Streit wegen Geld...????

Hallo,
Ich (24) bin jetzt 1,5 Jahre mit mein Freund (34) zusammen.
Ich habe ein Sohn(5) und 2 Hunde mit gebracht und Er eine Katze.
Ich bin mit mein Sohn letztes Jahr im November, ins 25 km entfernte Esens gezogen, weil das hin und her immer sehr anstrengend war.
Die Wohnung die die mein Sohn und ich da gefunden haben, wird noch vom Jobcenter bezahlt.
Da wir noch nicht ganz zusammen gezogen sind,wollte mir ein kleines Standbein aufbauen.

Nun ist es so
Ich habe monatlich meine 512 Euro sicher, mit Kindergeld und unterhalt.dazu kommen nochmal im Monat 450 euro

Mein Freund bekommt im Monat 1500
Euro ausbezahlt.
Wir ziehen im August in unsere gemeinsame Wohnung.
Die soll so 700 warm kosten.+/- .
Er will aber das alles genau geteilt ist.
Die Miete jeder Hälfte und einkaufen jeder Hälfte.

Denn bleibt mir aber nichts mehr über. Und er kann sich da in mein Augen ein Lenz machen, und ann sich alles mögliche leisten.
Was in mein Augen nicht gerecht ist.
Weil ich so jeden Monat knappen müsste um auch mal was für mich zu kaufen oder für mein Sohn. Aber er kann es..
Ich versuche oft mit ihm drüber zu reden,aber auf einen Nenner kommen wir nicht.
Er sagt immer nur er will sich auch mal was leisten können.
Und ich muss arbeiten und und und...ich bin aber arbeiten nur mehr kann ich leider zeitlich nicht boxen wegen der Kinderbetreuung.
Er stellt mich aber irgendwie gleich mit ihm.
Ich habe aber nunmal ein Sohn, was er auch wusste.
Und er kann unsere Beziehung nicht Seen wie eine ohne Kind.WI beide voll arbeiten sind und beide gleich verdienen ca

Ich habe hier mit arbeiten nur die Möglichkeit wenn mein Sohn im Kiga ist. Da ihm familiär hier nichts habe und alle Tages Mütter belegt sind.

Ich habe monatlich ca 950 Euro

Und er 1500....

Wie hättet ihr es gemacht

Im Prinzip habt Ihr da nicht so viele Möglichkeiten:

1. Ihr sucht eine günstigere Wohnung, sodass Dir auch was Geld übrig bleibt (Ihr habt ja hoffentlich noch keinen Mietvertrag unterschrieben?)

2. Er sieht ein, dass es ungerecht ist und Ihr berechnet die anteiligen Kosten für Lebensmittel, Miete usw. prozentual vom jeweiligen Gehalt

3. Ihr zieht nicht zusammen.

Mir persönlich wäre es wohl schlicht zu blöd meinen Partner anbetteln zu müssen, dass er sich mehr an den Kosten beteiligt. Wenn er nicht einsieht, dass sein Vorhaben Dir gegenüber ungerecht ist, klappt es eben nicht mit dem Zusammenziehen.

Nein,noch nichts unterschrieben.
Aber wir kennen uns so,Mietvertrag wollten wir nächsten Monat fertig stellen, wenn es soweit umgebaut ist.

Würde mich ungerne trennen,auch mein Sohn zu liebt nicht.er sieht ihn als Vater, obwohl er weiß das es nicht sein leiblicher ist.

Es ist mir das Thema Geld ????

Ich habe nichts von Trennung geschrieben #kratz, sondern dass das dann eben mit dem Zusammenziehen nicht funktioniert. Wie willst Du das denn machen, wenn Dir und Deinem Kind nichts bleibt, von dem Ihr leben könnt?

Deinem Partner müsstest Du das ganz klar sagen: Wenn er darauf besteht, dass alles hälftig gezahlt wird, müsst Ihr euch entweder eine günstigere Wohnung suchen oder Ihr könnt nicht zusammen ziehen.

Vielleicht lässt er sich ja darauf ein, wenn Du ihm sagst, dass das nur vorübergehend so ist, bis die Kinderbetreuung gesichert ist und Du wieder Vollzeit arbeiten kannst?

