Hilflos

    • (1) 24.05.18 - 23:42

      Wie schon in der Überschrift erwähnt ich bin einfach hilflos! !!

      Ich Lebe mit meinem Mann, meinen Stiefsohn (6) und unserem gemeinsamen Sohn (5 Monate) zusammen.
      Anfang November letzten Jahres zog sein Sohn zu uns was für mich auch kein Problem war da ich mich recht gut mit ihm verstehe und die Papa Wochenenden nie ein großes Problem waren.
      Nun zum eigentlichen Problem: sein Sohn ist das allerliebste Kind, solange er mit mir alleine ist, er wäscht seine Hände mittlerweile sogar ohne Aufforderung, ist lieb, meckert nicht Rum. ..
      Sobald Papa aber mittags aufsteht ( arbeitet nur nachts) geht es los als beispiel: mein Mann sagt :" wasch dir Bitte deine Hände du kommst vom Kindergarten und wir essen jetzt." Sohn:" Nein ich wasch meine Hände nicht nur wenn ich danach playstation spielen darf Bis es dunkel iSt. " das ganze schaukelt sich dann so hoch das der kleine heult und brüllt seine Hände Wäscht danach so lange weiter weint bis er sie am Boden wieder dreckig macht.

      Es sind Kleinigkeiten wie zb Schuhe vor der türe ausziehen, er bekommt seine trinkflasche nicht auf, Papa sagt er kommt in 10 min Nein er muss jetzt sofort kommen wenn nicht muss Papa nochmal runter und das machen was er gemacht hat und später kommen

      Der kleine steigert sich so sehr rein dass es für unsere Familie wirklich belastend geworden ist er weint und brüllt mehr als Mein 5 Monate alter Sohn.

      Ich bin wirklich ratlos, hat jemand von euch so eine Erfahrung schon gemacht ?
      Kommt er mir der Trennung der Eltern nicht klar ? Ich weiß es einfach nicht ich weiß nicht mehr weiter

      Wie gesagt wenn der kleine mit mir alleine ist gibt es solche Vorfälle nicht nur sobald Papa da ist. Kann es auch sein er gibt dem Papa die schuld an der Trennung von Mama?
      Oder ist das auch normales verhalten von einem 6 jährigen Kind ?
      Ich bin für jeden Rat dankbar !!!

      • Für mich klingt das danach, dass er gezielt die Aufmerksamkeit seines Vaters sucht und braucht. Egal, ob positive oder negative. Er will von Papa Aufmerksamkeit. Und je schlechter er sich benimmt, desto mehr Aufmerksamkeit schenkt ihm sein Vater.

        • Stimmt, da hast du recht so hab ich das noch gar nicht gesehen.

          • Ich denke nicht das die Trennung das Problem ist.

            Der kleine König wurde entthront und braucht nun besonders viel Aufmerksamkeit. Auch negative Aufmerksamkeit ist besser als gar keine!

            Und dann ist da ja noch das Baby, das die Aufmerksamkeit "zugeschmissen" bekommt, während er dafür Theater machen muss....

            Papa sollte sich schleunigst mehr um seinen Sohn kümmern. Warum nimmt er ihn nicht z.b. An die Hand und sagt "Komm, wir großen Männer gehen uns jetzt mal die Hände waschen?"

            Ihr solltet es zumindest mal versuchen!

            • Erstmal vielen Dank für deine Antwort. Wir haben das alles probiert es ist ja nicht so, dass nur er die Hände waschen muss/soll wir Alle machen das nachdem wir nach hause kommen auch mit ihm.

              Mein Mann tut was er kann er geht mit dem großen alleine ins Kino, zum Frisör, auf den Sportplatz, Fahrrad fahren etc. Und ich bin oft mit dem Baby alleine zu Hause und lass die Männer was für sich machen.

              Deshalb verstehe ich das ganze auch nicht so recht...

              (6) 26.05.18 - 17:31

              Ich meine das nicht böse aber zwischen "Komm, wir Männer müssen uns mal die Hände waschen, Mama hat nämlich monstermäßig lecker gekocht!" Und "wasch dir bitte die Hände, du kommst aus der Kita und wir wollen jetzt essen!" liegen für mich Welten.

              Das eine ist gemeinsam, zusammen, aufmerksam => positive Aufmerksamkeit.
              Das andere ist eine Aufforderung, je nach Ton eine Bitte oder ein Befehl. Keine Zuwendung. Will ich aber Zuwendung, muss ich mich entgegen lehnen, bocken, trotzen...und erhalte dann => negative Aufmerksamkeit.

              Mal davon abgesehen, dass die zweite Variante anstrengender und zeitlastiger ist, für alle Beteiligten, auch für den Sohnemann.

              Als meine klein waren kaufte ich mir das Buch "Ein Löffelchen voll Zucker". Da stehen ein paar Ideen drinne, die solche Situationen entschärfen können. Klappt nicht immer, kommt auch auf die Charaktere an. Und durch ein Mal tun ändert sich noch nichts. Filius muss ja erst merken, dass es auch ohne bocken geht und Papa sich ihm dann trotzdem oder gerade deswegen zuwendet.

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