Abneigung gegen Stiefsohn wg. unerfülltem Kinderwunsch

    • (1) 13.10.17 - 23:25

      Hallo,
      ich bin neu hier im Forum und brauche direkt euren Rat / eure Hilfe.

      Ich bin seit knapp 3,5 Jahren mit meinem Partner zusammen. Ich hab eine eine Tochter (6 Jahre) und er hat eine Tochter (7 Jahre) und einen Sohn (wird die Tage 5 Jahre).
      Seit fast 2 Jahren wohnen wir zusammen wobei seine Kinder nur alle 2 Wochen und insgesamt 3 Wochen in den Ferien bei uns sind.
      Ich liebe meine Tochter heiß und innig, kann aber mit anderen Kindern nicht viel anfangen.

      Mein Freund hat sich endgültig von seiner Ex–Frau getrennt als der Sohn 4 Monate alt war. Davor war er während der Schwangerschaft schon mal 2 Wochen ausgezogen. Wäre sie nicht noch mal schwanger geworden, wäre er schon früher gegangen.
      Und hier kommt mein aktueller wunder Punkt. Mein Freund hatte mir irgendwann erzählt, dass er genau sagen kann wann er seinen Sohn gezeugt hat, weil es Monatelang vorher keinen Sex gab und danach gar keinen mehr bis zur Trennung. 3 Wochen später wedelte seine Ex mit einem positiven SST und er war völlig überrumpelt, weil er sich zu diesem Zeitpunkt kein 2. Kind mit dieser Frau vorstellen konnte. Er hat mir das irgendwann so erzählt und ich weis also um die Zeugung seines Sohnes. Nun versuchen wir schon seit über 2 Jahren ein gemeinsames Kind zu bekommen. Im Nachhinein betrachtet ist das der Zeitraum in dem ich angefangen habe eine totale Abneigung gegen seinen Sohn zu entwickeln. Ich hab meinem Freund sogar schon klipp und klar gesagt, dass ich wünschte er hätte nur ein Kind, weil mir 2 fremde Kinder einfach zu viel sind. Eigentlich liegt es aber nicht daran, dass es 2 fremde sind (ja, es sind fremde – nicht meine, also (Bluts–)fremde) sondern, dass ich weis, dass seine Ex nur einen Versuch brauchte (ich bin überzeugt, dass es von ihr geplant war) um schwanger zu werden und dann auch noch den für Männer so oft wichtigen Sohn zu bekommen während es bei uns nicht klappen will. Im Juni hatte ich einen Früh–Abort, der für uns ein Lichtblick war, weil wir wussten, dass es überhaupt klappen kann. Seitdem ist aber wieder nichts passiert und ich merke wie meine Abneigung seinem Sohn gegenüber von Tag zu Tag wächst und ich mich tatsächlich frage, welche Daseinsberechtigung er hat. Ein Kind, dass nicht entstand, weil beide es wollten sondern weil eins der Elternteile beschlossen hat es zu versuchen (in einer Ehe gehört Vertrauen dazu und daher würde ich erwarten, dass Frau ihrem Mann zumindest informiert, dass sie die Pille absetzt) und dann auch noch ein einziger Versuch ausreichend war. Seine Tochter dagegen mag ich und erkläre mir das wiederum damit, dass sie gezeugt wurde als die Ehe noch glücklicher war und sie auch länger gebraucht haben bis seine Ex schwanger war.

      Noch dazu kommt, dass scheinbar alle Welt (insbesondere meine Mutter!) von mir erwartet, dass ich seine Kinder in mein Herz schließe. Warum? Nur weil er zufällig schon mal seine Gene weitergegeben hat? Ich kann doch auch nicht jeden anderen Menschen leiden, warum will man mir dann aufzwingen, dass ich seine Kinder liebe? Ich erwarte ja auch nicht, dass mein Freund meine Tochter liebt. Die beiden kommen gut aus, das reicht mir. Die Tage zu dritt sind definitiv entspannter als die zu fünft.

      Geht es jemanden hier ähnlich? Was kann ich gegen meine negativen Gedanken tun? Die Gründe meine ich wie gesagt zu kennen. Wohin wende ich mich am Besten? Ich denke nicht, dass ich meine Abneigung allein abschalten kann. Dafür fehlt mir derzeit der Wille. Geht man mit sowas zum Psychater oder zu einer Familienberatung? Gibt es spezielle Hilfeseiten im Web? Ich hab nicht spezielles gefunden.

      • Hallole ,

        mal ganz ehrlich , du bist eifersüchtig ohne Ende . Was können die armen Kinder und da besonders der Sohn dafür , daß du damit nicht klar kommst .

        Du willst schwanger werden auf Teufel komm raus , warum ??? reicht es nicht 3 Kinder zu haben , die ihr liebhaben könntet , wenn ihr nur wolltet .

