total für einen einfachen Scooter begeistert hatte, der nur 15€ gekostet hat. Das fand ich so süß, dass ich dafür meinen Goldschmuck verkauft und ihm das 80€ Teil gekauft habe. Das Kind war nie das Problem. Ich mag ihn recht gern, aber seine Mama war echt ein Drache. Mittlerweile spielt sie in unserem Leben keine Rolle mehr. Das Kind ist alt genug alles mit uns zu klären. Dafür bin ich echt dankbar.

                      • (18) 10.12.16 - 13:25

                        Das ist gut.
                        Bei uns hat die Mutter den Jungen leider mitfinanziert #schwitz

                        Er dürfte auch nicht mehr kommen, sobald unser Kind geboren wurde. Wir dürfen das Kind nur noch bei der Oma sehen.

                        Ich bin mal ganz ehrlich für unser Familienleben war Distanz gut, für mein Mann tat es mir unendlich leid.

                  Natürlich sollte sowas einvernehmlich laufen.aber ich glaube, dass es zum einen oft gar nicht ums Geld, sondern um Macht/Genugtuung was auch immer geht und dieses Thema von Manchen Betreuungseltetnteilen auch ausgenutzt wird. Andererseits würden sich im Falle einer Arbeitslosigkeit der Mutter auch wenig Väter bereit erklären im gesteigerten Umfang kosten zu übernehmen.

                  In der Konstellation, dass beide Expartner neue Partner gefunden haben, würde so die Mutter für den Verdienstausfall von sich selbst, ihrem aktuellen Partner und dem Ex einstehen müssen, der Vater aber nur, wenn seine neue Partnerin weniger Einkommen hat, da seine Ausgaben bei vermindertem Einkommen sofort sinken würden, wenn der Unterhalt sofort immer angepasst wird (auch wenn es nur um1 Tag weniger verdienst geht, übertrieben gesprochen). So ist es aktuell so, dass kurzfristige Veränderungen eben nicht sofort zu Lasten der Ex mit Kind gehen.

                  Eine Ungleichbehandlung soll es natürlich nie sein. Weder für den einen, noch für den anderen. Es ist wohl schwer einen zufriedenstellenen Konsens für alle zu finden, da jeder von seinem Standpunkt aus betrachtet ein bisschen recht hat.
                  Ich sehe es nur bei "meiner Next". Ewig meckern, sich jahrelang nie für das Kind interessieren und jetzt blöd gucken, wo man sieht, was so ein Kind kostet und wo er sich mit 0 Euro beteiligen will (damit meine ich z.b. Neu-Aufteilung der gemeinsamen Kosten, wenn in der Elternzeit weniger Einkommen da ist. Für ihn riesiges Drama!)
                  Dass ich auf alles Vermögen aus 10 Jahre Ehe um des lieben Friedens Willen verzichtet habe (im gehobenen 6stelligen Bereich) und sie Jetzt davon lebt in "meinem" Haus,dass ich ihm im Tausch gegen das Sorgerecht überschrieben habe (war Bedingung seinerseits damit es keine Schlammschlacht um das Kind gibt), sieht sie nicht. Im Nachhinein ärgere ich mich sehr darüber!
                  Ich war im Endeffekt von Anfang an Alleinerziehend. Ganz ehrlich. Das habe ich mir so auch nicht vorgestellt. Mit Sicherheit habe ich nie daran gedacht, dass ich mir jemals Gedanken über kindesunterhalt machen muss. Wer denkt schon nach 10Jahren ehe und 5Jahren Kinderwunschbehandlung, dass der Partner so 0 Interesse am Kind hat und sich überhaupt nicht kümmert? Das war übrigens u.a. auch der trennungsgrund. Diese völlige Egomanie. Seiner Neuen hat mein Ex auch was weiß ich was erzählt, weshalb sie alle möglichen merkwürdigen Ansichten über mich hatte. Jetzt,wo sie ein Kind bekommen, gehen ihr langsam die Augen auf, weil er genau so ist, wie bei mir bzw. sich verplappert. Sie hat sogar um ein Gespräch mit mir gebeten um ein paar Sachen in Erfahrung zu bringen, da sie das jetzt dann doch verunsichert. Da frage ich mich irgendwann schon.... Aber egal.

                  Sie muss ihre Erfahrungen selber machen und ich hoffe, es läuft bei Ihnen besser, als bei uns. Dir einen schönen 3. Advent!

