Mein Mann und meine Tochter!

    • (1) 25.07.17 - 21:04

      Hallo..
      Kurze Einführung..
      Vor 3 Jahren bin ich mit meinem mittlerweile Ehemann zusammen gekommen er war super lieb zu meiner Tochter alles lief toll er hat noch zwei Töchter also kannte er das alles auch mittlerweile haben wir einen Sohn zusammen, aber es fing vor ca 1 1/2 Jahren an das mein Mann immer wieder genervt von meiner Tochter ist sie wird bald 7.
      Er hat mir gegen über schon Dinge gesagt das ist nur noch zum weinen er redet nie von sich aus mit ihr, wenn dann nur wenn er etwas an ihrem Verhalten zu meckern hat und er findet immer was...
      Es gibt gute Phasen und schlechte.
      Natürlich ist sie ne Zicke und manchmal echt anstrengend aber völlig im normalem Rahm wie Kinder in dem Alter halt manchmal sind.
      Er ist manchmal so ungerecht zu iht ich "beschütze" sie natürlich und dann haben wir natürlich Streit...
      Wie gesagt manchmal ist er toll zu ihr aber das ist eher selten.
      Meine Tochter hat sehr guten Kontakt zu ihrem Papa und seiner Frau sie sie jedes 2. Wochenende dort und eine Nacht unter der Woche.
      Es gab Zeiten da wollte sie zu ihrem Papa ziehen..

      Das zerbricht mir das Herz

      Zu unserem Sohn ist er ein toller Papa..
      Was soll ich bloß machen?
      Ich möchte ziemlich oft den Anspruch von ihm schaffen aber es ist so schwer da ich ihn natürlich auch liebe.. aber mehr natürlich mein Kind. Ich möchte das sie glücklich ist.

      • (2) 25.07.17 - 21:06

        Absprung

        (3) 25.07.17 - 21:18

        Das ganze geht schon seit 1,5 Jahren...

        Warum bekommst du dann noch ein gemeinsames Kind mit ihm, um dich noch mehr an ihn zu binden, anstatt erstmal dich erstmal um sein Verhältnis zu deiner Tochter zu kümmern?

        Unter diesen Umständen wäre es vermutlich das beste, sie würde bei ihrem Vater und nicht bei euch leben. Du tust ihr so keinen Gefallen und solltest deine Gefühle hinten anstellen.

        • (4) 25.07.17 - 21:23

          Das fing in der ss an.
          Sie ist ja nur mit ihm zugange fragt wann er kommt freut sich über ihn redet immer viel mit ihm dies und das

          Das verstehe ich ja überhaupt nicht.
          Warum sie seine Nähe so sucht. Oft überlege ich ob ich mir das einbilde das er so ist.

          • (5) 27.07.17 - 20:57

            Hey, vermutlich eben weil er sie so ab serviert. Kinder sind ausdauernd und versuchen geliebt zu werden mit allen Mitteln. Wenn sie resigniert haben ist es jedoch zu spät, zieh frühzeitig die reißleine. Entweder er reißt sich am Riemen oder da somit euch als Familie funktioniert nicht. Man kann nicht erwarten das er das gleiche für sie empfindet wie für seinen Sohn, aber in einer Familie akzeptiert und respektiert man jedes Mitglied auf die gleiche Art und Weise.

      (6) 25.07.17 - 21:27

      Natürlich trenne ich mich von ihm wenn ich merke das sie tatsächlich leidet.
      Ich wünsche mir nur ich könnte deren Verhältnis verbessern...
      Oft macht meine Tochter ein sehr anhänglichen Eindruck den ich überhaupt nicht verstehe.

      • (7) 25.07.17 - 22:10

        Na sie versucht ihm zu gefallen...

        Hallo!

        Sehe das wie batu und kenne das aus eigener (leidvollen) Erfahrung.