        Kinder können für das Versagen iherer Eltern überhaupt nichts , sie leiden eh schon genug unter den Trennungen .

        Und auf Biegen und Brechen wird man sicher nicht schwanger . Sehe das Ganze etwas relaxter und dein Wunsch wird sich dann eher erfüllen . Es könnte aber auch sein , dein Freund hat sich heimlich einer Sterilisation unterzogen , weil er keine Kinder mehr will .

        Versuche doch mal deinen Egoismus aus der Beziehung herauszulassen , zu einer funktionierenden Partnerschaft brauch man nicht zwangsweise ein Kind .

        alles Gute für dich

        • Kabama, es steht nirgendwo, dass ich auf Biegen und brechen schwanger werden will und eine heimliche Sterilisation ist Blödsinn. Erstens ist der KiWu zwar seid 2 Jahren da aber ich bab nirgendwo geschrieben, dass unsere Beziehung ohne gemeinsames Kind keinen Sinn machen würde (wir genießen unsere Kindfreien Wochenenden als Paar) und zweitens bin ich im Mai schwanger gewesen (Frühabort).

          Hättest Du mal lieber meinen Text gelesen, wüsstest Du, dass ich das Problem längst selbst erkannt habe (Zusammenhang unerfüllter KiWu und Abneigung Stiefsohn) und nach Ratschlägen bzw. Hilfe zur Behebung gefragt habe. Deine Antwort bietet absolut nichts von beiden.

      Hast du es schon mal mit einem ovulationstest probiert? So haben wir es gemacht und es hat geklappt....

    • Hallo,

      ich habe nicht alles gelesen, dennoch wieso bist du so eifersüchtig? Das arme Kind, kann nichts dafür. Willst du auf dieser, meiner Meinung nach, sehr schlechten Basis wirklich ein Kind mit dem Mann? Dadurch wird es wahrscheinlich nicht besser, sondern nur schlechter.



      vg
      novemberhorror

      • Hättest Du meinen Text ganz gelesen, hättest Du erkannt, dass wenn überhaupt von Eifersucht die Rede sein kann, dann höchstens auf die Ex, die nur einen Versuch brauchte um kurz vor Ehe-Ende noch mal schwanger zu werden. Der Sohn ist eben das Ergebnis daraus und daher verspüre ich gegen ihn diese Abneigung.
        Lies zumindest den letzten Absatz meines Ursprungs-Posts und wenn Du dann was hilfreiches sagen kannst nur her damit.

    Hallöchen,

    Also erst mal Hut ab , dass du so ehrlich dir gegenüber bist!
    Aber wenn du mit deinem Mann zusammen bleiben willst, musst du wohl oder übel an dir arbeiten! Und wenn du die Kinder nicht in dein Herz schließen kannst, müsst ihr evtl wirklich ne Familientherapie machen, damit du zumindestens seinen Kindern keine negativen Gefühle übermittelst.
    Ich bin auch Stiefmama und ich find es auch stressig wenn die Große von meinem LG bei uns ist ABER ich mag sie und mir ist total bewusst, dass sie nichts für die Situation kann. Wer weiß wie oft sie später in der Pubertät überhaupt noch zu ihrem kleinen Bruder, Papa, Stiefmama und Stiefscjwester will:-p
    Sie bekommt aber genau wie meine beiden Kinder auch meine Launen und Regeln ab...

    Also du solltest dringend handeln...Eurer Beziehung zu Liebe und EUREN Kids zu Liebe

    • Hallo Schnubbi,

      danke für Deine Antwort. Familientherapie was genau heißt das? Wer muss da alles hin? Ich dachte es gibt vielleicht erst mal was nur für mich? Mein Freund hat in seiner ersten Ehe mal ne Paar–Therapie gemacht und da die nix gebracht hat, ist er da eher negativ eingestellt fürchte ich... Ich bin ja auch diejenige, die das Problem hat nicht er.
      Ich persönlich finde es auch anstrengender mit 2 Stiefkindern als nur mit einem. Wenn meine Tochter nicht so ein gutes Verhältnis zu ihren Stiefgeschwist3n hätte, würde ich einfach getrennt Urlaub machen (Wochenenden gehen ja, Ferien sind mir ein Graus) aber da wäre meine Tochter sehr traurig drüber. Wohin kann ich mich wenden? Hast Du Ideen? Nen ganz normalen Therapeuten? Oder ne Familienberatungsstelle? Dr. Google hat mir noch nicht wirklich weite geholfen. Da lande ich meist in irgendwelchen Foren wo es immer dasselbe zu lesen gibt („Wie kannst Du nur? Bla bla...“) aber auch keine echten Tipps aus der Sache zu finden sind. Ich frage mich z.B. was passiert, wenn wir unseren KiWu ad Acta legen? Wir haben uns eine Grenze gesetzt, wenn ich 40 bin (vET mit 40 wäre noch ok). Wir sind ja auch ohne gemeinsames Kind glücklich. Wir genießen die Paar–Zeit total und werden beneidet, weil wir auch mal zu zweit in den Urlaub können. Ein gemeinsames Kind wäre also was schönes aber nicht zwingend notwendiges. Von daher verstehe ich meine Abneigung gegen seinen Sohn halt auch nicht wirklich auch wenn ich sie mit dem unerfüllten KiWu in Verbindung bringe (wie oben beschrieben). Und was es auch nicht besser macht, dass mir insbesondere meine Mutter vorschreiben will was ich für seine Kinder zu empfinden habe. Das verstärkt die Abneigung eher noch. Kapieren tut sie das allerdings nicht. Also vermeide ich Gespräche in diese Richtung so gut es geht. Beistand bekomme ich ausgerechnet von einer Freundin, die selbst 4 eigene Kinder hat und mir sagt, dass sie es total verstehen kann. Sie findet 4 eigene super, würde aber im Leben keine Stiefkinder haben wollen. Na ja, ich schweife etwas ab. Also wenn Du Tipps hast wohin ich mich wenden kann (erst mal allein) immer her damit. Ansonsten suche ich echt mal generell nach einem Therapeuten... Muss ja mal was passieren...