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Und warum wollt ihr unbedingt zusammen ziehen?

Living apart together ist ein wunderbares Konzept.
Wir praktizieren es seit Jahren und haben es noch nie bereut.

Geldtechnisch gesehen verschlechterst Du Dich.
Das Jobcenter wird dann nicht mehr zahlen.

Wann soll Dein Sohn in den Kindergarten?

Mein Sohn ist im Kiga,und in der seit bin ich jeden Tag am arbeiten.
Die Kindergarten Zeit ist die einzigstr Zeit wo ich arbeiten kann weil die betreeung gesichert ist.
Und somit komme ich ja auf meine 950 Euro ca.da ist Kindergeld und Unterhalt schon mit drinne

Betreuung

Dann muss man sich das suchen, was man sich leisten kann.

Dein Freund geht arbeiten und verdient sein Geld. Wieso soll er Dich und Dein Kind und Deine Hunde finanzieren?

Wenn ihr jetzt schon nicht auf einen Nenner kommt, würde ich auch nicht zusammenziehen. Behaltet jeder seine Wohnung, Eure Beziehung könnt ihr ja weiterführen.

Lichtchen

Streng genommen müsstest du 2/3 zahlen und er 1/3. Wenn er 50/50 anbietet, zahlt er schon einen Teil eurer Kosten mit. Dass du keinen richtigen Job hast, dafür kann er ja nichts.

Ich hätte an SEINER Stelle Bedenken, ob das eine gute Idee ist. Denn im Grunde genommen zahlt er drauf und du stößt dich auf seine Kosten gesund. Und mich würde deine Haltung stören, dass du ohne Grund Alimentation erwartest.

LG Küstenkönigin

Mir geht es nicht um Hälfte ,Hälfte sondern das es gerecht ist.
Ich habe auch schließlich ein Kind mit zu versorgen.
Ein Hund von mir sieht er als das mit seine an.weil ich ihn in unserer Zeit bekommen habe, aber immer sage unser,für mich ist es auch unser.
Genauso wie mein Sohn.er nimmt ihn als sein Sohn,er nimmt das "papa" dankent an.
Mein Sohn spricht ihn schließlich so an,und alles andere passt auch. Wie ein normale Familie.
Und in einer Familie in mein Augen hält man zusammen.
Er sagt wir sind seine Familie, ich sag es.
Und gibts in einer Familie deins,meins?
Ich kenne es nur so ,das ist unser!
Mal angenommen wir würden nächstes Jahr heiraten (wenn das Thema durch ist)
Ist es dann immer noch korrekt wenn er es alles als seins sieht,er sich alles leisten kann und ich mir und mein Sohn nicht, und muss für ihn mich selbst aufkommen?
Würden wir noch ein Kind bekommen, wäre es dann auch normal das ich für beide Kinder sorgen müsste und für mich. Und er sich immer noch alles schön leisten kann.und ich und Kinder einstecken müssen?

Dann werde ich es noch schwieriger haben hier Arbeit zu finden, das Kinder versorgt sind und ich das selbe verdiene wie er.
Weil so möchte er es am liebsten.

Er will nun auch gerne Vater sein,er genießt es auch eine FAMILIE zu haben.aber will nur für sich alleine sorgen.

Denn bin ich eben halt ein unmensch und dann stört sich mein verhalten eben,aber ich kenne es nur so in einer festen Beziehung,in einer Familie gesteht man für einander ein.und das soll nicht heißen ich mach mich auf sein kosten breit.!
Ich geb mein teil auch dazu

Gerecht ist doch aber nicht, dass er den Löwenanteil der Kosten trägt. Dein Freund ist ja nun selbst auch Geringverdiener.

Wenn ihr zusammen lebt, kann er auf deinen Sohn aufpassen und du einen weiteren Job annehmen. Dann klappt es auch mit den Kosten.

Später kann man immer noch überlegen, ob man alles in einen Topf schmeißt. Aber gerade am Anfang kann ich seine Vorsicht verstehen. Und wie gesagt, bei 50/50 kommt er dir schon entgegen. Ich habe aber den Eindruck, das siehst du so nicht.

