Stiefkindadoption--- Erfahrungen gesucht!

Hallo ihr Lieben,

Hat irgendjemand hier schon Erfahrungen in der Thematik der Stiefkindadoption gemacht? Bei uns läuft gerade der Antrag bei Gericht und natürlich weiß ich, was noch alles auf uns zukommt (u.a. Weil ich selbst beim Jugendamt tätig bin, allerdings beim ASD).
Aber ich würde mich gerne mit jemanden darüber austauschen, der das ganze Procedere auch schon erlebt hat.

Vielen Dank schon jetzt!

????

Erfahrungen leider (noch) keine, aber das Thema steht im Raum, ich wollte gerade danach suchen hier im Forum - und ich hoffe, du bekommst einige hilfreiche Antworten! :-)

Viel Erfolg! #klee

Danke

Zu schnell abgeschickt! Danke, das wünsche ich dir auch!

Nun,

bei uns war es eigentlich recht easy:
Irgendwann meldet sich das JA zwecks Gesprächstermin mit dem Adoptionselternteil. Danach folgt noch ein Familienbesucht.
Im Anschluss kommt noch ein Gespräch zwischen zuständigem Richter, dem Adoptionselternteil und auch den Kindern.
Dann ergeht irgendwann die Entscheidung des Gerichtes.
Eigentlich alles eher unspektakulär. Nur sollte sich das leibliche Elternteil nicht wundern: Es hat mit dem Adoptionsverfahren nach der Erklärung beim Notar gar nichts mehr zu tun ....

Vielen Dank für die Antwort! Wie lange hat das ganze Verfahren bei euch gedauert? Musste das Adoptionselternteil für das Jugendamt einen Fragebogen ausfüllen?

War es wichtig, bereits 1 Jahr verheiratet zu sein oder reichte es, dass das Adoptionselternteil bereits über ein Jahr mit dem Kind zusammenlebt?

1. Fragebogen gab es bei uns keinen - aber ein persönliches Gespräch. Ich könnte mir aber vorstellen das dies von JA zu JA unterschiedlich gehandhabt wird. Das Verfahren hat so ungefähr 1 Jahr gedauert - hängt aber im wesendlichen von der Auslastung von Jugendamt und Gericht ab.

2. Es gibt da keine wirklich harte Grenze, als Minimum wird davon ausgegangen das das Adoptionskind mindestens 1 Jahr mit dem Adoptionselternteil zusammen gelebt haben muss UND in dieser Zeit ein Eltern-Kind-Verhältniss entstanden ist.
In der Tat müssen die Eltern nicht diese ganze Zeit miteinander verheiratet sein, ABER:
Das oberste Gebot bei einer Adoption ist das Kindeswohl.

Ich würde es als zumindest fraglich sehen ob ein Familiengericht bei einem Paar, das selber noch nicht einmal zwei Jahre zusammen ist, schon die erforderliche Stabilität zu erwarten ist, denn nichts wäre für das Kind schlimmer als wenn sich auch sein "neuer" Vater wieder von der Mutter trennt.
Warum habt ihr es eigentlich so eilig? Was wird durch eine Adoption denn anders?

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