      • Mir würde auf die schnelle nur Pro Familia einfallen#winke
        Ansonsten gibts ja auch diese frei beruflichen Familienberater über Pflegestationen...
        Evtl kann das Jugendamt helfen jemanden zu vermitteln....

        Das du bereit bist das Problem an zu gehen spricht ja auch für dich#pro

Hallo

das es entspannter zu dritt wie zu fünft ist liegt wohl in der Natur der Sache. Das du seinen Sohn ablehnst finde ich sehr traurig. Dieser Junge hat nicht darum gebeten gezeugt zu werden und ja manchmal reicht einmal Sex völlig aus um schwanger zu werden.

Wenn du nun schwanger wirst was ja wohl dein Wunsch ist dann wird es noch komplizierter weil ihr ja dann wenn alle da sind zu 6 seid und da sind die beiden Kinder deines Mannes dann die "echten" Halbgeschwister und die wollen dann vielleicht öfter kommen oder sind eifersüchtig weil dieses Kind immer bei Papa sein darf.

Ich finde im übrigen deine negativen Gedanken erschreckend. Du frägst nach Daseinsberechtigung. Gegenfrage wo ist deine? Wenn es nach so etwas geht dann hat die niemand von uns oder alle.
Das man nicht jeden Menschen gleich gut leiden kann ist richtig aber als Erwachsener muss man sich darüber im klaren sein das kein Kind es verdient hat so abgelehnt zu werden. Und das tust du und er wird es spüren. Ich finde du solltest vielleicht allein zu jemanden gehen und deine Gefühle schildern weil das scheint ja allein dein Problem sein dann solltest du es auch in Angriff nehmen.
Auch dein aktuell unerfüllter Kinderwunsch kann hinter der Abneigung stehen aber du könntest diesen Jungen auch als Bereicherung in deinem Leben sehen.

LG
Corinna

(11) 14.10.17 - 20:35

Welche Daseinsberechtigung er hat?????

Bist du noch ganz sauber????? Sorry, aber der Kleine tut mir schrecklich Leid, wenn ich als Mutter wüsste, dass mein Kind Zeit mit so einer Person verbringen müsste, nur weil er seinen Vater sehen möchte, gruselt es mich!

Lass deine komischen Gedanken nicht an einem Kind aus, er kann ja wohl am Wenigsten dafür! Damit musst du leben, was würdest du sagen würde er die Daseinsberechtigung deiner Tochter anzweifeln und eine Abneigung gegen sie entwickeln??

Man womit Kinder schon in jungen Jahren klar kommen müssen, traurig! Werd bitte erwachsen und betrachte diese kleinen Wesen Mal mit etwas Abstand und Respekt!!!!!

  • Ich dusche regelmäßig also ja, ich bin sauber um Deine niveaulose Sprache mal zu verharmlosen.
    Im Übrigens Text ganz lesen und dann erst kommentieren oder es in Deinem Fall besser lassen, denn dass ich ein Problem habe und dieses erkannt habe und daher nach Rat gefragt habe, scheint Dir offensichtlich entgangen zu sein. Und natürlich muss ich hier meine Gedanken und Gefühle nieder schreiben können ohne mir nur das Standard-Blabla von Leuten wie Dir "anzuhören". Den das beinhaltet weder einen Rat noch Hilfe.

Man muss die Kinder des Partners nicht lieben . Warum ? Weil sie zufällig die gleichen Gene haben ? Dann müsste man ja auch automatisch die Schwiegermutter lieben ;) .