          Wie gesagt, eine Titelabänderung muss Mann einklagen, sofern die Mutter dem ganzen nicht zustimmt (und die Ex meines Mannes würde das nie im Leben tun)

          Ja, wahrscheinlich hab ich da auch nur ein äußerst “charmantes“ (Achtung Ironie) Exemplar erwischt. Alles aufzuzählen, was wir die letzten 16 Jahre erlebt haben wäre zuviel des schlechten und würde meinen Blutdruck unnötig in die Höhe treiben.

          Auch ich habe genug für meine Stieftochter geleistet, sei es Betreuung in den Ferien oder finanziell. Da könnte sich die KM mal eine Scheibe von abschneiden. . . Während ihre neuen kinder für 150-200€ Geschenke bekommen, stand für die Große eine Schoko-Weihnachtstüte aus dem Discounter unter dem Baum. . . Aber was soll man von einer Mutter erwarten, die dem Kind seit der Pubertät sagt, dass es mit 18 zu Hause rausfliegt, weil Mama dann keinen Unterhalt mehr von Papa bekommt.

          Wenn man sieht, das der Mann jahrelang zu viel zahlt, damit weder er noch das Kind ärger mit der Mutter bekommen, ist irgendwann der Punkt erreicht, das Frau resigniert, vor allem wenn das Geld nun mal nicht/kaum bei dem Kind ankommt

          Sicherlich sind nicht alle Mütter so. . .

          Auch ich würde für meine Kinder mein letztes Hemd geben.

          LG

          • Das was du schreibst, hört sich furchtbar an. Hätte nicht die Option bestanden, das Mädchen zu euch zu nehmen? Ab einem gewissen Alter werden die Kinder selbst doch auch befragt.

            Bei mir ist es anders herum.ich bin eine Ex, bei der der KV sich 0 kümmert. Allein diverse Tatsache, d Ass kein Umgang wirklich stattfindet bedeutet für mich, dass ich alle Kosten selbst trage +die Tatsache, dass wenn der KV das Kind besucht er noch bei uns mit isst. Die next hat dauernd Ärger gemacht, ich würde ja soooooo Viel Geld bekommen. Dabei haben wir auf einen Unterhaltssatz unter dem,was meiner tochter zustünde geeinigt und ich habe nichts zusätzlich geltend gemacht, obwohl mein ex 6 stellig verdient.

            Jetzt bekommen Sie ein gemeinsames Kind und siehe da. Auf einmal bricht bei ihr Panik aus,weil der kitaPlatz 6 30 Euro kostet (so viel hab ich bei Weitem nicht mal Unterhalt plus Kindergeld zusammen ).abgesehen davon beginnen kitaPlätze meist zu Beginn des kitajahres und so müssen Monate ohne elterngeld überbrückt werden und mein ex möchte sich genauso wenig an irgendwelchen Ausgaben für das Kind beteiligen. Vielleicht wird es bei ihr ja besser. Aber meiner Tochter hat er bis sie drei War noch nicht mal einen Schlüpfer gekauft oder irgend etwas geschenkt. Und ja Sie War en Wunschkind,auf das wir lange warten mussten.

            Vielleicht verstehst du etwas,wieso ich da auch empfindlich bin bei dem Thema.

            • Hallo.

              Anfangs, als die Tochter meines Mannes noch klein war, wurden wir als "Strafe bezeichnet", so nach dem Motto "Wenn du nicht brav bist, schick ich dich zu Papa".

              GsD hat das Kind dann mit den Jahren gemerkt, wo sie es eigentich besser hat. MIt ca 10/11 Jahren stand auch mal zur Debatte, dass sie zu uns ziehen sollte. Unsere Türen standen offen, es war bereits bei der Schule eine Anfrage am Laufen, aber plötzlich hieß es von der Seite der Mutter "ach nein, lieber doch nicht". Anfangs wollte die Tochter dennoch, bis sie aufeinmal kam und meinte, sie könnte nicht bei uns wohnen, weil Mama hätte gesagt, wenn sie bei uns wohnt, könnte sie die Mama nicht mehr besuchen. Sie würde von ihr nicht abgeholt werden bzw. würde sie kein Geld bezahlen um die Zugfahrt zum Besuchs-We zu finanzieren.

              Da war es für uns eindeutig, dass sie in dem Kind nur den Geldwert sieht.