        Ich habe als Kind auch versucht meinem Stiefvater alles recht zu machen, habe gelernt seine Stimmungen zu erkennen und passend zu reagieren, trotzdem hat er mich oft erniedrigt. Echt schlimm. Vor allem, weil das nicht spurlos an einem vorbei geht. Ertappe mich heute noch sehr oft dabei, wie ich versuche es anderen recht zu machen und zu gefallen.
        Naja, das Ende der Geschichte ist, dass ich seit Jahren keinen Kontakt zu ihm und meiner Mutter habe. Ich fühle mich von ihr verraten und hängen gelassen. Das Verhältnis zu meiner Halbschwester (seiner Tochter) ist mittelmässig. Ihr gegenüber hat er sich normal verhalten.

        Ich rate dir dringend euch Hilfe zu suchen und deinen Mann in die Schranken zu weisen.

        Alles Gute dir.

        Katharina

    Huhu, ich habe ich mich mit unter aus diesem Grund von meinem Partner getrennt. Es war nicht der einzige Grund aber hauptsächlich. Ich habe mehrmals versucht mit ihm darüber zu sprechen, in der Situation aber auch in einer ruhigen Minute. Wir haben auch noch eine gemeinsame Tochter und bei uns ging es eigentlich nach ihrer Geburt an. Die Große ist 6 und meine Älteste 10. Bei ihm war null Einsicht vorhanden und überhaupt kein Interesse das Problem zu lösen. Daher habe ich ihm gesagt dass ich mich gezwungen fühle mich zu entscheiden und habe ihm gesagt dass meine Kinder immer an erster Stelle stehen und mich dann getrennt. Seit dem geht es ihr erheblich besser, denn selbst im Kiga war aufgefallen, dass etwas nicht stimmt. Ich würde es jederzeit wieder so machen.

    Hey,

    das finde ich ganz, ganz toll von dir. Schön, dass du das (auch) für Deine Tochter gemacht hast.

    Grüße Katharina

(14) 03.08.17 - 13:10

Hallo,

das liest sich sehr traurig für deine Tochter und für dich natürlich auch. Hast du denn schon mal in Ruhe mit ihm darüber geredet? Ihm Situationen geschildert, in denen du diese Wahrnehmung hast? Fällt dieses Verhalten anderen auch auf? Also vielleicht Familienmitgliedern oder Freunden, mit denen ihr gemeinsam Zeit verbringt.

Warum er so toll zu eurem Sohn ist, kann natürlich sein, dass er besonders stolz auf seinen Stammhalter ist und er sich freut, endlich "männliche Verstärkung" bekommen zu haben.

Ich finde es auch legitim, dass man das Stiefkind nicht so liebt wie das eigene, man darf es ihm nur nicht zeigen. Ich selber bin auch Stiefmutter und ich verstehe mich recht gut mit der Tochter meines Mannes. Sie ist 10. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich meine Tochter liebe und für meine Stieftochter "nur" Zuneigung empfinde. Und dass ich von ihr öfter genervt bin, wegen Verhaltensweisen, die sie so von ihrer Mutter anerzogen bekommen hat und die meinem Erziehungsstil einfach widersprechen. Nur ein kleines Beispiel: fürchterliche bis fehlende Tischmanieren mit 10. Mir ist das wichtig und das werde ich meiner Tochter auch so weitergeben. (Ob mir das dann auch gelingt sei jetzt mal dahingestellt)

Ich kann zwar meine Stieftochter schon auch mal ermahnen oder Grenzen aufzeigen, aber es ist trotzdem nicht das Gleiche wie beim eigenen Kind, da hat man einfach mehr in der Hand. Vielleicht geht es deinem Mann auch so, nur mit dem Unterschied, dass er sich nicht abgrenzen und zusammenreißen kann und ihn das für dich völlig normale Gezicke einer 7jährigen total nervt.

Ich kuschel trotzdem viel mit meiner Stieftochter, sie erzählt mir ganz viel (bis mir die Ohren bluten) und wir verbringen Zeit zusammen wenn sie da ist. Auch wenn mich manches zur Weißglut treibt.

Magst du sagen, was er alles über sie gesagt hat, was dich zum Weinen bringt? Man hört ja nie gerne Kritik über das eigene Kind. Aber manchmal ist sie vielleicht auch berechtigt, nur einfach "blöd" rübergebracht? Man ist da als Elternteil ja oft doch sehr empfindlich, das weiß ich erst so richtig, seit meine Tochter da ist. :-)

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