Ich mag den einen Sohn meines Partners auch nicht, es ist nun mal so .

Allerdings leben wir auch nicht zusammen. Dieses Theater möchte ich mir und meinen nicht alle 2 Wochen zumuten.


Ich glaube, die Abneigung wird sich durch ein gemeinsames Kind sogar verstärken.

Ich würde mir auf jeden Fall mal Hilfestellung von außen holen.

LG

(14) 15.10.17 - 12:47

Huhu...

ich finde du steigerst dich da wirklich derbe rein. Wie würdest du dich fühlen, wenn dein Partner ne Abneigung gegen dein Kind hätte, weil es mit nem anderen Mann gezeugt wurde. Ich finde das was du dir da im Kopf ausmalst wirklich schon sehr perfide.
Meinst du die Kinder hätten nicht gern eine "intakte" Familie?! Die merken sicher auch deine Stimmungen ihnen gegenüber.

Es klingt auch ehrlich gesagt so an als ob dein Kind (hört sich blöd an, weiß es aber nicht besser auszudrücken) höherwertiger ist... für dich zumindest.
Nur, weil dein Kinderwunsch dich innerlich auffrisst (so scheint ist) sollten andere nicht darunter leiden.
Am wenigsten die 2 Kinder deines Partners! Was können sie für eure Situation?! Nichts. Absolut gar nichts.
Wie du sicher erkannt hast und hier schreibst, hast du ein Problem. Und kein anderer. Daher meine bitte, dass du dir viell mal psychol. Beratubg einholst, wenn du meinst, dass du es allein nicht in den Griff bekommst. Denn es bekommen die Kinder mit und sicher auchcdein Partner. Du hast ihn mit dem Wissen um seine Kinder kennen und lieben gelernt. Und er dich mit deinem Kind... und ich finde es ein Stück weit egoistisch nun "Schuldige" zu suchen... gerade die, die sich am wrnigsten wehren können. Hol dir erstmal Beratung ein... gibt ja auch telef. Beratungen. Sowas kann immer belastender werden und steht deinem KiWu immer höher im Weg.

Alles Gute euch und bitte versuche den Kindern zuliebe ein Umdenken!

  • Nein, ich betrachte mein Kind nicht "höherwertig". Ich bin nur grundsätzlich nicht der Typ, der alle Kinder toll findet. Ich kann mit fremden Kindern halt einfach nix anfangen. Es gibt ja Leute (wie meine Mutter), die sofort auf Kinder anspringen und sich stundenlang mit ihnen beschäftigen können. Ich hab da nicht wirklich Bock drauf. Ich beschäftige mich gern mit meiner Tochter aber ich hab z.B. auch keinen Draht zu meiner Nichte. Ich kann einfach nix mit ihr anfangen. Und nur weil ich ne Frau bin, heißt es dann immer wie kannst Du nur?! Bei nem Mann hinterfragt keiner, wenn der sich verkrümmelt, wenn Kinder auftauchen. Aber gut da schweife ich ab...

    Und der KiWu ist tatsächlich nicht verbissen. Momentan hoffe ich eher, dass es erst mal nicht klappt, weil ich meinen JGA nicht nüchtern verbringen will ;-) Also von verbissen kann da wohl nicht die Rede sein. Trotzdem denke ich, dass es eine Verbindung zw. KiWu und Abneigung zu geben. Das ist aber nur meine eigene Einschätzung. Die hatte ich ja schon im Eingangspost geschrieben.
    Ich hab ja von den vielen für mich sehr sinnlosen Kommentaren auch eine Schreiberin dabei gehabt, die mir tatsächlich wie gewünscht einen guten Tip gegeben hat und werde da mal schauen wo es da bei uns Möglichkeiten gibt.

    • Da ist es schwer den passenden Tipp zu geben... Familientherapie (wie vorgeschlagen in nem obeten Post) wäre viell ein Anfang. Aber wende dich doch mal an deinen Hausarzt und der kann viell ne Überweisung zum Erstgespräch bei nem Psych. geben. Erstmal anschauen. Mit Familientherapie würde ich jetzt nicht gleich anfangen, weil es dich allein erstmal betrifft. Um viell zunächst zu schauen, ob und wie Handlungsbedarf besteht. Gut, mit anderen Kindern kann ich auch weitaus weniger amfangen. Dennoch ist es in ner Patchwortfamilie doch noch was anderes. Siehst sie regelmässig und dein Partner trägt nun mal Verantwortung für seine Sprösslinge. Du musst sie ja nicht gleich lieben... ihnen aber viell ein Gefühl geben, dass sie auch willkommen sind. Wenigstens neutral statt negativ besetzt eine Abneigung vermitteln. Merken sie sicher auch.

      Oder wie erwäht ProFamilia oder mal beim JA nachfragen.