LG

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Puhhhh... Also ich sehe die ganze Sache ein bisschen anders, als die meisten hier...

Ich habe auch einen Sohn und 2 hunde.... Bekomme Wohngeld, gehe arbeiten und Kindergeld.
Mein Partner ist bei der Bundeswehr.
An den Wochenenden ist er hier. Ich wasche, koche und putze... Er nutzt wasser, Strom, gas, isst und trinkt. Und alle 2 Wochen ist seine Tochter noch am WE da. Natürlich muss er sich beteiligen.

Nun ziehen wir zusammen zum 1.6.
Er zahlt die Miete - 650€
Ich die Nebenkosten - 120€

Lebensmittel kaufen wir zusammen. Die Zahle ich von meinem Trinkgeld.

Wäre das Trinkgeld nicht, würde ich es halt von meinem Konto zahlen. 300€ sind das locker jeden Monat.

Man weiß ja nun nicht was genau dein Partner und dufür Ausgaben habt.
Wenn man Versicherungen, Kredit, GEZ usw. Runter rechnet. Was ist dann tatsächlich noch da?

Ich habe weniger Geld und beteilige mich prozentual weniger. Er weiß was ich habe und mit wem er da zusammen zieht.
Wenn ihm das nicht passt - muss er es ja nicht machen.

Unter diesen Umständen würde ich mit niemanden zusammen ziehen.
Glaub mir... Ich spreche da aus Erfahrung. Ich musste damals meine Eltern um Geld bitten, weil der Kühlschrank leer war und mein Ex hat sich ne neue Brille von Joop gekauft.

Da du dich finanziell verschlechtern würdest, wäre es unter diesen Umständen besser da zu bleiben wo du jetzt wohnst.

In einer Partnerschaft sollte man teilen und nicht um MEIN und DEIN diskutieren.
Bei Geld hört die "Freundschaft" jedoch meistens auf.

Alles Gute für dich :)

Hallöchen

Alsooooo, ich finde es erstmal ganz schön daneben der TE zu unterstellen sie würde sich auf Kosten ihres Partners breit machen.
Sie geht arbeiten und hat ein Kind neben der Haustiere zu versorgen. Was nicht heißen soll, dass ich ihren Partner nicht verstehe.
Allerdings verstehe ich unter FAMILIE das man zusammen hält und die Finanzen nicht in Deins und Meins unterteilt.

Bei uns habe ich das höhere Einkommen wenn ich alles zusammen rechne. Aber das heißt nicht das mein Mann von seinem Lohn nichts mehr hat, weil er weniger verdient.

Bei uns habe ich die Finanzen in der Hand, was meinem Mann recht ist. Wir rechnen die gesamten kosten, neue Kleidung für Kinder und uns wenn es nötig ist, die Sportvereine und alles vom GEMEINSAMEN Einkommen runter und dann hab ich immer noch genügend Haushaltsgeld übrig und wir können trotzdem genügend unternehmen. Aber unsere Ausgaben sind auch auf unsere Finanzen abgestimmt. Ich kann nicht mehr ausgeben als ich habe. Und natürlich muss die Wohnsituation zum Einkommen passen und das ist nicht der Fall, wenn man sich und Kind samt Haustier nicht mehr vernünftig ernähren kann.
Ihr müsst da definitiv noch mal drüber reden. Diese Rechnung geht halt definitiv nicht auf. An deiner Stelle würde ich unter den gegebenen Umständen nicht zusammen ziehen, da du finanziell einfach schlechter gestellt sein wirst, auch wenn ich deinen Partner auf der einen Seite verstehe.

Wie gesagt, bei uns gehen auch beide arbeiten. Aber es gibt eine Haushaltskasse und vom gesamten Einkommen werden alle Ausgaben (Rechnungen usw.) erst runter gerechnet und dann sieht man was noch für den Einkauf verfügbar ist und dann zur freien Verfügung.

Das hat sich bei uns in 6 Jahren stets gut bewährt. Und hat Spielraum für neue Anschaffungen oder Ausflüge und sonstiges gelassen.

Lg