              Natürlich verstehe ich auch deine Sichtweise, ein Vater der sich nicht kümmert und noch nicht mal (dem Gehalt entsprechend zahlt) ist einfach sch***. aber es sind sicherlich nicht alle Väter/Stiefmütter schlecht.

              Und nur weil ich mich darüber aufrege, dass das Stiefkind momentan monatlich knapp 200€ geschenkt bekommt, während es hier (von seinem Gehalt) hinten und vorne nicht reicht, sehe ich mich nicht als böse Stiefmutter.

              Da steht die Mutter, die das Kind mit dem Einstellen des KUs zum 18. vor die Tür setzen möchte, wesentlich schlimmer da.

              Ich schaue einfach nur, dass irgendwann, in hoffentlich naher Zukunft, auch mal was für unsere Kinder genutzt wird.

              LG

(25) 09.12.16 - 12:24

Was für ein Neidhammel du doch bist....Ich freue mich über dein Gesicht in ein paar Jahren, wenn du feststellst, was ein Kind im Monat kostet.

1. kennst du die Düsseldorfer Tabelle anscheinend nicht. wenn dein Partner an den Höchstsatz grenzend zahlte, wären das monatlich 741€ gewesen. Diesen Höchstsatz zahlt er, wenn er über 4700€ netto verdient monatlich. Später schriebst du von 500€ monatlich, was einem netto von maximal 1900€ entspricht. Also was denn nun? In beiden Fällen dürfte die Unterhaltung eures Kindes doch leicht möglich sein. ..auch wenn der Große noch weiter unterstützt wird. Sollte das Einkommen deines Partners nicht ausreichen um dem Großen das Studium (mit) zu finanzieren, würde dieser Bafög-Anspruch haben.

2. ich weiß nicht, was du mit Sonderposten meinst. Es gibt allerdings auch Mehraufwand , an dem sich der Vater, falls er genug verdient, beteiligen muss. Dazu gehören z.b. betreuungskosten für Krippe, Kindergarten, Klassenfahrten etc.

3. der Kindesunterhalt dient der Deckung der Unterhaltskosten, die sicher über den 500€ lagen. Nicht dem Sparen!

4. ich finde es selbstverständlich, dass der Umgangselternteil die Kosten für das Kind im Urlaub übernimmt. Oder hätte deiner Meinung nach die Mutter ihm seinen Urlaub finanzieren sollen? Gleiches gilt für Hobbies, die er mit seinem Sohn zusammen ausübt. Er hätte in seiner Zeit mit dem Kind ja auch zu Hause auf dem Sofa sitzen können. Das hätte nix gekostet. Aber er hat versucht seinem Sohn was zu bieten. Ist doch super! Wird er bei eurem Kind doch sicher dann auch machen.

Solltest du bezweifeln, dass ein Kind 500€ im Monat kostet, so Google mal nach entsprechenden Statistiken. Allein ein Kitaplatz kostet hier in der Region einkommensunabhängig 450€ plus 60€ Essensgeld für 35h/Woche. In dem Ort, wo ich früher gewohnt habe, waren es sogar 630€+Bastelgeld+Essensgeld! Davon abgesehen muss das Kind noch wohnen (Miete, Mietnebenkosten), braucht evt ein Ticket für öffentliche Verkehrsmittel, Kleidung, Essen, Hobby, Taschengeld.

Wenn du unbedingt Gleichbehandlung möchtest, lass dir von deinem Partner monatlich 500€ für das Kind zahlen. Dann miss das Kinderzimmer aus und errechne anhand der ortsüblichen Miete/qm den Mietpreis hierfür. Den Teil plus die auf die qm umgelegten Nebenkosten zahlst du ihm von Unterhalt gleich mal wieder zurück (die Mutter des ersten Kindes musste schließlich auch Miete fürs KiZi vom Unterhalt bezahlen). Dann bezahlst du allein alle drogerieartikel inkl. Windeln, alle Anschaffungen, Kleidung, Schuhe und Lebensmittel, die dein Sohn benötigt. Die Unterbringung in der Kita bezahlst du auch noch (wobei ich denke, dass die dann schon gar nicht mehr davon bezahlt werden kann). Solltet ein Hobby haben musst du dafür ebenfalls Löhnen usw. Da bin ich gespannt, wieviel du davon auf die Höhe Kante gelegt hast am Ende.

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