      (17) 16.10.17 - 14:03

      Wieso gehst du dann eine Beziehung mit einem zweifachen Vater ein wenn du keine fremden Kinder magst? Hast du gedacht,sie lösen sich in Luft auf? Weiß dein Freund überhaupt was du denkst und fühlst?

      • (18) 16.10.17 - 15:38

        Man kann sich leider - vor allem ab einem gewissen Alter, in dem fast jeder schon mitten im Leben steht und seine Vorgeschichten hat - nicht immer aussuchen, in wen man sich verliebt. Es verlieben sich sehr junge Menschen manchmal in ziemlich viel ältere..wohl wissend, dass das oft nicht gut geht bzw der viel ältere Partner im Normalfall wesentlich früher sterben wird eines Tages. Oder derjenige, der sich in einen Todkranken verliebt..was ihm man Ende großen Kummer oder eine lebenslange Pflegschaft beschert.
        Man verliebt sich halt. Und wenn einem fremde Kinder nicht so liegen - der Mann der Träume hat aber zufällig welche - darf man dann nicht trotzdem die Hoffnung haben, dass es schon klappen wird..? Dass man sich an dessen Kinder gewöhnen wird, genauso wie der Mann sich ja an Pfiffis Tochter gewöhnen musste..?
        Und bei der Stieftochter funktioniert es doch, mit der kommt sie aus. Dass die Ablehnung des kleinen Sohnes im Grunde vollkommen irrational ist, dass weiß die TE doch selber..genau deswegen sucht sie Hilfe.

        Es ist immer sehr schwierig, wenn "Nicht-Stiefeltern" mit dem Argument kommen: das wusstest du doch vorher!
        Wissen? - ja. Glauben/hoffen, dass trotzdem eine liebevolle Patchworkfamilie daraus wird? - ebenfalls ja, denn man hat den besten Willen!
        Aber dass es am Ende dann auch wirklich reibungslos klappt? - sehr unwahrscheinlich.

        Vollkommen andere Zusammenhang aber ähnliches Phänomen:
        Geliebter Mensch stirbt, im schlimmsten Fall das Kind. Das erste Jahr wird jedem die Trauer zugebilligt. Dann kommt irgendwann:"Mensch reiß dich doch mal zusammen, so langsam müsstest du doch drüber weg sein!"
        Jemand der nicht selber in einer bestimmten Situation ist, kann sich zwar bemühen aber wirklich nachvollziehen kann er es nicht

    Echt übel , wie du drauf bist . EIN Glück , dass du nicht schwanger wirst .Wet hat dir denn genau eine Daseinsberechtigung ausgestellt ?

    (20) 11.02.18 - 11:17

    Hey Du,

    falls das Thema noch aktuell bei Dir ist und Du Dich "in Ruhe" darüber unterhalten willst, schreib mir eine PN. ;-)

    LG Sabi

(21) 15.10.17 - 23:20

Ich kann nicht wirklich zu einer Lösung beitragen. Ich muss aber wirklich einmal etwas dazu "sagen":
Pfiffi schreibt einen Stil, der nicht von fehlender Bildung zeugt. Und jemand mit einer gewissen Intelligenz weiß, dass ein Post mit den von ihr gewählten Worten in einem Forum voller Mütter diverse Anfeindungen ernten wird.
Wenn sie also Ausdrücke gebraucht wie "Ich mag einen 5jährigen nicht..ich mag seine Schwester aber ihn mag ich nicht..was für eine Lebensberechtigung hat er?..usw", dann weiß Pfiffi im Vorwege, dass das einen Shitstorm auslösen kann und wird.
Warum also schreibt man so etwas dann? Aus Masochismus? Weil man sich gern beschimpfen lässt? Sie hätte auch andere (weichere) Formulierungen wählen können..zB "ich fühle mich manchmal etwas unwohl in der Nähe des Jungen" oder "das Kind ist zwar unheimlich liebenswert aber manchmal bin ich traurig weil die Ex einen Jungen empfangen hat und ich nicht ".
Dann hätte ein jeder wahrscheinlich freundliche Worte und freundliche Antworten übrig. Aber was nützt es ihr, wenn sie den Sachverhalt anders schildert als er ist? Sie hat kein kleines Problem mit einem liebenswerten Kind, sie hat im Gegenteil ein sehr großes Problem mit einem liebenswerten Kind. Und sie möchte Lösungen für dieses große Problem, das sie bereit anzugehen ist. Und deswegen schreibt sie ehrlich über ihre Empfindungen, TROTZDEM sie weiß (da waren wir schon: sie ist intelligent genug um das vorher zu wissen), dass das nach hinten losgehen kann.
Und dabei ist es doch vollkommen gleichgültig ob hier irgendjemand ihre Gedanken oder Gefühle nachvollziehen oder teilen kann. Sie entblößt sich, indem sie "dunkle" Gedanken über ein kleines Kind öffentlich macht weil eine Lösung aus diesem furchtbaren Dilemma her muss und sie alleine auf keine kommt. Dann kann man doch - in einem Forum, indem jeder jedem helfen sollte - einfach versuchen, dieser Bitte zu entsprechen! Diese unfreundlichen Gedanken über ein kleines Kind sind sicher dem Kind gegenüber nicht fair..aber sie sind DA. Und belasten im Höchstmaß diese Familie. Also Hut ab, dass man ernsthaft das Problem angehen will - was auch dem Kind zugute kommt.
Wenn man also keine Antwort oder keinen Rat auf ihre Frage hat - nämlich wie sie aus der Situation wieder heraus kommen könnte oder wo sie Hilfe findet - dann kann man sich doch einfach enthalten. Warum immer diese Wertungen? Ich verstehe das nicht. Alle in diesem Forum wollen dasselbe: irgendwann einmal den Rat und die Hilfe von anderen. Wir sitzen doch alle in einem Boot..jeder wird sich hier angemeldet haben weil irgendwann einmal ein Stein im Magen lag oder guter Rat teuer war. Dann möchte doch ein jeder von uns auch Ratschläge erhalten, und zwar ohne dass man sich für sein Hilfegesuch verteidigen muss. Sehr schade.

Zu ihrem Problem:
Natürlich kann der kleine Junge dafür nichts, absolut nichts. Und natürlich ist es Unrecht, wenn er aus Gründen seiner Zeugungsgeschichte bei ihr keine Sympathien erwecken kann (gehen wir jetzt einmal davon aus, dass das der Hauptgrund ist). Und mit Sicherheit weiß Pfiffi das von ihrem Verstand her auch. Aber jeder weiß, dass Verstand und Gefühl zwei paar Schuhe sind! Man kann WISSEN, dass man diese "bösen" Gedanken nicht haben sollte aber deswegen fühlt man sie einfach trotzdem! Manchmal unterliegt man einfach machtlos seinem Gefühl. Meine Cousine, die sich mit 15 mit ihrem Lehrer eingelassen hatte, wusste bestimmt, dass das nicht richtig ist..aber sie war verliebt und unterlag diesem Gefühl.
Um deiner Familie Willen, Pfiffi, hoffe ich wirklich, dass dir jemand einen guten Rat geben konnte oder kann, bei wem du dir die benötigte Hilfe suchen kannst!

  • (22) 16.10.17 - 22:20

    Ikarus, in einem Forum für Patchworkfamilien bei dem ich davon ausging, dass es doch einige Stiefmütter gibt, die wenn nicht gleiche aber ähnliche Gefühle kennen oder zumindest nachvollziehen können, bist Du die erste, die tatsächlich wirklich verstanden hat wie es mir geht. Ja, mir war absolut bewusst, dass ich viel Gegenwind ernten werde aber meine Hoffnung war wirklich jemanden zu finden, der sagt mir ging es genauso aber mir hat dieses oder jenes geholfen meine Gedanken und Gefühle zu ordnen und jetzt funktioniert unsere Patchworkfamilie echt gut. Stattdessen nur Übermütter und merkwürdige Aussagen bei dem ich mich frage, ob mein Eingangspost überhaupt gelesen wurde. Von daher danke ich Dir, dass Du Dir die Mühe gemacht hast ihn zu lesen und zu verstehen. Das ein kleines Kind nichts dafür kann, dass es auf der Welt ist, weis ich natürlich aber ich kann eben meine Gefühle auch nicht einfach abstellen. Das geht genauso wenig wie wenn ich sage „Stell Dir jetzt keinen rosa Elefanten vor!“ Aber das verstehen die Wenigsten. Eigentlich beneidenswert, dass die meisten hier offensichtlich trotz Patchwork (den wir sind ja hier im Patchwork–Forum) nur Friede, Freude, Eierkuchen kennen und problemlos die Kinder ihrer Partner in ihre offensichtlich riesigen Herzen schließen konnten.
    Ich muss dazu sagen, dass die Tatsache, dass er 2 Kinder hat damals wirklich der einzige Grund war warum ich gezweifelt hatte mich mit ihm zu treffen. Ich dachte immer mit einem Kind kann ich gut zurecht kommen aber uff gleich zwei... aber was soll ich sagen? Mein Freund hat mich einfach von sich überzeugt und ich hab damals gesagt das geht schon trotz 2 Kindern und anfangs fand ich ja auch beide ganz toll. Die jetzigen Gefühle ggü. seinem Sohn kamen erst im Laufe der Zeit. Ausgesucht hab ich mir diese Gefühle ganz sicher nicht (auch wenn das einige hier zu glauben scheinen was ich so lese). Da ich aber sicher bin in meinem Freund den Mann meines Lebens gefunden zu haben, möchte ich eben etwas gegen diese Gefühle tun. Im Übrigen mache ich das mit dem gedanklichen Beschimpfen auch, wenn es mal wieder ganz schlimm wird. Ich hab auch zwei Freundinnen bei denen ich mich mal auslassen kann. Das hilft dann auch und ansonsten nehme ich mir eben auch Auszeiten gerade wenn mal wieder eine ganze Ferienwoche ansteht. Das unterstützt mein Freund auch, weil er um meine Gefühle weiß und da er ja auch sieht, dass es mit seiner Tochter und mir so gut klappt (ich mache auch öfter was mit meiner und seiner Tochter als Mädels–Gespann) und er froh darüber ist, dass ja kein grundsätzliches Problem gibt sondern scheinbar ein spezielles und das will ich angehen.

    (23) 18.10.17 - 23:21

    Und ich wähnte mich alleine ....
    Danke für diesen Beitrag!

(24) 16.10.17 - 00:40

Ich denke zwar nicht, dass meine Handhabe mit "Abneigungsgefühlen" Stiefkindern gegenüber dir auch helfen wird, dazu sind deine Gefühle, glaube ich, zu stark und die Vorgeschichten natürlich andere. Aber ich gebe es trotzdem gerne weiter:
Ich (35) lebe auch seit 5 Jahren Patchwork. Mein Mann hat 2 Söhne (jetzt 11 und 14) in die Ehe gebracht und seit 2 Jahren haben wir eine gemeinsame Tochter. Seine Söhne lieben ihre Halbschwester und für sie sind ihre Brüder die Sterne in ihrem Alltag. Ich weiß nicht ob meine Stiefsöhne mich lieben (wahrscheinlich nicht) aber sicher mögen sie mich. Ich weiß auch nicht ob ich die beiden liebe..niemals so sehr wie mein eigenes Kind aber vielleicht ein wenig. Ganz sicher aber mag ich sie SEHR.
Trotzdem war und ist es immer wieder eine Herausforderung. Wir leben das Wechselmodell, halbe Woche bei uns und halbe Woche bei der Mutter. Papa erzieht weitestgehend nicht (treten sie über unsere Schwelle, herrschte mehr oder weniger Narrenfreiheit), die Kindsmutter macht ihre Sache in meinen Augen sehr gut.
Da wir 50 % der Zeit zusammen leben, erziehe ich mit, alles andere kann nicht klappen. Es sind feine Jungs, die keine Probleme machen. Der jüngere (T.) ist in gewissen Bereichen vom Papa verzogen. In diesen gewissen Bereichen fahre ich aber trotzdem meine gerade Linie, was der Junge dann auch sehr gut annimmt. In diesen erwähnten Bereichen versucht T. dann aber - an mir vorbei - bei Papa trotzdem seinen Willen durchzusetzen, was mit gezielten Tränchen auch immer gut funktioniert. Das halte ich aus T.'s Sicht für völlig normal..auch meine Schwestern und ich haben damals bei dem wenig strengen Papa etwas erbeten, zu dem die Mama vorher nein gesagt hatte. Fast jedes Kind spielt seine Eltern manchmal gegeneinander aus, das liegt gar nicht mal am Patchwork. Aber auch wenn mein Verstand weiß, dass es völlig normal ist, ärgert es mich trotzdem. Vor allem wenn mein Mann und ich dadurch in Streit geraten: ich finde, er fällt mir in den Rücken und er möchte natürlich nur lieb zu seinen Söhnen sein, wenn er sie schon weniger sieht als gewollt. Beide Seiten verständlich. Aber auch belastend. Wir streiten sehr sehr selten aber wenn, dann ausschließlich in Patchwork-Situationen. Auch wenn ich die Jungs sehr lieb habe, gibt es Momente, in denen ich sie einfach weg wünsche..allein der Harmonie mit meinem Ehepartner wegen. Oder sagen wir mal so: ich wünsche sie nicht weg, denn wie gesagt habe ich sie lieb und meine Tochter vergöttert sie. Aber ich hätte sie lieber als Neffen. Wunderbare Jungs, die ich viel um mich haben mag, aber die halt nicht zu unserer Hauptfamilie gehören. Es ist aber nicht so und wir müssen uns halt arrangieren. Das Arrangieren ist aber manchmal nicht leicht..immer wenn ich Dinge anders sehe als mein Mann, wenn er mal wieder jede Erziehung fahren lässt, nur um die Tränchen versiegen zu lassen (auch solche Sachen wie: "ach er ist doch wirklich so müde, dann eben heute keine Zähne putzen" - während ich direkt daneben mit meiner 2jährigen kämpfe, die sich die Zähne putzen lassen muss obwohl ihr "Idol" ohne zu Bett darf..)..genau in solchen Situationen könnte ich platzen vor Ärger. Ich mache dem Ärger dann aber keine Luft, da ich a) nicht schon wieder mit meinem Mann streiten möchte und b) der Junge auch nichts dafür kann wenn er Papas Haushalt jahrelang nur ohne Regeln kennengelernt hat. Und damit ich Streit entgehe und nicht den Jungen ständig maßregele, fresse ich diesen Ärger meist in mich hinein und lasse Vater und Sohn nach ihrer Fasson agieren.
Aber ständiges "Hineinfressen" kann fatal enden, man braucht einfach ein Ventil. Und meines ist "schimpfen in Gedanken"! Immer wenn ich mich ärgere über die Jungs oder einfach nur über eine Situation, dann beschimpfe ich sie in meinem Kopf. Und zwar sehr vulgär, mit den bösesten Wörtern. Manchmal decke ich den Tisch für die ganze Familie samt Angestellten..bei jedem Teller, den ich hinlege, sage ich den Namen der Person, die da sitzt, aber nur in Gedanken. Ich denke "Oma, Opa, Papa, Mama, Lehrling...usw"...und wenn die Teller der Stiefsöhne dran sind (die ich an solchen Tagen immer zuletzt austeile), dann denke ich nicht deren Namen sondern böse Ausdrücke. Ausdrücke, die ich eigentlich nie für die Jungs empfinde. Die ich nie denke, wenn ich mit ihnen alleine agiere. Die mir aber helfen, mein inneres Gleichgewicht wieder zu erlangen, wenn Papa mal wieder nicht meinen Rücken stärken konnte und zu meinen Lasten gehandelt hat. Das mag für einige kindisch wirken aber das ist mein Halt geworden, in gewissen Situationen nicht einfach das Handtuch zu werfen. Und die Kinder selber merken ja nichts davon. Ich erziehe sie mit Sicherheit strenger als der Papa, fahre so ziemlich mit der Mutter eine Linie. Dabei aber immer ruhig und nett. Ich tröste sie und umarme sie bei Kummer. Ich tadele, wenn ich denke dass es nötig war. Kurz: die beiden fühlen sich (da bin ich sicher) geachtet und gemocht. Sie sind also zufrieden, der Papa ist zufrieden, die Schwester sowieso..und ich kann mit allem fertig werden weil ich mein heimliches Beschimpfen habe..
Ich glaube nicht, dass dir das helfen würde..dich bekümmert ja nicht das Benehmen des Jungen oder das Verhalten deines Mannes, sondern einfach die Anwesenheit des Kindes. Dich in der Familie zusammennehmen und den Kleinen annehmen und - immer wenn der Teufel dich reitet - ihn nur innerlich zu beschimpfen aber zu ihm selber trotzdem immer fair zu sein, das würde wahrscheinlich nicht funktionieren..da ist dann wahrscheinlich einfach zu sehr diese psychische Sperre wegen der unerfüllten Schwangerschaft...? Aber ich dachte, ich gebe das einfach trotzdem weiter.

Ich würde ansonsten wohl auch den psychologischen Ansatz empfehlen. Am ehesten allerdings schon entweder mit deinem Mann zusammen oder - wenn er sich mit einer "Familientherapie" nach Erfahrungen in der Vergangenheit nicht anfreunden kann - dass er ab und zu einzeln mit deinem Therapeuten eine Sitzung abhält. Nicht weil er es nötig hätte, denn er hat dein Problem ja nicht. Aber vielleicht kann dein Therapeut ihm deine Ängste "mundgerecht" vermitteln. Damit er weiß, dass du nicht aus Bosheit oder anderen niederen Beweggründen denkst wie du denkst. Vielleicht kann er deinem Mann dann übermitteln, wie er dich unterstützen kann, damit eure Familie daran nicht kaputt geht. Denn der kleine Junge ist noch ein langes Leben ein Teil von euch und weder er noch du, noch die restlichen Familienmitglieder sollten eigentlich auch nur einen Tag lang unglücklich in dieser Familie sein, finde ich. Dein Mann mag natürlich das Problem mit dem Kind nicht haben aber auch er ist ja sicher daran interessiert, dass es nicht in Trennung Nr 2 endet..
Ganz viel Glück!

  • (25) 26.10.17 - 11:07

    Wow,

    du sprichst mir aus der Seele.
    Die Szenen mit Zähne putzen kenne ich zur Genüge... Und ganz viele andere Szenen. Es ist nervenaufreibend und irgendwie müssen wir da durch.
    Dein Umgehen mit der Situation ist GROSSARTIG. Wirklich und so nachvollziehbar..
    Ich versuche auch alles in Gedanken auszutragen, vor allem weil mein Kind die Große auch abgöttisch liebt. So wie du es mit dem Idol beschreibst, ich versuche meinem Kind nicht anmerken zu lassen wie sehr mich manches nervt aber es ist super anstrengend.

    Hut ab vor deiner Leistung!

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